DE652259C - Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine - Google Patents
Einrichtung zur Drehzahlregelung einer KraftmaschineInfo
- Publication number
- DE652259C DE652259C DESCH109277D DESC109277D DE652259C DE 652259 C DE652259 C DE 652259C DE SCH109277 D DESCH109277 D DE SCH109277D DE SC109277 D DESC109277 D DE SC109277D DE 652259 C DE652259 C DE 652259C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- control
- engine
- speed
- gear
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/002—Valves, brakes, control or safety devices for steam engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine nach
einer an einer Steuermaschine einstellbaren Leitgeschwindigkeit mittels eines beim Abweichen
. von der Leitgeschwindigkeit verstellten, auf die Regelglieder der Kraftmaschine
einwirkenden Umlaufrädergetriebes. Bei einer bekannten Regeleinrichtung dieser
Art wird von dem beim Abweichen von der Leitgeschwindigkeit gedrehten Planetenradträger
durch Reibung ein Stellhebel mitgenommen, der auf eine Stromschlußvorrichtung oder auf einen Servomotor einwirkt.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß zwischen Kraftmaschine und Regelgetriebe eine Flüssigkeitskupplung oder Rutschkupplung geschaltet ist, deren Drehmoment mindestens so groß ist wie die höchsten auftretenden Regelkräfte. Das nachgiebige Glied der Regeleinrichtung ist also auf der Antriebsseite und nicht zwischen dem abgetriebenen Teil und den Regelgliedern der Kraftmaschine eingeschaltet. Infolgedessen können die Regelglieder der Kraftmaschine durch ein mit dem Planetenradträger zwangsläufig verbundenes Gestänge unmittelbar angetrieben werden. Die Flüssigkeitskupplung oder Rutschkupplung gibt dabei die Sicherheit, daß das Gestänge nicht über die jeweilige Steuerstellung hinaus bewegt wird.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß zwischen Kraftmaschine und Regelgetriebe eine Flüssigkeitskupplung oder Rutschkupplung geschaltet ist, deren Drehmoment mindestens so groß ist wie die höchsten auftretenden Regelkräfte. Das nachgiebige Glied der Regeleinrichtung ist also auf der Antriebsseite und nicht zwischen dem abgetriebenen Teil und den Regelgliedern der Kraftmaschine eingeschaltet. Infolgedessen können die Regelglieder der Kraftmaschine durch ein mit dem Planetenradträger zwangsläufig verbundenes Gestänge unmittelbar angetrieben werden. Die Flüssigkeitskupplung oder Rutschkupplung gibt dabei die Sicherheit, daß das Gestänge nicht über die jeweilige Steuerstellung hinaus bewegt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der neuen Regeleinrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Regelgetriebe und
Abb. 2 eine Draufsicht. .
Es bedeutet 1 die Steuermaschine, und zwar etwa einen Synchronmotor, welcher z. B.
von einem Netz mit konstanter Periodenzahl gespeist wird, oder eine Hilfsdampfturbine
mit konstanter Drehzahl. Die Steuermaschine treibt über ein" selbsthemmendes Schneckengetriebe
2 eine Welle 3 an, ■ auf welcher ein zu einem Planetengetriebe gehöriges Kegelrad
4 sitzt. Das Rad 4 greift in ein Umlaufrad 5 ein, welches in einem Gehäuse 6 gelagert
ist und mit dem auf einer Welle 7 sitzenden Kegelrad 8 des Planetengetriebes
in Eingriff steht. Das Gehäuse 6 kann sich um die Wellen 3 und 7 drehen. An dem Gehäuse
6 ist durch ein entsprechendes Hebelgelenk ο. dgl. das Regelgestänge 9 angeschlossen,
welches entweder die Regelorgane der Kraftmaschine oder bei mittelbarer Regelung
durch einen Servomotor dessen Steuerschieber betätigt. Das Rad 8 erhält seinen Antrieb über ein ebenfalls selbsthemmendes
Schneckengetriebe 10 oder in beliebiger anderer Weise von der betreffenden Kraftmaschine
unter Zwischenschaltung einer Flüssigkeitskupplung 12.
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willy Rieger in Kassel-Wilhelmshöhe.
Die Wirkungsweise der Regelung ist folgende: Das Kegelrad 4 läuft, -durch die
Steuermaschine 1 angetrieben, ständig mit gleichbleibender Drehzahl um. Das Kegelrad
8 dreht sich, durch die Kraftmaschine angetrieben, in entgegengesetzter Richtung,
seine Drehzahl ist abhängig von der Belastung der Kraftmaschine. Wenn nun beide Drehzahlen genau gleich sind, dann dreht
t° sich das Kegelrad 5 um seine Achse, ohne
das Gehäuse 6 zu bewegen, da ein Drehzahlunterschied, welcher eine Rückwirkung auf
das Gehäuse ausüben könnte, nicht vorhanden ist. Wenn aber infolge stärkerer Belastung
■5 die Drehzahl der Kraftmaschine fällt, und damit
einGeschwindigkeitsunterschied zwischen den Rädern 8, 5 und 4 eintritt, wird das Getriebegehäuse
6 verdreht und dadurch auch über das Gestänge 9 die Steuerung der Maschine
geöffnet, bis Drehzahlgleichlieit zwischen Steuermaschine und Kraftmaschine erreicht
ist.
Man kann nun die Regelung so einrichten, daß sie ständig einen Gestängezug in Richtung
der Schließbewegung ausübt, so daß die Steuermaschine nur die Reibung zwischen Schnecke und Schneckenrad zu überwinden
hat, die Regelkräfte selbst aber ausschließlich von der Kraftmaschine übertragen werden.
Im Falle einer Entlastung des Antriebes und einer damit verbundenen Steigerung der
Drehzahl der Kraftmaschine eilt das Rad 8 vor, wodurch auf dem Wege über die Achse
des Rades 5 das Gehäuse 6 und das Regelgestänge 7 im Sinne des Schließens der Kraftmaschinensteuerung
bewegt weiden. Zwischen der Kraftmaschine und dem Schneckengetriebe 10 ist eine Flüssigkeitskupplung eingeschaltet.
Diese Flüssigkeitskupplung, deren
Drehmoment so bemessen ist, daß die maximal auftretenden Regelkräfte ausgeübt werden
können, dient als Sicherung, um zu verhindern, daß das Gestänge weiter bewegt wird,
als es dem Steuerweg entspricht.
Da die Kräfte, welche die Steuermaschine auf das Regelgetriebe auszuüben hat, nur von
der Reibung des selbsthemmenden Schneckengetriebes abhängig sind, kann die Leistung
dieser Steuermaschine klein sein. Bei Verwendung eines regelbaren Elektromotors besteht
die Möglichkeit, von jeder beliebigen Stelle aus durch Änderung der Motor drehzahl
die Hauptmaschine innerhalb weiter Grenzen mit jeder gewünschten Drehzahl zu
fahren, wobei diese Drehzahl dann auch bei Belastungsschwankungen konstant bleibt. Eine
derartige Einrichtung ist beispielsweise für Schiffsantriebe vorteilhaft, und sie bietet die
Möglichkeit, von jeder beliebigen Stelle des Schiffes aus eine oder alle Schiffsmaschinen
mit beliebiger Drehzahl laufen zu lassen oder sie auch durch Unterbrechung der Stromzuführung
zu den Steuermotoren sofort stillzusetzen. Eine solche Einrichtung, bei Schiffen
angewendet, verhindert außerdem bei Freischlagen einer Schraube das Durchgehen der
Dampfmaschine, was zur Schonung des Schiffes und der Maschine selbst wesentlich
beiträgt.
Es ist auch eine Ausführung möglich, bei welcher ein besonderer Steuermotor in Wegfall
kommt, indem zwei zusammenarbeitende, aber voneinander getrennte Maschinen, beispielsweise
Schiffsmaschinen, sich in ihrer Drehzahl dadurch steuern, daß eine dieser Maschinen das eine Planetenrad und die
andere das andere Planetenrad antreibt. Die eine Maschine bildet also dabei im Sinne der
Erfindung die Steuermaschine für die andere.
Das Regelgetriebe könnte anstatt als Kegelradauch als Stirnradplanetengetriebe ausgeführt
werden. Der Antrieb der Planetenräder" von der Steuermaschine und von der
Kraftmaschine aus kann unmittelbar oder über geeignete Zwischengetriebe, ζ. B. Unter- 8g
Setzungsgetriebe, erfolgen.
Claims (2)
1. Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine nach einer an einer
Steuermaschine einstellbaren Leitgeschwindigkeit mittels eines beim Abweichen von der Leitgeschwindigkeit verstellten,
auf die Regelglieder der Kraftmaschine einwirkenden Umlaufrädergetriebes,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kraftmaschine und Regelgetriebe eine Flüssigkeitskupplung oder Rutschkupplung
geschaltet ist, deren Drehmoment mindestens so groß ist wie die höchsten auftretenden Regelkräfte.
2. Einricl^ng nach Anspruch r, da- ' durch gekennzeichnet, daß auf den mit
dem Regelgestänge verbundenen Planetenradträger ein dauernder Gestängezug von den Regelorganen ausgeübt wird, welcher
in gleicher Richtung wie der Drehsinn des von der Steuermaschine angetriebenen Planetenrades wirkt, so daß die Steuermaschine
nur den auftretenden Reibungswiderstand zu überwinden hat und die Regelkräfte selbst ausschließlich von der
Kraftmaschine über das andere Planetenrad übertragen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH109277D DE652259C (de) | 1936-02-20 | 1936-02-20 | Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH109277D DE652259C (de) | 1936-02-20 | 1936-02-20 | Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE652259C true DE652259C (de) | 1937-10-28 |
Family
ID=7448850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH109277D Expired DE652259C (de) | 1936-02-20 | 1936-02-20 | Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE652259C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966517C (de) * | 1953-01-27 | 1957-08-14 | Siemens Ag | Drehzahlbegrenzer fuer umlaufende Maschinen |
-
1936
- 1936-02-20 DE DESCH109277D patent/DE652259C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966517C (de) * | 1953-01-27 | 1957-08-14 | Siemens Ag | Drehzahlbegrenzer fuer umlaufende Maschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60005261T2 (de) | Antriebssystem für ein Flugzeug mit schwenkbarem Rotor | |
| DE652259C (de) | Einrichtung zur Drehzahlregelung einer Kraftmaschine | |
| DE1032109B (de) | Getriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE880103C (de) | Antrieb fuer gegenlaeufige Luftschrauben | |
| DE812507C (de) | Achstrieb fuer ein Strassen-Motorfahrzeug mit einem zweistufigen UEbersetzungsgetriebe | |
| DE880697C (de) | Stellgetriebe fuer die verstellbaren Blaetter von Luftschrauben | |
| DE681826C (de) | Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von Kommutatormotoren | |
| DE1588622B2 (de) | Schleifringloser generator zur steuerung von hilfseinrichtungen eines schienenfahrzeuges | |
| DE2241669C3 (de) | Vorrichtung zum Feinauswuchten von Schleifscheiben | |
| DE674025C (de) | Umkehrgetriebe mit einem staendig laufenden, treibenden Glied zum Drehen eines getriebenen Gliedes in beiden Drehrichtungen | |
| DE714629C (de) | Getriebe, bei dem der anzutreibenden Welle durch eine Hilfswelle eine Drehwinkelvoreilung oder -nacheilung erteilt werden kann | |
| DE756550C (de) | Schaltvorrichtung einer aus Stroemungsgetriebe und mechanischem Wendegetriebe bestehenden Antriebsuebertragung fuer Schienen-fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven | |
| DE682174C (de) | Propeller mit veraenderlicher Fluegelanstellung | |
| DE1070665B (de) | ||
| DE671694C (de) | Zum Verstellen der Fluegelsteigung von Luftschrauben bestimmte, durch Antriebsmittelbetaetigte Verstellvorrichtung mit einem Schneckengetriebe | |
| DE618015C (de) | Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE733730C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Schubes einer Luftschraube, insbesondere fuer Ausgleich- und Steuerschrauben von Steilschraubern | |
| DE361214C (de) | Verriegelungsvorrichtung zwischen Steuer- und Bremshebel | |
| DE354049C (de) | Kupplung fuer die Rueckfuehrung einer Regelungsvorrichtung mit Wendegetriebe | |
| DE1806007U (de) | Schiffsgetriebe fuer verstellbare schrauben. | |
| DE878761C (de) | Schraubenantrieb, insbesondere Luftschraubenantrieb | |
| DE897640C (de) | Antrieb fuer Arbeitsmaschinen | |
| DE711176C (de) | Umkehrbares Untersetzungsgetriebe fuer Luftschrauben bei gleichbleibender Drehzahl der Luftschraubenwelle | |
| DE609516C (de) | Nachholgetriebe | |
| DE727502C (de) | Feststellvorrichtung an Getrieben von Verstelluftschrauben |