DE839528C - Selbsttaetige Bremse - Google Patents

Selbsttaetige Bremse

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DE839528C
DE839528C DEZ1482A DEZ0001482A DE839528C DE 839528 C DE839528 C DE 839528C DE Z1482 A DEZ1482 A DE Z1482A DE Z0001482 A DEZ0001482 A DE Z0001482A DE 839528 C DE839528 C DE 839528C
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DE
Germany
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brake
shaft
automatic brake
centrifugal governor
linkage
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Expired
Application number
DEZ1482A
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English (en)
Inventor
Adolf Zeller
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Selbsttätige Bremse Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Bremse bzw. Bremsvorrichtungen für Motoren und Maschinen. Es sind bereits derartige Ausführungen bekannt, jedoch sind diese verhältnismäßig kompliziert gebaut. So zum Beispiel ist es bei einer solchen bekannten Ausführung, die insbesondere bei Drehstrommotoren verwendet wird, nötig, daß der Läufer nicht zylindrisch, sondern als Konus ausgebildet sein muß. Es ist dadurch bedingt, daß auch der Ständer .mit der Wicklung eine konische Bohrung haben muß und hat dies .den Nachteil, daß jedes einzelne Dynamoblech einen anderen Schnitt nötig hat. Dadurch ergibt sich eine umständliche und teuere Fabrikation. Auch kann diese Ausführung nur für Motoren angewandt werden, wogegen die vorliegende Ausführung sowohl für Motoren sowie auch für beliebig angetriebene Maschinen zu verwenden ist. Dies wird vor allem dadurch erreicht, daß die Fliehkraft des Motors oder der betriebenen Maschine zum Bremsen oder Lösen der Bremse benutzt wird.
  • Die Zeichnung macht beispielsweise zwei Ausführungen ersichtlich.
  • Abb. i zeigt im Schnitt einen Wechselstrommotor in gelöster Bremsstellung und somit in Betriebstellung; Abb. z, 3 und q dagegen zeigen@schematisch eine Bremsvorrichtung für beliebige Maschinen, verwendbar in drei verschiedenen Stellungen.
  • Es bedeuten in Abb. i a das Motorengehäuse, b das antriebsseitige Lagerschild, c das Lagerschild der Gegenseite mit der Bremsfläche, d den, Ständer mit der Wicklung, e die Welle, f den Läufer, der auf der Welle gelagert ist und reit dem Kupplungsteil g sowie dein Fliebkraftreglerteil i und h sowie 1, ungekuppelt sich frei dreht, k die Bremsscheibe, welche durch einen Keil zwangsläufig mit der Welle verbunden ist, sich jedoch seitlich verschieben läßt, v den Fliehkraftkupplungsteil, -der fest mit der Welle verbunden ist.
  • Nach Abb. 2, 3 und 4 bedeutet c den Lagerteil mit der Bremsfläche, e die Welle, h die Gewichte mit Gestänge des Fliehkraftreglers, i den feststehenden, mit der Welle verbundenen Teil des Fliebkraftreglers, k die Bremsscheibe mit den drei Ringnuten, verschiebbar auf der Welle, l eine Gestängerolle des Fliehkraftreglers, m die doppelbreite Ringnut, 7a die Spannfeder, o das Gewicht .mit Gestänge des zweiten Fliebkraftreglers, p das verschiebbare Reglerteil mit der Reibscheibe, q das mit der Welle verbundene Teil mit Reibfläche, r das äußere Verschiebeteil des zweiten Reglers, s und t die Verschiebegestänge.
  • Der Arbeitsvorgang bei der Ausführung nach Abb. i ist folgender: Da der Läufer f außer Betrieb sich frei auf der Welle e dreht, läuft er nach Einschalten des Stromes leer auf Touren. Der Kupplungsteil ,g und die Reglerteile. i, h und Z drehen sieh mit. Die in Ru estellung auf die Bremsscheibe k drückenden Gewichte des Fliehkraftreglers heben sich bei Erreichung .einer entsprechenden Tourenzahl etwas hoch, dadurch wird mittels des Gestänges und der in der Ringnut laufenden Gestängerolle l die Bremsscheibe k von der Bremsfläche hinweggezogen. Bei noch zunehmender Tourenzahl kuppelt sich die Fliehkraftkupplung g und v; dadurch ist zugleigh die Welle e gekuppelt, der Motor geht auf volle Tourenzahl hoch und ist somit in Betrieb gesetzt. Wird nun der Strom abgeschaltet, entkuppelt sich zuerst hei sinkender Tourenzahl die Fliehkraftkupplung. Bei weiterem Abtiehmen der Tourenzahl gehen die Reglergewichte h weiter zurück und drücken mittels des Gestänges tind Ciestängerollen die Bremsscheibe k an die Bremsfläche des Lagerschildes c, wodurch die Welle e rasch zum Stehen kommt.
  • Ersichtlich sind noch ähnliche Ausführungen möglich. So kann zum Beispiel der Motor mit zwei Läufern ausgebildet werden, wobei der eine Läufer für den eigentlichen Betrieb und der andere nur zum Zwecke der Betätigung .des Fliehkraftreglers bzw. der Bremse angeordnet ist. Es kafin auch durch den Fliehkraftregler eine Feder oder Gummi gespannt werden, aber auch ein Luftpolster u. dgl. erzeugt werden, welches sofort nach der Bremsung bzw. dem Stillstand der Welle sich auslöst und die Bremse wieder lüftet.
  • Der Arbeitsvorgang der Ausführung nach Abb. 2, 3 und 4 ist nun folgender: Nach Abb.2 ist die Welle ein Betrieb und die Bremsscheibe k gelöst, da das Gewicht des Fliehkraftreglers h durch die Fliehkraft hochgezogen wurde und die Scheibe k mittels des Fliehkraftreglergestänges und der Gestängerollen l zurückgezogen wurde. Wird eine Maschine bzw. die Welle abgestellt, so sinken die Fliehkraftgewic'hte des Reglers h, so daß die Bremsscheibe k gegeni die feststehende Fläche des Lagerteils c gedrückt wird. Dadurch erfolgt die Bremsung entsprechend der Stellung Abb.3. Hierbei wurde jedoch durch .das Gestänge s der Reglerteil p von der inzwischen stillstehenden Reibfläche bzw. Reibscheibe q hinweggezogen und die Feder n gespannt. Der Regler mit dem Gewicht o läuft nun mit verminderter Tourenzahl noch eine Weile weiter. Nachdem die Tourenzahl auch bei diesem weiter sinkt, gehen dessen Gewichte ebenfalls weiter zurück. Das Verschiebeteil r des Reglers o wird dadurch nach außen verschoben, zugleich aber auch durch das Gestänge t die Bremsscheibe zurückgezogen, durch die Spannkraft der Feder n aber auch .der Reglerteil mit der Reibscheibe p zurück an die Reibfläche gedrückt. Es ergibt sich dadurch die Stellung der Abb. 4 und somit die endgültige Ruhestellung mit gelöster Bremse.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Bremse für Elektromotoren und Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsscheibe durch einen sog. Fliehkraftregler - an die Bremsfläche gedrückt wird und durch die Wirkung des Fliehkraftreglers wieder gelöst wird.
  2. 2. Selbsttätige Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung der Bremse im Zusammenwirken eines frei auf der Welle sich drehenden Motorläufers erfolgt.
  3. 3. Selbsttätige Bremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösung der Bremse im Zusammenwirken mit einer spannbaren Feder, Gummi oder einem erzeugten Luftpolster erfolgt.
DEZ1482A 1950-11-05 1950-11-05 Selbsttaetige Bremse Expired DE839528C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101597B (de) * 1957-09-28 1961-03-09 Manning Maxwell & Moore Inc Dynamoelektrische Maschine mit Fliehkraftbremse
DE9204156U1 (de) * 1992-03-27 1993-04-15 Aumüller Aumatic GmbH, 8900 Augsburg Stellantrieb für Lichtkuppeln o.dgl.
DE4446157A1 (de) * 1994-12-23 1996-07-04 Schmid & Wezel Gmbh & Co Elektrisch angetriebenes Gerät, insbesondere Handwerkzeug
DE202009005935U1 (de) 2009-04-23 2010-10-21 Dolmar Gmbh Bremsvorrichtung

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