AT119089B - Motorradgetriebe. - Google Patents

Motorradgetriebe.

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AT119089B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Motorradgetriebe.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Motorradgetriebe, bei welchem das Sehaltorgan zum Ein-nud Ausschalten der verschiedenen Gesehwindigkeitsstufen bei seiner Betätigung vorerst die Getriebekupplung ausrückt, so dass der Wechsel in der Übersetzung stossfrei erfolgt. 



   Gemäss der Erfindung besteht das Schaltorgan aus einer Welle, die bei ihrer Drehung mittels stirnseitiger   Keilflächen   einen auf die Getriebekupplung einwirkenden Schaltteil verstellt und dann mit dem Antrieb zur Verstellung eines an sich bekannten, in der Getriebewelle axial verschiebbar sitzenden   Kupplungssehaftes   gekuppelt wird, der beim Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe mit einem Ansatz in eine entsprechende Aussparung des betreffenden   Getiiebezahnrades   eingreift. 



   In der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäss ausgebildetes Getriebe beispielsweise veranschaulicht u. zw. zeigt Fig. 1 das komplette Getriebe im Längsschnitt ; Fig. 2 einen Teilschnitt nach der Linie   I-I   
 EMI1.1 
 der Linie IV-IV der Fig. 1 und die Fig. 5-10 Einzelheiten des Getriebes in verschiedenen Ansichten. 



   In der hohlen Welle   1,   die einen Längsschlitz 2 hat, ist verschiebbar ein Schaft 3, der mit zwei radialen Ansätzen 4 ausgestattet ist. Die Zahnräder 5, 6,7, 8 der einzelnen Übersetzungsstufen haben an der Innenfläche kreisrunde Ausnehmungen   5a, 6a, 7a, 8a,   in welche, je nach der Lage der Ansätze   4,   diese eingreifen können und dann Leerlauf der Zahnräder zur Folge haben. Diese Ansätze können aber auch zwischen Stufen 9 der Räder 5-8 eingreifen und kuppeln dann das betreffende Rad mit der Welle 1. 



  Der Schaft 3 ist an seinem äusseren Ende 3a nach Art einer Zahnstange mit Zähnen versehen, in welche ein Zahnrad 10 eingreift, das auf einer lotrechten Welle 11 beweglich sitzt. Auf dem kegelförmigen Unterrade der Welle 11 ist ein Kronrad 12 (Fig. 2 und 9) unverrückbar befestigt. Die Nabe des Rades 12 ist von einem zweiten Kronrad 13 umschlossen, das in eine nach unten gerichtete   Aussen verzahnung 12 a   des Kronrades 12 eingreift. Das Rad 13 ist nicht drehbar, jedoch lotrecht verschiebbar und weist zwei einander gegenüberliegende radiale Zapfen 14 auf, die in Ausnehmungen eines Winkelhebels 15 eingreifen, der mittels des Bolzens 16 am Gehäuse 17 (Fig. 1) drehbar gelagert ist. Der andere Arm des Hebels 15 umgreift zwei Zapfen 18 eines Rohres   19,   das auf dem Schafte 3 verschiebbar geführt ist.

   Das verdickte Ende   19a (Fig. 1)   des Rohres 19 hat eine Bohrung, die zur   Fühnmg   eines durch den Schaft 3 und die Welle 1 hindurchgehenden Stiftes 20 dient und eine Spurlagerkugel 21 für denselben enthält. Das andere Ende des Stiftes 20liegt mit einem Bund   20 a (Fig. 1)   an der beweglichen Hälfte 22 einer an sieh bekannten Reibungskupplung an und diese wird durch Verschiebung des Stiftes 20 nach links gelöst. Eine Schraube 23 dient zur Einstellung bzw. Regelung der Wirkung des Stiftes 20. Die Verschiebung des Stiftes 20 geschieht mittels des   Winkelhebels. M.   



   Mit der Welle 11 ist die biegsame Welle 24 fest verbunden, die in einen in der Zeichnung nicht dargestellten Drehgriff endet, der auf einer Lenkstange des Fahrzeuges sitzt. Durch Drehen dieses Griffes wird das Kronrad 12 gedreht, dabei   drückt   dessen Verzahnung   12a   das Rad 13, um die Zahneingriffstiefe nach abwärts, so dass die Räder 12, 13 ausser Eingriff kommen. Die abwärts gedrängten Zapfen 14 verschwenken den Hebel 15 derart, dass dieser das Rohr 19 samt Stift 20 nach links verschiebt, wodurch die   Kupplungshälfte   22 gelöst wird. Nun kann die Schaltung der einzelnen Gänge   stosslos erfolgen,   indem einfach der Schaft 3 mittels des Zahnrades 10 durch Drehen der Welle 11 verschoben wird.

   Das Rad 12 weist einen exzentrisch angeordneten Mitnehmer 12b für das Rad 10 auf, der in eine Ausnehmung 10a 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Bei Drehung der Welle 11 erfolgt der Reihe nach zuerst die Entkupplung der Kronräder   12 ; 13   und Senkung der Zapfen 14, damit gleichzeitig die Verschwenkung des Winkelhebels 15 und dabei die Lösung der Kupplung 22 mittels des Stiftes 20. Dann erst erfasst der Mitnehmer 12b das Rad 10 und verdreht es, so dass dieses den Schaft 3 verschieben kann. Das Rad 10 hat an seiner oberen   Brustfläche   eine   Kronverzahnung lOb,   in welche eine ebensolche Verzahnung eines unter der Wirkung einer Druckfeder 27 niedergedrückten Rades 26 (Fig. 10) eingreift.

   Ein rechtwinkelig abgebogener Fortsatz 26a des Rades 26, das lotrecht verschiebbar ist, greift in einen Schlitz 28 a der zweiteiligen Führungsplatte 29 ein (Fig. 2). Diese Einrichtung dient zur Fixierung des Rades 10, damit sich dieses erst unter Einschluss des Mitnehmers 12b verdrehen kann und ferner dazu, um die Verzahnung der   Räder lOb   und 26 unter Wirkung der   Feder 27   wieder in Eingriff zu bringen. Jetzt ist der gewünschte Gang bzw. Leerlauf eingeschaltet und durch weitere Drehung der Welle 11 können die Räder   12 und 13   wieder in Eingriff gebracht werden, um die Entkupplung zu bewirken. Die Gegenräder 30-33 sind auf der Welle 34 fest aufgekeilt. 



   Mit der Erfindung wird verhindert, dass ohne vorherige vollständige Kupplung ein Geschwindigkeitswechsel eingeschaltet werden kann. Ein einziger Drehgriff genügt hiezu und sichert die richtige Reihenfolge Durch blossen Zusatz je eines Räderpaares pro Gang können beliebig viele Gänge erzielt und ferner breite Zahnräder mit günstiger Verzahnung verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Motorradgetriebe, bei welchem das Schaltorgan zum Ein-und Ausschalten der verschiedenen Geschwindigkeitsstufen bei seiner Betätigung vorerst die Getriebekupplung ausrückt, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Schaltorgan aus einer Welle (11) besteht, welche bei ihrer Drehung mittels stirnseitiger Keilflächen einen auf die Getriebekupplung einwirkenden Schaltteil verstellt und dann mit dem Antrieb zur Verstellung des Kupplungsteiles (3) gekuppelt wird, 2.
    Motorradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Schaltwelle (11) ein Kronrad (12) sitzt, welches bei Drehung der Schallwelle (11) ein in einem Hebel (15) gelagertes Gegenkronrad (13) axial verschiebt und dadurch den Hebel (15) verschwenkt, welcher mittels einer zweckmässig EMI2.1 worauf ein an dem Kronrad (12) vorgesehener Mitnehmer (12b) ein auf der Schaltwelle (l1) lose drehbar sitzendes Zahnrad (10) dreht, welches in eine Zahnstangenverzahnung (3a) des Kupplungsteiles (3) eingreift, und diesen in der Getriebewelle (1) verschiebt.
    3. Motorradgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Kronradverzahnung (lOb) des Zahnrades (10) ein durch eine Feder 2 belastetes und gegen Drehung gesichertes, jedoch axial verstellbares Gegenkronrad (26) eingreift, welches das Zahnrad (10) während des Schaltvorganges zum Aus-bzw. Einrücken der Getriebekupplung (22) feststellt.
AT119089D 1929-02-09 1929-02-09 Motorradgetriebe. AT119089B (de)

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ID=3631327

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748355C (de) * 1941-05-16 1945-01-09 Kraftradgetriebe mit einem vor dem Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe die Kupplung ausrueckenden Schalthebel

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DE748355C (de) * 1941-05-16 1945-01-09 Kraftradgetriebe mit einem vor dem Einschalten einer Geschwindigkeitsstufe die Kupplung ausrueckenden Schalthebel

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