DE545662C - Kupplung fuer Exzenter- und Kurbelpressen - Google Patents

Kupplung fuer Exzenter- und Kurbelpressen

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DE545662C
DE545662C DE1930545662D DE545662DD DE545662C DE 545662 C DE545662 C DE 545662C DE 1930545662 D DE1930545662 D DE 1930545662D DE 545662D D DE545662D D DE 545662DD DE 545662 C DE545662 C DE 545662C
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coupling
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driving
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Application number
DE1930545662D
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CARL ANTONY
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/02Friction clutches disengaged by the contact of a part mounted on the clutch with a stationarily-mounted member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. MÄRZ 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M545662 KLASSE 58 b GRUPPE
Carl Antony in Gelnica, Tschechoslowakische Republik
Kupplung für Exzenter- und Kurbelpressen Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1930 ab
Die gebräuchlichsten Kupplungen für Exzenter- und Kurbelpressen, namentlich aber die Bolzen- und Drehkeilkupplungen, arbeiten mit heftiger Stoßwirkung, welche sowohl der Kupplung als auch der ganzen Maschine überaus schadet. Die heftigen Stöße verursachen Geräusche und zerstören vorzeitig die ineinandergreifenden Teile der Kupplung, so daß kostspielige und zeitraubende Reparaturen nur zu oft notwendig werden.
Andererseits haben weiter bekannte Konstruktionen, die ein elastisches und stoßfreies Arbeiten durch Zwischenschaltung von elastisehen Elementen, etwa Stahlbändern oder federnden Ringen, anstreben, wiederum den Nachteil, daß das Spannen dieser elastischen Zwischenglieder durch besondere Federn oder durch besonders für diesen Zweck erzeugte Reibungskräfte über mehr oder minder komplizierte Hebelmechanismen erfolgt. Diese Gelenkhebelkonstruktionen weisen durchwegs starke Gelenkdrücke auf, so daß die Kupplungen zufolge rascher Abnutzung der Gelenke öfters nachgestellt werden müssen. Die Vielteiligkeit derselben ist ein weiterer Mangel, der die Herstellung verteuert und die Betriebssicherheit einschränkt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Kupplung mit federndem Stahlring, bei welcher das Spannen des Ringes ohne besondere Federn und Gelenkhebelübersetzungen unmittelbar durch die Massenträgheit des angetriebenen Teiles erfolgt, so daß diese grundsätzlich verschiedene Arbeitsweise einfacheren, billigen Aufbau und sichere Kraftübertragung gestattet.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Kupplung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt, Abb. 2 eine Stirnansicht (teilweise gezeichnet), Abb. 3 einen Einzelteil und Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 2.
Auf der Exzenterwelle α der Presse ist das Kupplungsstück b aufgekeilt. In einer entsprechenden axialen Bohrung desselben sitzt der federnde Kupplungsbolzen c. Die Nabe e des Schwungrades d dient zur Aufnahme eines offenen Stahlringes /, der den in die Schwungradnabe hineinragenden Ansatz des Kupplungsstückes b mit etwas Spiel umgibt, um bei Leerlauf ein unnötiges Schleifen zu vermeiden. Der Ring/ drückt mit gewisser Vorspannung gegen die Innenfläche der Nabenwand, welche die beiden verstärkten Enden des Ringes in einer hierfür bestimmten Aussparung aufnimmt. An dem einen, zweckentsprechend geformten Ende des Ringes erfolgt dessen Mitnahme durch die anstoßende Nabenwand, während das andere Ende des Ringes f einen auswechselbaren, stählernen Knaggen g trägt, der einseitig ausladend in die Randnut einer Stahlscheibe h eingreift. Diese Mitnehmerscheibe ist auf der entsprechend verlängerten Achsbüchse des Schwungrades 6g drehbar gelagert und besitzt mehrere kreisbogenförmige Schlitze i zur Aufnahme des Kupplungsbolzens c. Das seitliche Austreten des Ringes f aus seiner Lagerung wird durch den Winkelring I verhindert, der gleichzeitig
als staubdichter Abschluß ausgeführt werden kann.
Bei ausgelöster Kupplung rotiert das Schwungrad mit der Scheibe h und dem Ring/, während die Welle α und das Kupplungsstück b stillstehen. Der Bolzen c befindet sich bei gespannter Feder in der Auslösestellung, wobei sich die Auslöserolle m auf das abgeschrägte Auslösestück k stützt. ό Drückt man nun auf den Tritthebel der Presse, so wird das Auslösestück k so verstellt, daß die Auslöserolle bzw. der Bolzen c freie Bahn erhält. Der Bolzen c schnappt in einen der Schlitze« ein, wodurch der nächstliegende Steg der sich drehenden Scheibe h zum Anliegen an den Kupplungsbolzen c kommt. Der erste Impuls bewirkt eine Drehung der Scheibe h und dadurch das Festklemmen des Ringes f auf dem festen Kuppao lungsstück b. Die Exzenterwelle wird mitgenommen, vollzieht eine ganze Umdrehung, in deren Verlauf die Auslöserolle m wiederum auf dem abgeschrägten Auslösestück k aufläuft, wodurch der Bolzen c zurückgezogen wird. Der Klemmring f federt dadurch sofort wieder in seine frühere Lage zurück und dreht sich ungehindert mit dem'Schwungrade weiter. Die Presse ist nun entkuppelt, und das Arbeitsspiel kann von neuem beginnen. Die dargestellte und beschriebene Ausführungsform kann auch in der Weise abgeändert werden, daß an Stelle des Kupplungsbolzens c und der Mitnehmerscheibe h am festen Kupplungsstück b eine durch Hand- oder Fußhebel gesteuerte Muffe axial geführt ist, deren Klauen direkt am Knaggeng· des Klemmringes / angreifen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Kupplung für Exzenter- und Kurbelpressen, bei welcher die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem antreibenden und dem angetriebenen Teil lediglich durch die Einwirkung der Massenträgheit des angetriebenen Teiles auf die gegeneinander verstellbaren Enden eines offenen, federnden Stahlringes erreicht wird, gekennzeichnet durch eine um die Achsbüchse des antreibenden Teiles (d) drehbare Scheibe (K) mit segmentförmigen Schlitzen (i), einen offenen Kupplungsring (f), dessen eines Ende mit der Scheibe (K) verbunden ist und dessen anderes Ende in der Drehrichtung des antreibenden Teiles (d) von diesem mitgenommen wird; sowie"einen im angetriebenen Kupplungsteil (b) geführten Kupplungsbolzen (c), der beim Kupplungsvorgang in eines der Segmente (i) eingreift, dadurch die Scheibe (K) sowie das mit der Scheibe (K) verbundene Ende des Kupplungsringes (f) festhält, so daß dieser, vom antreibenden Teil (d) durch sein anderes Ende mitgenommen, sich um einen zylindrischen, in eine Nabenausdrehungdes antreibenden Teiles hineinragenden Ansatz des angetriebenen Teiles legt und so den antreibenden mit dem angetriebenen Teil kuppelt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Knaggen (g) des Ringes (/) eine am angetriebenen Teil (b) geführte, durch Hand- oder Fußhebel gesteuerte Muffe angreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930545662D 1930-04-04 1930-04-04 Kupplung fuer Exzenter- und Kurbelpressen Expired DE545662C (de)

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