DE525355C - Fliehkraft-Reibungskupplung - Google Patents
Fliehkraft-ReibungskupplungInfo
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- DE525355C DE525355C DEB131388D DEB0131388D DE525355C DE 525355 C DE525355 C DE 525355C DE B131388 D DEB131388 D DE B131388D DE B0131388 D DEB0131388 D DE B0131388D DE 525355 C DE525355 C DE 525355C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/04—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
Description
Beim Antrieb von Arbeitsmaschinen, welche durch Induktionsmotoren mit Kurzschlußanker
mittels Riemenübertragung angetrieben werden, hat es sich gezeigt, daß die beim Anlaufen
der Maschine auftretenden Stöße sowie die äußerst schnelle Beschleunigung der Umdrehungszahlen der Maschine sehr häufig
zu Betriebsstörungen und zur Beschädigung des zu verarbeitenden Materials geführt
ίο haben. Namentlich beim Antrieb für Spinnmaschinen
treten sehr häufig Fadenbrüche auf, welche sich natürlich in der Fabrikation äußerst unliebsam bemerkbar machen. Andererseits
ist man bei Verwendung von Induktionsmotoren bemüht, die durch das
plötzliche Anlaufen der Antriebsmotoren mit den Arbeitsmaschinen auftretenden hohen
Stromstöße nach Möglichkeit zu reduzieren. Man hat nun versucht, durch verschiedene
Bauarten von Fliehkraftkupplungen diese Nachteile zu beseitigen, jedoch ist es bisher
noch nicht gelungen, eine einfache und betriebssichere Fliehkraftkupplung zu konstruieren,
welche sowohl für die kleinsten als auch bis zu den größten Kraftübertragungen verwendet werden konnte, ohne jedoch mit
komplizierten Mechanismen und dem Verschleiß unterliegenden Teilen ausgerüstet zu
sein, andererseits aber auch bezüglich des billigen Anschaffungspreises eine Verwendung
in größerem Umfange gestattete.
Alle diese Nachteile sind nunmehr durch die neue Erfindung beseitigt, und wird dieselbe
in mehreren Ausführungsbeispielen auf beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht.
In den Abb. 1 bis 9 sind verschiedene Ausführungsformen
dieser neuen Erfindung dargestellt. Abb. ι und 2 zeigen einen Schnitt,
und zwar Abb. 1 im eingeschalteten und Abb. 2 im ausgeschalteten Zustand, Abb. 3
eine Ansicht einer Ausführung, während in den Abb. 4 bis 6 eine andere Ausführung des
Schwungmassenkörpers ersichtlich ist. In Abb. 7 ist die Fliehkraftkupplung noch in
Verbindung mit einer Flanschkupplung dargestellt, während Abb. 8 und 9 eine Ausführung
für ganz kleine Kupplungsdimensionen zeigen.
Auf der Welle 1 ist die Nabenbuchse 2 aufgekeilt,
welche in der Mitte die Vollkugelfläche 5 besitzt, auf welcher der Mitnehmerzapfen
3 angegossen oder aufgeschraubt wird. An beiden Seiten besitzt die Nabenbuchse 2
die Lagerstellen 10, auf welcher das Riemenscheibengehäuse 7 drehbar angeordnet ist.
Auf der Vollkugelfläche 5 sitzt der Schwungmassenkörper 4 mit Hilfe der Aussparungen
6, welche eine seitliche Verschiebung des Schwungmassenkörpers 4 aus der vertikalen
Achse gestatten, während in der Drehrichtung der Welle 1 der Schwungmassenkörper
4 durch den Mitnehmerzapfen 3 festgehalten wird. Auf dem Schwungmassenkörper
4 befinden sich die Reibflächen 9, welche auswechselbar, aus beliebigem Material
und jeweilig erforderlicher Flächen-
größe als auch mit hochkant angeordneten Lederstreifen ausgeführt werden können und
sich gegen die im inneren Umfang des Riemenscheibengehäuses 7 angebrachte Reibfläche
8 anlegen können. Bei Beginn der Umdrehung der Welle ι liegt der Schwungmassenkörper
4 saitlich und findet kein Anpressen der Reibfläche 9 gegen die Reibfläche 8 statt, während sich die Nabenbuchse 2
an den Lagerstellen 10 im Riemenscheibengehäuse 7 dreht, und es wird das Rierrenscheibengehäuse
7 durch den darauf befindlichen Antriebsriemen der Arbeitsmaschine
bzw. Transmission festgehalten, so daß die Welle ι ohne jede Belastung anlaufen kann,
und erst bei einer bestimmten Umdrehungszahl richtet sich der Schwungmassenkörper 4
in vertikaler Richtung auf und preßt nunmehr die Reibflächen 8 und 9 zusammen, wodurch
die Einschaltung der Kupplung erfolgt. Abb. ι zeigt die Kupplung im eingeschalteten
Zustand, während Abb. 2 die Kupplung im ausgeschalteten Zustande zeigt. Das Ausschalten
der Kupplung erfolgt durch eine hier nicht weiter erläuterte zusätzliche Einrichtung
entweder von Hand oder selbsttätig. Aus Abb. 4 bis 6 ist eine Ausführung ersichtlich,
bei welcher an dem geteilten Schwungmassenkörper 4 noch drehbar angeordnete
Segmente 12 vorgesehen sind, welche die Reibfläche 9 bilden, und ist es bei
dieser Ausführung möglich, durch verschiedene Einstellung des Winkels φ den Anpressungsdruck
bei einer bestimmten Umdrehungszahl und infolgedessen zu der erforderlichen übertragbaren Umfangskraft genau
einzustellen und hierdurch eine gewisse Regulierung der Einstellung in beliebigen
Grenzen zu erzielen, andererseits jedoch auch durch Verwendung schwerer oder leichter
Segmente mit verschieden großen Reibungsflächen eine Fliehkraft-Reibungskupplung für
verschiedene Zwecke und Belastungen verwenden zu können. Abb. 4 zeigt die Kupplung
eingeschaltet und Abb. 5 im ausgeschalteten Zustande, bei welchem die Reibfläche 9
der Segmente 12 von den Reibflächen 8 abgehoben sind. Auch bei dieser Ausführung
erfolgt das Ausschalten der Kupplung durch eine hier nicht weiter erläuterte zusätzliche
Einrichtung entweder von Hand oder selbsttätig.
Abb. 7 zeigt eine Ausführung, bei welcher das Riemenscheibengehäuse 7 außer zum Antrieb
mittels Treibriemen auch noch als Flanschkupplung zum Ankuppeln an einen
Wellenstrang verwendet werden kann.
Während die bisher aufgeführten Ausführungsbeispiele bis zu den größten Kraftübertragungen
verwendet werden können, zeigen die Abb. 8 und 9 eine Konstruktion für eine
einfache und billige Ausführung der Fliehkraftreibungskupplung, welche speziell zum
Antrieb von Spinnereimaschinen verwendet werden soll.
Claims (3)
1. Fliehkraft-Reibungskupplung mit im Innern eines den anzutreibenden Kupplungsteil
bildenden trommeiförmigen Gehäuses angeordneter, gleichzeitig als Reibkörper
dienender Schwungmasse, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungmasse
(4) am treibenden Kupplungsteil (2) um eine zur Drehachse des letzteren senkrechte
Achse schwenkbar angeordnet ist und beim Ruhezustand der Kupplung gegen die erwähnte Drehachse eine geneigte
Lage einnimmt.
2. Fliehkraft-Reibungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der treibende Kupplungsteil aus einer auf der treibenden Welle anzuordnenden
Büchse (2) besteht, die und die Schwungmasse (4) mit einer kugelförmigen Lagerfläche
(5) versehen und mittels eines in eine Aussparung (6) eingreifenden Zapfens
(3) auf Drehung verbunden sind.
3. Fliehkraft-Reibungskupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwungmasse (4) mit an derselben schwenkbar angeordneten segmentförmigen
Reibbacken (9, 12) versehen ist.
Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB131388D DE525355C (de) | 1927-05-15 | 1927-05-15 | Fliehkraft-Reibungskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB131388D DE525355C (de) | 1927-05-15 | 1927-05-15 | Fliehkraft-Reibungskupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE525355C true DE525355C (de) | 1931-05-22 |
Family
ID=6997853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB131388D Expired DE525355C (de) | 1927-05-15 | 1927-05-15 | Fliehkraft-Reibungskupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE525355C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0386744A3 (en) * | 1989-03-07 | 1990-11-22 | Taihei Machinery Works, Ltd. | Sawing machine |
-
1927
- 1927-05-15 DE DEB131388D patent/DE525355C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0386744A3 (en) * | 1989-03-07 | 1990-11-22 | Taihei Machinery Works, Ltd. | Sawing machine |
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