DE45643C - Reibungskuppelung mit Spannbandoder Kniehebel-Anzug - Google Patents

Reibungskuppelung mit Spannbandoder Kniehebel-Anzug

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DE45643C
DE45643C DENDAT45643D DE45643DA DE45643C DE 45643 C DE45643 C DE 45643C DE NDAT45643 D DENDAT45643 D DE NDAT45643D DE 45643D A DE45643D A DE 45643DA DE 45643 C DE45643 C DE 45643C
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Germany
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strap
lever
friction coupling
prestressing steel
knee lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45643D
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English (en)
Original Assignee
M. J. NORDMANN in Grabow a. Ö
Publication of DE45643C publication Critical patent/DE45643C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Mai 1888 ab.
Die dargestellte Kupplung wird unter Wegfall üblicher Feder- oder Schraubengetriebe bei Vermeidung einer Stofswirkung allmälig und zuverlässig festgezogen und unter Zuhülfenahme einer Gewichtsbelastung bei beliebig bestimmter Kraftgrenze selbstthätig gelöst, unabhängig von der Abnutzung der Reibungsflächen und ohne Nachstellung. Das Gehäuse A, Fig. ι und 2, dient als lose Riemscheibe oder ist auf der Welle B2 als Kupplungshälfte aufgekeilt, um die von B1 aufzunehmende Drehkraft zu übertragen. Fig. 1 und 5 zeigen seitlich verschiebbare Reibungsringe (Lamellen) -D1 D2 D3, welche von den Gehäuseansätzen C mitgenommen werden, während die Scheibe F mittelst Ansatzes f die verschiebbaren Lamellen E1 und E2 mitnimmt.
Auf der festgekeilten Büchse F ist die Büchse G mittelst Nuth und Feder geführt, und ihr Scheibenansatz dient dazu, die Lamellen zusammenzudrücken. In den Nuthen G3 befindet sich je ein Spannstahlblatt M, dessen Enden mit der Büchse F verbunden und mit den Knaggen G1 G2 verschraubt sind, so dafs durch letztere Verbindung eine Spannung erzielt wird, welche jedes freie Spiel der Lamellen verhindert. Mittelst eines durch Gewichtsbelastung J einstellbaren Winkelhebels H, der zugehörigen Schelle K, Fig. 4, und des mit in die Nuthen G3 eingreifenden Ansätzen L1 L2 versehenen Führungsringes werden durch seitliches Verschieben der letzteren die Stahlblätter gespannt, die Büchsen G und F unter kräftigem Druck einander genähert, festgehalten und für die Kraftübertragung benutzt.
Die Anordnung der Spannstahlblätter vermeidet Bolzen und Gelenke, Schrauben und Einrückgetriebe, sichert dagegen ein zuverlässiges Einrücken der Kupplung.
Das Einrücken kann mit beliebigem Druck für jede Kraftgrenze von Hand geschehen. Es ist ein Winkelhebel H mit einem Gewicht J angeordnet, welches letztere, nach einer Scala verstellt, dazu dient, nur die bestimmte Kraftübertragung und beim Ueberschreiten derselben selbstthätiges Ausrücken zu erzielen.
Die Stellschrauben s s eines oder mehrerer Spannstahlblätter dieser Kupplung lassen eine Einstellung der letzteren zu, so dafs eine dauernde Betriebsfertigkeit der Kupplung trotz deren Abnutzung gesichert ist. In Fig. 5 sind als Ersatz der Spannstahlblätter zum Anziehen der Lamellen zwei Keile N mit Rollen in den Nuthen G3 der Büchse G parallel zur Achse angeordnet, welche bei seitlichem Verschieben der Schelle K ohne Verbindungsglied das Anpressen der Lamellen bewirken.
Die Abänderung der in den Nuthen geneigt angeordneten Schienen mit Gelenkstücken, Fig. 7, dient für schwere Kupplungen und besonders dazu, das Lösen der Kupplung durch eingeschaltete Federn zu "bewirken. Die Anwendung des Einrückgetriebes auf Kegelreibungskupplungen zeigen Fig. 3 und 7. Diese Anordnung hat den Vortheil, dafs der bei üb-· liehen einfachen Kegelbremsen auftretende Druck in der Achsenrichtung aufgehoben wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Innerhalb einer Kupplungskapsel A die Anordnung eines von der Welle B1 mitgenommenen Scheibenpaares F G in Ver-
    bindung mit einem Gewichtshebel H, welcher einen Halsring K axial verschiebt und mittelst der Spannstahlblätter M die Scheiben F und G zusammenprefst, so dafs unter Zuhülfenahme von axial verschiebbaren Lamellen DE bezw. eines von der Kapsel A geführten Doppelkegels O die Wellendrehkraft durch Reibung übertragen wird.
  2. 2. An der unter i. gekennzeichneten Einrichtung der Ersatz der Spannstahlblätter M durch einen in F gelagerten Hebel N, welcher mit einer schiefen Fläche auf eine in G gelagerte Rolle wirkt, Fig. 5, oder durch einen Gelenkhebel X, Fig. 7, welche Hebel ebenfalls bei seitlicher Verschiebung des Halsringes K die Bremswirkung veranlassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45643D Reibungskuppelung mit Spannbandoder Kniehebel-Anzug Expired - Lifetime DE45643C (de)

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