DE428196C - Auf Fliehkraft beruhende Energiespeicherkupplung - Google Patents

Auf Fliehkraft beruhende Energiespeicherkupplung

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DE428196C
DE428196C DET28471D DET0028471D DE428196C DE 428196 C DE428196 C DE 428196C DE T28471 D DET28471 D DE T28471D DE T0028471 D DET0028471 D DE T0028471D DE 428196 C DE428196 C DE 428196C
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Germany
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energy storage
coupling
centrifugal force
clutch
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Expired
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DET28471D
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DET TEKNISKE FORSOEGSAKTIESELS
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DET TEKNISKE FORSOEGSAKTIESELS
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/02Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions
    • F16D3/12Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive adapted to specific functions specially adapted for accumulation of energy to absorb shocks or vibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Auf Fliehkraft beruhende Energiespeicherkupplung. Im Hauptpatent ist eine Energiespeicherkupplung beschrieben worden, die zwischen zwei Wellen geschaltet wird, und die darauf beruht, daß sich bei Gangunterschied der Wellen der Rotationsradius von mitrotierenden Schwunggewichten ändert. In dieser Erfindung soll die Beschreibung der Kupplung durch neue Ausführungsformen und Anwendungsweisen ergänzt «-erden.
  • Diese Art Kupplung übt natürlich ihre volle Wirkung nur aus, wenn die Umdrehungszahl und damit die Zentrifugalkraft groß genug ist, um das Drehmoment zu übertragen. Bei zu niedrigen Tourenzahlen ist das nun nicht der Fall, und beim Anlauf ist die Zentrifugalkraft null, so daß sogar das Eigengewicht der Schwungmassen eine störende Rolle spielt, abgesehen davon, daß die gesamte Kupplung nicht mehr ausreichend unter Spannung ist und zu Stößen und Rucken Veranlassung gibt.
  • Zur Aufnahme des Eigengewichtes der Schwunggewichte sollen Tragvorrichtungen vorgesehen werden. Hierfür geben Abb. 1 und 2 ein Beispiel. Diese stimmen im wesentlichen mit der Abb. 4 des Patents 412o83 überein, außerdem befindet sich um die Achse S1 frei drehbar ein Dreifachhebel X (entsprechend den hier vorgesehenen drei Schwunggewichten) mit Langschlitzen Y, in denen in radialer Richtung die Schwunggewichte oder die mit ihnen verbundenen Zapfen oder Gleitstücke sich frei bewegen können. Dadurch wird das Eigengewicht der Schwungmassen auf die Achse übertragen. An Stelle des Gleitschlitzes können natürlich auch Lenker und ähnliche Anordnungen verwendet werden, die den Gewichten O freie Beweglichkeit unter dem Einfluß ihrer Zentrifugalkraft gestatten, dagegen dein Einfluß der Schwerkraft entgegenwirken und das Gewicht der Schwungmassen gegen die Drehachse abstützen. Ist der Gangunterschied zwischen den beiden Wellen-sehr groß oder die Nachgiebigkeit der Kupplung eine erhebliche, was vor allem bei Anlauf und im Betriebe mit niedriger Umdrehungszahl eintritt, so können die Stöße so beträchtlich werden, daß eine Zerstörung des Mechanismus erfolgt. Zu diesem Zwecke sollen Einrichtungen vorgesehen werden, die die lose Kupplung bei Anlauf und niedriger Tourenzahl zu einer festen machen. Hierfür zeigt Abb. 3 ein Beispiel. S1 und S, sind die beiden Wellen, R die Zapfen, an denen die Schwunggewichte n angelenkt sind. Die Zentrifugalkraft der Schwunggewichte wird auf die Zapfen L' der anderen Welle mit Hilfe der Stangen T übertragen. Außerdem sind nun Anschlagstücke l' vorgesehen, wodurch die Bewegung der Schwunggewichte begrenzt ist, so claß, wenn die Zentrifugalkraft zu. gering wird, sich die Schwunggewichte O gegen die Begrenzer l' legen und Zoobei die Kupplung der beiden Wellen, wenigstens für eine Drehrichtung, eine feste wird.
  • Auch hier hat man mit erheblichen Stößen, insbesondere während des Anfahrens, zu rechnen, so daß unter Umständen die Begrenzer L' mit Polstern oder Puffern P versehen werden müssen. Bei den anderen der zahlreichen Ausführungsformen gestaltet sich die Form und Stellung der Puffer entsprechend, jedoch immer so, daß bei ausreichender Umdrehungszahl die Schwunggewichte sich von diesen Puffern selbsttätig abheben.
  • Um die direkten Stöße überhaupt von dem Zentrifugalmechanismus fernzuhalten, wird die Konstruktion so umgeändert, daß diese Puffer nicht die Bewegung dieses Mechanismus unmittelbar begrenzen, sondern daß die Kupplungsflansche selbst mit Puffern versehen werden (Abb. 5 und 6). Abb. 7 und 8 zeigen eine Ausführungsform, wie sie bei mechanischen Hämmern benutzt wird, bei denen es sich darum handelt, Stöße und große Energieschwankungen in der Belastung durch die Energiespeicherkupplung aufzunehmen und gleichzurichten. S1 ist die hohle Welle eines Motors, in der sich die Welle S.:, die zum Schlagwerk führt, achsial hin und her verschieben kann. 0 sind die Schwunggewichte. Der Flansch D ist mit der Welle S1 verbunden, während der Flansch E mit inneren Vorsprüngen versehen ist, die in Längsnuten der Welle S, gleiten können. An D sitzen die Haken F, die über einen an E befindlichen Bund G hinübergreifen und jede Längsbewegung von E relativ zu D verhindern, den beiden Flanschen aber genügend Regulierfähigkeit in tangentialer Richtung lassen. Die Begrenzung erfolgt dadurch, daß der mit E verbundene Bund G nicht kreisförmig ausgeführt ist, sondern Vorsprünge L hat, die bei Anlauf und bei Überlastung gegen die Haken F anschlagen. Die Teile dieser Einrichtung werden lediglich durch die Welle SZ zusammengehalten, nach deren Herausziehen die Scheibe E quer zur Scheibe D so verschiebbar ist, daß der Kuppelteil G seitlich aus den Haken F herauszuschieben ist.
  • Eine Konstruktion, die die Stöße überhaupt vermeidet, zeigen Abb. 9 und 1o. Es handelt sich hier um eine Verbindung der auf Schleuderwirkung beruhenden Energiespeicherkupplung mit einer gewöhnlichen Stiftkupplung. Die Stifte A können in achsialer Richtung durch die Flansche D und- E hindurchgeschoben werden, und zwar, wie in der Abbildung gezeigt, mit Hilfe einer auf der Welle S, achsial verschiebbaren Muffe C. Bei Anlauf wird die feste Kupplung hergestellt, und erst bei Erreichung der vollen Tourenzahl werden die beiden Flansche zur freien Bewegung gegeneinander freigegeben. Die hier gezeigte Stiftkupplung ist das einfachste Beispiel für die Verbindung einer nachgiebigen Kupplung mit der festen. Statt der Stiftkupplung können natürlich beliebige andere einrückbar e Kupplungen, wie Reibungskupplung, Klauenkupplung u. dgl. m., Verwendung finden.
  • Statt nun die ausrückbare feste Kupplung von Hand zu betätigen, kann diese auch selbsttätig gemacht-werden, indem bei Überschreiten einer bestimmten Umdrehungszahl durch Zentrifugalkraft die Kupplung ausgerückt wird. Abb. i i zeigt hierfür eine einfache Ausführungsform. Die Blattfedern F besorgen durch ihre Pressung eine Verbindung der beiden Kupplungshälften durch Reibung. An F ist ein Schwunggewicht H angebracht, das bei der gewünschten Umdrehungszahl die Kraft der Federn aufhebt und die beiden Kupplungshälften und damit die nachgiebige Energiespeicherkupplung freigibt.
  • Eine besondere Abart stellt Abb. 12 dar. Diese Art der festen Kupplungen beruht darauf, daß bei Überschreiten eines gewissen Gangunterschiedes zwischen den Wellen, wie er von selbst eintritt, wenn die Umdrehungszahl sich vermindert, also die Zentrifugalkraft nicht mehr genügend Widerstand leistet, ein Sperrstift G in einen Schlitz I_, sei es der Schwunggewichte, sei es des Kupplungsflansches auf der zweiten Welle, eingreift und die beiden Kupplungshälften fest miteinander verbindet. Damit nicht eine dauernde Reibung durch den Sperrstift G verursacht wird, kann dieser, wie in der Konstruktion in Abb. 12 gezeigt, durch Zentrifugalkraft bei Überschreiten einer gewissen Umdrehungszahl abgehoben werden.
  • Es zeigt sich nun, daß es für die Stabilität der auf "Zentrifugalkraft beruhenden Kupplungen gut ist, wenn die Bewegung der Schwunggewichte leicht gedämpft wird. Dies wird, wie in Abb. 13 gezeigt, beispielsweise dadurch erreicht, daß man eine Feder X an einer der Kupplungshälften befestigt und diese auf der zweiten Kupplungshälfte oder den Schwunggewichten schleifen läßt. Es ird damit ein geringer Prozentsatz der Energie mit Hilfe dieser Schleiffeder durch Reibung übertragen. -Natürlich sind damit auch Verluste verbunden, aber der erforderliche Prozentsatz ist außerordentlich gering und kommt in vielen Fällen praktisch gar nicht in Betracht.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜCHr: t. Auf Fliehkraft beruhende Energiespeicherkupplung nach Patent .f12083, dadurch gekennzeichnet, daß die Schw-ungmassen durch Gelenke oder Gleitvorrichtungen gegen die Drehachse abgestützt «-erden.
  2. 2. Energiespeicherkupplung nach dem Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, .daß Puffer vorgesehen sind, die die Bewegung der Schwunggewichte begrenzen.
  3. 3. Energiespeicherkupplung nach dem Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß Puffer vorgesehen sind, die bei Aussetzen der Fliehkraft die Wellen unmittelbar miteinander kuppeln. .
  4. 4. Energiespeicherkupplung nach dem Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß die auf Fliehkraft beruhende Energiespeicherkupplung mit einer ausrückbaren festen, federnden oder Gleitkupplung kombiniert ist.
  5. 5. Energiespeicherhupplung nach dein Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch 4 erwähnte feste, federnde oder Gleitkupplung von Hand ein- und ausrückbar ist.
  6. 6. Energiespeicherkupplung nach dein Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch .f erwähnte feste, federnde oder Gleitkupplung durch Zentrifugalkraft bei einer bestimmten Tourenzahl ein- und ausrückbar wird.
  7. 7. Energiespeicherkupplung nach dein Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch d. erwähnte feste, federnde oder Gleitkupplung eingerückt wird, sobald der Gangunterschied zwischen den durch die Kupplung verbundenen Wellen ein bestimmtes Winkelmaß überschreitet. B. Energiespeicherkupplung nach dem Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Schwunggewichte mit Hilfe von Reibungsfedern gedämpft wird. g. Energiespeicherkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die sich hakenartig übergreifenden Kuppelteile (F, G) in der Querrichtung auseinanderschiebbar sind und in der Arbeitsstellung durch ihre Teleskopwellen (S,, S.,) gehalten werden.
DET28471D 1924-02-05 1924-02-05 Auf Fliehkraft beruhende Energiespeicherkupplung Expired DE428196C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989001097A1 (en) * 1987-07-25 1989-02-09 Automotive Products Plc Torque transmitting arrangement

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GB2229793A (en) * 1987-07-25 1990-10-03 Automotive Products Plc Torque transmitting arrangement
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