DE213110C - - Google Patents

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DE213110C
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rope
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B5/00Making ropes or cables from special materials or of particular form
    • D07B5/02Making ropes or cables from special materials or of particular form from straw or like vegetable material

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 213110-KLASSE 73. GRUPPE
von Strohseilmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1908 ab.
Bei Strohseilmaschinen sind in der Hohlspindel, welche den festen Draht des Seiles erzeugt, zwei Riffelwalzen gelagert, welche das fertige Seil zwischen sich fassen, und ihm bei der ■ Drehung der Spindel sowohl den Draht erteilen, als auch durch Drehung um ihre Achse gleichzeitig den Vorschub des fertigen Seiles in seiner Achsenrichtung besorgen. Die eine dieser Walzen muß natürlich, auch wenn nur immer
ίο Seile von ein und demselben Durchmesser hergestellt werden sollen, gegen die andere verschiebbar gelagert sein: Bei wechselndem Seildurchmesser muß aber diese Verschiebung ein beträchtliches Maß erreichen können. Der Antrieb dieser Walzen machte aber bisher Schwierigkeiten.insof ern, als bei der Größe der Verschiebung Zahnräder zum Antrieb der Walzen nur in wenigen Fällen anwendbar waren. Man hat versucht, diesen Antrieb durch eine Kette zu bewirken, machte aber damit wegen der Notwendigkeit von Spannvorrichtungen die Einrichtung nicht nur verwickelt, sondern schuf auch in der Kette ein unter den gegebenen Bedingungen sehr unzuverlässig wirkendes Arbeitsmittel. Beispielsweise wird die Kette bei der schnellen Drehung der Spindel seitlich abgeschleudert und gerät dadurch in Unordnung. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist demgegenüber eine Vorrichtung zum Antrieb der Vorschub walzen von Strohseilmaschinen mittels Zahnräder, die eine' Änderung des Abstandes der Vorschubwalzen bei gleichbleibender Eingriffstiefe der antreibenden Zahnräder gestattet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt durch die hauptsächlichsten Teile der Strohseilmaschine, Fig. 2 eine Ansicht der Hohlspindel und ihres Antriebes, Fig. 3 ein senkrechter Längsschnitt durch die Hohlspindel und Fig. 4 ein unregelmäßiger wagerechter Schnitt durch die Hohlspindel.
Die Maschine besteht in der bekannten Weise aus einer Einlegerinne 1 für das Stroh, einer sich um ihre Längsachse drehenden Einlaufbüchse 2 mit in ihr gelagerten und sich mit ihr drehenden, senkrecht zur Drehachse verschiebbar geführten und durch Federwirkung gegeneinandergepreßten Druckwalzen 3 mit Ringrillen, einer ebenfalls, aber langsamer als die Büchse 2 sich um ihre Längsachse drehenden Hohlspindel 4 mit den Riffeldruckwalzen 5, 6 und der Unterstützungsfläche 7 für das fertige Strohseil.
Der· Antrieb sowohl der Einlaufbüchse 2 als auch der Hohlspindel 4 erfolgt von der darunter gelagerten Welle 8 aus, und zwar der der'Einlauf büchse durch das Zahnrad 9 auf der Welle 8 und das Zahnrad 10 auf der Büchse, der Antrieb der Spindel dagegen durch das auf der Welle 8 sitzende Zahnrad 11 und das auf der Spindel festsitzende Zahnrad 12. Die Übersetzungsverhältnisse der Räder sind so gewählt, daß durch den Unterschied der Winkelgeschwindig-
keiten von Büchse und Hohlspindel der für das Seil nötige feste Draht erreicht wird.
Die Büchse 2 ist nur an einer Stelle bei 13,
die Hohlspindel 4 dagegen an zwei Stellen 14 und 15 am Maschinengestell gelagert. Die Walzen 3 werden nicht angetrieben, vielmehr nur die in der Spindel gelagerten Walzen 5 und 6, welche zum Vorschub des Seiles dienen.
Der Antrieb der Spindel mit den Walzen erfolgt in bekannter Weise durch einen am Lager 14 angeordneten Kegelzahnradkranz 16, in den ein an der Spindel gelagertes Hyperbelrad 17 eingreift, von dessen Achse 18 die Bewegung auf die unverschiebbar gelagerte Riffelwalze 5 durch Stirnräder 19, 20 übertragen wird. Die Übertragung der Bewegung der Welle 18 auf die beweglich gelagerte Riffelwalze 6 erfolgt aber in einer von der bekannten Weise abweichenden Art. An der Hohlspindel ist die Welle 21 gelagert, auf welcher das Stirnrad 22 festsitzt, und welches einerseits in das Stirnrad 19, anderseits in das auf der Achse 23 der beweglichen Walze 6 sitzende Stirnrad 24 eingreift, von ersterem auf das letztere die Bewegung überträgt und dabei eine Drehung entgegengesetzt der der fest gelagerten Walze erteilt, wie dies für den Seilvorschub notwendig ist. Die Welle 21 dient gleichzeitig als Drehachse für zwei auf ihren Enden zu beiden Seiten der Hohlspindel befestigte Schwingen 25, in deren anderen Endaugen die Achse 23 der Walze 6 drehbar gelagert ist. In der Wand der Hohlspindel sind um die Lagerlöcher der Welle 21 als Mittelpunkt gekrümmte Schlitze 26 angeordnet, in welchen sich die Welle 23 beim Schwingen bewegt. An den Schwingen 25 sind hakenartige Fortsätze 27 angeordnet, auf welche an der Spindel bei 28 befestigte Blattfedern 29 so wirken, daß durch sie die Entfernung der beiden Walzen 5 und 6 voneinander auf dem durch die Seilstärke bedingten Mindestmaß gehalten wird.
Durch diese Art des Antriebes wird eine große Verschiebbarkeit der beweglichen Walze gewährleistet, trotzdem die Übertragung der Bewegung durch Zahnräder erfolgt, und ohne daß die Eingriffstiefe der. Zähne sich auch nur im mindesten verändert. Die bewegliche Walze kann frei schwingen und kann sich daher den Verhältnissen auch bei den stärksten Seilen, für die die Höhlung der Durchmesser der Spindel geeignet ist, anpassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Antriebvorrichtung für die an der Hohlspindel gelagerten Vorschubwalzen von Stroh seilmaschinen, deren Bewegung von der Bewegung der Hohlspindel durch Hyperbelräder abgeleitet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die eine senkrecht zur Hohlspindelachse verschiebbar gelagerte, durch Zahnräder angetriebene Walze (6) in zwei Schwingen (25) gelagert ist, die um die Achse (21) eines die Bewegung von der Hyperbelradachse auf die Walzenachse übertragenden Zwischenrades (22) pendeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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