DE250222C - - Google Patents

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DE250222C
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spindle
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 250222 KLASSE 76 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Februar 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Kuppeln der von einem Bande angetriebenen Spindeln von Spinnmaschinen oder ähnlichen Maschinen mit ihren Wirtein. Die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß der Wirtel in achsialer Richtung zur Spindel beweglich ist. Hierdurch wird der Vorteil erhalten, daß der Wirtel sich entsprechend der Lage des Antriebsbandes einstellt, ohne daß der antreibende Eingriff zwischen Wirtel und Spindel unterbrochen wird. Dieses ist aus dem Grunde von Bedeutung, weil ein mit mehreren Wirtein in Eingriff stehendes Antriebsband sehr selten vollkommen gerade läuft. Gemäß der Erfindung steht eine Spindel mit ihren Wirtein durch Zinken und entsprechende Aussparungen in Eingriff, so daß das Abziehen der Spindel auch während des Betriebes ohne weiteres erfolgen kann. Infolge der zweckmäßig nachgiebigen Ausbildung der Zinken wird schließlich noch der Vorteil erreicht, daß Stöße vermieden werden und besonders dann, wenn die Spindel in Eingriff mit dem sich drehenden Wirtel gebracht wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 und 2 veranschaulicht. Die Spindel 1 ist von üblicher Konstruktion und besitzt einen oberen kegelförmigen Ansatz zwecks Aufnahme einer Spule 2, die in geeigneter Weise durch einen Ring 3 der Spindel unterstützt gehalten wird. Vorzugsweise wird auch das untere Ende der Spindel kegelförmig ausgebildet und in einem Unterstützungsgliede 5 gelagert, welches behufs Befestigung in der üblichen Schiene mit Gewinde 6 versehen ist. Zum Zwecke einer leichteren Anbringung ist das Unterstützungsglied 5 noch mit einem Flansch 7 ausgerüstet. An einem Lagerteil 8 des Unterstützungsgliedes befindet sich das angetriebene Glied oder der Wirtel 9, mit welchem das Antriebsband in Eingriff tritt. Für das Wesen der vorliegenden Erfindung ist die Konstruktion des Wirteis 9 belanglos. Bei der Darstellung sind in dem Wirtel verschiebbare Bolzen 10 vorgesehen, die mit entsprechenden runden Löchern des antreibenden Bandes in Eingriff treten.
Um nun die Spindel 1 auch während des Betriebes ohne weiteres entfernen zu können, ohne den Eingriff von Wirtel und antreibendem Bande zu beeinflussen, kommt gemäß der Erfindung eine Kupplung zur Anwendung, welche im wesentlichen aus Zinken und entsprechenden Aussparungen besteht. Die Zinken 11, welche zweckmäßig biegsam sind, sitzen an dem einen der beiden sich drehen-
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den Glieder und treten mit entsprechenden Aussparungen oder Nuten des anderen Gliedes in Eingriff. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Zinken ii an dem Ringe 3 der Spindel befestigt und treten mit den Aussparungen 12 des Wirteis 9 in Eingriff. Die Zinken bestehen aus ungefähr 1 Zoll langen Drähten, die in dem Ringe 3 befestigt sind. Die genannten Nuten oder Aussparungen 12 sind in der Oberfläche des Wirteis 9 vorgesehen, wie dies am besten aus der Fig. 2 zu ersehen ist.
Die Aussparungen 12 werden genügend tief und die Zinken 11 entsprechend lang ausgebildet, damit eine achsiale Verschiebung des Wirteis bezüglich zu der Spindel auftreten kann, ohne daß der Eingriff dieser Teile unterbrochen wird. Dieses ist im vorliegenden Falle von der größten Bedeutung, weil der Wirtel 9 sich in achsialer Richtung zur Spindel 1 verschieben kann. Die Anzahl und die Anordnung· der fraglichen Nuten und Zinken wird je nach den gegebenen Verhältnissen gewählt. Vorteilhafterweise werden sie in unregelmäßigem Abstande über die Fläche des Wirteis verteilt, so daß, wenn die Spindel in den Lagerteil des Wirteis eingeführt wird, die Zinken 11 nicht sofort in die Nuten 12 eintreten werden. Vielmehr werden die Zinken zunächst mit der Oberfläche des Wirteis 9 in Eingriff kommen, und infolge der Reibung zwischen den Zinken und dem Wirtel werden erstere und demzufolge die Spindel in Drehung versetzt werden, jedoch mit einer geringen Geschwindigkeit. Sowie die Geschwindigkeit der Spindel ungefähr gleich der des Wirteis ist, werden die Zinken 11 in die Nuten 12 einfallen, so daß nunmehr der Wirtel die Spindel mit seiner Geschwindigkeit direkt in Umdrehung versetzt.
Die Zinken 11 werden vorzugsweise aus biegsamem Draht hergestellt, so daß ein geringer Stoß auftritt, wenn die Spindel bei schneller Drehung des Wirteis nach ihrer Arbeitsstellung geführt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Zinken gerade ausgebildet, wobei zu bemerken ist, daß sie natürlich auch von irgendeiner anderen Gestalt sein können. Gegebenenfalls können die Zinken auch unmittelbar mit dem Spindelschafte anstatt mit einem Ringe desselben verbunden werden. Bei der Darstellung befindet sich an der Oberfläche des Wirteis 9 eine entsprechend ausgebildete Platte 13, welche vorzugsweise aus gehärtetem Stoffe besteht, um der reibenden Abnutzung durch die Zinken standzuhalten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung für Spinn- oder ahnliehe Maschinen zum Kuppeln der von einem Bande angetriebenen Spindel mit ihrem Wirtel, dadurch gekennzeichnet, daß der Wirtel in achsialer Richtung zur Spindel beweglich ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel mit dem Wirtel durch Zinken und entsprechende Aussparungen in Eingriff steht, derart, daß das Abziehen der Spindel auch während des Betriebes ohne weiteres erfolgen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125328B (de) * 1958-11-29 1962-03-08 Otto Wilhelm Burkhardt Dipl In Zwanglaufantrieb fuer Spinn- und Zwirnspindeln
DE3640002A1 (de) * 1986-11-22 1988-05-26 Zinser Textilmaschinen Gmbh Verfahren und vorrichtung zum automatischen gleichzeitigen abziehen von spulen und nachfolgendem gleichzeitigen aufstecken von huelsen auf spindeln einer spinn- oder zwirnmaschine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125328B (de) * 1958-11-29 1962-03-08 Otto Wilhelm Burkhardt Dipl In Zwanglaufantrieb fuer Spinn- und Zwirnspindeln
DE3640002A1 (de) * 1986-11-22 1988-05-26 Zinser Textilmaschinen Gmbh Verfahren und vorrichtung zum automatischen gleichzeitigen abziehen von spulen und nachfolgendem gleichzeitigen aufstecken von huelsen auf spindeln einer spinn- oder zwirnmaschine
US4938017A (en) * 1986-11-22 1990-07-03 Zinser Textilmaschinen Gmbh Apparatus for automatic doffing and donning of tubes in a textile spinning or twisting machine

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