DE550483C - Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents
Anlassvorrichtung fuer BrennkraftmaschinenInfo
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- DE550483C DE550483C DEV25067D DEV0025067D DE550483C DE 550483 C DE550483 C DE 550483C DE V25067 D DEV25067 D DE V25067D DE V0025067 D DEV0025067 D DE V0025067D DE 550483 C DE550483 C DE 550483C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02N—STARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02N5/00—Starting apparatus having mechanical power storage
- F02N5/04—Starting apparatus having mechanical power storage of inertia type
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Description
- Anlaßvorrichtung für Erennkraftmaschinen Es sind Anlaßvorrichtungen für Brennkraftmaschinen bekannt, welche aus einer Handkurbel bestehen, die auf der Motorwelle angebracht wird, um ihr die zum Anlassen erforderlichen Drehungen mitzuteilen. Diese Anlaßvorrichtung zeigt den Nachteil, daß nur eine sehr geringe Anlaßgeschwindigkeit erreicht werden kann.
- Zum anderen kennt man noch Anlaßvorriclitungen, bei welchen auf der Maschinenwelle ein leer laufendes Schwungrad angeordnet ist, das zuerst in Drehung versetzt und danach z. B. durch eine Reibungskupplung mit der Welle gekuppelt wird. In diesen Vorrichtungen besteht das Schwungrad nur aus einem Stück, und ferner ist ein Kupplungsmechanismus für die Kurbel und ein anderer Kupplungsmechanismus für den Motor vorhanden. Sie zeigen außerdem v er schiedene Nachteile, wie z. B. große Komplikationen beim ganzen Antriebsmechanismus, Feinheit und Zartheit der Betriebsteile, keine dauerhafte Konstruktion, großen Raumbedarf und teure Herstellungsweise, die mit der Wirkung nicht im Einklang steht.
- Der Erfindung liegt nun eine Anlaßvorrichtung zugrunde, mittels welcher es möglich ist, Kraftmaschinen von gegebenenfalls hoher Arbeitsstärke anzulassen, indem dies ohne großen Kraftaufwand und mit einer viel höheren als der normalen Geschwindigkeit stattfindet. Die Vorrichtung wird von Hand betätigt, was bei den bekannten Anordnungen nicht leicht und anstandslos erfolgen kann. Bei diesen wird die Ingangsetzungsarbeit fast itniiier von einem Hilfsmotor geliefert, wobei eine Handbetätigung komplizierte Übertragungsorgane erforderte. Übrigens ist bei solchen Anordnungen das Zurücken der Kupplung entweder automatisch oder durch Handhebel bewirkt, welche umständlich und schwer zu handhaben sind und dabei keine sichere Kupplung bewirken. Dem Führer solcher Maschinen würde eine weitere anstrengende Handarbeit daher kaum zuzumuten sein. Bei der Vorrichtung nach vorliegender Erfindung ist dagegen der Kupplungsmechanismus leicht zu bedienen, da man nur eine leichte Bremse zu schließen braucht, damit die Kupplung selbsttätig dank der lebendigen Kraft eines Schwungrades einrücke, und zwar um so stärker, als das zu übertragende Drehmoment kräftiger wird. Dieser letzte Vorteil wird mit äußerst einfachen mechanischen Mitteln erreicht, was einen weiteren Vorteil darstellt, der diese Vorrichtung zur Anbringung auf Kraftwagen besonders geeignet macht.
- Die Vorrichtung besteht darin, daß das Schwungrad der Kraftmaschine in bekannter Weise aus zwei Teilen besteht, von denen einer gegenüber dem anderen ausgerückt und frei gedreht werden kann. Diesem Teile kann eine beliebige gewünschte Geschwindigkeit mitgeteilt werden, so daß durch plötzliches Einrücken dieses Teiles das ganze Schwungrad in rasche Drehung versetzt wird, welche genügt, um die Kraftmaschine leicht: anzulassen.
- Gegenüber diesen bekannten Anlaßvorrichtungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß das Kuppeln des Schwungrades mit der Maschinenwelle durch Verschrauben seiner Nabe auf einem mit Gewinde versehenen Organ verursacht wird, das im Augenblick des Anlassens der Maschine gebremst wird.
- Ein anderes Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß das mit Gewinde versehene Organ nach Wunsch so gedreht werden kann, daß es das Ausrücken des Schwungrades von der Maschinenwelle bewirkt.
- Ferner unterscheidet sich gegenüber den bekannten Einrichtungen der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das mit Gewinde versehene Organ als Gewindemuffe ausgebildet ist, die frei drehbar auf der Maschinendelle sitzt und mit einem Handrad! versehen ist, durch das sie gedreht oder gebremst werden kann.
- Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Anlaßvorrichtung dieser Art, und zwar in einem Längsschnitt.
- Das Schwungrad i ist fest auf die Maschinenwelle 12 aufgekeilt, während das Schwungrad 2, welches mittels einer konischen Fläche in das Schwungrad i eingreift, nach geeigneter Ausrückung sich frei drehen kann. Auf der Nabe des Rades 2 ist ein Ring .4 befestigt, welcher mit einer Verzahnung 5 versehen ist, in die das Zahnrad 8 eingreift. Auf der Achse des Zahnrades 8 ist die Handkurbel 9 angebracht, welche wie eine gewöhnliche Anlaßkurbel wirkt. Ein kleiner, mit Anschlag versehener Hebel i i, welcher in die Zähne des Zahnrades 8 eingreift, kann das Zahnrad 8 festhalten.
- Der Ring ¢ ist in seiner innerem. Fläche mit Gewinde versehen, in das die Schraube 6 eingreift. Diese Schraube ist auf der Verlängerung der Welle 12 aufgeschoben, kann aber frei durch Antrieb des kleinen, außerhalb angebrachten Handrades io gedreht werden. Wenn das Schwungrad 2 vom Zahnrad 8 durch den Anschlag des Hebels i i festgehalten wird, so kann man das Schwungrad 2 ausrücken, indem das Handrad io gedreht wird. Das Gewinde der Schraube 6, welche durch ihre Wirkung die Ausrückung erlaubt, muß so geschnitten sein, daß das Ausrücken in der Richtung stattfindet, nach welcher sich die Kraftmaschine drehen wird. Zur Vervollständigung der Vorrichtung dient eine Bremse 7, die auf das Handrad io einwirkt.
- Das Anlassen des Motors geschieht folgendermaßen Nachdem das Zahnrad 8 durch den Hebel i i festgelegt ist, wird das Schwungrad :2 ausgerückt, indem das Handrad io gedreht wird. Es wird nun das Zahnrad 8 frei gemacht und das Schwungrad 2 durch Drehung der Handkurbel 9 in Bewegung gesetzt. Wenn genanntes Schwungrad die nötige Zahl Drehungen erreicht hat, wird der Handgriff 7 emporgehoben und somit das Rad io gebremst, so daß die Schraube 6 sich aus dem Ring q. ausschraubt. Das Schwungrad 2 wird dadurch vorgeschoben und in das Schwingrad i eingerückt, wodurch das ganze Schwungrad i und 2 in eine rasche, steigende Drehung versetzt wird.
- Somit ist das Anlassen des Motors erreicht.
- Die Anordnung der Handkurbel sowie das Ausschalten derselben nach Inbetriebsetzung des Motors kann auf verschiedene, an sich bekannte Arten erfolgen.
- Im vorliegenden Falle wird angenommen, daß die Handkurbelg mit der Welle des Zahnrades 8 durch eine gewöhnliche Andrehklaue verbunden ist. Doch könnte eventuell auch ein Freilaufmechanismus zwischen genannter Welle und Zahnrad 8 vorgesehen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anlaßvorrichtung für Brennkraftmaschinen, in welcher das Anlassen durch ein auf der Maschinenwelle leer laufendes Teilschwungrad bewerkstelligt wird, welches zuerst in Drehung versetzt und dann durch eine Reibungskupplung mit dem anderen Teil auf der Welle gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppeln des Teilschwungrades (2) mit dem Schwungradteil (i) durch Verschrauben seiner Nabe (q.) auf einem mit Gewinde versehenen Organ (6) der Maschinenwelle verursacht wird, das im Augenblick des Anlassens der Maschine gebremst wird.
- 2. Anlaßvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Gewinde versehene Organ (6) bei Stillstand der Maschine so gedreht werden kann, daß es das Ausrücken des Anlaßschwungrades (2) vor dem Schwungradteil (i) bewirkt.
- 3. Anlaßvorrichtung. nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Gewinde versehene Organ (6) als Gewindemuffe ausgebildet ist, die frei drehbar auf der Maschinenwelle (12) sitzt, und mit einem Handrad (io) versehen ist, durch das sie gedreht oder gebremst werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV25067D DE550483C (de) | 1929-03-19 | 1929-03-19 | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV25067D DE550483C (de) | 1929-03-19 | 1929-03-19 | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE550483C true DE550483C (de) | 1932-05-17 |
Family
ID=7581655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV25067D Expired DE550483C (de) | 1929-03-19 | 1929-03-19 | Anlassvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE550483C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943086C (de) * | 1951-03-28 | 1956-05-09 | Victor Silberstein | Schwungkraft-Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
-
1929
- 1929-03-19 DE DEV25067D patent/DE550483C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943086C (de) * | 1951-03-28 | 1956-05-09 | Victor Silberstein | Schwungkraft-Andrehvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
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