DE975356C - Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen - Google Patents
Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde MaschinenInfo
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- DE975356C DE975356C DEA17514A DEA0017514A DE975356C DE 975356 C DE975356 C DE 975356C DE A17514 A DEA17514 A DE A17514A DE A0017514 A DEA0017514 A DE A0017514A DE 975356 C DE975356 C DE 975356C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/30—Flywheels
- F16F15/315—Flywheels characterised by their supporting arrangement, e.g. mountings, cages, securing inertia member to shaft
- F16F15/3153—Securing inertia members to the shafts
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- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
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Description
- 'Schwungrad für Exzenterpressen oder für andere unter hartem Stoß an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwungrad für Exzenterpressen oder für andere an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen, bestehend aus zwei koaxialen Teilen, die durch Einsätze zwischen radial nach außen vorspringenden Ansätzen des inneren und radial nach innen gerichteten Ansätzen des diesen umgebenden äußeren Teils gegeneinander abgefedert sind.
- Bei bekannten Schwungrädern dieser Bauart, mit denen die unter Umständen schädlich wirkende Härte der beim Ankuppeln über eine starre Kupplung, beispielsweise eine Drehkeilkupplung, auftretenden Stöße gemildert werden soll, bestehen die federnden Einsätze aus einer Vielzahl von in tangentialer Richtung wirksamen Stahl- oder Weichgummifedern üblicher Gestalt (Schrauben- oder Spiralfedern, Gummipuffer usw.). Derartige Federelemente besitzen jedoch eine verhältnismäßig geringe und für den vorliegenden Fall häufig nicht ausreichende Arbeitsaufnahmefähigkeit. Überdies ist bei Stahlfedern, abgesehen von der erforderlichen Schmierung, der Aufbau recht verwickelt, und bei Weichgummifedern - deren höhere Werkstoffdämpfung an sich erwünscht ist - machen sich die geringe mechanische Festigkeit und die frühzeitige Ermüdung des Werkstoffs unangenehm bemerkbar.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu beseitigen. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß bei Schwungrädern der eingangs genannten Bauart die federnden Einsätze aus Teilen einer zum Schwungrad koaxialen zylindrischen Buchse aus einem wenig elastischen nichtmetallischen Werkstoff, wie Preßstoff, bestehen. Damit ergibt sich eine baulich erheblich einfachere und überdies wartungsfreie Anordnung, wobei die Abmessungen der einzelnen Buchsenteile hinsichtlich Länge in axialer, Breite in tangentialer und Wandstärke in radialer Richtung der erforderlichen Arbeitsaufnahme und Federung beliebig angepaßt werden können. Die Verwendung von Preßstoff hat außerdem den Vorteil, daß dessen gegenüber Metallen wesentlich höhere Werkstoffdämpfung einen Teil der aufgenommenen Stoßarbeit durch Umwandlung in Wärme vernichtet.
- Nach einer Ausbildung der Erfindung sind insgesamt vier Einsätze vorhanden, wobei die in Umfangsrichtung gemessene Breite der beiden die Stoßarbeit unmittelbar aufnehmenden Einsätze wesentlich größer ist als die Breite der beiden anderen Einsätze. Es können aber auch nur zwei einander diametral gegenüberliegende Einsätze von je etwa halbzylindrischer Gestalt vorhanden sein.
- In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein für eine Exzenterpresse bestimmtes Schwungrad mit vier Einsätzen in einem Querschnitt schematisch dargestellt, wobei der Übersichtlichkeit wegen nur einzelne Teile schraffiert sind.
- Die Nabe des Schwungrades I ist in zwei koaxiale zylindrische Teile 2 und 3 unterteilt, wobei der Außendurchmesser des inneren Teiles 2 wesentlich kleiner ist als der Innendurchmesser des äußeren Teils 3. In den freien Ringraum zwischen den Teilen 2, 3 ist eine zylindrische, mehrteilige Buchse 4 aus Preßstoff eingelegt; ihre Teile 5, 6, 7, 8 liegen nicht unmittelbar aneinander, und es ragt in die Zwischenräume zwischen den Teilen 5 und 6 sowie den Teilen 7 und 8 j e ein an dem Innenteil 2 des Schwungrades befestigter und aus diesem vorspringender Ansatz 9, während in die Zwischenräume zwischen den Teilen 6 und 7 sowie den Teilen 8 und 5 je ein an dem Außenteil 3 des Schwungrades befestigter Ansatz Io hineinragt. Die Buchsenteile 5 und 7 erstrecken sich über wesentlich größere Umfangswinkel als die Buchsenteile 6 und B. Der Drehsinn des Schwungrades ist durch den Pfeil II gekennzeichnet. Die Nabenteile 2 und 3 sind selbstverständlich in axialer Richtung gegeneinander nicht verschiebbar. Das Schwungrad ist mit dem inneren Nabenteil 2 auf der Welle I2 gelagert und mit dieser vermittels einer Drehkeilkupplung 13 in an sich bekannter Weise ein- und abkuppelbar.
- Beim Betriebe der Exzenterpresse läuft zunächst das Schwungrad im Sinne des Pfeiles II leer um. Beim Einschalten der Drehkeilkupplung 13 nimmt der Drehkeil die in der Zeichnung strichpunktierte Lage ein. Dabei wird auf die randschraffierte Fläche des Drehkeils, der nun eine Verbindung zwischen dem Schwungrad und der Welle 12, die bis jetzt stillstand, herstellt, ein Schlag ausgeübt. Die Rückwirkung dieses Schlages wird zunächst von dem Innenteil e aufgenommen, über die Ansätze 9 auf die Buchsenteile 5 und 7 im Sinne der Pfeile 14 übertragen und von dort über die Ansäte Io in den Außenteil 3 und damit in das eigentliche Schwungrad weitergeleitet. Die in Umfangsrichtung sehr breit gehaltenen Preßstoffbuchsenteile 5, 7 sind infolge ihrer elastischen Nachgiebigkeit in der Lage, die Kupplungsschläge stark zu mildern, so daß sich die Schlagwirkung im Laufe des Schwungrades kaum bemerkbar macht.
- Die Preßstoffbuchse 4 kann natürlich auch zweistatt vierteilig ausgebildet sein; in diesem Fall sind die Ansätze 9 und Io nur je einfach statt doppelt vorhanden und liegen zweckmäßig einander diametral gegenüber.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schwungrad für Exzenterpressen oder für andere unter hartem Stoß an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen, bestehend aus zwei koaxialen Teilen, die durch Einsätze zwischen radial nach außen vorspringenden Ansätzen des inneren und radial nach innen gerichteten Ansätzen des diesen umgebenden äußeren Teils gegeneinander abgefedert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Einsätze aus Teilen einer zum Schwungrad koaxialen zylindrischen Buchse (4) aus einem wenig elastischen nichtmetallischen Werkstoff, wie Preßstoff, bestehen.
- 2. Schwungrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vier Einsätze (5, 6, 7, 8) vorhanden sind, wobei die in Umfangsrichtung gemessene Breite der die Stoßarbeit unmittelbar aufnehmenden Einsätze (5, 7) wesentlich größer ist als die Breite der anderen Einsätze (6, 8). 3. Schwungrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander diametral gegenüberliegende Einsätze von je etwa halbzylindrischer Gestalt vorhanden sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 546 987, 552 567, 562 354, 6o6 475, 617 204, 827 277; USA.-Patentschriften Nr. 1493 o66, 1974 356; »MAN-Dieselmotoren-Nachrichten«, Augsburg 1937, Nr.
- 3, S. 30.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA17514A DE975356C (de) | 1953-02-26 | 1953-02-26 | Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA17514A DE975356C (de) | 1953-02-26 | 1953-02-26 | Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE975356C true DE975356C (de) | 1961-11-09 |
Family
ID=6923910
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA17514A Expired DE975356C (de) | 1953-02-26 | 1953-02-26 | Schwungrad fuer Exzenterpressen oder fuer andere unter hartem Stoss an das Schwungrad absatzweise anzukuppelnde Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE975356C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2447487A1 (fr) * | 1979-01-25 | 1980-08-22 | Goetze Ag | Amortisseur de vibrations pour arbres rotatifs |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE552567C (de) * | 1929-12-15 | 1932-06-15 | E H Hugo Junkers Dr Ing | Einrichtung zur Energieuebertragung von Antriebsmaschinen mit periodisch schwankendemDrehmoment auf Luftschrauben |
| DE562354C (de) * | 1931-01-22 | 1932-10-29 | E H Hugo Junkers Dr Ing | Einrichtung zur Daempfung von Drehschwingungen fuer den Antrieb von Schwungmassen, wie Propeller o. dgl. |
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| DE617204C (de) * | 1934-03-28 | 1935-08-14 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Schwingungsdaempfer fuer Wellen, insbesondere fuer Kurbelwellen von Brennkraftmaschinen |
| DE827277C (de) * | 1950-04-07 | 1952-01-10 | Huettenwerke Ilsede Peine A G | Elastische, vorzugsweise ein- und ausrueckbare Zahnkupplung, deren achsenparallele Zaehne von je einer elastischen Umkleidung umgeben sind |
-
1953
- 1953-02-26 DE DEA17514A patent/DE975356C/de not_active Expired
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