DE464576C - Winde - Google Patents

Winde

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DE464576C
DE464576C DEL64187D DEL0064187D DE464576C DE 464576 C DE464576 C DE 464576C DE L64187 D DEL64187 D DE L64187D DE L0064187 D DEL0064187 D DE L0064187D DE 464576 C DE464576 C DE 464576C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/54Safety gear
    • B66D1/58Safety gear responsive to excess of load

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Bekanntlich kann bei Hub- oder Förderwinden die Seiltrommel entweder mit großer Geschwindigkeit durch ein unmittelbar wirkendes Zahnrädergetriebe oder mit verringerter Geschwindigkeit mittelbar nach beiden Richtungen in Umdrehung versetzt werden. Bei diesen bekannten Vorrichtungen ist die Anzahl der verschiedenen Geschwindigkeiten beschränkt. In gewissen Fällen muß jedoch eine große Anzahl von Geschwindigkeiten erzielt werden können.
Der Zweck der Erfindung ist nun, eine Vorrichtung zu schaffen, die mit verschiedenen Geschwindigkeiten und insbesondere mit einer verhältnismäßig großen Geschwindigkeit und verschiedenen in einem gewissen Verhältnis zueinander stehenden geringeren Geschwindigkeiten nach beiden Richtungen hin in Umdrehung versetzt werden kann.
ao Um dies zu erreichen, kennzeichnet sich die den Gegenstand der Erfindung bildende 'Winde im wesentlichen dadurch, daß der Motor unter Vermittlung einer Schraube eine Welle treibt, mit der ein die Seiltrommel treibendes Getriebe durch eine Klauenkupplung verbunden werden kann, und die Welle durch einen Lenker einen Bügel steuert, der die mit den auf einer Welle angeordneten Sperrädern zusammenarbeitenden Klinken trägt, wobei die Welle der Sperräder ein zweites Antriebsgetriebe für die Windentrommel aufweist und die Wirkung der Klinken nach Wunsch durch einen Daumen oder eine von Hand einstellbare, Nocken tragende Platte geregelt werden kann.
Bei der praktischen Durchführung der Erfindung sind der unmittelbare Antrieb und der Antrieb durch Sperrklinkengetriebe durch eine Verriegelungsvorrichtung abhängig voneinander, durch welche die Klinken beim unmittelbaren Antrieb unwirksam gemacht werden und umgekehrt der unmittelbare Antrieb nicht erfolgen kann, wenn die Klinken ihre Arbeitsstellung einnehmen.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht der Winde,
Abb. 2 eine Draufsicht (auf die ganze Winde, Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie III-III der Abb. 6,
Abb. 4 einen senkrechten Schnitt durch die Windentrommel nach der Linie IV-IV der Abb. 6, wobei das den Motor aufnehmende Gehäuse fortgelassen worden ist,
Abb. 5 einen senkrechten Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 6,
Abb. 6 eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie VI-VI der Abb. 3,
Abb. 7 einen senkrechten Schnitt durch die Windentrommel nach der Linie VII-VII der Abb. 6, der einen Schnitt rechtwinklig gegenüber dem der Abb. 4 darstellt,
Abb. 8 einen senkrechten Schnitt nach der gebrochenen Linie VIII-VIII der Abb. 6 ohne Motor,
Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Abb. 6, aus welchem insbesondere die mit den Führungsrollen des Seiles zusammenarbeitende Kraftbegrenzungsvorrichtung ersichtlich ist,
Abb. io einen senkrechten Schnitt, der dem Schnitt nach Linie V-V der Abb. 6 entspricht, jedoch eine Verriegelungsvorrichtung zeigt, um die gleichzeitige Einschaltung zweier verschiedener Geschwindigkeiten für den Antrieb der Winde zu verhindern, wobei die Antriebsvorrichtung für die Sperräder in der Ebene der Zeichnung umgelegt gedacht und dargestellt worden ist,
Abb. 11 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach Abb. 12,
Abb. 12 die Draufsicht auf die Vorrichtung nach Abb.12 und
Ab*b. 13 bis 19 schematische Draufsichten, ao aus welchen die Wirkungsweise des Antriebes durch Klinken und Sperräder ersichtlich ist, um vier Geschwindigkeiten der Winde -in zwei entgegengesetzt gerichteten Sinnen zu erzielen.
Die dargestellte Winde hat, wie Abb. 3 erkennen läßt, eine Grundplatte 1, deren Ränder 2 nach Art eines Schlittens aufgebogen sein können, um ein Verschieben auf dem Boden zu ermöglichen. Die Grundplatte kann jedoch auch von zwei Radsätzen getragen werden, so daß die Vorrichtung auf dem Boden oder auf einem Schienenstrang leicht verschoben werden kann. Durch an der Grundplatte 1 angenietete Bleche 3 wird ein Abteil 4 für die Steuervorrichtung der Winde geschaffen, die durch einen Motor 5 getrieben wird. Als Motor kann beispielsweise eine Verbunddruckluftturbine oder ein geeigneter Elektromotor, eine Dampfmaschine oder eine Verbrennungskraftmaschine Verwendung finden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel treibt, wie die Abb. 3 bis 6 erkennen lassen, der Motor 5 durch eine !endlose Schraube 6 ;ein Schneckenrad 7. Das Rad 7 sitzt auf einer WeBe 8, die in dem Abteil 4 eine Schrjaube 9 trägt. Letztere treibt ein auf einer senkrechten in einem Lager 12 umlaufenden Wellen aufgekeiltes Radio. Auf dem unteren Teil der Welle 11 sitzt lose ein Zahnrad. 13, welches mit der WeEe durch eine Klauenkupplung 14, 15 verbunden werden kann. Der bewegliche Teil 15 der Kupplung ist auf einem Keil 16 mit Hilfe einer Gabel 17 (Abb. 5) verschiebbar, die als Mutter ausgebildet ist und auf einer mit Gewmde versehenen Welle 18 sitzt. Die Welle 18 erstreckt sich durch den oberen Teil der Kammer oder des Abteiles 4 und durch den Deckel 19 hindurch und trägt oben einen Vierkant 20 zum Aufstecken eines zu ihrer Drehung dienenden Schlüssels. Das Zahnrad 13 kämmt mit einem gezahnten Kranz 21, der mit einer konischen Trommel 22 aus einem Stück hergestellt oder mit dieser verbunden ist. Die Nabe 23 der Trommel 22 trägt einen auf einer hohlen senkrechten Welle 2 5 sich drehenden Ring 24, der sich unten gegen ein von einem auf der Grundplatte 1 angeordneten Spurlager getragenes Kugellager 26 stützt. Die hohle Welle 25 dient als Behälter für ein Schmiermittel. Auf dem Konus 22 ist eine mit Wangen oder Flanschen 29 versehene Trommel 28 angeordnet, die zur Aufnahme des Förder- oder Hubseiles dient. Die Trommel 28 wird durch eine unter Zwischenfügung eines Kugellagers 31 wirkende Mutter 30 gegen den Konus 22 gedruckt. Das Kugellager liegt in einer in der Nabe 33 des oberen eine Bremsscheibe 34 bildenden Teiles der Trommel 28 vorgesehenen Aussparung 32. Durch Anziehen der . durch eine Gegenscheibe 35 in Stellung gehaltenen und auf ein am oberen Ende der Nabe 23 vorgesehenes Gewinde 36 sich aufschraubenden Mutter 30 kann die Reibung der Seiltrommel 28 auf der konischen Trommel 22 und mithin die Mitnehmerkraft der konischen, durch die Trommel 28 und den Konus 22 gebildeten Kupplung entsprechend derjenigen Kraft geregelt werden,, welche die Winde ausüben darf, wodurch mithin eine go erste an sich bekannte Kraftbegrenzungsvorrichtung geschaffen wird. Auf dem Schnekkenradio ist ein Knopf 37 (Abb. 6) vorgesehen, an welchem ein Lenker 38 drehbar gelagert ist. Letzterer steuert durch einen Zapfen 39 einen Bügel 40, der an einem Drehzapfen 41 zwei entgegengesetzt gerichtete Klinken 42 und 43 trägt. Die Klinken 42 und 43 arbeiten mit zwei Sperrädern 44 und 45 mit entgegengesetzter Verzahnung zusammen, die, wie Abb. 5 und 8 erkennen lassen, auf einer senkrechten Welle 46 aufgekeilt sind, um welche herum der Bügel 40 (Abb. 8) sich frei dreht. Die in dem Abteil 4 angeordnete Welle 46 trägt unten ein Zahnrad 47, welches mit dem mit dem Konus 22 verbundenen oder mit diesem aus einem Stück bestehenden verzahnten Kranz 21 zusammen arbeitet. Parallel zur Welle 46 läuft eine senkrechte Welle 48, die außerhalb des Deckels 19 'einen Vierkant 49 aufweist. Diese Welle trägt ein Zahnrad 50, welches mit einem gezahnten, frei um die Nabe der Sperräder 44 und 45 sich drehenden Sektor 51 kämmt. Der gezahnte Sektor 51 besteht aus einem Stück mit .einer Platte, die zwei Deckel 52 und 53 bildet. Diese Deckel 52 und 53 können sich, wiei später erläutert werden soll, verschieben, und zwar der Deckel 52 zwischen den Klinken und 43 und der Verzahnung der Sperrräder 44 und 46, und der Deckel 53 zwischen den Verzahnungen der beiden entgegengerich-
teten Halteklinken 54 und 55 (Abb. 6 und 13 bis 19), und zwar entsprechend der Beeinflussung des gezahnten Sektors 51 durch das Zahnrad 50, welches durch einen Klinkenhebel 56 (Abb. 2) gedreht wird, der auf den Vierkant 49 gesteckt wird und in die Zähne 57 eines gezahnten Sektors 58 eingreift. Unter diesen Bedingungen kann der gezahnte Sektor je nach der Stellung des Klinkenhebels 56, wie die Abb. 13 bis 19 erkennen lassen, verschiedene Lagen um die Welle 46 herum einnehmen, und weiter können die mit diesem Sektor durch die Arme 59 verbundenen Deckel 52 und 53 entsprechende Lagen einnehmen, um zu ermöglichen, daß während der Schwingbewegung des Bügels 40 eine der Klinken 42 oder 43 das eine oder andere Sperrad 44 oder 45 um einen, zwei, drei oder vier Zähne vorschaltet, wobei die Halteklinao ken 54 und 55 in diesem Augenblick entsprechend mit ihren zugehörigen Sperrädern zusammenarbeiten. Beispielsweise ist in Abb. 13 schematisch die Lage der einzelnen Teiles dargestellt, in welcher die Verschiebung der Klinken 42 und 43 unter der Schwing wirkung des durch-den Lenker 38 gesteuerten Bügels 40 ohne Einfluß auf die Sperräder 44 und 45 bleibt. Am Ende ihrer Bewegungsbahn befindet sich die Klinke 42 nichtsdestoweniger in Eingriff mit dem Sperrad 44, in welches die Halteklinke 55 eingreift. Die Abb. 14 läßt erkennen, daß durch eine bestimmte Winkeiverschiebung des gezahnten Sektors 51 in der folgenden Lage des Klinkenhebels 56 die Vorschaltklinken 42 und 43 und die Halteklinken 54 und 55 vollständig außer Eingriff mit den Sperrädern 44 und 45 kommen, und zwar unter Wirkung der zwischen den Klinken und den Verzahnungen der Sperräder liegenden Deckel 52 und 53. In dieser Lage ist 'die Welle 46 mithin vollkommen frei. Abb. 15 zeigt, daß durch eine weitere Winkelverschiebung des Sektors 51 in Richtung des Pfeiles 60 die Lage der Klinken mit Bezug auf die Stellung nach Abb. 13 umgekehrt wird. Die Klinke 42 und die Halteklinke 55 sind dabei außer Eingriff, während die Klinke 43 und die Halteklinke 54 mit einem Zahn des Sperrrades 45 in Eingriff stehen. Die Welle 46 wird alsdann daran gehindert, sich in einem Sinne zu drehen, der dem der Abb. 13 entgegengerichtet ist.
Bei der in Abb. 16 veranschaulichten Lage
des Sektors 51 ist die die Deckel 52 und 53 tragende Platte in Richtung des Pfeiles 60 verschoben worden, derart, daß während der Verschiebung des Bügels 40 in Richtung des Pfeiles 61 die Klinke 43 das Sperrad 45 um einen Zahn dreht. In den Abb. 17, 18 und 19 sind nacheinander diejenigen Stellungen der Deckel 52 und 53 dargestellt worden, durch welche die Bahn der Klinke 43 geändert wird, um das Sperrad 45 um zwei, drei oder vier Zähne vorzuschalten, wodurch mithin vier verschiedene Geschwindigkeiten des Sperrades 45 und mithin der Trommel 28 der Winde erzielt werden. Die Windentrommel 28 wird entsprechend, durch das mit dem gezahnten Kranz 21 kämmende Zahnrad 47 bei gelöster Kupplung 15 gedreht. ._.
Vier ähnliche Geschwindigkeiten können im umgekehrten Sinne erzielt werden, wenn man von der in Abb. 13 veranschaulichten Lage ausgeht und mit Hilfe des Getriebes 50 den Sektor 51 in Richtung des Pfeiles 62 dreht. In diesem Falle werden die Klinke 43 und die entsprechende Halteklinke 54 außer Eingriff mit dem Sperrad 45 gebracht, während durch die Klinke 42 in jeder Lage des Deckels 52 entsprechende Wirkungen auf das Sperrad
44 ausgeübt werden, sobald der Bügel 40 durch den Lenker 38 in Richtung des Pfeiles 63 (Abb. 13) verschoben wird. In den Abb. 13 bis 19 sind in ausgezogenen Linien jedesmal zwei Außenstellungen der Klinken 4,2' und 43 veranschaulicht, um besser ihr Zusammenarbeiten mit den Sperrädern 44 und
45 erkennen zu lassen. Bei der Stellung nach Abb. 14 sind, wie bereits gesagt worden ist, alle Klinken außer Eingriff mit den Sperrrädern 44 und 45. Die Welle 46 kann sich frei drehen, und mithin kann die Seiltrommel 28 in diesem Augenblick unmittelbar nach Anstellen der Klauenkupplung 14, 15 durch das Zahnrad 13 in Umdrehung versetzt werden, welches ebenfalls mit dem verzahnten Kranz 21 kämmt. Diese Vorrichtung, durch welche mithin der Seiltrommel 28 entweder durch den unmittelbaren Antrieb durch die Welle 11 und das Zahnrad 13 eine verhältnismäßig große Geschwindigkeit oder aber vier verschiedene Geschwindigkeiten in jedem Umdrehungssinn gegeben werden kann, benötigt zur Verhinderung eines gleichzeitigen Antriebes durch zwei Systeme, wodurch ein Bruch der einzelnen Teile herbeigeführt werden könnte, die Verwendung einer Verriegelungsvorrichtung, durch welche das Einrücken der Klauenkupplung 14, 15 so lange verhindert wird, bis die Welle 46 durch Verschieben der Deckel 52 und 53 in. die in "Abb. 14 veranschaulichte Lage vollständig frei ist.
Die Verriegelungsvorrichtung ist in der Einzelheit in den Abb. 10 bis 12 dargestellt.
Auf der Welle 48 sitzt ein Zahnrad 64, welches mit einer Zahnstange 65 kämmt. Die Verlängerung 66 der Zahnstange 65 ist in Lagern 67 geführt. Die Stange 66 wirkt auf einen Arm oder Riegel 68, der aus einem Stück mit der als Mutter ausgebildeten, auf der Stange 18 sitzenden Kupplungsgabel 17 besteht. Die Stange 66 hat zwei Einschnitte
69, die einen Anschlag in dem Riegel 68 bilden, welcher starr mit der Steuergabel 1.7 der Kupplung für große Geschwindigkeit verbunden ist. Um unter diesen Bedingungen die Welle 48 und mithin die Einschaltung einer vorher bestimmten Geschwindigkeit durch die Klinke zu ermöglichen, ist es erforderlich, daß die Stange 66 der Zahnstange in dem Riegel 68 sich verschieben kann. Letzteres ist nur möglich, wenn der Hebel durch die Lösung der Klauenkupplung 14, 15 angehoben worden ist, bis zu dem Augenblick, in welchem eine in dem Riegel 68 vorgesehene Aussparung 70 die freie Verschiebung der Zahnstange 66 ermöglicht. Um die Trommel 28 abermals mit der größten Geschwindigkeit in Umdrehung zu versetzen, müssen die verschiedenen Klinken freigegeben werden, und nur in diesem Augenblick kann die ^o Stange 66 sich wieder mit ihrem Einschnitt 69 in die Ebene des Riegels 68 bewegen, so daß letzterer sich wieder senken und mithin abermals das Zahnrad der größten Geschwindigkeit eingeschaltet werden kann.
Oben sind die mechanischen Vorrichtungen beschrieben worden, um die Seiltrommel 28 entweder mit einer verhältnismäßig großen Geschwindigkeit durch den unmittelbaren Eingriff des Zahnrades 13 oder durch die Win- -30 kelverschiebung des die Klinken 42 und 43 tragenden Bügels 40 mit vier verschiedenen Geschwindigkeiten in beiden Umdrehungsrichtungen anzutreiben. Um die Drehung der Winde selbsttätig zu unterbrechen, sobald die auf sie einwirkende Zugkraft 'eine vorher bestimmte Grenze überschreitet, ist die Vorrichtung noch mit zwei Führungsrollen 71 und 72 (Abb. 2) versehen, und um eine dieser Rollen herum läuft, wie Abb. 6 zeigt, das Seil 73. Diese Rollen sind, wie aus den Abb. 8 und 9 ersichtlich ist, auf hohlen Achsen 74 angeordnet, die Schmierbehälter 75 bilden. Die Grundplatte 76 dieser Behälter kann in an der Grundplatte 1 befestigten Führungen 77 gleiten. Die Bahn der Grundplatten 76 wird, wie Abb. 9 zeigt, vor der Außenseite bei 78 begrenzt. Die Grundplatten 76 sind hohl und stützen sich gegen eine Feder 79, "deren Spannung durch Schrauben 80 und Scheiben 81 geregelt werden kann. Wie Abb. 6 erkennen läßt, tragen die Grundplatten Ansätze 82 zur Aufnahme von Drehzapfen 83, an denen bei 86 und 87 drehbar gelagerte Schwingen 84 und 85 angelenkt sind. Durch die Schwingen 84 und 85 werden Lenker 88 und 89 gesteuert, die an ihren freien Enden Langlöcher 90 aufweisen, mit welchen ein an einer senkrechten Welle 92 befestigter Winkelhebel 91 zusammenarbeitet.
Wie bereits angegeben worden ist, besteht mit der Windentrommel 28 aus einem Stück eine Bremsscheibe 34, mit welcher ein Bremsband 103 (Abb. 4 und 6) zusammenarbeitet. Die Enden dieses Bremsbandes 103 sind bei 104 und 105 an einem Winkelhebel 106 angelenkt. Letzterer dreht sich auf der Welle 87, die als Drehzapfen für die Schwinge 85 dient. Die Hülse dieses Winkelhebels wird, durch einen Hebel 107 gesteuert, der mit einem am oberen Teil der Vorrichtung befestigten gezahnten Sektor 108 zusammenarbeitet. Durch Einfluß des Hebels 107 kann das Bremsband 103 in fdem gewünschten Maße gegen die Bremsscheibe 34 gedruckt werden, so daß die Abwärtsbewegung durch Bremsung ohne Drehung des Motors erfolgen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Winde, deren Seiltrommel in beiden Richtungen entweder mit großer Geschwindigkeit durch unmittelbaren Zahnräderantrieb oder mittelbar -über .ein Wechselgetriebe in Umdrehung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der für große Geschwindigkeit über eines der üblichen Übersetzungsgetriebe mit der Trommel kuppelbare Motor zum Erreichen kleiner Geschwindigkeiten ein mit der Trommel in Verbindung stehendes Klinkengetriebe antreibt, dessen einzelne Geschwindigkeits- go stufen durch eine von Hand verstellbare, mit Nocken versehene Platte eingestellt werden, wobei in an sich bekannter Weise die Einstellung einer Geschwindigkeitsstufe sämtliche anderen Geschwindigkeits- stufen unwirksam macht.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
DEL64187D 1925-08-11 1925-10-09 Winde Expired DE464576C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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BE464576X 1925-08-11

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DE464576C true DE464576C (de) 1928-08-24

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ID=3870057

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL64187D Expired DE464576C (de) 1925-08-11 1925-10-09 Winde

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DE (1) DE464576C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2545795A (en) * 1944-08-12 1951-03-20 Willysoverland Motors Inc Power transmission device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2545795A (en) * 1944-08-12 1951-03-20 Willysoverland Motors Inc Power transmission device

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