DE618015C - Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE618015C
DE618015C DEW91722D DEW0091722D DE618015C DE 618015 C DE618015 C DE 618015C DE W91722 D DEW91722 D DE W91722D DE W0091722 D DEW0091722 D DE W0091722D DE 618015 C DE618015 C DE 618015C
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DE
Germany
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shaft
worm
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gears
motor vehicles
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/44Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
    • F16H3/68Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion in which an orbital gear has an axis crossing the main axis of the gearing and has helical teeth or is a worm

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2, SEPTEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c GRUPPE 10oi
Karl Wilfert in Böblingen, Württbg. Umlaufrädergetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1933 ab
Es sind bereits Umlaufrädergetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bekannt, bei welchen durch Abbremsen eines mit den Umlaufrädern in Verbindung stehenden. Schnekkengetriebes eine stufenlose Drehzahlregelung der getriebenen· Welle bewirkt wird. Die Erfindung bezieht sich auf ein· solches Getriebe ■und besteht diarin, daß der mit der treibenden Welle verbundene Umlaufräderträger Wellen trägt, auf denen je ein mit dem auf der getriebenen Welle festsitzenden Zentralrad kämmendes Umlaufraidl und je ein- Schneckenrad! aufgekeilt sind, von denen die Schneckenräder mit auf einer gemeinsamen, zwischen ihnen schräg im Umlaufräderträiger drehbar gelagerten Welle festsitzenden ,selbsthemmenden Schnecken in Eingriff . stehen, deren eine links- und die andere rechtsgängiges Gewinde besitzt, und die Schneckenwelle
ao über ein Kegelradgetriebe abbremsbar ist.
Die Vorzüge des Getriebes gemäß der Erfindung gegenüber den· bisher bekannten ähnlichen Getrieben liegen vor allem in einer besseren und einwandfreien zentrischen Verteilung und Auswuchtung sämtlicher umlaufenden Massen. Ein vollständig stoßfreier Gang des Getriebes ist gewährleistet. Die Schaltvorgänge zu den einzelnen Übersetzungen erfolgen ebenfalls stoßfrei. Die Zahl der erforderlichen Getriebeteile und! Lager ist auf ein Mindestmaß beschränkt, wodurch namentlich das Gewicht, die Größe und auch die Herstellungskosten1 des Getriebes verringert werden. Die Einbauverhältnisse dies neuen Getriebes sind daher günstiger als bisher. Gegenüber der bisherigen Verwendung eines Schneckenantriebes bei Getriebe», die entweder die Anordnung mehrerer Schneckenwellen oder bei Verwendung ntur einer Schneckenwelle besondere Spurlager und zwei verschiedene Lagerungen der Schnecken auf der Welle erforderlich macht, sind beim neuen' Getriebe im ganzen, da Schneckenräder und Umlaufräder auf gemeinsamen Wellen sitzen und sowohl die links- als auch die rechtsgängige Schnecke auf einer gemeinsamen Welle aufgekeilt sind,, niur drei Wellen zu lagern. Die Spurlager für die Schnecken entfallen, .da sich die Axialdrücke der beiden Schnecken gegenseitig aufheben.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel das Erfindungsgegenstandies dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Ansicht des Getriebes,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
Von' einem Umlaufrädergetriebe sind die beiden Umlaufräder Pr1 und Pr2 und die t>eiden Schneckenräder R1 und R2 je auf einer Weite W1 und W2 aufgekeilt. Die beiden Schneckenräder R1 und R2 greifen in die Schnecken S1 und' S2, von welchen eine links- und eine rechtsgängig ist, ein, wobei letztere auf einer gemeinsamen Welle Ws aufgekeilt sind. Die Wellen W1 und W2 sowie Ws sind in einem gemeinsamen Gehäuse G, welches mit der MotorwelleM fest verbunden ist, gelagert. Die Umlaufräder Pr1 und Pr2 greifen
in ein zentrales, auf der getriebenen Welle .,4 aufgekeiltes Zahnrad Z ein.
Die Motorwelle M treibt das Gehäuse G mi ti gleicher Umdrehungszahl an. Durch den Fahrwiderstand haben· die Umlaufräder das Bestreben, sich auf dem Zahnrad Z abzuwälzen·. Da jedoch die Umlaufräder Pr1 umd: Pr2 über die WeIiIeWpF1 und W2 mit den Schneckenrädern .R1 und R2 verbunden s-itnd·,
ίο diese wieder mit dem Sehnecken) S1 und S2 in Eingriff stehen, wobei letztere selbsthemmend! sind, ist ein Abwälzen der Räder R1 und R2 auf dem Zahnrad Z nicht' möglich. Die getriebene Welle A dreht sich somit mit gleicher Umdrehungszahl wie die Motorwellelf. Soll nun eine Übersetzung erzielt werden, so müssen mittels der Kegelräder J^C1 und; K2, wovon) letzteres auf der WeIIeJF3 aufgekeilt ist, die beiden,- Schnecken S1 und'S2
ao bewegt wenden.. Diese Bewegung der Schnekken kann' durch mechanisches, hydraulisches, pneumatisches oder elektromagnetisches Abbremsen (oder dluceh. .ein Reibradgetriebe) des Kegelrades/ Kx erfolgen, auf welchem sich dann das Kegelrad K2 abwälzt. Da die Schnecken' selbsthemmemd sindf, beträgt die zur Verstellung des Schneckeniradgetriebes aufzuwendende Kraft nur einen Bruchteil des Fahrwiderstand'es·. Durch die Drehung der SchneckenS1 unidl S2, übertragen» durch, die Schneckenräder R1 und R2, können sich, die UmlaufräderP?! UaQd-Pr2 auf dem ZahnradZ abwälzen;, was ein Zurückbleiben der Umdrehungszahl· der getriebenen. Welle gegenüber der Umdrehungszahl" der- Motorwelie bewirkt Jenach Stärkedtes Abfoxemsens kann mani die Übersetzung beliebig wählen. Bremst man nun/K1 ,bis zum Stillstand' ah, so tritt unter der Voraussetzung,· daß dlas Über-Setzungsverhältnis von dem Schnecken zu den Schneckenrädern;,ι : 5, das Übersetzungsverhältnis vom Zahnradi Z zu· den Umlauf rädern ebenfalls i-: 5 ist, Leerlauf ein. Wenn K1 überhaupt nicht abgebremst wird, so ist unmittelbare Kraftübertragung gegeben. Beim .allmählichen Abbremsen von K1 wird die Übersetzunig immer größer, bis sie bei vollständigem Abbremsen von K1 unendlich wird. dl h. Leerlauf eintritt. Für den Ausgleich der umlaufendem Massen ist an der Welle Wa ein Ausgleichgewicht! Q angeordnet.
Das Getriebe gemäß der Erfindung hat den Vorzug, daß dlas gebräuchliche Getriebe mit Schalthebel und' Kupplung in Wegfall kommt und an dessen Stelle ein Getriebe mit nur einem Fußhebel, tritt. Das Getriebe gemäß der Erfindung kann auch durch einen Hebel am Lenkrad oder Schaltbrett bedient werden oder kann mittels Widerstand- oder Fliehkraftregler selbsttätig geschaltet werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Umlaufrädergetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchem durch Abbremsen eines mit den Umlauf rädern in Verbindung .stehenden Schneckengetriebes eine stafenlose Drehzahlregelung der getriebenen Welle bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, diaß der mit der treibenden Welle (M) verbundene Umlaufräder- träger (G) Wellen-(JF1, ZF2) trägt, auf denen je ein· mit. dem auf der getriebenen WeIIe(^) festsitzenden- Zentralrad (Z) kämmendes Umlauf rad) (Pr1, Pr2) und je ein. Schneckenrad) (R1, R2) aufgekeilt sind, von> denen die Schneckenräder (R1, R2) mit auf einer gemeinsamen, zwischen! ihnen schräg im Umlauf räderträger (G) drehbar gelagerten! Welle (W9) festsitzenden selbsthemmenden Schnecken (S1, S2) in Eingriff stehen» deren eine links' iiad' die andere rechtsgängiges Gewinde, besitzt, und die Schneckenwelle (W3) üher ein Kegelradgetriebe (K2, K1) abbremsbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW91722D 1933-05-03 1933-05-03 Umlaufraedergetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE618015C (de)

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DE (1) DE618015C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438778A (en) * 1943-12-29 1948-03-30 Tecnica Ind Y Com Sa Tecosa Progressive variable-speed device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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