DE841763C - Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren - Google Patents

Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren

Info

Publication number
DE841763C
DE841763C DEK2343A DEK0002343A DE841763C DE 841763 C DE841763 C DE 841763C DE K2343 A DEK2343 A DE K2343A DE K0002343 A DEK0002343 A DE K0002343A DE 841763 C DE841763 C DE 841763C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gearbox
gear
speed
shaft
ratio
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2343A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612403U (de
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Herrmann
Ernst Dr-Ing Lammerz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEK2343A priority Critical patent/DE841763C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE841763C publication Critical patent/DE841763C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/08Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
    • B61C9/14Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Zwei- oder mehrgängiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere für den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren, Die Erfindung bezieht sich auf zwei- oder mehrgängige Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe nebst Betriebsverfahren. Bei den bekannten Getrieben dieser Art ist eine große Anzahl von Synchronisierungseinrichtungen erforderlich, und zwar ist die Anzahl gleich dem Produkt aus der Zahl der Gangstufen und der Zahl der einzelnen Getriebeeinheiten. Die Erfindung bezweckt, die Anzahl der erforderlichen Synchronisierungseinriehtungen auf zwei herabzusetzen. Dieser Zweck wird in erster Linie dadurch erreicht, daß zwischen Antriebs- und Abtriebswelle eine normale ein- und ausschaltbare Kupplung vorgesehen ist, die zum Schalten von einem zu einem anderen Gang dient, und daß die beiden Antriebswellen durch ein besonderes .Getriebe miteinander gekuppelt werden können, das dem Gangsprung entsprechende Übersetzungsverhältpisse aufweist und mit Synchronisierungseinrichtungen versehen ist. Bei einer solchen Anordnung sind auch bei Getrieben mit mehr als zwei Gängen nur zwei Synchronisierungseinrichtungen erforderlich.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i ein zweigängiges Schaltgetriebe, Fig. 2 ein dreigängiges Schaltgetriebe .und Fig.3 eine Sonderausführung für zwei- oder mehrgängige Schaltgetriebe.
  • Es soll zunächst das Ausführungsbeispiel nach Fig. i erläutert werden.
  • Zwei hydraulische Wandler i und 2 werden von einem nicht dargestellten Motor angetrieben. Die Turbinenwellen 3 und 4 geben ihre Leistung an das nachgeschaltete Wechselgetriebe ab, das aus je vier Zahnrädern 5, 6, 7, 8 und 9, to, i 1, 12 besteht. Die Zahnräder 5 und 6 sowie 9 und io dienen für die langsame Gangstufe, während die Zahnräder 7 und 8 sowie i i und 12 für die schnelle Gangstufe dienen. Hierbei sei ein Gangsprung von 1:2 angenommen. Die beiden Abtriebswellen 13, 14 führen, wie durch Pfeilspitzen angedeutet ist, zu den nicht dargestellten, einzeln angetriebenen Achsantrieben oder Achsgruppenantrieben. Die auf den Turbinenwellen 3 und 4 befindlichen Zahnräder 5 und 7 sowie 9 und ii sind frei drehbar gelagert und weisen auf den einander zugekehrten Seiten Klauen auf. Zwischen den Zahnrädern 5 und 7 sowie 9 und i i befindet sich je eine auf der zugehörigen Welle verschiebbar, aber urdrehbar gelagerte Doppelschaltklaue 15 und 16. Erfindungsgemäß ist nun auf den Wellen 3 und 4 je ein festes und ein loses Kettenrad 17, 18 und i9, 20 gelagert. Das feste Kettenrad 17, 18 der einen Welle ist mit dem gegenüberliegenden losen Kettenrad i9, 2o der anderen Welle durch eine Kette verbunden. Entsprechend dem angenommenen Gangsprung 1: 2 ist die Übersetzung von 17 zu 20 gleich i : i und die Übersetzung zwischen 18 und i9 gleich 1:2 festgesetzt. Statt der Kettenräder können auch Stirnräder vorgesehen werden, wobei dann an Stelle der Ketten je ein Zwischenrad genommen werden muß. Zur Synchronisierung ist zwischen den losen Kettenrädern i9, 2o und der zugehörigen Welle auf dieser je eine ein- und ausrückbare Kupplung 21 und 22 verschiebbar, aber urdrehbar gelagert.
  • Die Schaltweise bei der erläuterten Einrichtung ist folgende: Im Stillstand des Fahrzeuges sei der erste. Gang eingeschaltet gewesen, d. h. die Schaltklauen 15 und 16 seien im Eingriff mit denen der Zahnräder 5 und 9. Nach Erreichen der Höchstgeschwindigkeit in der ersten Gangstufe, bei der die beiden Synchronisierkupplungen 21 und 22 ausgeschaltet waren, wird die Kraftübertragung des Wandlers 2 in bekannter Weise unterbrochen, z. B. entweder durch Senkung der Pumpendrehzahl auf minimale Drehzahl bei Zwischenschaltung von Reibungskupplungen zwischen die vom Motor angetriebenen Zahnräder und die von diesen getriebenen Pumpenwellen der Wandler oder auch bei verstellbaren Pumpenschaufeln durch Schließen der Schaufeln. Danach wird die Klaue 16 aus den Klauen des Rades q herausgezogen in die gezeichnete Mittelstellung, wobei zugleich die Kupplung 2i eingeschaltet wird. Hierdurch wird die Drehzahl der Turbinenwelle 4 beim Stufensprung 2: i auf die Hälfte derjenigen der Welle 3 gebracht, so daß damit die Schaltung der Muffe 16 nach dem Zahnräd i i möglich wird. Mit dem Einkuppeln wird die Kupplung 2i gelöst und bei Beibehaltung der herabgesetzten Drehzahl der Turbinenwelle 4 auf den Wandler 2 wiederum Kraft gegeben, entweder durch Erhöhen der Pumpendrehzahl oder durch Öffnen der verstellbaren Pumpenschaufeln. Danach wird beim Wandler i, der bislang in seiner Leistung nicht unterbrochen war, die Kraftübertragung, unterbrochen, die Schaltmuffe 15 vom Zahnrad 5 getrennt und in Mittelstellung gebracht sowie die Kupplung 22 der Synchronisierung eingerückt, wodurch die Turbinenwelle 3 an die herabgesetzte Drehzahl der Welle 4 mittels der Kette i : i gebracht wird, so daß die Schaltmuffe 15 nach dem Zahnrad 7 unter Freigabe der Kupplung 22 geschaltet werden kann. Demnach sind nunmehr beide Getriebe auf den schnellen Gang umgeschaltet, wenn wieder Kraft auf den Wandler i abgegeben wird.
  • Das Herunterschalten vom zweiten Gang in den ersten Gang erfolgt sinngemäß ähnlich dem Hoch-. schalten, wobei zuerst der Wandler i weggenommen und die Kupplung 21 benutzt wird, um die Klaue 15 von 7 nach 5 ziehen zu können. Erst dann, wenn der Wandler i wieder eingeschaltet ist, wird der Wandler 2 weggenommen und mit Hilfe der Kupplung 22 der Gleichlauf bei beiden Turbinenwellen mit i : i erzielt, so daß die Schaltung der Muffe 16 von i i nach 9 erfolgen kann.
  • Ein weiterer Vorteil der Einrichtung besteht darin, daß, wenn beide Wandler i und 2 mit verstellbaren Schaufeln ausgerüstet sind, diese beiden Wandler vom gleichen Motor angetrieben werden können, ohne daß die Synchronisierungskupplungen in ihrem möglichen Übertragungsmoment sehr groß ausgelegt werden müssen, z. B. nur für 20 bis 300/0 des größten Übertragungsmoments der Turbinenwelle.
  • Mit dieser Anordnung ist zugleich auch sichergestellt, daß bei einer Umschaltung keine vollständige ZugkraftuntAArbrechung eintritt, welch letzteres bei Lokomotiven und Triebwagen bei der Umschaltung unerwünscht ist. In jedem Falle ist aber sichergestellt, daß 50% der Leistung minimal dauernd übertragen werden. Dieser Wert kann aber noch gesteigert werden, wenn der Antriebsmotor kurzzeitig während des Umschalters auf eine um io% höhere Drehzahl gebracht wird, so daß dann die Leistung von 5o% auf etwa 650% wächst und damit nur eine Minderung von hÖchstens 35% auftritt.
  • Wird die Pumpendrehzahl so weit erhöht, daß die Pumpenschaufeln in verstellbarer Anordnung bei hoher Turbinendrehzahl noch nicht voll geöffnet sind, so läßt sich die Minderung noch weiter herabsetzen.
  • Sind nun z. B. in einem Fahrzeug zwei solche beschriebenen Einheiten untergebracht und wird der Umschaltprozeß nacheinander vorgenommen, wobei die jeweils unberührte Einheit kurzzeitig um io% überlastet wird, so ist, wie Versuche ergeben haben, die Leistungsminderung nur knapp 12 bis 13%, was für den Lauf des Zuges fast unbetnerkbar bleibt, so claß auch durch die nacheinander erfolgenden Schaltungen etwas mehr Zeit in Anspruch genommen werden kann.
  • Weiterhin ist die Schaltung der Schaltmuffen dadurch erleichtert, claß bei gebremsten Antrieben zu einzelnen Achsen oder Achsgruppen damit gerechnet «erden kann, daß die beiden Turbinenwellen 3 und 4 bei wenig verschiedenen Fahrzeugraddurchinessern eine relativ leichte Drehung der Zähne gegeneinander gestatten, bevor die Schaltinuffen aus der Mittelstellung in die Zahnklauen der Räder geschoben werden, so daß ein anhaltendes Zahnaufzahnstehen vermieden wird.
  • Wird die Synchronisiereinrichtung gemäß Fig. i nicht finit einem Übersetzungsverhältnis i : i bzw. i : 2 ausgeführt, sondern finit Verhältnissen, die bis zu etwa ioo/o von den vorgenannten Werten abweichen, so hat beim Synchronisieren die Schaltnitiffe gegenüber dem zu kuppelnden Zahnrad einen geringen Drehzahlunterschied, und zwar können die Klauen der Muffe bis zu io°/o gegenüber den Klauen des Zahnrades voreilen oder nacheilen, je nachdem, welches der beiden Getriebe zu schalten ist. In beiden Fällen wird dadurch das Einrücken der Schaltklauen wesentlich erleichtert. Wie die 1?rfahrung früher ausgeführter Getriebe gezeigt hat, erfolgt dabei das Einschalten der Klauen absolut stoßlos.
  • bei dein .ltisfiiliriiiigslreisl>iel nach Fig. 2 handelt es sich. wie bereits erwähnt ist, um ein dreigängiges Schaltgetriebe. Zu den Zahnradpaaren der l,' ig. i sind hier noch die Zahnradpaare 23, 24 und 25, 26 hinzugekonnneie. Die Doppelschaltmuffen 15 und i6 der Fig. i sind ersetzt durch Einzelklauenmuffen 27, 2<8, 29 und 30. 31, 32. Wird der Gangsprung wieder zu 1:2 angenommen, so verhalten sich die Gänge wie 1:2:4. Die beiden Synchronisierungseinrichtungen, die die gleichen Bezugszeichen wie bei Fig. i erhalten haben, müssen sich auch in diesem Fall wie i:i und 1:2 verhalten. Auch hier sind nur zwei Svichronisierungseinrichtungen erforderlich.
  • Die Schaltweise ist vorn ersten zum zweiten Gang die gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Nach weiterer Steigerung der Geschwindigkeit wird vorn zweiten auf den dritten Gang wieder in der gleichen Reihenfolge geschaltet wie vom ersten zum zweiten Gang.
  • Statt der bei den beiden ersten Ausführungsbeispielen verwendeten Synchronisierungseinrichtungen kann z. 13. auch ein Ausgleichgetriebe gewählt werden, wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Von den beiden Turbinenwellen 3 und 4 sind nur die freien Enden gezeichnet, da die übrige Anordnung die gleiche wie Teei den beiden ersten Ausführungsbeispielen ist. Es ist nun auf der Turbinenwelle 3 ein Kettenrad 33 befestigt. Dieses steht Tiber eine Kette mit einem gleich großen, auf einem Differentialgehäuse 34 sitzenden Zahnkranz 35 in Verbindung. Das Ditterential Besteht aus dem fest auf der Welle 4 sitzenden Sonnenrad 36 und dem fest auf der Hohlwelle 37 sitzenden Sonnenrad 38 sowie aus den Trabanten 39 und 40. Auf die Hohlwelle 37 kann eine Bremse 41 und eine mit der Welle 4 nie Verbindung stehende Kupplung 42 einwirken: Die Übersetzungsverhältnisse sind wieder so gewählt, daß mittels des Ausgleichgetriebes von der Welle 4 auf die Welle 3 ein Verhältnis i : i oder i : 2 geschaltet werden kann. Ist die Kupplung 42 eingeschaltet, so besteht' eine Verbindung der Welle 3 mit der Welle 4 mit Übersetzung i : i, ist dagegen die Bremse 41 angezogen, so ist die Übersetzung 1::2. In diesem Fall bilden die Bremse 4i und die Kupplung 42 die Synchronisierungseinrichtungen.
  • Die Erfindung ist auch anwendbar bei Getrieben, bei denen die bei Vorwärtsfahrt zum ersten Wandler gehörende Achsgruppe bei Rückwärtsfahrt mit der zum zweiten Wandler gehörenden Achsgruppe vertauscht wird. Desgleichen dann, wenn zwischen dem ersten und zweiten Gang Wandler und Achsen analog vertauscht werden.
  • Bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen wird die Schaltung auf der Turbinenwelle vorgenommen. Es läßt sich aber die Anordnung auch so treffen, daß die Zahnräder auf den Turbinenwellen fest und auf den Abtriebswellen lose gelagert werden, wobei dann die Schaltung auf den Abtriebswellen erfolgt. Es können die Schaltmuffen auch geteilt werden, so daß die eine Schaltung auf der Turbinenwelle und die andere Schaltung auf der Abtriebswelle erfolgt.
  • Statt der in der Zeichnung dargestellten Konuskupplungen können natürlich auch Lamellenkupplungen oder andere Synchronisierungseinrichtungen verwendet werden, die vor dem Durchschalten der festen Schaltzähne den Eingriff erleichtern.
  • Damit keine Fehlschaltungen vorkommen können, werden zweckmäßig z. B. die beiden Schaltmuffen 15 und 16. so gegeneinander verriegelt, daß die eine Schaltmuffe nur dann verschoben werden kann, wenn die andere voll im Eingriff steht, und umgekehrt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltverfahren für ein zwei- oder mehrgängiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, das insbesondere für den Antrieb von Schienenfahrzeugen mit Antrieb einzelner Achsen oderAchsgruppen bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermittlung eines besonderen Getriebes (17, 18, 19, 20) zur Synchronisierung beim ersten Schaltvorgang eine Turbinenwelle durch die andere Turbinenwelle in der Drehzahl herab- oder leeraufgesetzt wird und anschließend beim nächsten Schaltvorgang die zweite Turbinenwelle durch die erste Turbinenwelle in der Drehzahl herab- oder heraufgesetzt wird, wobei mindestens ein Wandler in der Kraftübertragung verbleiben kann.
  2. 2. Zwei- oder mehrgängiges Schaltgetriebe in Verbindung. mit einem hydraulischen Doppel-Betriebe, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Antriebs- und Abtriebswelle eine normale ein-und ausschaltbareKupplung (15, 16) vorgesehen ist, die zum Schalten von einem auf einen anderen Gang dient, und daß auf den Antriebswellen (3" 4) ein besonderes mit Synchronisierungseinrichtungen (21,'22) versehenes Schaltgetriebe (17, 18, i9, 2e) angeordnet ist.
  3. 3. Schaltgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das besondere Schaltgetriebe darin besteht, daß auf den Antriebswellen (3, 4) je zwei Übertragungsorgane angeordnet sind, von denen je eins (17 und 18) fest auf der zugehörigen Welle sitzt und je eins (i9 und 20) lose drehbar auf der zugehörigen Welle gelagert, aber mit ihr durch eine Synchronisierungseinrichtung kuppelbar ist, und daß jeweils das feste Organ der einen Welle mit dem lose drehbaren Organ der anderen Welle zwangsläufig verbunden ist.
  4. 4. Schaltgetriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das besondere Schaltgetriebe durch ein Differentialgetriebe gebildet wird, das auf der einen Antriebswelle gelagert ist und mit der anderen Antriebswelle durch Kupplung (42) und Bremse (41) im Verhältnis von i : i oder im Verhältnis des Gangsprunges kuppelbar ist.
  5. 5. Schamgetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (34) des Differentialgetriebes mit einem Zahnkranz (35) versehen ist, der mit einem auf der anderen Antriebswelle festsitzenden Zahnrad (33) im Verhältnis i : i zwangsläufig verbunden ist, während das eine Sonnenrad (38) entweder (durch Bremse 40 festgelegt und damit mit der anderen Antriebswelle im .Verhältnis des Gangsprunges verbunden werden kann oder durch eine Synchronisierungseinrichtung (42) mit der zugehörigen Antriebswelle verbunden und damit ein Übertragungsverhältnis von i : i hergestellt wird.
  6. 6. Schaltgetriebe nach Anspruch 2 bis y, dadurch gekennzeichnet, daß beide Wandler verstellbare Pumpenschaufeln aufweisen und mit den Pumpenteilen gemeinsam von einem 'Motor angetrieben werden.
  7. 7. Schaltgetriebe nach Anspruch 2 bis 6, da- durch gekennzeichnet, daß die Schaltmuffen (r5, 16) so miteinander verbunden sind, daß die oder eine der Schaltmuffen (15) der einen Getriebeseite nur dann betätigt werden kann, wenn die oder eine der Schaltmuffen (16) der anderen Getriebeseite voll eingeschaltet ist. B. Verfahren zum Betriebe eines mit einem Schaltgetriebe nach Anspruch 2 bis 7 ausgestatteten Fahrzeuges, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aussetzen des einen Wandlers, z. B. durch Schließen der Schaufeln zwecks Schaltung, der andere Wandler seine höchsteLeistung überträgt, z. B. durch vollständiges Öffnen der Schaufeln. g. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor bei Tätigkeit nur eines Wandlers kurzzeitig mit gesteigerter Drehzahl betrieben wird. io. Verfahren zum Schalten eines mit zwei-oder mehr Schaltgetrieben nach Anspruch2 bis 7 ausgestatteten Fahrzeuges oder ausgestatteter Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung nacheinander erfolgt, wobei der nicht geschaltete Teil kurzzeitig mit Überlast läuft. i i. Schaltgetriebe nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierungseinrichtungen (21, 22) des auf den Antriebswellen (3, 4) vorgesehenen Schaltgetriebes (17, 18, 19, 20) mit Übersetzungsverhältnissen ausgeführt sind, die bis zu etwa ioo/o vom Übersetzungsverhältnis i : i bzw. 1 : 2 abweichen.
DEK2343A 1950-03-30 1950-03-30 Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren Expired DE841763C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK2343A DE841763C (de) 1950-03-30 1950-03-30 Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK2343A DE841763C (de) 1950-03-30 1950-03-30 Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE841763C true DE841763C (de) 1952-06-19

Family

ID=7209360

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK2343A Expired DE841763C (de) 1950-03-30 1950-03-30 Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE841763C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006880B (de) * 1953-09-03 1957-04-25 Eisen & Stahlind Ag Ausbildung des der Leistungsregelung dienenden Fahrschalters fuer Antriebe von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen
DE966657C (de) * 1951-03-16 1957-08-29 Eisen & Stahlind Ag Steuer- und Verriegelungseinrichtung fuer zwei insbesondere zum Einzelantrieb von zwei Achsen oder Achsgruppen eines Schienenfahrzeuges dienende hydraulische Kraftuebertragungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966657C (de) * 1951-03-16 1957-08-29 Eisen & Stahlind Ag Steuer- und Verriegelungseinrichtung fuer zwei insbesondere zum Einzelantrieb von zwei Achsen oder Achsgruppen eines Schienenfahrzeuges dienende hydraulische Kraftuebertragungen
DE1006880B (de) * 1953-09-03 1957-04-25 Eisen & Stahlind Ag Ausbildung des der Leistungsregelung dienenden Fahrschalters fuer Antriebe von Fahrzeugen, insbesondere von Schienenfahrzeugen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3822330C2 (de)
AT414308B (de) Doppelkupplungsgetriebe für ein arbeitskraftfahrzeug
DE102008010064B4 (de) Automatgetriebe mit wenigstens einem Planetensatz
DE102019218413A1 (de) Antriebsanordnung eines Fahrzeuges und Verfahren zur Durchführung von Schaltungen
EP2914874B1 (de) Doppelkupplungsgetriebe
DE923402C (de) Kraftschluessiges Zahnraeder-Stufenschaltgetriebe mit Vorwaehlung und Verfahren zu seiner Schaltung
EP0248899B1 (de) Stufenschaltgetriebe
DE2150674C3 (de) Aus Brennkraftmaschine, Zahnräderwechselgetriebe und Verteilergetriebe bestehendes Antriebsaggregat für Kraftfahrzeuge, insbesondere für Schlepper oder ähnliche Nutzfahrzeuge
EP3211269B1 (de) Doppelkupplungsgetriebe für kraftfahrzeuge
EP3259493A1 (de) Doppelkupplungsgetriebe für ein kraftfahrzeug
DE10037134B4 (de) Doppelkupplungsgetriebe mit zwei Getriebeeingangswellen
DE938106C (de) Kraftschluessiges Zahnraeder-Stufenschaltgetriebe mit Vorwaehlung
DE102019207925A1 (de) Nebenabtriebsgetriebe und landwirtschaftliche Arbeitsmaschine
EP3669100B1 (de) Gruppengetriebevorrichtung
DE3236956C2 (de)
EP3211270B1 (de) Doppelkupplungsgetriebe für kraftfahrzeuge
DE841763C (de) Zwei- oder mehrgaengiges Schaltgetriebe in Verbindung mit einem hydraulischen Doppelgetriebe, insbesondere fuer den Antrieb von Schienenfahrzeugen, nebst Schaltverfahren
DE956585C (de) Zweigruppen-Wechselgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, besonders Schienentriebwagen
EP0306780B1 (de) Triebwerk für Nutzfahrzeuge
DE743108C (de) Wechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE675166C (de) Zahnraederwechselgetriebe mit drei oder mehr Getriebegaengen fuer Kraftfahrzeuge
DE726532C (de) Einrichtung zur Leistungsuebertragung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei in parallelem Kraftfluss angetriebenen nacheinander schaltbaren Wechselgetrieben
DE2518528C3 (de) Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauart für Kraftfahrzeuge
DE1914838C (de) Zahnräderwechselgetriebe für Fahrzeuge
DE2036534A1 (de) Triebwerk