DE263304C - - Google Patents

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DE263304C
DE263304C DE1911263304D DE263304DD DE263304C DE 263304 C DE263304 C DE 263304C DE 1911263304 D DE1911263304 D DE 1911263304D DE 263304D D DE263304D D DE 263304DD DE 263304 C DE263304 C DE 263304C
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DE
Germany
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shaft
differential gear
gear
clutch
resistance
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Expired
Application number
DE1911263304D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/08Tools; Details, e.g. adaptations of transmissions or gearings
    • A01B33/082Transmissions; Gearings; Power distribution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45«. GRUPPE
Zusatz zum Patent 262958.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Dezember 1911 ab. Längste Dauer: 11. Dezember 1926.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine weitere Ausgestaltung der in dem Patent 262958 beschriebenen Antriebvorrichtung für das Hauenwerk von Landbaumotoren, dahin gehend, daß diese gleichzeitig als Sicherheitsvorrichtung wirkt, wenn der Arbeitswiderstand eine für die Arbeitsteile schädliche Höchstgrenze überschreitet. Erreicht wird dies dadurch, daß zwischen dem einen Rad des Differentialgetriebes und der einen Vorgelegewellenhälfte eine bei einem einstellbaren maximalen Widerstand selbsttätig außer Wirksamkeit tretende Kupplung eingeschaltet ist. Trifft dann die Hauenwelle auf ein unüberwindbares Hindernis auf, und wird der Widerstand größer als der eingestellte Druck, so wird die entsprechende Vorgelegewellenhälfte vom Differentialgetriebe abgekuppelt, was eine Unterbrechung 'des Antriebes der Hauenwelle während der Dauer dieses abnormalen Widerstandes, in der in dem Hauptpatent geschilderten Weise zur Folge hat.
Als Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist in Fig. 1 und 2 die neue Anordnung in schematischer Weise in Seitenansicht bzw. im Grundriß dargestellt, während die Fig. 3 die Ausbildung des Getriebes im Schnitt zeigt.
An dem Fahrgestell (Fig. 1 und 2) ist in
bekannter Weise die Hauen welle 5 unter Vermittlung von Armen c anhebbar gelagert. Die Hauenwelle b wird nun von dem Motor d unter Vermittlung eines Differentialgetriebes in folgender Weise angetrieben. Am Ende der Motorwelle β (Fig. 3) sitzt ein Zahnrad f, welches in einen an einem Gehäuse g befestigten Zahnkranz h eingreift. An dem Rahmen « sind zwei Wellen i und k gelagert, welche innerhalb des Gehäuses g Zahnräder I und m tragen,, in welche wieder die auf einer im Gehäuse g gelagerten Welle η sitzenden Umlauf- räder 0 und p greifen. Das eine Zahnrad m ist lose auf die Welle k aufgesetzt und trägt die eine Scheibe % einer Scheibenkupplung.
Die zugehörige, andere Kupplungsscheibe u2 dagegen ist auf der Welle k verschiebbar befestigt, wobei sie durch eine Feder υ stets gegen die erste Kupplungsscheibe gepreßt wird. Der Druck läßt sich hierbei durch die Stellschraube w regeln. Von den Wellen i und k ■ aus wird dann die Kraft unter Vermittlung von zwei Kettenrädgetrieben s und t auf die Hauenwelle b übertragen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende: Ist während der Arbeit der Arbeits-Aviderstand normal, so werden die beiden Kupplungsscheiben W1 und M2 unter Wirkung der Feder ν derart stark aneinandergepreßt, daß die Motorwelle e die Kraft unter Vermittlung des jetzt als gewöhnliches Differentialgetriebe arbeitenden Räderwerkes aui die WeI- len i und k überträgt, die ihrerseits dann die Hauenwelle antreiben. Trifft nun eine der Hauen auf ein solches Hindernis, daß der Arbeitswiderstand das durch die Feder ν ein-
gestellte Maß überschreitet, so schleifen die beiden Kupplungshälften U1 und U2 übereinander hinweg, was zur Folge hat, daß das eine Rad m des Differentialgetriebes keinen Gegendruck am Umfang des gegenüberliegenden Zahnrades / ausüben kann, wodurch das ganze Differentialgetriebe in sich leerläuft und der Antrieb der Hauenwelle b, solange das Hindernis vorhanden ist, aussetzt, dagegen sofort wieder einsetzt, wenn die Maschine über das Hindernis hinweg ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antriebvorrichtung für die durchgehende Hauenwelle von Landbaumotoren nach Patent 262958, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem losen Rade (m) des Differentialgetriebes und der einen Vorgelegewellenhälfte (k) eine bei einem einstellbaren maximalen Widerstand selbsttätig außer Wirksamkeit tretende Kupplung eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1911263304D 1911-12-12 1911-12-20 Expired DE263304C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE262958T 1911-12-12
DE263304T 1911-12-20

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DE263304C true DE263304C (de) 1913-08-05

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ID=34523790

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DE1911263304D Expired DE263304C (de) 1911-12-12 1911-12-20

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DE (1) DE263304C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968808C (de) * 1949-11-01 1958-04-03 Hermann Schilling Dipl Ing Baeuerliches Motorvielfachgeraet mit einachsigem Motorgrundgeraet
EP0140989A1 (de) * 1983-11-04 1985-05-15 Winfried Schäfer Bodenbearbeitungsmaschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968808C (de) * 1949-11-01 1958-04-03 Hermann Schilling Dipl Ing Baeuerliches Motorvielfachgeraet mit einachsigem Motorgrundgeraet
EP0140989A1 (de) * 1983-11-04 1985-05-15 Winfried Schäfer Bodenbearbeitungsmaschine

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