-
Planetenrädergetriebe Die Plan.etenrädergetriebe, deren gebräuchlichste
Ausführungsform aus zwei gegengleich angeordneten Räderpaaren besteht, von denen
die beiden auf gleicher Achse sitzenden Planetenräder miteinander verbunden sind
und tun das eine, und zwar das, feststehende Sonnenrad kreisen, wie .dies A:bb.
i schematisch zeigt, haben den Nachteil, daß bei einem großen L'bersetzungsverh.ältnis
infolge der Bedingung, daß die Summe der Zähne beider Stirnräderpaare einander gleich
sein muß, mindestens ein Rad :eines jeden Paares sehr groß ausfällt; beispielsweise
würden bei cinern üb#ersetzungsverhältnis von getriebener Wellen" zu treibender
Welle ite = nach den maß-
100
gebenden Formeln:
Bedingung Durchmesser beider ioo wenn Z1 bis Z4 der Räder t'1 bis ri bezeichnen,
also die gerimgstmöglchen Zähnezahlen für Zt und je i99, für Z und Z4 Zoo Zähne
sich ergeben, was bei einer hnteilung von beispielsweise 6 bereits Z Zahnräder mit
einem Te'zlkres rchmesser von rund iZoomm bedingen würde.
-
größeren Übersetzungsverhältnissen sind daher Planetenrädergetr eb-e
infolge der notwendigerweise großen Zahnräder und bei beschränkten Raumverhältnissen
trotz ihrer sonstigen Vorzüge überhaupt nicht verwendbar.
-
Gemäß der Erfindung wird Nachteil auf sehr einfache Weise dadurch
gehoben, daß anstatt wie bisher Stirnräder, für der Planetenrä rp are oder auch
für Räder mit Schrägverzahnung werden. In diesem Fall die Bedingung, daß die Summe
der Zähnezahl der Radpaare gleich muß, so daß lediglich die Formel 2 s Schraubenwerden
räder ergibt
erfüllt und der genügt sein mufä, daß die Summe der Räderpaare einander gleich ist.
Für das zuvor als Beispiel gewählte Üb.ersetzungsverhältnis
würde sich in diesem Fall ergeben:
also z1 = i i, z = i o, z° = g und zr=io Zähne; und z4 als die Räder z ausgebildet,
so such der Neigungswinkel
cp ihrer Verzahnung aus der B,edingung,
daß die Summe ihrer Raddurchmesser gleich der Summe derjemgen des anderen. Räderpaares
sein muß, nach der Formel, in welcher t die Teilung bezeichnet
Getriebe Ausbildung i beide ä 'können Außenverzahnung Innenverzahnung v e Kegelräder
ausgebildet i w zusammenwirkende b ä und Aufhebung ausgebildet en die Schraubenräder
c und wird die Teilung t wie zuvor = 6 geg n Pfeilräder Fall ausgebildet setzt,
ergi;bt sich Yi = (( yz = 60, 3 = 66,3 und Y Die = 597 mm Ausführungsformen
G als Teilkreisdurchmesser, also Räder von i Verwendungsbeispielen. rund
Durchmesser ihn ersteren Fall, A
s i und bei einer von i :50o beirechts, welches
ein spie Durchsweise Räder von etwa ioom Ab.
erri;ngemesser. ist infolge der
i rung Räderzahl, Welle a der sitzende Rad 2 bei-den des e der Zahneingriffe r Wirkungsgra
als bei den kämmt n* einem Welle und einer Bremsscheibe 7 Verwendung von bei i en
ist au sich bekannt, l Planetenrädergetri;e einem. mit lt jedoch seinerseits eines
deranordhung, uch beide Änderung des ind bei: der serzahnum;g fas vorliegenden Auf
geändert werden a.mn, i ib sondern aussch7i;eßlich bestimmt ist die eine ein eine
Teilkneisdurchmesser der über daß der Führungsrollen im vorliegenden Fall erzielbare
hinweg nicht ist. 'Man hat Bremsscheibe Bremshebels mit sich chsen ge Fall wird
um der begrenzten Drehmoment der ersteren konzentrischen e gelöst, das Getriebe
Weile zu gelangen, @ ie drittes R,ä; erpaar in Gestalteines Kegelräder- oder erforderlich,
also links veranschaulicht Anwenumständlicher und von dung Wire kungsgrad, i infolge
k f der ungünstigen, zum Teil diesem chraub:e der rä;der, große n gi 13
setzungen
bzv.
-
Ü'b:e b.ertxagwnggrößerer ilne 14, 15, das Kräfte, auch große umlaufende
d 15 beiden:
P1aueaelnrädergetri he daher auch nicht, 16 d 17 mitnimmt,
wie das baulich sehr 18
kämmen. n und gegenüber dem Stirnräd;er-16, 18 beide
Schraubenumau etr ebesehr gedrängte zur Kraftübfertragu g unter großer räder das
18 'vorauf ; liegenden Raume d treibt ln:eten.rädergetrieb;e daher den er in Fällen
als Ersatz v Stirnrädero 22.
-
im Kegelräder-) Vorgelegen, welche bei: großen sämtliche so Übersetzungen
Räder , sowie auch von welche bei b tzun en mehrfach infolgedessen die rs überschreitet,
geordnet verfem.
-
a vorm ord rI teil. Sie können hierbei in Weise z erals Wechsel- und
forderliche dem sein.
-
r nd Die Räderanordnung kann bei, dem Schwenkantriebeines e d e bei
der bisherigen w also z. B. dersein, es Zahnr oder mit paare mit erseh n oder auch
a75 aller mehrere sein., sofern. nur z e Räder als Schrau enr ' der sind, des zur
Axia7s auch lmbs könn gegengleich. an et oder als eord sein. Zeichnung verans@c'haulfi:cht
in Aubb. z und 3 zwei des etr ebes, zugleich an zwei = bb.2 veran@ chaulxfcht schematisch
eine Schrämmasch ne. Der Motorur treibt .einVorschubgietriiebe, i Stirnrädervorge7:ege
r, z en lzält, von denen das auf der lose die Räder 3 und q. umlä.uf nd mitnimmt;
das Rad 3 auf der a Lose sitzenden mit versehernem. Rad 5, und fas Rad q. kämmt
m t der Wel e a gekuppe em. Rad 6; der Räderpanne q., 6 und 3, 5 oder a Räderpaare
s eis Scbraub;enrä;dex ausgebildet, im A(usfü'hrungsbeispiel dasjenige q., 6. der
Welle ,a sitzt d e S:eilsc'he ,e oder Ketternnuß 8, vom, welcher Seil. oder Kette
g : der io oder io' zu der Umlenkscheibe führt. Wird die Scheibe 5 mittels der 7
rund dies z z festgestellt, so treibt das Plane@tenräder = triebe mit einem durch
das Maß der Bremsung die Scheibe 8; wird d Brems so läuft leer.
-
A,bb.2 die eines Planeteairäd rgetrebes zum Schwenken des S.chräm
op es.
-
Der Motorur treibt in Fall mittels eines Stir rädervaTgeZe es zz,
ein Stirnräderpaar von denen auf der Welle b lose Ra die Räder un di,@e ihrerseits
mit den Rädern und i g Ei e der Räderpaare oder y, z 9 oder Räderpaare sind wiederum
als ausgebildet; Rad kann im Fall festgebremst verdien, un das Rad n9 über Kegel:'rä,dier
zo, zt Schwenkkranz Da vorliegenden Fall Räder des Getriebes klein bemessen werden
können, daß ihre Durcbnesser die üblä;che Bauhöhe von Sc7nrämmaschinen nicht so
ist Verwendung eines Plarnetenrä ebes für exgeit Sch ämmasch7.riexn. ermö;g7icht,
wobei die TUbers;etzung zwischen.
-
Motor und der Vo sc'hubvi e wie auch dem mittels @ Vor!,gieleg rä.
erpaares
und eines Planetenrädergetrieb(es erreicht werden kann.
-
Abb.3 veranschaulicht die Verwendung jenes Planetenrädergetriebes
beispielsweise für einen Haspel; @es bezeichnet hiex wieder m den Motor und ttr
die Seiltrommel, c die Getriebebremse, d die Motorbremse und e die Lastbremse; beim
Festziehen der Bremse c erfolgt die Übertragung der Motordrehung auf die Winde tv;
wird die Bremse e gelöst, läuft das Getriebe leer, und die Motor- und Lastbremsen
d und e können alsdann, wie üblich, verwendet werden. Es braucht wie im ersteren
Anwendungsfall zwecks Stillsetzens des getriebenen Bestandteils der Motor nicht
stillgesetzt zu werden, so daß sein Schwungmoment zur Beschleunigung nutzbar gemacht
werden kann. Infolge der geringen Abmessungen des Planetenrädergetriebes ist im
vorliegenden Fall auch der Einbau des gesamten Getriebes in das Innere der Haspekrommnel
besonders erleichtert, so daß die neue Aus, bildurig des Getriebes außer den den
Planetenräd,ergetrieben an sich innewohnenden Vorteilen noch der Vorteil eines erleichterten
Einbaus in die Trommel ergibt. Zwecks Massenausgleichs können in allen Fällen die
umlaufenden Planetenräder auch doppelt, gegengleich gegenüberliegend angeordnet
sein.