DE112087C - - Google Patents

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DE112087C
DE112087C DENDAT112087D DE112087DA DE112087C DE 112087 C DE112087 C DE 112087C DE NDAT112087 D DENDAT112087 D DE NDAT112087D DE 112087D A DE112087D A DE 112087DA DE 112087 C DE112087 C DE 112087C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/18Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear specially for rotary or oscillatory valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C4/00Oscillating-piston engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
j Die bei Druckflüssigkeitsgetrieben verwendeten Absperr- und Steuerschieber haben den Uebelstand, dafs sie, sobald hohe Flüssigkeitspressungen und grofse Schieberabmessungen zur Anwendung kommen, nur schwer bewegt werden können. Dieser Uebelstand wird namentlich bei solchen Steuerschiebern für hydraulische Maschinen und dergl. schwer empfunden, bei denen eine leichte Steuerfähigkeit von Hand wünschenswert]} erscheint.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Drehschieber, dessen leichte und genaue Einstellung von Hand dadurch ermöglicht wird, dafs die Bewegung des Schiebers durch die Druckflüssigkeit unter Vermittelung eines kleinen Hilfsschiebers erfolgt, dessen Bewegung von Hand keine Schwierigkeiten bietet.
.Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise an einem Vierweg-Umsteuerschieber für hydraulische Motoren veranschaulicht. Auf derselben ist
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt durch den in der Ruhestellung befindlichen Vierweg-Umsteuerschieber,
Fig. 2 ein waagerechter Schnitt nach der Linie A-B (Fig. 1),
Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie C-D (Fig. 1 und 2),
Fig. 4 eine Oberansicht des in Ruhestellung befindlichen Umsteuerschiebers nach Abnahme des Gehäuseobertheils und des Hilfsschiebers,
Fig. 5 eine Oberansicht des Hauptschiebers und des Hilfsschiebers; letzterer ist im waagerechten Schnitt dargestellt; beide Schieber befinden sich in Mittelstellung,
Fig. 6 ein senkrechter Schnitt durch beide Schieber nach der Linie E-F (Fig. 5),
Fig. 7 ein gleicher Schnitt nach der Linie G-H (Fig. 5),
Fig. 8 eine Oberansicht des in der Mittelstellung befindlichen Hauptschiebers und des Hilfsschiebers; letzterer fst aus seiner Mittellage nach links gedreht und im waagerechten Schnitt dargestellt,
Fig. 9 ein waagerechter Schnitt durch den Hauptschieber in der nach links gedrehten, der Stellung des Hilfsschiebers in Fig. 8 entsprechenden Stellung;
Fig. 10 eine Oberansicht des Hilfsschiebers.
Das Schiebergehäuse besteht aus dem Untertheil a, dem Mittelfheil b und dem Obertheil c, welche durch Schrauben dicht mit einander verbunden sind. In dem Untertheil α sind (Fig. 1 und 3) vier Kanäle d, e, f, g angeordnet, die sämmtlich in den Schieberspiegel 1 münden. Die Mündungsquerschnitte der vier Kanäle sind congruent sectorförmig (Fig. 2) und so um den Mittelpunkt des Schieberspiegels im Kreise angeordnet, dafs die Mündungen der Kanäle d und e sich ebenso wie diejenigen der Kanäle^/ und g diametral gegenüberliegen, während die Mittellinie der Kanäle d und e senkrecht zur Mittellinie der Kanäle f und g steht. Die Kanäle d und e führen von dem Schieberspiegel aus nahezu senkrecht nach unten (Fig. 3); die Kanäle f und g dagegen sind nahe unter dem Schieberspiegel in rechtem Winkel abgebogen und führen in entgegengesetzten Richtungen horizontal nach aufsen (Fig. 1). Durch den Kanal d tritt die Druck-
flüssigkeit ein, durch den Kanal e wird verbrauchte Flüssigkeit abgeführt, während vermittelst der Kanäle f und g die Verbindung des Vierweg-Umsteuerschiebers mit dem Motor in der Weise hergestellt wird, dafs die Kanäle / und g je nach der Stellung des Hauptschiebers wechselweise den Zu- oder Abflufs der Flüssigkeit zum oder vom Motor vermitteln.
Auf den Schieberspiegel ι des Untertheils a ist der Hauptschieber /2 drehbar. Derselbe, ist cylindrisch gestaltet, auf seiner unteren Grundfläche mit zwei ringsectorförmigen Kammern 0 und ρ versehen und mit seiner oberen Grundfläche in einer Eindrehung 2 des oberen Gehäusetheils c . geführt. Die Kammer ο steht beständig über dem Zuflufskanal d, die Kammerp beständig über dem Abwasserkanal e, während die Kanäle/ und g in; der Mittelstellung des Vierweg-Umsteuerschiebers durch den Hauptschieber abgedeckt sind und in der Arbeitsstellung durch die Kammern 0 und ρ abwechselnd der eine mit dem Zuflufskanal d, der andere mit dem Abwasserkanal e in Verbindung gebracht werden. An zwei sich diametral gegenüberliegenden Stellen des Schieberumfangs sind wie bei einem Flügelkolben zwei Stege k angeordnet, die durch Manschetten / gegen Unter-, Mittel- und. Obertheil des Gehäuses abgedichtet sind. Der den Hauptschieber umgebende Mitteltheil b des Gehäuses ist im Innern mit zwei Stegen i ausgerüstet, die in ähnlicher Weise wie die Stege des Schiebers gegen den letzteren sowie gegen den Ober- und Untertheil des Gehäuses abgedichtet sind. Auf diese Weise entstehen im Mitteltheil b zwei ringsectorförmige Kammern, die beide durch je einen Flügel des Schiebers in je zwei Räume m η getheilt werden. Durch den Hauptschieber sind in verschiedenen Höhenlagen die Kanäle q und r geführt. Der Kanal q verbindet die beiden sich diametral gegenüberliegenden Räume m, während die beiden anderen Räume η durch den Kanal r in Verbindung stehen. Von dem Kanal q führt eine senkrechte Bohrung s und von dem Kanal r eine senkrechte Bohrung t zur Oberfläche des Schiebers h (Fig. 6). Aufserdem sind noch zwei senkrechte Bohrungen u und ν im Hauptschieber h angeordnet, von denen die eine u von der Kammerp und die andere ν von der Kammer 0 ausgeht (Fig. 3 und 7). Die Bohrungen s, t und u münden sämmtlich in den über die Oberfläche des Hauptschiebers etwas hervorragenden Schieberspiegel 3 für den Hilfsschieber und sind im Kreise um den Mittelpunkt des Schieberspiegels herum angeordnet, und zwar so, dafs s und t sich diametral gegenüberliegen, während die Bohrung u zu s und t um 90 ° versetzt liegt. Die Bohrung ν liegt aufserhalb des Schieberspiegels.
In einer Kammer 4 des Obertheils c, welche gegen die Kammern des Mitteltheils b durch eine Manschette 5 abgedichtet und durch die Bohrung ν und die Kanäle ο und d (Fig. 3) stets mit Druckflüssigkeit gefüllt ist, befindet sich der Hilfsschieber y, der auf den Schieberspiegel 3 drehbar aufgeschliffen ist. In gleicher Weise wie der Hauptschieber ist auch der Hilfsschieber auf seiner Unterfläche mit zwei ringsectorförmigen Kammern χ und ^- versehen (Fig. 5, 7, 8 und 10), von denen die erstere durch eine Bohrung ^ beständig mit der den Hilfsschieber umgebenden Druckkammer 4 im Obertheil c in Verbindung steht. Der zweite Kanaly befindet sich immer über der Bohrung u und hat daher immer mit dem Abwasserraume durch die Kanäle ρ e Verbindung. Die Bohrungen s und t sind in der Mittelstellung des Hilfsschiebers beide abgedeckt (Fig. 5 und 6), während sie, und damit auch die Räume m und n, in der Arbeitsstellung des Hilfsschiebers durch die Kammern χ undjr abwechselnd die eine mit der Druckkammer 4, die andere mit der Abwasserkammerp in Verbindung gebracht werden. Die Drehung des Hilfsschiebers n> erfolgt durch eine Stange, die mittelst einer Feder in eine Nuth des Schiebers eingreift und durch eine Stopfbüchse nach aufsen geführt ist..
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Befinden sich Hauptschieber und Hilfsschieber in ihrer Mittelstellung (Fig. 1 bis 7), so sind die Kanäle f und g durch den Hauptschieber (Fig. ι und 2), die Kanäle s und t durch den Hilfsschieber (Fig. 5 und 6) abgedeckt, und die in dem Kanal d, der Kammer o, der Bohrung v, der Kammer 4, der Bohrung ^ und der Kammer χ befindliche Druckflüssigkeit kann weder zum Motor noch in die Druckkammern m η im Mitteltbeile gelangen. Wird aber der Hilfsschieber gedreht, z.B. nach links (Fig. 8), so werden die Bohrungen s und t geöffnet; die Druckflüssigkeit gelangt durch d, ο, ν und weiter — im Sinne der in Fig. 8 eingezeichneten weifsgefiederten Pfeile — durch 4, ^, x, t, r in die beiden Räume n, während die beiden Räume m durch q, s, y, u, p, e mit dem Abwasserraum in Verbindung gesetzt werden. Durch den in den Räumen η herrschenden Flüssigkeitsdruck, welcher auf die Stege k einwirkt, wird nun der Hauptschieber gedreht, während gleichzeitig die in den Räumen m enthaltene Flüssigkeit im Sinne der in Fig. 8 eingezeichneten schwarzgefiederten Pfeile entweicht. Der . Hauptschieber dreht sich in gleichem Sinne wie der Hilfsschieber, also nach links, bis er in die Lage der Fig. 9 kommt, so dafs jetzt der Hilfsschieber relativ zum Hauptschieber wieder die in Fig. 5 veranschaulichte Stellung einnimmt. Es sind also
die Oeffnungen s und t wieder durch den Hilfsschieber abgedeckt, der Zuflufs der Druckflüssigkeit in die Räume η wird unterbrochen, und der Hauptschieber steht still. In dieser Lage des Hauptschiebers ist die Verbindung der Kanäle d und g durch die Kammer o, diejenige der Kanäle^ und e durch die Kammer ρ hergestellt, und es findet der Durchflufs der Druckflüssigkeit und des Abwassers durch den Umsteuerschieber im Sinne der in Fig. i, 3 und 9 eingezeichneten Pfeile statt, wobei die weifsgefiederten Pfeile den Weg der Druckflüssigkeit, die schwarzgefiederten Pfeile den des Abwassers bedeuten. Dreht man den Hilfsschieber jetzt wieder in seine ursprüngliche Mittelstellung zurück und noch ein Stück darüber hinaus, so wird von dem Beginn der Drehung ab die Kammer χ über die Bohrung s und die Kammer y über die Bohrungen t und u treten, so dafs die Druckflüssigkeit nunmehr in die Räume m eintritt und den Hauptschieber in seine ursprüngliche Mittellage und darüber hinaus dreht, bis er in die vom Hilfsschieber bereits eingenommene Lage gelangt. Es stehen alsdann die Kanäle d und / durch die Kammer o, die Kanäle e und g durch die Kammer ρ in Verbindung, und der Lauf der Flüssigkeit in den Kanälen / und g ist jetzt entgegengesetzt zu den in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilen gerichtet, d. h. der Motor ist umgesteuert.
Die Drehung des Hauptschiebers entspricht also genau derjenigen des Hilfsschiebers in Bezug auf Richtung und Gröfse.
Anstatt zwei Flügel am Hauptschieber anzuordnen, könnte man z. B. auch nur einen und dementsprechend auch nur eine Kammer im Mitteltheil vorsehen, wodurch eine Aenderung in der Wirkungsweise nicht eintreten würde.
Die Erfindung läfst sich selbstverständlich nicht nur bei Vierweg - Umsteuerschiebern, sondern auch bei anderen Drehschiebern für Druckflüssigkeitsgetriebe anwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Steuerung mit Hülfs- und Hauptdrehschieber für Druckflüssigkeitsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dafs die obere Grundfläche des als Flügelkolben ausgebildeten Hauptdrehschiebers, für dessen Flügel in dem ihn umgebenden Gehäuse je eine abgedichtete Kammer vorgesehen ist, als Schieberspiegel für den Hülfsdrehschieber dient, und dafs die Kanäle, mittelst deren die durch die Flügel und das Gehäuse gebildeten Kammerräume wechselweise mit dem Druck- oder Abflufsraum in Verbindung gebracht werden, im Hauptdrehschieber selbst angebracht sind, zum Zweck, dem. Hauptschieber eine der Drehung des Hülfsschiebers nach Richtung und Gröfse gleiche Drehung zu ertheilen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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