DE1625112C3 - Vorrichtung zum Stillsetzen einer von einem Kupplungsmotor angetriebenen Nahmaschine in bestimmter Nadelstellung - Google Patents
Vorrichtung zum Stillsetzen einer von einem Kupplungsmotor angetriebenen Nahmaschine in bestimmter NadelstellungInfo
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- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/22—Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position
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Description
einem Schnitt entlang den Linien 3-3 bzw 4-4 der Fig.2,
Fig.5 eine Ansicht des Endes des Kugellagerträgers
der Zwischenwelle gemäß Pfeil 5 der F i g. 2,
F i g. 6 eine andere Ausführungsform der Vorrichlung
in einem Schnitt in Teildarsteilung,
Fig.7 und8 die Anordnung gemäß Fig.6 in
einem Schnitt entlang der Linie 7-7 bzw. 8-8 der F ig. 6.
Bei der Art von Nähmaschinen, zu dtr die Ausführungsbeispiele
gehören, erfolgt der Antrieb der Eingangswelle 2 der Nähmaschine durch eine Riemenscheibe
3, die über einen Riemen 4 mit einer zweiten Riemenscheibe 6 verbunden ist, die auf einer
Zwischenwelle 7 des einen Elektromotor 8 aufweisenden Antriebs aufgekeilt ist, wie in F i g. 1 gezeigt
Der Antrieb mit dem Elektromotor 8 ist unter dem Tisch 9 der Maschine aufgehängt, deren Einstellbewegungen
durch einen Unterbrecher 10 und durch ao
ein Kontaktsystem gesteuert werden, das durch ein Gestänge 12 mit einem an diesem angelenkten Pedal
13 verbunden ist.
Bei diesem Antrieb kann die auf dem der Riemenscheibe
6 gegenüberliegenden Ende der Zwischenwelle 7 aufgekeilte und an ihren Seitenflächen mit
zwei Belägen 15 versehene Kupplungsscheibe 14 in ihrer Längsrichtung axial so verstellt werden, daß sie
entweder mit einem am Ende der Motorwelle 17 des Motors 8 aufgekeilten Schwungrad (motorseitige
Kupplungsscheibe) 16 in Berührung ist und in diesem Fall die Zwischenwelle 7 mitnimmt oder mit
einer fest angeordneten, am Gehäuse 19 befestigten Bremsscheibe 18 in Berührung ist und in diesem
Falle die Bremsung der Zwischenwelle 7 und somit der Maschine bewirkt, obgleich die Motonvelle 17
des Motors 8 immer noch die gleiche konstante Geschwindigkeitbesitzt.
Die Verstellbewegungen der Kupplungsscheibe 14 werden durch eine im Gehäuse 19 verschiebbar gelagerte
Hülse 20 bewirkt, in deren Innenumfang die äußeren Lagerschalen zweier Kugellager 22 eingepreßt
sind, deren innere Lagerschalen auf die Zwischenwelle 7 aufgepreßt sind, wie F i g. 2 zeigt.
Die Vorrichtung enthält einerseits Mittel, die die Kupplungsscheibe 14 von der Bremsscheibe 18 lösen,
obwohl sie sich in Bremsstellung befindet, und andererseits Mittel, die es ermöglichen, die Kupplungsscheibe
14 in dieser Stellung über eine Untersetzung von der Motorwelle 17 aus anzutreiben.
Gemäß der in den F i g. 3, 4 und 5 gezeigten ersten Ausführungsform bestehen die daa Lösen der Kupplungsscheibe
14 von der fest angeordneten Bremsscheibe 18 ohne Bewegung der Steuerung der Kupplungsscheibe
14 ermöglichenden Mittel aus einer in der der Kupplungsscheibe 14 gegenüberliegenden
Fläche der Bremsscheibe 18 gebildeten kreisförmigen Rinne 23, die über ein Rohr 24 mit einer Druckluftleitung
verbunden ist.
Eine Vorgelegewelle 25, auf die eine Rolle 26 und So eine Riemenscheibe 27 aufgekeilt sind und deren Enden
von einem im Gehäuse 19 angeordneten Tonnenlager 28 und einem in einem Kugellagerträger
gelagerten Kugellager 29 getragen werden, kann so geschwenkt werden, daß ihre Rolle 26, die normalerweise
einen Abstand zu der Kupplungsscheibe 14 besitzt, mit der Außenfläche der Kupplungsscheibe
in Berührung kommt. Die Schwenkbewegung wird durch Verschieben des *Φ*!*'α*ξ? %£°ΖΆ
Ä-Ä'tiWsSSfffif.
WdSTSS !SSS -chwe* werden
kann, wie in F i g. 4 gezeigt ist. {
Dieser Hebel ist an dem äußeren Ende der K
benstange eines Pneumaukzvhnders »J™*^
lenkt und wird durch eine Feder 36, de de
stange des Pneumatikzylinders 39 direkt: ο und durch den Kugellagertrager-MMj^seiner Kun
stellung gehalten welcher selbst du c.eine
Schlitz 33 angeordnete Feder 37 in seine u
1U r!ef P—Zylinder 39 wird über ein Rohr 40
mit dem gleichen Druckluftstrom. wkMta£<*r "
der Bremsscheibe 18 verbunden^ D.Sehe*e «
Vorgelegewelle 25, wie m Fig. 3 gezeigt 1«.
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des Schwungrades 16 mit einer ^wi=»-
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sich mit konstanter Geschwindigkeit d^reht, genügt es
den Hauptdruckluftstrom mit <*em-d'5 *?£",£„U"7U
beliefernden oder speisenden Seku"dJ^™n"
verbinden, um gleichzeitig das Losen der Kupplungs
scheibe 14 und ihre Mitnahme durch die Rolle 26
errfatSchIich verteilt sich die in der ^is^rmigen
Rinne 23 durch das Rohr 24 ™*°™™na^™ddl\
zwischen der Fläche der Bremsscheibe^ 18 und der
Fläche des entsprechenden Belages ·■ · < .i.^hmiiRin und erzi
sen
deS riClll.3 -¥.J U1W .
Kupplungsscheibe 14 in Berührung I „..
Diese Rolle 26, der die Bewegung der Motonvelle 17 mit einer ersten auf den Unterschied zwischen den
Durchmessern der Nabe 43 und der Riemenscheibe 27 zurückzuführenden Untersetzung mitgeteilt wird,
überträgt die Bewegung mit einer zweiten Untersetzung an die Kupplungsscheibe 14 weiter, die von der
Bremsscheibe 18 losgelöst ist und die Zwischenwelle 7 und die Riemenscheibe 6 mitnimmt.
einfach, durch irgendwelche beie, elektrische und andere Mittel
das Anhalten der Eingangswelle 2 und folglich der von ihr mitgeführten Nadel in einer vorbestimmten
Stellung zu bewirken.
Die F i g. 6, 7 und 8 zeigen eine andere Ausführungsform der Mittel, die eine Bewegungsübertragung
von der Vorgelegewelle auf die Außenfläche der Kupplungsscheibe 14 ermöglichen.
Die Vorgelegewelle 46, die die Rolle 26 trägt und deren äußere Enden jeweils in in einem in dem Gehäuse
19 fest angeordneten Kugellagerträger 48 eingepreßten Kugellager 47 rotieren, liegt vollkommen
parallel zu der Motonvelle 17. Eine Riemenscheibe 49, die auf die Welle 46 aufgekeilt und über einen
Riemen 50 mit der Nabe 43 des Schwungrades
verbunden ist, treibt die Vorgclegewelle 46 ständig mit einer Untersetzung an.
Die Übertragung der Drehung der Rolle 26 auf die Außenfläche der Kupplungsscheibe 14 wird durch
eine bewegliche Rolle 52 bewirkt, die auf einer am Ende der Kolbenstange eines parallel zu der Leitung
24 des Kranzes 18 angeordneten pneumatischen Zylinders befestigten Achse 53 frei drehbar angeordnet
ist.
Gleichzeitig mit dem Lösen der Kupplungsscheibe 14 wird die bewegliche Rolle 52 in Berührung mit
der Rolle 26 und der Außenfläche der Kupplungsscheibe 14 gebracht, auf die sie mit einer Untersetzung
die Bewegung der Rolle 26 überträgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1625Π2 O
1 2
die eine derartige mechanische Einstellung, das soge-
Patentanspruch: nannte Positionieren, erlauben sind bekannt, (fran
zösische Zusatzpatentschrift 85 169 zur französischen
; Vorrichtung zum Stillsetzen einer von einem Patentschrift 1 370773), sie arbeiten mit elektrischen
Kupplungsmotor angetriebenen Nähmaschine in 5 Steuerungen uncf zahlreichen sich drehenden Teilen,
' bestimmter NadelstelluRg, bei welcher der Kupp- so daß sie aufwendig herzustellen und außerdem stölungsmotor
eine gegen eine motorseitige Kupp- rungsanfällig sind. Außerdem ist bei diesen bekannlungsscheibe
und gegen eine gehäusefeste Brems- ten Anordnungen festzustellen, daß die Wartung
scheibe axial verschiebbare Kupplungsscheibe komplizierter ist und die Genauigkeit der Positionieaufweist
und ein mit der Motorwelle ständig ver- io rung nicht ausreichend groß ist. Bei jedem Wirksambundenes
Vorgelege vorgesehen ist, das nach Lö- werden der Positioniervorrichtung wird durch die
.sen der Kupplungsscheibe von der Bremsscheibe Tätigkeit der nicht zu umgehenden Elektromagnete
über Schalteinrichtungen durch radiale Zustellbe- am Kupplungshebel eine Vibrationsfolge erzeugt, die
wegung mit der Kupplungsscheibe in Eingriff an den Steuerungsfußhebel der Nähmaschine weiterkommt,
dadurch gekennzeichnet, daß 15 gegeben uad demzufolge von der Arbeiterin als äudie
Kupplungsscheibe (14) und die Bremsscheibe ßerst unangenehme Erscheinung empfunden wird.
(18) durch einen sie axial gleichmäßig beauf- Die Anordnung kann im übrigen ohne Umbau nicht
schlagenden Druckluftfilm außer Eingriff korn- für beide Drehrichtungen verwendet werden. Weitermen.
hin sind aus dem deutschen Gebrauchsmuster
ao 1 733 574 Anordnungen der hier in Frage stehenden
Art bekanntgeworden, bei denen das Vorgelege durch eine Schalteinrichtung gleichzeitig mit dem
Außereingriffkommen der Kupplungsscheibe mit der
Bremsscheibe durch eine radiale Zustellbewegung
25 mit der Kupplungsscheibe in Eingriff kommt. Auch
bei diesen bekannten Anordnungen treten die oben
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Still- aufgezählten Nachteile auf.
setzen einer von einem Kupplungsmotor angetriebe- Ferner ist es durch die USA.-Patenschrift
nen Nähmaschine in bestimmter Nadelstellung, bei 3 156 204 bei einem Kupplungsmotor für Nähmawelcher
der Kupplungsmotor eine gegen eine motor- 30 schinen bekannt, die Kupplungsscheibe pneumatisch
seitige Kupplungsscheibe und gegen eine gehäuse- sowohl gegen die motorseitige Kupplungsscheibe als
feste Bremsscheibe axial verschiebbare Kupplungs- auch gegen die gehäusefeste Bremsscheibe zu bewescheibe
aufweist und ein mit der Motorwelle ständig gen. Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
verbundenes Vorgelege vorgesehen ist, das nach Lö- zugrunde, die gleichzeitig mit dem Vorgelege zu besen
der Kupplungsscheibe von der Bremsscheibe 35 tätigende Kupplungsscheibe nur geringfügig von der
über Schalteinrichtungen durch radiale Zustellbewe- Bremsscheibe abzuheben. Gemäß der Erfindung wird
gung mit der Kupplungsscheibe in Eingriff kommt. diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kupplungs-
Bestimmte Maschinen, insbesondere Nähmaschi- scheibe und die Bremsscheibe durch einen sie axial
nen für gewerbliche Betriebe,' die mit Unterbrechun- gleichmäßig beaufschlagenden Druckluftfilm außer
gen arbeiten, müssen vom Augenblick ihrer Ingang- 40 Eingriff kommen.
Setzung an ihre maximale Geschwindigkeit erreichen, Bei der erfindungsgemäßen Anordnung werden
um die mit einer Serienproduktion nicht zu vereinba- durch den eingebrachten Druckluftfilm die Kupprenden
Totzeiten soweit als möglich herabzusetzen. lungsscheibe und die Bremsscheibe voneinander ge-Zu
diesem Zweck kann vorgesehen werden, daß die trennt, es handelt sich nicht um die übliche Verschie-Motorwelle
sich ständig mit gleicher Geschwindigkeit 45 bung der Scheiben zueinander, sondern gewissermadreht
und über eine Kupplung mit einer Zwischen- ßen um ein leichtes Abheben der beiden Scheiben
welle verbunden ist, welche die Bewegung auf die voneinander. Hierbei ergibt sich außerdem und vor
Eingangswelle der entsprechenden Maschine über- allem noch ein wichtiger zusätzlicher Kühleffekt, da
trägt. In ihrer eingekuppelten Stellung bewirkt die die einander zugewandten Flächen der Scheiben von
Kupplung die Übertragung der Bewegung der Motor- 50 der Druckluft bestrichen werden. Der Aufbau der erwelle
auf die Eingangswelle, während in ihrer ausge- findungsgemäßen Anordnung ist einfach, das Regeln
kuppelten Stellung die Zwischenwelle und die Ein- und Steuern der Bewegung kann einfach geschehen,
gangswelle stillgesetzt wird. Diese Maßnahme führt z. B. indem der Druck der eingeblasenen Druckluft
jedoch bei bestimmten Maschinen, insbesondere bei mittels Drosseln von außen eingestellt wird. Schließ-Nähmaschinen,
nichi zu einem brauchbaren Ergeb- 55 lieh zeichnet sich der Erfindungsgegenstand durch
nis, da es hier bei bestimmten Arbeitsgängen erfor- große und vor allem auch konstante Positioniergederlich
ist, daß die mit der Eingangswelle fest ver- nauigkeit aus, da die Positioniergenauigkeit infolge
bundene Nadel in einer vorbestimmten Stellung an- des besonders guten Kühleffekts nicht durch Tempehält,
sei es eine obere Stellung, eine untere Stellung raturänderungen beeinflußt ist
oder eine Mittelstellung. Dies ist jedoch bei der Ver- 60 In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele wendung einer Kupplung allein nicht gegeben, da der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die beim Stillsetzen der Eingangswelle diese in einer be- auf einen Elektromotor einer Nähmaschine folgend liebigen Stellung anhält, so daß auch die Nadel in angeordnet sind. Es zeigt
oder eine Mittelstellung. Dies ist jedoch bei der Ver- 60 In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele wendung einer Kupplung allein nicht gegeben, da der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die beim Stillsetzen der Eingangswelle diese in einer be- auf einen Elektromotor einer Nähmaschine folgend liebigen Stellung anhält, so daß auch die Nadel in angeordnet sind. Es zeigt
einer beliebigen nicht vorbestimmten Stellung stehen- F i g. 1 die Anordnung der Nähmaschinenteile ir
bleibt. Die Bedienungsperson müßte also nachträg- 65 einer Vorderansicht in schematischer Darstellung,
lieh die richtige Winkeleinstellung der Welle von F i g. 2 eine erste Ausführungsform der Vorrich
lieh die richtige Winkeleinstellung der Welle von F i g. 2 eine erste Ausführungsform der Vorrich
Hand vornehmen, wenn man die Einstellung nicht tung in einer Vorderansicht und teilweise im Schnitt
Heber mechanisch vornehmen will. Vorrichtungen. F i g. 3 und 4 die Anordnung gemäß F i g. 2 ii
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|---|---|---|---|
| FR47004A FR1478494A (fr) | 1966-03-02 | 1966-03-02 | Système transmetteur de mouvement |
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| DE1625112C3 true DE1625112C3 (de) | 1973-12-06 |
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ID=9694563
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
1966
- 1966-03-02 FR FR47004A patent/FR1478494A/fr not_active Expired
-
1967
- 1967-02-03 BE BE693634D patent/BE693634A/xx unknown
- 1967-02-22 DE DE19671625112 patent/DE1625112C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1478494A (fr) | 1967-04-28 |
| BE693634A (de) | 1967-07-17 |
| DE1625112B2 (de) | 1973-05-17 |
| DE1625112A1 (de) | 1972-05-25 |
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