DE185337C - - Google Patents
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- DE185337C DE185337C DENDAT185337D DE185337DA DE185337C DE 185337 C DE185337 C DE 185337C DE NDAT185337 D DENDAT185337 D DE NDAT185337D DE 185337D A DE185337D A DE 185337DA DE 185337 C DE185337 C DE 185337C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D11/00—Clutches in which the members have interengaging parts
- F16D11/08—Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially
- F16D11/12—Clutches in which the members have interengaging parts actuated by moving a non-rotating part axially with clutching members movable otherwise than only axially
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47c. GRUPPE
Nabenkupplung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1906 ab.
Die Erfindung betrifft die Kupplung einer Nabe für Riemscheiben oder sonstige Maschinenelemente
mit der Triebwelle. .
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. ι die Seiten-, teilweise Schnittansicht einer der
Erfindung entsprechenden Einrichtung, in Fig. 2 die Schnittansicht des Einrückers, in
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B und in Fig. 4 .einen solchen nach Linie C-D der
ίο Fig. i. . '■-·■■'·
Die den mitgenommenen Teil der Kupplung bildende Nabe α nimmt gleichachsig in
einer Bohrung die Büchse b auf, welche auf der Triebwelle m festsitzt. Die Büchse b ist
einerseits mit einem Flansch c aus einem Stück gebildet, andererseits mit einem zweiten
Flansch d fest verbunden. Beide Flanschen schließen die Nabe α ein. Die Nabe α besitzt
in der Mitte eine exzentrische Aussparung e, in welche ein Mitnehmer f hineinragt. Ein
zweiter Mitnehmer g sitzt vor dem Mitnehmer f und befindet sich in dem gleichachsigen
Teil der Nabenbohrung. Beide Mitnehmer sind auf der Büchse b in entsprechenden
Aussparungen gelagert. Der Mitnehmer/ ist, wie Fig. 3 zeigt, beiderseits mit
halbrunden Ansätzen r, s versehen, von welchen der eine r als Drehzapfen bei der Bewegung
des Mitnehmers f dient, der andere s gegen den zweiten Mitnehmer g hin abgeschrägt
ist. Der Mitnehmer g besitzt einerseits, ähnlich wie der Ansatz s des Mitnehmers
f, einen nach dem Flansch d hin abgeschrägten Ansatz t, ist andererseits aber
mit einer Aussparung u versehen (Fig. 4).
Der auf der Welle m gleitende Ring / ist mit einem Fortsatz k von größerem Umfange versehen,
welcher an der der Büchse b zugekehrten Seite zwei an ihren äußeren Enden abgeschrägte,
als Kupplungskeile wirkende Bolzen h, i trägt. Der Bolzen h ist, wie Fig. 2 zeigt,
in den Ring k fest hineingeschraubt, reicht (Fig. 1) durch eine Bohrung des Flansches d
der Büchse b und geht nach Fig. 4 zwischen der Oberseite dieser Büchse und dem Mitnehmer
g durch, wobei die Aussparung u dieses Mitnehmers sich dauernd, also auch
bei der Drehung des Mitnehmers g, auf den Bolzen h stützt. Das abgeschrägte Ende des
Bolzens h greift am abgeschrägten Teile des Fortsatzes s des Mitnehmers f (Fig. 3) an.
Der zweite Bolzen i ist im Ringe k federnd gelagert. Die Feder 0 liegt teilweise in einer
Aussparung η des Ringes k, während der
Bolzen i an seinem jenseitigen Ende eine Mutter ρ trägt, die in eine Aussparung q des
Ringes k eintritt. Der Bolzen i ist ebenfalls durch eine Bohrung des Flansches d geführt
und greift mit seinem abgeschrägten Ende an der Abschrägung des Ansatzes t des Mitnehmers
g an.
Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist folgende.
Beim Kuppeln wird der Ring / und mit ihm der Ring k der Büchse b genähert. Der
Bolzen h ,gleitet hierbei unter der Ausspa-
rung u des Mitnehmers g hinweg, ohne auf diesen Mitnehmer einzuwirken. Das abgeschrägte
Ende des Bolzens h schiebt sich unter die Abschrägung des Ansatzes s des
Mitnehmers /, bringt diesen Mitnehmer aber vorerst noch nicht so weit zur Drehung, daß
dieser mit der Innenwandung der Nabe a in Berührung komme (Fig. ι und 3). Gleichzeitig
mit dieser Verschiebung des Bolzens h ist der Bolzen i zum Angriff an der Schrägfläche
des Ansatzes t des zweiten Mitnehmers g gekommen (Fig. 4). Der Bolzen i
wird zunächst durch den Anstoß zurückgeschoben, wodurch die Feder ο zusammengedrückt
wird und die Mutter ρ teilweise aus der Aussparung q nach außen drückt (Fig. 2).
Sodann hebt der Bolzen i unter dem Druck des Ringes k und der Wirkung der Feder ο
den Ansatz t des Mitnehmers g etwas an, so daß dieser Mitnehmer um den Bolzen h sich
dreht und mit seiner Außenfläche an die Innenwandung der Nabe α angedrückt wird.
Durch diesen Vorgang wird die Kupplung derart eingeleitet, daß bei der weiteren Ver-Schiebung
der Ringe /, k ein stoßfreies Kuppeln stattfindet. Die Kupplung wird endgültig
hergestellt durch den Bolzen h, der nunmehr den Ansatz s des Mitnehmers f so
weit hebt, daß dieser Mitnehmer in der Nabe a sich festklemmt, wodurch die Nabe mit der
Welle m gekuppelt wird.
Beim Entkuppeln wird zuerst der Mitnehmer f ausgelöst, während der Mitnehmer g
unter Wirkung der Feder 0 durch den BbI-zen i noch etwas an der Innenwand der
Nabe α angedrückt bleibt. Die Entkupplung vollzieht sich daher ebenfalls stoßfrei.
Claims (4)
1. Nabenkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf der Triebwelle fm),
oder auf einer auf ihr festgekeilten Büchse (b) drehbar gelagerte Mitnehmer
(f, g) nacheinander an die Innenwand der Nabe (α) gedrückt werden.
2. Nabenkupplufflg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden
Mitnehmer (f, g) ein besonderer Einrückkeil (h, i) wirkt, wobei die Mitnehmer
(f, g) hintereinander, die Einrückkeile (h, i) nebeneinander angeordnet und letztere von
verschiedener Länge sind.
3. Nabenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den zuerst angedrückten Mitnehmer (g) beein-
flussende Einrückkeil (i) federnd gelagert ist, so daß vor Eintritt und nach Lösung
der eigentlichen Kupplung ein elasti-' scher Andruck dieses Mitnehmers stattfindet.
4. Nabenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der später angedrückte
Mitnehmer^ sich mit seinem einen Ansatz (r) in eine Aussparung der Büchse
(b) der Welle (m) stützt, mit der Abschrägung seines anderen Ansatzes (s) auf die
Keilfläche des längeren Einrückkeils (h) wirkt, der früher angehobene Mitnehmer
(g) mit einer zur Führung des längeren Bolzens (h) dienenden Ausnehmung (u)
einerseits auf diesen Bolzen gestützt ist, andererseits einen Ansatz (t) besitzt, gegen
dessen Abschrägung die Keilfläche des kürzeren Einrückkeils (i) wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185337C true DE185337C (de) |
Family
ID=449178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185337D Active DE185337C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185337C (de) |
-
0
- DE DENDAT185337D patent/DE185337C/de active Active
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