DE514373C - Kleinmolkereianlage - Google Patents

Kleinmolkereianlage

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DE514373C
DE514373C DEM110123D DEM0110123D DE514373C DE 514373 C DE514373 C DE 514373C DE M110123 D DEM110123 D DE M110123D DE M0110123 D DEM0110123 D DE M0110123D DE 514373 C DE514373 C DE 514373C
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DE
Germany
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motor
coupling part
butter
pin
milk
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Expired
Application number
DEM110123D
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English (en)
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Joseph Meys & Comp GmbH
Original Assignee
Joseph Meys & Comp GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J11/00Apparatus for treating milk

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Es sind bereits Kleinmolkereianlagen bekannt, bei denen eine Milchschleuder, ein Butterfaß und ein Butterkneter von einem Motor durch starre Übertragungsmittel, wie Zahnräder, Ketten, Kupplungen, angetrieben werden. Bei diesen Einrichtungen besteht der Nachteil, daß bei Versagen des Motors oder Ausbleiben des elektrischen Stromes die Inbetriebnahme einer Einheit von Hand nur unter Mitdrehen des Motors oder von Zwischengetrieben möglich ist. Die starre Verbindung von Antriebsmotor und Milchschleuder läßt bei ihnen eine wünschenswerte allmähiliche und stoßfreie Inbetriebsetzung der Milchschleudertrommel und deren ebenso geartete Abbremsung nicht zu. Diese Mängel sind durch den Erfindungsgegenstand behoben. Bei ihm kann jede Einheit nach Belieben motorisch oder ohne Zwischengetriebe
so direkt von Hand aus angetrieben werden. Für den motorischen Antrieb der Milchschleuder ist eine besonders ausgebildete Kupplungs- und Bremseinrichtung vorgesehen; die eine allmähliche stoßfreie Inbetriebsetzung der Milchschleudertrommel und eine ebensolche Abbremsung· der in bekannter Weise mit großem Beharrungsvermögen umlaufenden Trommel gestattet.
Es zeigen
Fig. ι die Anlage gemäß Erfindung und teilweisem Schnitt,
Fig. 2 die kombinierte Kupplung und Bremse,
Fig. 3 die Anlage im Aufriß und teilweisem Schnitt, 3^
Fig. 4 einen Grundriß, wobei die strichpunktierten Linien die Stellung von Faß und Kneter bei Handbetrieb andeuten.
Der mit zwei Wellenzapfen versehene Motor ι ist auf dem Ständer 2 festgeschraubt. Für den Antrieb der Schleudertrommel ist eine Reibungskupplung angeordnet, deren einer Teil 3 auf dem einen Wellenzapfen des Motors befestigt ist, während der andere Teil 6 mittels eines in eine Längsnut 14 eingreifenden Wellenstiftes 15 unverdrehbar, aber axial verschiebbar auf der Trommelantriebswelle 8 gelagert ist und durch eine Feder 7 gegen den Teil 3 gedrückt wird. Auf dem Ständer der Maschine ist ein Bock 5 befestigt, der mit einem mit Innengewinde versehenen Auge den Kupplungsteil 3 umfaßt. In dieses Gewinde ist ein Mutterring eingeschraubt, der mit einer Stirnfläche durch Drehen eines an ihm angeordneten Handringes 4 an den freien Rand, des Kupplungsteil s 6 anlegbar ist. Zum selbsttätigen Einrücken der Trommelantriebswelle dreht man den Mutterring nach dem Motor zu, bis der Kupplungsteil 6 mit dem Kupplungsteil 3 in Eingriff kommt, wobei mittels der durch das Gewinde des Muterringes möglichen Feinverstellung ein ganz allmähliches Mitnehmen der Trommelantriebswelle bis zu ihrer vollen Tourenzahl ohne weiteres erzielbar ist. Zum Ausrücken und gleichzeitigen allmählichen
Bremsen der umlaufenden Trommelantriebswelle wird der Mutterring vom Motor weg gegen den freien Rand des Kupplungsteiles 6 gedrückt.
Um für den Handbetrieb der Milchschleuder die Kupplungsteile 3 und 6 dauernd voneinander getrennt halten zu können, ist anschließend an die Längsnut 14 des Kupplungsteiles 6 in diesem eine Oüernut 13 angebracht, in die durch Drehen des Kupplungsteiles 6 der Wellenstift 15 einführbar ist.
Auf dem zweiten Wellenzapfen 16 des Motors ι ist eine Schnecke 17 fest angeordnet. In Eingriff mit dieser steht ein in einem Gehäuse20 gelagertes Schneckenrad 18, dessen Achse 19 beiderseits aus dem Gehäuse vorsteht. Die vorstehenden Achsteile sind mittels gewöhnlicher Ausrückkupplungen 21, 24 mit der Schlagflügelachse 22 eines Butterfasses 23 und mit der Antriebswelle 25 eines Butterkneter kuppelbar. Butterfaß 23 und Butterkneter 34 sind mit senkrecht stehenden Zapfen in Bohrungen am Ständer 2 gegenüberliegend angeordneter Konsole schwenkbar und feststellbar gelagert. Die Feststellung an den Konsolen erfolgt durch Klemmung mittels Handgriffmuttern 26, 32. Zur Sicherung der Lage von Butterfaß und Butterkneter bei Motorantrieb sind noch Feststellschrauben 31, 33 vorgesehen. Nach Ausrükken der Kupplüngsteile 21, 24 und Lösen der HandgrifTmuttern 26, 32 wie der Sicherungsschrauben 31, 33 lassen sich Butterfaß und Butterkneter in die für den Handbetrieb mittels aufgesteckter Kurbeln gewünschten Lagen (s. Abb. 4) schwenken, in denen, sie sodann wieder durch Anziehen der HandgrifF-muttern 26, 32 festgestellt werden können.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Kleinmolkereianlage, bei der eine Milchschleuder, ein Butterfaß und ein Butterkneter durch ausrückbare Kupplungen von einem Motor antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß Butterfaß und Butterkneter mittels Zapfen auf gegenüberliegenden Konsolen eines Ständers drehbar und feststellbar gelagert und von einem Wellenzapfen eines auf einer Standerfläche angeordneten Motors mittels eines an sich bekannten Schneckenradgetriebes Und an sich bekannter ausrückbarer Kupplungen antreibbar sind, während die auf einer Fläche des Ständers angeordnete Milchschleuder von einem zweiten Wellenzapfen des Motors mittels einer ausrückbaren, eine stoßfreie Inbetriebnahme der Milchschleuder und Abbremsung der stillzusetzenden Milchschleuder zulassenden Reibungskupplungseinrichtung antreibbar ist.
  2. 2. Kupplungseinrichtung nach Ansprach i, dadurch: gekennzeichnet, daß der auf dem Zapfen der Milchschleuderantriebswelle mittels eines Zapfenstiftes und Längsnut unverdrehbar, aber axial verschiebbar gelagerte, unter der Wirkung einer Feder stehende und mit einem auf dem Zapfen des Motors befestigte Kupplungsteil in und außer Reibungsemgriff bringbare Kupplungsteil einer an sich bekannten Reibungskupplung durch einen gegen den verschiebbaren Kupplungsteil anliegenden Ring mit Handrad (4), der als Schraube im Muttergewinde des Auges eines auf dem Ständer befestigten Lagerarmes (5) axial verstellbar ist, ein- und ausrückbar ist.
  3. 3. Kupplungseinrichtung nach Ansprüch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Kupplungsteil eine Quernut (13) hat, in die der Zapfenstift zum dauernden Getrennthalten des verschiebbaren und des auf dem Motorzapfen befestigten Kupplungsteils einführbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM110123D 1929-05-14 1929-05-14 Kleinmolkereianlage Expired DE514373C (de)

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