DE500752C - Mechanischer Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren - Google Patents
Mechanischer Fliehkraftanlasser fuer ElektromotorenInfo
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- DE500752C DE500752C DES80117D DES0080117D DE500752C DE 500752 C DE500752 C DE 500752C DE S80117 D DES80117 D DE S80117D DE S0080117 D DES0080117 D DE S0080117D DE 500752 C DE500752 C DE 500752C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
- F16D43/14—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members
- F16D43/18—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating the clutching members directly in a direction which has at least a radial component; with centrifugal masses themselves being the clutching members with friction clutching members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
Description
- Mechanischer Fliehkraftanlasser für Elektromotoren Es ist bekannt, bei Elektromotoren zur Erzielung eines sanften Anlaufes unter Last einen mechanischen Anlasser zu verwenden, mittels dessen sie mit den dazugehörigen Arbeitsmaschinen gekuppelt werden. Der Anlasser besteht in der Regel aus einer Riemenscheibe, die lose drehbar auf der Motorwelle gelagert ist, und aus zwei oder mehreren mit der Motorwelle verbundenen, unter Fliehkraftwirkung stehenden Schleifbacken, die durch Ausübung eines Reibungsmoments ander Riemenscheibe das Kuppeln bewirken. Solche selbsttätige Kupplungen können bei verschiedenartigen Elektromotoren, insbesondere Kurzschlußankermotoren, verwendet werden.
- Die Riemenscheiben, besonders bei kleineren Motoren, haben verhältnismäßig kleinen Durchmesser, und es ist schwierig, den mechanischen Anlasser in den Abmessungen genormter Riemenscheiben unterzubringen und die durch die gegebenen Abmessungen begrenzten Gewichte so auszunutzen, daß das notwendige Moment vom Anlasser erzeugt wird. Zur Änderung des Reibungsmoments der Kupplung ist es bereits bekannt, zusätzliche, radial bewegliche Schwungmassen zu verwenden, die den Anpressungsdruck der Fliehgewichte vergrößern, wobei die Schwungmassen in einem besonderen Käfig geführt und in radialer Richtung vor den Fliehgewichten angeordnet sünd. Hierbei legen sich die Schwungmassen von innen gegen die Fliehgewichte und vergrößern oder verkleinern hierdurch, je nach der relativen Lage ihres Käfigs zur Kupplungsnabe, den Anpressungsdruck gegen die Kupplungslosscheibe. Bei einer derartigen Kupplung kann das Reibungsmoment jedoch nur von Hand verändert werden, eine selbsttätige Vergrößerung des Reibungsmoments der Kupplung ist hierdurch nicht möglich.
- Die Erfindung betrifft nun eine Fliehkraftkupplung, deren Reibungsmoment selbsttätig vergrößert wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die zusätzlichen Schwungmassen zwischen den Fliehgewichten angeordnet und mit Keilflächen versehen werden, mittels deren die Fliehgewichte beim Auswärtsbewegen der Schwungmassen gegen die Kupplungslosscheibe gepreßt werden.
- In den Abb. I und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 2 einen Schnitt in Richtung A-B der Abb. I. Im Innern der Riemenscheibe I6 sind auf jeder Seite je ein Paar schwingende, Gewichte i i, i i und i 2, 12 symmetrisch angeordnet, welche zwischen ihren freien Enden so viel Raum lassen, daß. zwischen den Gewichten jedes Paares ein Zwischengewicht 13 angeordnet werden kann. Die Pendelgewichte i i, i i und 12, 12 drehen sich gelenkartig um die axialen Stifte I4, die an der mit der Welle fest verbundenen Scheibe I5 befestigt sind. Die Pendelgewichte II, II und I2, I2 sowie die Zwischengewichte I3 sind mit aufeinanderwirkenden schrägen Flächen F versehen. Durch die Fliehkraft werden die Zwischengewichte I3 radial nach außen bewegt und pressen durch Keilwirkung, die durch die schrägen Flächen hervorgerufen wird, die Pendelgewichtspaare II, II und I2, I2 auseinander, welche durch Reibung am Innenumfang der Riemenscheibe angreifen. Die Keilwirkung, die durch die schrägen. Berührungsflächen der Gewichte II, I2 und I3 entstehen, erhöht die Gesamtwirkung der Gewichte, und man erhält so die angestrebte erhöhte Leistung. Jede Gruppe von Gewichtspaaren II und I2 wird beim Anlauf von je einer einstellbaren Zugfeder Z in ihrer Anfangsstellung zurückgehalten, welche zwischen den beiden seitlich liegendem Pendelgewichten II, I2 angreift und auch das Zwischengewicht I3 in seiner Ruhelage zurückhält. Durch die Einstellbarkeit der Feder Z wird eine weitgehende Regelung des Reibungsdruckes erzielt.
- Die Reibungskräfte können dadurch erhöht werden, daß die Zwischengewichte I3 als Hohlkörper ausgebildet werden, deren Inneres mit Blei ausgegossen wird.
- Um die Drehzahl, bei der der Fliebkraftanlasser in Wirkung tritt, beliebig einstellen zu können, kann man auch das Gewicht der nach außen beweglichen Körper I3 verändern. Dies kann dadurch geschehen, daß die als Hohlkörper ausgebildeten Zwischengewichte I3 mit mehr oder weniger Blei ausgegossen werden, oder daß die Zwischengewichte aus einzelnen Blechen zusammengesetzt sind, deren Zahl je nach den Verhältnissen gewählt wird. Die Verwendung von Blechpaketen hat den Vorteil, daß die Einzelbleche gestanzt, also billig und genau hergestellt werden können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Mechanischer Fliehkraftanlasser für Elektromotoren mit paarweise pendelnd gelagerten Fliehgewichten und zusätzlichen, den kuppelnden Anpressungsdruck der Fliehgewichte vergrößernden, radial beweglichen Schwungmassen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Schwungmassen (I3) zwischen den Fliehgewichten verschiebbar angeordnet und mit Keilflächen (F) versehen sind, mittels deren beim Auswärtsbewegen der Schwungmassen die Fliehgewichte gegen die Kupplungslosscheibe gepreßt werden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Schwungmassen (I3) unmittelbar durch die sie einschließenden Fliehgewichte (II, I2) geführt und mit keilförmigen Aussparungen versehen sind, gegen die sich keil;-förmige Ansätze der Fliehgewichte (i i, 12) legen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der paarweise um den gleichen Zapfen (14) ausschwingenden Fliehgewichte (11, 12) durch eine Feder (Z) miteinander verbunden sind, die gleichzeitig die zwischen den Fliehgewichten befindliche zusätzliche Schwungmasse (13) in ihrer Ruhelage hält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES80117D DE500752C (de) | 1927-06-10 | 1927-06-10 | Mechanischer Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES80117D DE500752C (de) | 1927-06-10 | 1927-06-10 | Mechanischer Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500752C true DE500752C (de) | 1930-06-25 |
Family
ID=7508679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES80117D Expired DE500752C (de) | 1927-06-10 | 1927-06-10 | Mechanischer Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500752C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3048249A (en) * | 1960-01-22 | 1962-08-07 | Jules L Laquerre | Centrifugal spindle clutch |
-
1927
- 1927-06-10 DE DES80117D patent/DE500752C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3048249A (en) * | 1960-01-22 | 1962-08-07 | Jules L Laquerre | Centrifugal spindle clutch |
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