DE112225C - - Google Patents

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DE112225C
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rotary valve
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opening
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/072Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members
    • F16K11/074Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members with flat sealing faces
    • F16K11/0743Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with pivoted closure members with flat sealing faces with both the supply and the discharge passages being on one side of the closure plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85/.
J. WEHINGER in ZÜRICH. Drehschiebermischhahn.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. August 1899 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Schiebennischhahn, bei welchem sich über einem flachen Drehschieber ein Mischraum .befindet, während unter dem Drehschieber Zuflufskanäle für kaltes und warmes Wasser bezw. an Stelle des letzteren für Dampf, und der Abflufskanal für das warme Mischwasser angeordnet sind.
Der Drehschieber hat Durchbrechungen, welche den Stellungen der erwähnten Kanäle entsprechen, bezw. mit den letzteren derart in Uebereinstimmung gebracht werden können, dafs Mischwasser in allen gewünschten Temperaturen herstellbar ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt nach A-A der Fig. 2, Fig. 2 eine Oberansicht. Fig. 3 ist eine Oberansicht des Drehschiebers, Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3 und Fig. 5 ein Schnitt nach B-B der Fig. 3'.
An einem Gehäuse α befinden sich drei Stutzen b, c und d für den Anschlufs von Zu- und Ableitungsrohren. Die Bohrungen der Stutzen enden als Mündungen χ y ζ in einen Spiegel e, welcher einem Drehschieber/ als Sitz dient (Fig. 2). Der Drehschieber hat drei Durchbrechungen n, 0 und p, welche derart um die Achse gruppirt sind, dafs sie durch Drehen des Schiebers über den Mündungen xy ^ auf dem Spiegel eingestellt werden können. Die Durchbrechung ρ (Fig. 2 und 3), welche breiter als die Mündung ? des Stutzens d ist, entspricht dieser Mündung, die beiden anderen Durchbrechungen η ο, welche von gleicher Breite sind wie die Mündungen xy der Stutzen b und c, entsprechen letzteren Mündungen.
Die Durchbrechungen η ο stehen näher zusammen als die Mündungen χ y. In geschlossenem Zustande des Mischhahnes stehen die beiden Durchbrechungen η ο in der Drehrichtung vor der Mündung χ bezw.y. Der Theil des Drehschiebers zwischen den beiden Durchbrechungen η ο deckt dann die Mündungj^. Die Durchbrechung ρ steht so weit vor der Mündung \ des Stutzens d für die Ableitung, dafs durch einen kleinen Spalt Verbindung zwischen Mischraum und der Ableitung vorhanden ist. Auf der Oberseite des Drehschiebers, und zwar über den Durchbrechungen η ο befindet sich eine eingeschlosse Mischkammer g, welche gegen einen Raum ν über der Durchbrechung ρ durch eine durchlochte Wand w geschieden ist.
Der Raum über dem Drehschieber ist durch einen Deckel h abgeschlossen. Letzterer ist von der Achse i des Drehschiebers durchdrungen, welche in einer auf dem Deckel angebrachten Stopfbüchse k abgedichtet ist. Die Drehschieberachse greift mit einem senkrecht gegen sie gerichteten Steg / in eine dem Querschnitt derselben entsprechende Aussparung des Drehschiebers. An dem oberen Ende der Achse i ist ein Handgriff m befestigt.
Wird nun der Drehschieber vermittelst des Handgriffes m im Sinne des Oeffnens gedreht, so rückt zunächst die Druchbrechung ρ über die Mündung ^ für die Ableitung und führt eine Verbindung der letzteren mit dem Raum ν bezw. durch die durchlochle Wand n> mit der Mischkammer g herbei. Die Durchbrechung ο
rückt über die Mündungj^; es tritt zunächst kaltes Wasser in den Mischraum und gelangt aus demselben in die Ableitung. Nachdem während des Drehens des Drehschiebers die Durchbrechung ο eine gewisse Strecke über die Kaltwassermündung gerückt ist, führt bei Weiterdrehung des Drehschiebers die Durchbrechung η eine Verbindung der Warmwasserbezw. Dampfleitung mit der Mischkammer herbei. Die beiden Zuleitungen werden mit dem Uebergleiten der Durchbrechungen η und ο über die Mündungen χ und jr immer mehr geöffnet, bis die Durchbrechung ο vollständig über der Mündung y der Kaltwasserleitung steht; in diesem Falle ist die Mündung χ der Warmwasser- bezw. der Dampfleitung noch nicht ganz geöffnet. Beim Weiterdrehen des Drehschiebers wird die Mündung^" der Kaltwasserleitung' verengt und diejenige der Warmwasser- bezw. der Dampfleitung noch immer weiter geöffnet. Es kann dieses so weit geschehen, bis die Mündung χ der Warmwasserbezw. der Dampfleitung ganz geöffnet ist; die Durchbrechung ο ist alsdann über die Mündung y der Kaltwasserleitung schon eine Strecke weit hinweggeglitten und hält nur noch einen Theil dieser Mündung frei.
Beim Oeffnen des Hahnes fliefst also zunächst kaltes Wasser und alsdann mit dem Weiteröffnen nach und nach immer wärmeres Mischwasser.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Drehschiebermischhahn, dadurch gekennzeichnet, dafs über einem flachen Drehschieber (f) ein Mischraum (g) angeordnet ist, während unterhalb desselben sowohl die Zuflufskanäle (b c) des kalten und heifsen Wassers, bezw. für den Dampf, als auch der AbflufskanalY4) des warmen Mischwassers sich befinden, wobei der Drehschieber in bekannter Weise Durchbrechungen (η ο p) besitzt, welche den Stellungen der erwähnten Kanäle entsprechen, derart, dafs beim Oeffnen nach und nach wärmeres Wasser entsteht.
2. Ausführungsform nach Anspruch ι, bei welcher der Mischraum durch eine auf der Schieberoberseite über den Durchbrechungen (n o) für die Zuleitungen (b c) angebrachte abgeschlossene Kammer (g) gebildet ist, welche gegen den Raum über der Durchbrechung (p) für die Ableitung (d) durch eine durchlochte Wand (n>) geschieden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027947B (de) * 1954-06-25 1958-04-10 Hans Rump Mischhahn fuer Waschbecken oder Bad- und Brauseeinrichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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