DE892536C - Selbsttaetige Spielausgleichvorrichtung fuer Reibraedergetriebe - Google Patents

Selbsttaetige Spielausgleichvorrichtung fuer Reibraedergetriebe

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DE892536C
DE892536C DE1949892536D DE892536DA DE892536C DE 892536 C DE892536 C DE 892536C DE 1949892536 D DE1949892536 D DE 1949892536D DE 892536D A DE892536D A DE 892536DA DE 892536 C DE892536 C DE 892536C
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Germany
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screw
driven
friction
shaft
lash adjuster
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Application number
DE1949892536D
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English (en)
Inventor
Felix Peruca
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FABRICATIONS UNICUM SOC D
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FABRICATIONS UNICUM SOC D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/10Means for influencing the pressure between the members
    • F16H13/14Means for influencing the pressure between the members for automatically varying the pressure mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Selbsttätige Spielausgleichvorrichtung für Reibrädergetriebe Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Spielausgleichvorrichtung für Reibrädergetriebe, bei denen die angetriebene Reibscheibe sowohl in Bezug auf die .antreibende Reibscheibe als auch in Bezug auf die angetriebene Welle axial verschiebbar angeordnet ist.
  • Diese Vorrichtung bezweckt das bei solchen Getrieben, die bekanntlich einem starken Verschleiß ausgesetzt- sind, zwischen den sich berührenden Arbeitsorganen entstehende Spiel nach Maßgabe seiner Entstehung selbsttätig auszugleichen, so daß die Getriebe dauernd mit voller Nutzleistung arbeiten können. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, d:aß zwischen der axial beweglichen angetriebenen Reibscheibe und der ortsfest gelagerten angetriebenen Welle außer der üblichen Druckfeder noch ein axial verschiebbarer Anschlag vorgesehen ist, -der durch eine unter Drehzwang stehende Schraube ständig gegen die angetriebene Scheibe angedrückt wird, derart,-daß jede Spielbildung im Getriebe, die sieh durch ein Zurückweichen der angetriebenen Scheibe auf Kosten der besagten Feder äußern könnte, durch den ständig nachgestellten Anschlag wirksam verhindert wird.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb.,r den,angetriebenen Teil eines Reibrädergetriebes mit eingebauter selbsttätiger Spielausgleichvorrichtung im Längsschnitt, Abb. a -die selbsttätige Spielausgleichvorrichtung allein in der Stellung, die sie unmittelbar nach eingetretenem Spiel einnimmt, im Längsschnitt in etwas größerem Maßstab, Abb. 3 die gleiche Spielausgleichvorrichtung wie Abb.2, jedoch in der Stellung, die sie näch aufgeholtem Spiel einnimmt.
  • Bei dem in den Abb. i bis 3 teilweise dargestelltenReibrädergetriebe bandelt es sich beispielsweise um ein solches, bei. welchem der Anpreßdruck der in Reibungseingriff stehenden Teile in bekannter Weise durch die Wirkung einer in,das Getriebe eingebauten Spreizvorrichtung entsprechend dem jeweils. zu übertragenden Drehmoment selbsttätig geregelt wird. Dabei besteht die Spreizvorrichtung aus einem mit der angetriebenen Reibscheibe i fest verbundenen Ring 2, einem mit der Welle 6 dieser Sgheibe durch Stifte 9 fest verbundenen ähnlichen Ring 3 und einem zwischen diesen beiden Ringen auf der Welle 6 lose sitzenden Kugelring 4, dessen beiderseits aus ihmherausragendeKugeln in nutenförmige Vertiefungen, die in übereinstimmender Weise in -den beiden gegeneinandergerichteten Flächen der Ringe 2, 3 vorgesehen sind und deren Tiefe von der Mitte nach den Enden zu allmählich abnimmt, einspringen.
  • Die abgesetzte Welle 6, auf welcher die angetriebene Reibscheibe i derart befestigt ist, daß sie eine beschränkte Relativbewegung ausführen kann, ist in .der als Hohlwelle ausgebildeten und ortsfest gelagerten angetriebenen Welle (1-o axial verschiebbar gelagert und wird durch eine- starke Schraubenfeder 15, .die in einer in ihrem freien Ende vorgesehenen zylindrischen Ausbohrung 7 untergebracht ist und sich mit ihrem einen Ende gegen den Boden dieser Ausbohrung und mit ihrem anderen Ende gegen eine Schulter 8 innerhalb der angetriebenen Welle io abstützt, ständig stanz nach vorn, d. h. in Richtung der Reibrollen 5 gedrückt.
  • Bei normaler Belastung des Getriebes befinden sich die Kugeln des Kugelringes 4 in der Mitte der nutenförmigen Vertiefungen der beiden Ringe 2, 3, und der Druck der Feder 15 reicht aus, um den nötigen Anpressungsdruck zwischen den Reibscheiben und denRebrollen herzustellen. Tritt nun zeitweise eine Überlastung des Getriebes auf, so vollführt der Ring 2 in bezug auf den Ring 3 eine kurze Teildrehung, an welcher die besagten Kugeln teilnehmen. Diese rollen dann in den flacheren Teil der nutenförmigen Vertiefungen der Ringe 2, 3 und bewirken -dadurch ein festeres Anpressen der angetriebenen Reibscheibe i gegen die Reibrollen 5 sowie gleichzeitig eine Verstärkung des Druckes der Feder 15.
  • Die gleiche Wirkung wurde bereits bei bekannten Reibrädergetrieben durch Verwendung gleicher oder ähnlicher Mittel erzielt.
  • Die angetriebene Welle io besitzt an ihrem hinteren Ende ein Innengewinde; in welches ein Schraubstöpsel,ri eingeschraubt ist. An diesem ist das eine Ende einer Spiralfeder r2 befestigt, deren anderes Ende an einer ebenfalls in der angetriebenen Welle untergebrachten Schraube 13 befestigt ist. Das entgegengesetzte Ende dieser letzteren ist halbrund ausgespart und steht mit dem ent= sprechend ausgebildeten Ende eines Anschlagstifts 14 in Berührung, der sich mit seinem anderen, ebenfalls halbrunden Erde gegen den Boden der in der abgesetzten Welle 6 vorgesehenen Ausbohrung 7 abstützt. Der Schraubstöpsel ri, die Spiralfeder a2 und der Anschlagstift 14 bilden zusammen die eigentliche selbsttätige Spielausgleic'hvorrichtung.
  • Wenn die Schraube 13 mit dem Stift iiq. und dieser wieder mit der abgesetzten Welle 6: in Berührung steht, so kann sich der Druck der Feder 15 nur im Sinne einer axialen Verschiebung der abgesetzten Welle bzw. der Reibscheibe i in Richtung der Gegenscheibe äußern, während jede Bewegung der Scheibe i in der entgegengesetzten Richtung durch den Anschlag 14, 13 verhindert ist. Gleichzeitig wird dabei durch den von der Feder 15 ausgeübten Gegendruck die Schraube ,i3 in ihrem Gewinde blockiert. Wird dann der Schraubstöpsel i i etwas tiefer in die angetriebene Welle iio eingeschraubt, so geschieht dies auf Kosten der Feder r2, die dadurch verdreht bzw. unter Drehzwang gestellt wird.
  • Der Schrau#lbstöpsel i i und idie Verstellschraube 13 sind in ihren Muttergewinden geführt, und zwar der erstere mit starker und -die letztere mit schwacher Reibung. Die unvermeidlicheAbnutzung der Getriebeteile bei der Benutzung des Getriebes äußert sich letzten Endes in einer Vergrößerung des Abstandes des hinteren Endes der abgesetzten Welle 6 von der diesem Ende gegenüberliegenden Schulter innerhalb der angetriebenen Welle lio. Um diesen Vorgang deutlich zu machen, kann beispielshalber angenommen werden, daß unter Bezugnahme auf Abb. z dieser Abstand oder dieses Spiel sich von x auf x' vergrößert. Die hieraus resultierende Spielzunahme y zeigt sich ebenfalls zwischen den Berührungsflächen des Stiftes 14 und der Schraube 13. Tritt ein solcher Zustand ein, so wird die Schraube unter dem Zwang der Feder 12 so weit nach rechts geschraubt, bis die Berührung mit dem Stift 14 wiederhergestellt ist (Abb. 3). Auf diese Weise wird jedes im Getriebe sich bildende Spiel nach Maßgabe seiner Entstehung ganz selbsttätig i und sofort wieder ausgeglichen.
  • Bei dem dargestellten und beschriebenen Reibrädergetriebe handelt es sich um ein solches mit veränderlicher Geschwindigkeit. Es versteht sich von selbst, daß die erfindungsgemäße Spielausgleichvorrichtung auch an jedem anderen Reibrädergetriebe angewendet werden kann.

Claims (5)

  1. .PATENTANSPRÜCHE: r. Selbsttätige Spielausgleichvorriehtung für Reibrädergetriebe mit axial beweglicher angetriebener Reibscheibe und ortsfest gelagerter getriebener Welle, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der axial beweglichen getriebenen Reibscheibe (i) und der ortsfest gelagerten getriebenen Welle (io) außer der Druckfeder (15) noch eine axial verschiebbare Anschlagstange (r4) vorgesehen ist, die durch eine unter Drehzwang stehende Schraube (11r3) ständig gegen die getriebene Scheibe (i) angedrückt wird.
  2. 2. Spielausgleidhvorrichtungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe innerhalb der hohl ausgebildeten getriebenen Welle (io) untergebracht ist.
  3. 3. Spielausgleichvorrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieAnschlagstange (14) durch die Druckfeder (15) hindurchgreift und die abgerundeten Enden dieser Stange in entsprechende Aussparungen in der Wellenverlängerung (6) bzw. in der unter Drehzwang stehenden Schraube (13) eindringen.
  4. 4. Spielausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Drehzwang der Schraube (13) ausübendeTorsionsfeder (12) mit ihrem einen Ende an dieser Schraube und mit ihrem anderenEnde an einem in das freie Ende der getriebenen Welle (io) eingeschraubten Schraubstöpsel (11) befestigt ist.
  5. 5. Spielausgleichvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sdhraubstöpsel (ii) und die Schraube (13), der erstere mit starker und die letztere mit schwacher Reibung, in ihren Muttergewinden geführt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 380 468, 44o:263, 639 518.
DE1949892536D 1949-04-27 1949-04-27 Selbsttaetige Spielausgleichvorrichtung fuer Reibraedergetriebe Expired DE892536C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0352252A1 (de) * 1988-07-18 1990-01-24 Otto Bock Orthopädische Industrie Besitz- und Verwaltungs-Kommanditgesellschaft Planetenreibrädergetriebe

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DE380468C (de) * 1923-09-10 Richard Erban Reibrollengetriebe fuer gleichlaufende Achsen
DE440263C (de) * 1923-10-06 1927-02-02 Richard Erban Vorrichtung zum selbsttaetigen Anpressen der im Reibungseingriff stehenden Teile bei Reibraedergetrieben
DE639518C (de) * 1931-08-19 1936-12-07 Frank Anderson Hayes Reibraederwechselgetriebe

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