DE949111C - Getriebekasten fuer eine Gleisstopfmaschine - Google Patents
Getriebekasten fuer eine GleisstopfmaschineInfo
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- DE949111C DE949111C DEM19589A DEM0019589A DE949111C DE 949111 C DE949111 C DE 949111C DE M19589 A DEM19589 A DE M19589A DE M0019589 A DEM0019589 A DE M0019589A DE 949111 C DE949111 C DE 949111C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B27/00—Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
- E01B27/12—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track; Compacting track-carrying ballast
- E01B27/13—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
- E01B27/16—Sleeper-tamping machines
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- Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 13. SEPTEMBER 1956
M 19589 V/19 a
Renens (Schweiz)
Gegenstand der Erfindung ist ein Getriebekasten für eine Gleisstopfmaschine.
Eine derartige Maschine muß sowohl selbstfahrend sein als auch die Möglichkeit bieten, sich
dem Gleise entlang, während der Stopfarbeit, von Schwelle zu Schwelle zu bewegen.
Im ersten Fall genügt, außer dem Antriebsmotor, ein gewöhnlicher Getriebekasten mit Kupplung,
Vor- und Rückwärtsgang und einer Auswahl von Übersetzungsverhältnissen.
Im zweiten Fall ist es nötig, das Fahrzeug unter gleichzeitigem Lösen einer beim Stopfen festgezogenen Bremse rasch um eine kurze Strecke
bewegen zu können, wonach es die Bremse selbsttätig über der zu unterstopfenden Schwelle stillsetzen
muß. Da diese Vorgänge sicher und ohne Zeitverlust ausgelöst werden müssen, sind die gewöhnlichen
Schalthebel eines üblichen Getriebekastens nicht brauchbar.
Vorliegender Getriebekasten löst dieses Problem, ao indem mindestens eine zusätzliche Kraft vorgesehen
ist, die das Getriebe auskuppelt und die Bremse anzieht, wobei ein Servomotor dazu dient,
diese zusätzliche Kraft zu überwinden, zum Zweck, eine Geschwindigkeit unter gleichzeitigem Lösen as
der Bremse einzuschalten, wobei eine Verriegelung vorgesehen ist, die es gestattet, die Bedienungsorgane der Kupplung und die Bremse in der letztgenannten
Lage zu verriegeln unter gleichzeitigem Verrücken eines Kuppelgliedes zwischenKupplungs-
bedknungsorgan und der Kupplung, das dann die
Kupplung mit dem üblichen sie betätigenden Fußpedal verbindet.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Eitfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist eine schematische Ansicht des ganzen Getriebekastens; der Übersichtlichkeit halber sind
einige der an der Außenwand des Getriebekastens angebrachten Teile weggelassen;
ίο Fig. 2 zeigt den zwischen den strichpunktierten
Linien A-A der Fig. ι befindlichen Teil des Getriebekastens mit den in Fig. ι weggelassenen
Teilen;
Fig. 3 ist eine der Fig. 2 entsprechende Draufsieht;
Fig. 4 zeigt eine Einzelheit in perspektivischer Ansicht.
Der in Fig. 1 dargestellte Getriebekasten ist in der Hauptsache wie folgt ausgebildet: Aus,einem
rechts gedachten und nicht dargestellten Motor wird die Hauptwelle 1 angetrieben, die im Innern
des Kastens die Welle 2 über die Kupplung 3 antreibt. Diese Kupplung wird über die drehbare
Achse 4 und die darauf verkeilte, im Innern des as Kastens liegende Gabel 5 bedient. Durch Drehung
der Achse 4 im Uhrzeigersinn (Fig. 1) wird eingekuppelt, durch Drehung im entgegengesetzten
Sinn ausgekuppelt. Gabel 5 und Kupplung 3 sind in den übrigen Figuren nicht dargestellt.
Diese Teile bilden die eigentliche Kupplung des Getriebekastens, von welcher die Welle 2 abhängig
ist und ihrerseits die üblichen, nicht dargestellten Getriebe antreibt, über welche die verschiedenen
Geschwindigkeiten mit Hilfe des Schalthebels 6 eingeschaltet werden können.
Vom Getriebe wird schließlich das Fahrzeug über Welle 8 und Kette 9 angetrieben. Zwischen
den Laufrädern der Stopfmaschine und dem Getriebekasten kann selbstverständlich ein anderes
Verbindungsmittel als eineKettevorgesehenwerden. Die Kupplung 3 wird normalerweise mit Hilfe
des üblichen Kupplungspedals 7 gelöst. Zum Fahren werden genau wie bei einem Kraftwagen das Kupplungspedal
7 und der Schalthebel 6 betätigt. Alle zwischen den strichpunktierten Linien A-A
außen am Getriebekasten angebrachten Teile sind in den Fig. 2 und 3 in einem größeren Maßstab
dargestellt. Die durch das Pedal 7 bewegte Stange 10 betätigt den Hebel 11, der an einer auf der
Achse 4 sitzenden Hülse 12 befestigt ist. Die Achse 4
ist in der Wandung des Getriebekastens drehbar gelagert. Sie weist ein vierkantiges Stück 14 lauf,
auf dem die Klauenkupplung 13 verschiebbar angeordnet ist. Auf dem übrigen außerhalb des Getriebekastens
liegenden, runden Teil der Achse 4 sind außer der Hülse 12 noch ein Hebel 15 und ein
Hebel 18 frei drehbar gelagert. In der in Fig. 3 abgebildeten Stellung, die der freien Fahrt entspricht,
ist die Hülse 12 und damit der Hebel 11
fest mit der Achse 4 verbunden. Durch Betätigung des Kupplungspedals 7 kann also über Stange 10,
Hebel 11, Achse 4 und Gabel 5 die Kupplung 3
betätigt werden.
Die bisher beschriebene Betätigungsvorrichtung für die Kupplung 3 wird bei freier Fahrt verwendet.
Beim Schwellenstopfen muß das Fahrzeug dagegen schrittweise von Schwelle zu Schwelle bewegt
werden. Hierzu dienen die im folgenden genannten Teile.
Der L-förmige Hebel 15 wirkt auf die Kolbenstange 16 eines in einem Zylinder 17 bewegbaren,
zum Bremsen dienenden Kolbens, und der zweite gleichfalls L-förmige Hebel 18 dient zur Betätigung
der Kupplung beim schrittweisen Fahren,.
Beide Hebel drehen sich um die Achse 4 der Kupplungssteuerung und unterliegen der Wirkung
starker Federn 19 und 20.
Die beiden waagerechten Arme dieser Hebel, an deren lotrecht gerichteten Armen die Federn befestigt
sind, laufen zusammen und ruhen in der Gabel 21 des freien Endes einer Kolbenstange 22
eines im Zylinder 23 beweglichen Kolbens. Dieser Zylinder und sein Kolben dienen dazu, entgegen
der Kraft der Federn 19 und 20 die Hebel 15 und 18
zu schwenken. In der gezeichneten Lage werden die Hebel von einem Anschlag 24 eines um 26 drehbaren
Hebels 25 festgehalten. Die dargestellte Lage des Hebel 25 entspricht der freien Fahrt der Stopfmaschine.
Für schrittweise Fahrt beim Stopfen wird der Hebel 25 in Richtung des Pfeiles 27 geschwenkt,
wodurch die Hebel 15 und 18 freigegeben und unter dem Einfluß der beiden Federn 19 und 20 entgegen
dem Uhrzeigersinn aus der in Fig. 2 dargestellten Lage herausgedreht werden. Dabei stößt der Hebel
15 die Kolbenstange 16 in den Zylinder 17 hinein,
wodurch das Fahrzeug gebremst wird.
Die Klauenkupplung 13 wird bei der Schwenkung des Hebels 25 in Pfeilrichtung (Fig. 2) über die
Stange 29 und den Teil 30 (Fig. 4) in Eingriff mit der Hülse 28 des Hebels 18 gebracht. Teil 30 dreht
sich um den an einer Rippe 32 des Kastengehäuses befestigten Stift 31 und verschiebt die Klauenkupplung
13 mit Hilfe eines in deren Nut 34 eindringenden Fingers 33.
Der Hebel 18 ist durch die Klauenkupplung 13
starr mit der Achse 4 verbunden und löst bei seiner Bewegung unter dem Einfluß der Feder 20 die
Kupplung 3. Ist, wie erwähnt, Hebel 25 in Pfeilrichtung geschwenkt, so drehen die Federn 19 und
20 die Hebel 15 und 18 derart, daß ausgekuppelt und das Fahrzeug gebremst wird.
Diesen sehr stark bemessenen Federn wirkt ein Servomotor in Form eines Zylinders 23 mit einem
Kolben entgegen. Der Kolben hebt die beiden Hebel 15 und 18, wodurch gleichzeitig die Bremse
gelöst und eingekuppelt wird.
Beim Stopfen ist das (nicht abgebildete) Getriebe mit Hilfe des Hebels 6 in den niedrigsten Gang
eingeschaltet. Man braucht nun nur ein Bedienungs- iao ventil zu betätigen, um durch den Zylinder 23 das
Fahrzeug entweder in Gang oder augenblicklich stillzusetzen.
Ist die S topf arbeit zu Ende, so braucht man das Fahrzeug nur in Bewegung zu setzen und den
Hebel 25 in die gezeichnete Lage zurückzuschalten.
Dessen Anschlag 24 hält dann die Hebel 15 und 18
zurück und macht die Federn 19 und 20 wirkungslos. Die Klauenkupplung 13 nimmt dann die in
Fig. 3 gezeichnete Lage ein, so daß der Hebel 18 frei drehbar auf der Achse 4 liegt, ohne deren
Drehung unter dem Einfluß des Kupplungspedals 7 zu behindern. Man kann nun wieder mit Hilfe des
Kupplungspedals 7 und. des Schalthebels 6 frei fahren.
Um Stöße zu verhindern, kann man mit Vorzug den Zylinder 23 durch zwei einzelne, auf die Hebel
15 und 18 wirkende Zylinder ersetzen, so daß die Bremsung plötzlich, die Kupplung dagegen weniger
rasch einsetzt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Getriebekasten für eine Gleisstopfmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine zusätzliche Kraft (19, 20) vorgesehen ist, dieao das Getriebe auskuppelt (3) und die Bremse anzieht (16, 17), wobei ein Servomotor (23) dazu bestimmt ist, diese zusätzliche Kraft zu überwinden, zum Zweck, eine Geschwindigkeit unter gleichzeitigem Lösen der Bremse einzuschalten, und eine Verriegelung (24, 25) vorgesehen ist, die es gestattet, die Bedienungsorgane (4, 5) der Kupplung und die Bremse (16, 17) in der letztgenannten Lage zu verriegeln, unter gleichzeitigem Verrücken eines Kuppelgliedes (13) zwischen Kupplungsbedienungsorgan (10) und der Kupplung (4, 5, 3), das dann die Kupplung mit dem üblichen sie betätigenden Fußpedal (7) verbindet.
- 2. Getriebekasten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Hebel (15, 18), welche einerseits mit mindestens einem Servomotor (23), andererseits mit gegen diesen Servomotor wirkenden Federn (19, 20) verbunden sind, wobei einer dieser Hebel (15) auf die Bremse (16, 17) des Fahrzeuges wirkt und der andere (18) auf die Kupplung (3) des Getriebekastens, dies jedoch über eine Klauenkupplung (13), die es gestattet, diesen Hebel von der Kupplung unabhängig zu machen.
- 3. Getriebekasten nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauenkupplung (13), welche durch den Riegel (24, 25), der die beiden Hebel (15, 18) verriegelt, bewegt wird, das Kupplungspedal (7) mit der Kupplung (3) verbindet, wenn er den der Federkraft (20) ausgesetzten Hebel (18) freigibt.
- 4. Getriebekasten nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Servomotor aus einem Zylinder (23) besteht, dessen Kolben die Hebel (15, 18) der Federkraft (19, 20) entgegen bewegt.
- 5. Getriebekasten nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch zwei Servomotoren, von welchen ein jeder gegen die Federkraft (19, 20) auf einen Hebel (15, 18) einwirkt. βοHierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 697/117 3.56 (609 609 9.56)
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Cited By (1)
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