DE10130833B4 - Elektronische Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug - Google Patents

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Abstract

Elektronische Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug, wobei die Steuerungsvorrichtung folgende Merkmale aufweist:
eine Steuereinheit (33);
eine Mehrzahl von zugeordneten Komponenten (19, 20, 21, 22);
eine plattenförmige Halterung (11), die die Steuereinheit (33) und die zugeordneten Komponenten (19, 20, 21, 22) trägt und die ausgelegt ist, um in das Fahrzeug installiert zu werden; und
eine integrierte Verbindungsisolationslage (24), die zwischen die Halterung (11) und die Steuereinheit (33) eingefügt ist, wobei die Isolationslage eine Mehrzahl von in der Isolationslage (24) eingebetteten Verbindungsstrukturen (32) aufweist, um die Steuereinheit (33) mit den zugeordneten Komponenten (19, 20, 21, 22) zu verbinden,
wobei die integrierte Verbindungsisolationslage (24) einen Hauptlagenabschnitt (51), an dem die Steuereinheit (33) befestigt ist, und eine Mehrzahl von flexiblen Verbindungsbandabschnitten aufweist, von denen jeder von dem Hauptlagenabschnitt (51) zu einem Ende vorsteht, wobei ein Ende einer der Verbindungsstrukturen (32) von dem Ende jedes flexiblen Verbindungsbandabschnitts vorsteht und mit einer...

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Steuerungsvorrichtung, die vorzugsweise zum Steuern eines Motors oder eines Automatikgetriebes für ein Fahrzeug verwendet wird.
  • Eine veröffentlichte japanische Patentanmeldung (Kohyo) Nr. H08(1996)-510317 zeigt ein konventionelles elektronisches Schaltsteuerungssystem für ein Automatikgetriebe eines Fahrzeugs.
  • Bei dem Steuerungssystem der oben erwähnten Veröffentlichung ist eine Steuereinheit durch eine Mehrzahl von Anschlußleitungen mit zugeordneten Komponenten, beispielsweise Ölsensoren und Magnetventilen, verbunden. Diese Anordnung erfordert ein relativ großes Verbindungsstück zum Verbinden der Steuereinheit mit mehreren Anschlußleitungen und einen Befestigungsabschnitt für das Verbindungsstück, führt zu einer Überlastung des Schaltungsaufbaus um die Steuereinheit herum, erhöht die Größe des Systems, verkompliziert den Montagevorgang und erhöht die Anzahl an erforderlichen Komponententeilen.
  • Die DE 44 15 133 C1 beschreibt ein Steuergerät für ein automatisches Getriebe, welches ein Gehäuse aufweist, das aus einem Unterteil und einem Deckel besteht. In dem Gehäuse ist eine Leiterplatte enthalten, die die elektrischen Schaltungsbestandteile des Steuergeräts enthält. Außer mehreren Ventilstufen für elektromagnetisch betätigte Hydraulikventile ist mindestens ein Drehzahlsensor in eine elastische Vergussmasse eingebettet. Elektrische Anschlussdrähte des Sensors sind zu Kontaktierungsbohrungen der Leiterplatte geführt und mit diesen verlötet.
  • Die DE 44 37 664 A1 beschreibt ein elektrisches Gerät, bei dem auf mindestens einer teilweise aus flexiblem Material bestehenden Leiterplatte elektrische Bauelemente angeordnet sind. Ferner sind flexible elektrische Leiterbahnen vorhanden, die mit der Leiterplatte verbunden oder in diese integriert sind. Ein kompakter Aufbau des Geräts wird dadurch erreicht, dass die mindestens eine Leiterplatte, die Gehäuseteile und zumindest Teile der flexiblen Leiterbahnen mit einer Schaumstoffmasse derart umgeben sind, dass eine mechanisch haltbare Verbindung zwischen diesen Elementen hergestellt ist.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektronische Steuerungsvorrichtung oder ein elektronisches Steuerungssystem mit günstigen Eigenschaften zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß sie eine elektronische Steuerungsvorrichtung oder ein elektronisches Steuerungssystem mit einer einfachen Verbindungsstruktur schafft, die die Anzahl an Komponententeilen verringern, die Größe des Systems verringern, die Montage erleichtern und die Zuverlässigkeit des Systems verbessern kann.
  • Die anderen Aufgaben und Merkmale dieser Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Explosionsansicht, die ein Automatikgetriebe zeigt, das eine Steuerungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfaßt;
  • 2 eine Vorderansicht, die die Steuerungsvorrichtung der 1 zeigt, die an einem Steuerungsventil befestigt ist;
  • 3 eine Schnittansicht der Steuerungsvorrichtung und des Steuerungsventils an einer Linie III-III der 2;
  • 4 eine vergrößerte Schnittansicht an einer Linie IV-IV der 2 zum Zeigen eines Öldrucksensors;
  • 5 eine vergrößerte Schnittansicht an einer Linie V-V der 2 zum Zeigen eines Öltemperatursensors;
  • 6 eine perspektivische Explosionsansicht, die eine Befestigungshalterung der Steuerungsvorrichtung der 1 zum Tragen diverser Komponenten, beispielsweise von Öldrucksensoren, eines Öltemperatursensors, eines Rotationssensors und von Ventilverbindungsstücken, zeigt;
  • 7 eine perspektivische Ansicht, die eine integrierte Verbindungsisolationslage der Steuerungsvorrichtung der 1 in einem separaten Zustand zeigt;
  • 8 eine perspektivische Explosionsansicht, die einen Montagevorgang der Steuerungsvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels veranschaulicht;
  • 9 eine Schnittansicht, die eine Steuerungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt; und
  • 10 eine perspektivische Ansicht, die eine integrierte Verbindungsisolationslage der 9 separat zeigt.
  • Nachstehend wird die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele beschrieben, bei denen die vorliegende Erfindung auf ein Steuerungssystem für ein Automatikgetriebe angewandt wird.
  • 18 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In den Zeichnungen gibt das Bezugszeichen 1 ein Getriebegehäuse eines Automatikgetriebes an, das an einem Fahrzeug befestigt werden soll. Das Getriebegehäuse 1 schließt Wellen an der Eingangs- und Ausgangsseite, einen Drehmomentwandler, diverse Kupplungsmechanismen und eine Ölpumpe (alles nicht gezeigt) ein, und die untere Seite des Getriebegehäuses 1 ist durch eine Ölwanne 2 geschlossen.
  • Das Bezugszeichen 3 gibt ein Steuerungsventil an, das in dem Getriebegehäuse 1 vorgesehen ist. Das Steuerungsventil 3 ist an der unteren Seite des Getriebegehäuses 1 befestigt und in der Ölwanne 2 eingeschlossen. Das Steuerungsventil 3 besteht aus oberen und unteren trennbaren Teilen, wie in den 2 und 3 gezeigt. In dem Steuerungsventil 3 ist eine Mehrzahl von Öldurchgängen 4 gebildet, denen von einer Ölpumpe Arbeitsfluid zugeführt wird.
  • Wie in den 35 gezeigt, ist das Steuerungsventil 3 mit einer Mehrzahl von Fortsatzabschnitten 3A, 3B, 3C und 3D gebildet, die nach oben vorstehen. Jeder der Fortsatzabschnitte 3A, 3B und 3C weist ein Loch auf, das mit einem der Öldurchgänge 4 kommuniziert. Jeder der Fortsatzabschnitte 3A weist eine Endoberfläche auf, an die einer von Öldrucksensoren 19 anstößt. Der Fortsatzabschnitt 3B ist konzipiert, um einen Öltemperatursensor 20 passend aufzunehmen. Jeder der Fortsatzabschnitte 3C ist konzipiert, um eines von Magnetventilen 23 passend aufzunehmen. Jeder der Fortsatzabschnitte 3D weist ein Schraubenloch auf, in das ein Schraubenhalter 37 geschraubt wird.
  • Eine Befestigungshalterung 11 dient als Sockel für die Steuerungsvorrichtung. Wie in den 3 und 6 gezeigt, ist die Halterung 11 durch Preßformen von Metallblech gebildet und konzipiert, um Öldrucksensoren 19, Öltemperatursensor 20, Rotationssensor 21, Ventilverbindungsstücke 22, eine integrierte Verbindungsisolationslage 24 und eine Steuereinheit 33 zu tragen. Die Halterung 11 ist in dem montierten Zustand, in dem diese Komponenten vorwiegend an der Halterung 11 befestigt sind, an dem Steuerungsventil 3 angebracht. Somit trägt die Befestigungshalterung 11 die Steuereinheit 33 und zugeordnete Eingabe- /Ausgabevorrichtungen oder zugeordnete Komponenten, die ein Steuerungssystem mit der Steuereinheit 33 bilden.
  • Somit umfaßt die Halterung 11, wie in 6 gezeigt, eine Mehrzahl von Sensorpaßlöchern 12 zum Aufnehmen der Öldrucksensoren 19, eine eingekerbte Rille 13 für den Öltemperatursensor 20, eine Mehrzahl von Verbindungsstückpaßlöchern 14 zum Aufnehmen von Ventilverbindungsstücken 22 (in 6 sind lediglich zwei gezeigt) und einen Vorsprungsabschnitt 15 mit einem U-förmigen erhöhten Abschnitt 15A zum Tragen des Rotationssensors 21.
  • Die Halterung 11 weist einen rechtwinkligen flachen Schaltungsaufnahmeabschnitt 16 auf, an dem die Steuereinheit 33 angeordnet ist. Der Schaltungsaufnahmeabschnitt 16 ist durch eine Mehrzahl von Gewindelöchern 17 zum Aufnehmen von Schraubenhaltern 36 für ein später erwähntes Schutzgehäuse 34 begrenzt. Die Halterung 11 ist ferner mit einer Mehrzahl von Schraubendurchgangslöchern 18 zum Aufnehmen von Schraubenmuttern 37 für die Halterung 11 gebildet.
  • Die Ölsensoren 19 sind Öldrucksensoren, die an der Rückseite der Halterung 11 befestigt sind. Jeder der Öldrucksensoren 19 umfaßt beispielsweise, wie in den 4 und 6 gezeigt, zwei von Befestigungsvorsprüngen 19A, die in zwei der Sensorpaßlöcher 12 der Halterung 11 eingepaßt und darin befestigt sind, ein Erfassungselement 19B zum Erfassen des Drucks des Arbeitsfluids, das in einem der Öldurchgänge 4 des Steuerungsventils 3 fließt, und ein Paar Elektrodenanschlüsse 19C. Jeder der Elektrodenanschlüsse 19C ist an dem oberen Ende von einem der Befestigungsvorsprünge 19A abisoliert und ausgelegt, um mit einer von Verbindungsstrukturen 32 der später erwähnten integrierten Verbindungsisolationslage 24 verbunden zu sein.
  • Bei diesem Beispiel sind die Befestigungsvorsprünge 19A aus Isolierharz hergestellt. Das vorstehende Ende eines jeden Befestigungsvorsprungs 19A ist unter elastischer Verformung und unter Kraftausübung in das entsprechende Sensorpaßloch 12 eingebracht, bis das eingebrachte Ende in die Ausgangslage zurückgeführt ist, um auf der Oberflächenseite der Halterung 11 in Eingriff zu nehmen. Jeder Öldrucksensor 19 ist durch einen O-Ring mit dem entsprechenden Fortsatzabschnitt 3A des Steuerungsventils 3 verbunden. Jeder Öldrucksensor 19 erfaßt den Druck des Arbeitsfluids, das in den zugeordneten Öldurchgang 4 fließt, und gibt die Erfassungssignale von den Elektrodenanschlüssen 19C aus.
  • Der Öltemperatursensor 20 ist an der Halterung 11 befestigt. Der Öltemperatursensor 20 ist in die eingekerbte Rille 13 der Halterung 11 eingepaßt, wie in den 5 und 6 gezeigt, um die Halterung 11 festzuspannen, und derart befestigt, um ein Herausziehen zu verhindern. Der Öltemperatursensor 20 umfaßt ein Erfassungselement 20A zum Erfassen der Temperatur des Arbeitsfluids, das in dem benachbarten Öldurchgang 4 fließt, und ein Paar Elektrodenanschlüsse 20C, die mit einer Isolierabdeckung 20B bedeckt und mit Verbindungsstrukturen 32 der Isolationslage 24 verbunden sind.
  • Der Öltemperatursensor 20 ist durch einen O-Ring in den Fortsatzabschnitt 3B des Steuerungsventils 3 eingepaßt und angeordnet, um die Temperatur des Arbeitsfluids, das in dem zugeordneten Öldurchgang 4 fließt, zu erfassen und das Erfassungssignal von den Elektrodenanschlüssen 20C auszugeben.
  • Der Rotationssensor 21 ist an dem Vorsprungsabschnitt 15 der Halterung 11 vorgesehen. Der Rotationssensor 21 umfaßt ein metallisches Anschlußstück, das an der Rückseite ein Befestigungsloch aufweist, wie in 6 gezeigt. Der Rotationssensor 21 umfaßt zwei zylindrische Erfassungsabschnitte 21A, die ein Erfassungselement, beispielsweise ein Hall-Element oder ein magnetoresistives Element, umgeben, und eine Mehrzahl von Elektrodenanschlüssen 21B, die mit Ver bindungsstrukturen 32 der integrierten Verbindungsisolationslage 24 verbunden sind.
  • Zudem ist der Rotationssensor 21 mit einem Befestigungsloch an der Rückseite gebildet. Der Rotationssensor 21 ist durch Preßpassen des erhöhten Sensorpaßabschnitts 15A in das Befestigungsloch des Rotationssensors 21 an dem erhöhten Sensorpaßabschnitt 15A der Halterung 11 befestigt. In dem Zustand, in dem das Steuerungsventil 3 in dem Getriebegehäuse 1 angeordnet ist, ist ein Getriebeglied G (wie in 3 gezeigt), das sich mit einer Welle des Getriebes dreht, in der Nähe der Erfassungsabschnitte 21A angeordnet. Der Rotationssensor 21 dieses Beispiels ist angeordnet, um die Anzahl von Umdrehungen des Getriebeglieds G mit den Erfassungsabschnitten 21A magnetisch zu erfassen, und gibt das Erfassungssignal von den Elektrodenanschlüssen 21B aus.
  • Die Ventilverbindungsstücke 22 sind an der vorderen Oberfläche der Halterung 11 an der oberen Seite, wie in 6 betrachtet, befestigt. Jedes der Ventilverbindungsstücke 22 umfaßt beispielsweise zwei von Befestigungsvorsprüngen 22A, die zu der unteren Seite der Halterung 11 vorstehen, und ein Paar ungefähr L-förmiger Elektrodenanschlüsse 22B, wie in den 3 und 6 gezeigt.
  • Die nach unten vorstehenden Befestigungsvorsprünge 22A dieses Beispiels sind aus einem Harz hergestellt und auf dieselbe Weise wie die Befestigungsvorsprünge 19A der Ölsensoren 19 fest in die Verbindungsstückpaßlöcher 14 der Halterung 11 eingepaßt. Jeder Elektrodenanschluß 22B umfaßt einen oberen Abschnitt, der mit einem Elektrodenanschluß (nicht gezeigt) der später erwähnten Magnetventile 23 verbunden ist, und einen unteren Abschnitt, der mit einer der Verbindungsstrukturen 32 der integrierten Verbindungsisolationslage 24 verbunden ist.
  • Die Magnetventile 23 sind in dem Steuerungsventil 3 vorgesehen. Jedes der Magnetventile 23, wie in den 2 und 3 gezeigt, umfaßt ein stabförmiges Ventilelement 23A zum Variieren der Durchflußgeschwindigkeit des Arbeitsfluids in dem entsprechenden Öldurchgang 4 als Reaktion auf ein Steuerungssignal, das von der Steuerungseinrichtung 33 ausgegeben wurde, und einen Verbindungsabschnitt 23B aus Isolierharzmaterial, der mit dem entsprechenden Ventilverbindungsstück 22 verbunden ist. Die Magnetventile 23 sind Ventile zur Steuerung des Getriebes, wie beispielsweise ein Schaltsteuerungsventil oder ein Arretierungssteuerungsventil.
  • Die integrierte Verbindungsisolationslage 24 ist an der vorderen Oberfläche der Halterung 11 vorgesehen. Die Isolationslage 24 ist eine von grundlegenden Komponenten der elektronischen Steuerungsvorrichtung gemäß diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Isolationslage 24 dieses Beispiels ist eine flexible Mehrschichtlage, wie in 7 gezeigt, aus einander abwechselnd überlagernden dünnen Filmen aus Isolierharzmaterial und Verbindungsstrukturen 32. Jede Verbindungsstruktur 32 ist in die Isolationslage 24 eingebettet.
  • Die Isolationslage 24 umfaßt einen rechtwinkligen Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25, der über dem Schaltungsaufnahmeabschnitt 16 der Halterung 11 angeordnet ist, und eine Mehrzahl von Schraubendurchgangslöchern 26, die um den Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 herum angeordnet sind. An der Isolationslage 24 sind ferner eine Mehrzahl von Verbindungsbandabschnitten 27 an den Positionen vorgesehen, die diversen befestigten zugeordneten Komponenten, wie beispielsweise den Öldrucksensoren 19, dem Öltemperatursensor 20, dem Rotationssensor 21 und den Ventilverbindungsstücken 20, entsprechen, die an der Halterung 11 befestigt sind. Die Verbindungsabschnitte 27 sind mit dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 integriert.
  • Jeder der Verbindungsabschnitte 27 ist durch Bilden von eingekerbten Rillen oder Schneidlöchern in der Isolations lage 24 in Form eines länglichen Bands gebildet, um entlang der Dickenrichtung der Lage Flexibilität aufzuweisen. Jeder Verbindungsabschnitt 27 steht von einem Hauptlageabschnitt 51 der Isolationslage 24 hervor. Wie in 2 gezeigt, umfaßt die Isolationslage 24 ferner einen Verbindungsabschnitt 28, der mit einem Sperrschalter zum Erfassen der Betriebsposition des Schalthebels des Fahrzeugs verbunden werden soll, und einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor zum Erfassen der Fahrtgeschwindigkeit des Fahrzeugs (keiner der beiden gezeigt). Der Verbindungsabschnitt 28 ist mit einem Verbindungsstück 29 versehen, wie in 2 gezeigt.
  • Die Isolationslage 24 ist mit einer Mehrzahl von Schraubendurchgangslöchern 30 gebildet, die sich jeweils im wesentlichen an den gleichen Positionen von Schraubendurchgangslöchern 18 der Halterung 11 befinden. An den äußeren Umfangsoberflächen von manchen der Schraubendurchgangslöcher 30 sind ringförmige Masseanschlüsse 31 angebracht, um eine Masseverbindung zu der Fahrzeugkarosserie durch die Befestigungsschraubenmuttern 37 und das Steuerungsventil 3 herzustellen.
  • Die Isolationslage 24 ist, wie in 3 gezeigt, an der Halterung 11 plaziert. In diesem überlappten Zustand ist die Isolationslage 24 durch Schraubenmuttern 37 zusammen mit der Halterung 11 an dem Steuerungsventil 3 befestigt.
  • Die Verbindungsstrukturen 32 sind in der Isolationslage 24 eingebettet. Jede Verbindungsstruktur 32 ist ein langer Leiter, der aus Metallblech oder -film hergestellt ist. Jede Verbindungsstruktur 32 erstreckt sich entlang der Isolationslage 24 und ist mit der Isolationslage 24 bedeckt. Manche der Verbindungsstrukturen 32 erstrecken sich jeweils von dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 zu den Verbindungsabschnitten 27. Jede Verbindungsstruktur 32 eines derartigen Typs umfaßt ein eingebettetes Segment 32a, das in der Isolationslage 24 eingebettet ist, und einen abisolierten Endabschnitt 32b, wie in 7 gezeigt. Das eingebettete Segment 32a weist ein inneres Ende auf, das an der Position des Steuereinheits-Befestigungsabschnitts 25 als ein Teil der Steuereinheit 33 dient. Der abisolierte Endabschnitt 32b steht von dem Ende des entsprechenden Verbindungsvorsprungsabschnitts 27 hervor.
  • Die abisolierten äußeren Enden der Verbindungsstrukturen 32 sind direkt mit den Elektrodenanschlüssen 19C, 20C, 21B bzw. 22B der befestigten zugeordneten Komponenten verbunden, die die Öldrucksensoren 19, den Öltemperatursensor 20, den Rotationssensor 21 und die Ventilverbindungsstücke 22 umfassen, beispielsweise mittels Löten. In dem verbundenen Zustand ist jeder Verbindungsabschnitt 27 der Isolationslage 24 nach oben gebogen und über die Halterung 11 erhöht, wie in 3 gezeigt. Auf diese Weise sind diese befestigten zugeordneten Komponenten jeweils durch die Verbindungsstrukturen 32 mit der Steuereinheit 33 verbunden. Manche der Verbindungsstrukturen 32 sind mit den Masseanschlüssen 31 der Isolationslage 24 verbunden, um die zugeordneten Komponenten und die Steuereinheit 33 an der Fahrzeugkarosserie zu erden.
  • Die Steuereinheit 33 ist an dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 der Isolationslage 24 befestigt. Wie in den 3 und 8 gezeigt, umfaßt die Steuereinheit 33 eine Mehrzahl von Schaltungskomponenten 33A, 33B und 33C, die an dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 der Isolationslage 24 befestigt sind. Diese Schaltungskomponenten 33A33C sind durch die Verbindungsstrukturen 32, die in dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 eingebettet sind, miteinander verbunden.
  • Die Steuereinheit 33 empfängt Informationen über die Schaltposition des Schalthebels, die Motordrehzahl und die Fahrzeuggeschwindigkeit, und die Signale von den Öldrucksensoren 19, dem Öltemperatursensor 20 und dem Rotationssensor 21, und steuert die Schaltposition des Getriebes gemäß der eingegebenen Informationen.
  • Die Schutzabdeckung 34 ist ein kastenförmiges Glied aus einem Material wie z. B. Harzmaterial oder einem metallischen Material, zum Abdecken der Steuereinheit 33, wie in 8 gezeigt. Die Schutzabdeckung 34 öffnet sich nach unten und ist durch Befestigungsschrauben 36 durch die Isolationslage 24 an der Halterung 11 befestigt. Die Schutzabdeckung 34 ist mit einem Abdichtglied 35 ausgestattet, das zwischen die offene untere Seite der Abdeckung 34 und die Isolationslage 24 eingefügt ist, um zwischen denselben eine Abdichtung zu liefern.
  • In dem montierten Zustand schützt die Schutzabdeckung 34 die Steuereinheit 33 vor dem Motorenschmieröl und verhindert, daß die Steuereinheit 33 durch Metallpulver, das durch Abrieb erzeugt wird und in dem Schmieröl des Motors enthalten ist, kurzgeschlossen wird.
  • Die Befestigungsschrauben 36 dienen dem Befestigen der Schutzabdeckung 34 an der Halterung 11. Die Befestigungsschrauben 36 werden jeweils durch die Schutzabdeckung 34 und die Schraubendurchgangslöcher 26 der Isolationslage 24 in die Gewindelöcher 17 der Halterung 11 geschraubt. Die Befestigungsschrauben 37 dienen dem Befestigen der Halterung 11 an dem Steuerungsventil 3. Wie in 3 gezeigt, wird jede Befestigungsschraube 37 durch die Schraubendurchgangslöcher 18 und 30 der Halterung 11 und der Isolationslage 24 in einen der Fortsatzabschnitte 3D des Steuerungsventils 3 geschraubt.
  • Die somit gebaute Automatikgetriebe-Steuerungsvorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird wie folgt betrieben.
  • Während des laufenden Betriebs des Fahrzeugs werden der Steuereinheit 33 Erfassungssignale von den Öldrucksensoren 19, dem Öltemperatursensor 20 und dem Rotationssensor 21 zugeführt. Gemäß diesen Erfassungssignalen, der Schaltposi tion des Schalthebels durch einen Fahrer, der Fahrzeuggeschwindigkeit und der Motordrehzahl gibt die Steuereinheit 33 Steuerungssignale an die Magnetventile 23 aus und führt dadurch die Schaltsteuerung auf der Basis der Betriebszustände des Fahrzeugs durch.
  • Bei der Montage der Steuerungsvorrichtung werden die Schaltungskomponenten 33A, 33B und 33C der Steuereinheit 33 an dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25 der Isolationslage 24 befestigt, und die befestigten zugeordneten Komponenten, die die Öldrucksensoren 19, den Öltemperatursensor 20, den Rotationssensor 21 und die Ventilverbindungsstücke 22 umfassen, werden an jeweiligen Positionen an der Halterung 11 befestigt.
  • Als nächstes wird die Isolationslage 24, die mit der Steuereinheit 33 ausgestattet ist, an der Halterung 11 plaziert, und die Verbindungsstrukturen 32 werden durch Löten mit den elektrischen Anschlüssen 19C, 20C, 21B bzw. 22B verbunden. An der Halterung 11 wird die Schutzabdeckung 34 durch die Isolationslage 24 befestigt, um die Steuereinheit 33 abzudecken.
  • Somit werden die Öldrucksensoren 19, der Öltemperatursensor 20, der Rotationssensor 21, die Ventilverbindungsstücke 22, die Isolationslage 24 und die Steuereinheit 33 auf der Halterung 11 integriert. Daraufhin wird die Halterung 11 durch Anziehen der Befestigungsschrauben 37 an dem Steuerungsventil 3 befestigt, und die Magnetventile 23 werden jeweils mit den Ventilverbindungsstücken 22 verbunden.
  • Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Steuereinheit 33 an der integrierten Verbindungsisolationslage 24 an der Halterung 11 befestigt und durch Verbindungsstrukturen 32, die in der Isolationslage 24 eingebettet sind, mit den befestigten zugeordneten Komponenten, die die Öldrucksensoren 19, den Öltemperatursensor 20, den Rotationssensor 21 und die Ventilverbindungsstücke 22 umfassen, verbunden. Somit ist es nur durch Bereitstellen der Schaltungskomponenten 33A, 33B und 33C an der Isolationslage 24 möglich, die Steuereinheit 33 und die Verbindungsstrukturen 32 in eine einzige Einheit zu integrieren.
  • Folglich eliminiert diese Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung das Erfordernis, viele Anschlußleitungsdrähte mit der Steuereinheit 33 zu verbinden, und die integrierte Einheit der Steuereinheit 33 und der Isolationslage 24 wird durch die Halterung 11 wirksam an dem Steuerungsventil 3 installiert.
  • Diese Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung eliminiert ferner das Erfordernis von Tragegliedern für die Steuereinheit, und auf Anschlußleitungen sowie Verbindungsstücke und Anschlußleitungen, die bei dem konventionellen Verfahren eingesetzt werden, wird verzichtet. Somit ist die Anzahl an erforderlichen Komponententeilen verringert, und die Montierbarkeit ist verbessert. Zudem ist die dünne Isolationslage 24 vorteilhaft für eine Verringerung der Größe des gesamten Systems, einschließlich der Steuereinheit 33 und befestigter zugeordneter Komponenten.
  • Die abisolierten Abschnitte der Verbindungsstrukturen 32, die von Verbindungsabschnitten 27 der Isolationslage 24 vorstehen, können mit den befestigten zugeordneten Komponenten direkt verbunden sein. Diese Verbindungsstruktur zwischen diesen befestigten zugeordneten Komponenten und der Steuereinheit 33 ist einfach und wirkungsvoll, um die Haltbarkeit und die Zuverlässigkeit zu verbessern.
  • Das Erfordernis, Verbindungsleitungen auf der Seite des Verbindungsstücks wie bei einer konventionellen Steuereinheit zu sammeln, ist ausgeräumt, so daß die Verbindungsstrukturen 32 an einem beliebigen Ort um die Steuereinheit 3 (den Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 25) an der Isolationslage 24 angeordnet sein können und die Struktur je nach Bedarf frei konzipiert sein kann. Somit kann die Ver bindungsstruktur 32 ohne weiteres an etwaige Änderungen des Ausgestaltung des Steuerungssystems angepaßt werden.
  • Zudem sind die Verbindungsstrukturen 32, die in der Harz-Isolationslage 24 eingebettet sind, durch das Harzmaterial der Isolationslage 24 geschützt. Die flexiblen Verbindungsbandabschnitte 27 der Isolationslage 24 erleichtern die Verbindung der Verbindungsstrukturen 32 mit befestigten zugeordneten Komponenten und verbessern somit die Arbeit bei den Verbindungsvorgängen. Die Überlagerungsstruktur der Isolationslage 24 an der Halterung 11 kann die Isolationslage 24 verstärken und kann die Isolationslage 24 und die Halterung 11 stabil an dem Steuerungsventil 3 befestigen.
  • Zudem sind die Isolationslage 24 und die Halterung 11 durch die Befestigungsschrauben 37 an dem Steuerungsventil 3 befestigt, so daß die Verbindungsstrukturen 32 durch die Befestigungsschrauben 37 und das Steuerungsventil 3 ohne weiteres an der Fahrzeugkarosserie geerdet werden können.
  • Die Öldrucksensoren 19, der Öltemperatursensor 20, der Rotationssensor 21 und die Ventilverbindungsstücke 22 sind an der Halterung 11 befestigt. Somit sind diese befestigten Teile, die Isolationslage 24 und die Steuereinheit 33 ohne weiteres durch die Halterung 11 integriert, und die Steuerungsvorrichtung kann als eine Unterbaugruppe wirksam an dem Steuerungsventil 3 befestigt sein.
  • Da die Öldrucksensoren 19 mit Befestigungsvorsprüngen 19A versehen sind und die Ventilverbindungsstücke 22 mit Befestigungsvorsprüngen 22A versehen sind, können die Öldrucksensoren 19 und die Ventilverbindungsstücke 22 durch Einführen der Befestigungsvorsprünge 19A und 22A in die Paßlöcher 12 bzw. 14 unter Kraftausübung leicht in der Halterung 11 eingesetzt werden.
  • Im Gegensatz zu der Struktur, bei der der Rotationssensor 21 an einem Getriebegehäuse befestigt ist, ist der Rotati onssensor 21 bei diesem Ausführungsbeispiel durch den Sensorpaßvorsprung 15A (des Vorsprungsabschnitts 15) an der Halterung 11 befestigt, so daß die Befestigungsstruktur und die Form des Getriebegehäuses 1 vereinfacht sein können.
  • Die 9 und 10 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Merkmal des zweiten Ausführungsbeispiels liegt in der derartigen Anordnung, daß ein erweiterter Lagenabschnitt an der Innenseite der Schutzabdeckung gegenüber der integrierten Verbindungsisolationslage vorgesehen ist. Das zweite Ausführungsbeispiel ist fast das gleiche wie das erste Ausführungsbeispiel, so daß auf eine ausführliche Beschreibung der gleichen Teile verzichtet wird, indem einfach die gleichen Bezugszeichen angefügt werden.
  • Das Bezugszeichen 41 gibt eine integrierte Verbindungsisolationslage gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel an. Die Isolationslage 41 umfaßt einen Hauptlagenabschnitt 51, einen verlängerten Lagenabschnitt 45, der sich von dem Hauptabschnitt 51 erstreckt, und einen Verbindungsabschnitt 52, der den verlängerten Lagenabschnitt 45 mit dem Hauptlagenabschnitt 51 verbindet. Wie die Isolationslage 24 des ersten Ausführungsbeispiels umfaßt der Hauptlagenabschnitt 51 der Isolationslage 41 einen Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 42, Verbindungsbandabschnitte 43 und in denselben eingebettete Verbindungsstrukturen 44.
  • Der verlängerte Lagenabschnitt 45, der Verbindungslagenabschnitt 52 und der Hauptlagenabschnitt 51 sind feste Bestandteile der einzelnen Isolationslage 41. Der verlängerte Lagenabschnitt 45 steht wie der Verbindungsabschnitt 28 von dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 42 nach außen vor, und Verbindungsstrukturen 44, die sich von dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 42 erstrecken, sind in denselben eingebettet. Bei dem in 9 gezeigten montierten Zustand ist der Verbindungslagenabschnitt 52 in U-förmiger Gestalt gebogen, und der verlängerte Lagenabschnitt 45 ist an der Innenseite der Schutzabdeckung 34 befestigt. In dem montierten Zustand ist der verlängerte Lagenabschnitt 45 knapp oberhalb des Steuereinheits-Befestigungsabschnitts 42 des Hauptlagenabschnitts 51 gegenüber dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 42 angeordnet.
  • Das Bezugszeichen 46 gibt eine Steuereinheit an, die an der Isolationslage 41 befestigt ist. Die Steuereinheit 46 umfaßt mindestens eine Schaltungskomponente 46A, die an dem Steuereinheits-Befestigungsabschnitt 42 des Hauptlagenabschnitts 51 befestigt ist, und mindestens eine Schaltungskomponente 46B, die an dem verlängerten Lagenabschnitt 45 befestigt ist. Wie in 9 dargestellt, ist die Schaltungskomponente 46A an einer nach oben zeigenden gegenüberliegenden Oberfläche des Hauptlagenabschnitts 51 befestigt, wohingegen die Schaltungskomponente 46B an einer nach unten zeigenden gegenüberliegenden Oberfläche des verlängerten Lagenabschnitts 45 befestigt ist.
  • Das auf diese Weise gebaute zweite Ausführungsbeispiel kann ähnliche Wirkungen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel liefern. Die Hinzufügung des verlängerten Lagenabschnitts 45 erhöht die Fläche zum Verpacken der Steuereinheit 46, ermöglicht es, eine Steuereinheit mit einer größeren Anzahl an Schaltungskomponenten 46A und 46B oder eine Steuereinheit mit Komponenten von höherer Kapazität zu verwenden und erhöht die Ausgestaltungsfreiheit bei der Steuereinheit 46. Zudem ist der verlängerte Lagenabschnitt 45 auf faltbar kompakt in der Schutzabdeckung 34 installiert, und eine oder mehrere Schaltungskomponenten 46B können in dem Innenraum der Schutzabdeckung 34 hinzugefügt werden, ohne die Gesamtgröße zu erhöhen.
  • Obwohl die Erfindung oben unter Bezugnahme auf gewisse Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben wurde, ist die Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Modifizierungen und Abwandlungen der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele werden Fachleuten angesichts der obigen Lehren einleuchten.
  • Während die Halterung 11 bei den oben erwähnten Ausführungsbeispielen durch ein Metallblech gebildet ist, kann alternativ dazu eine Hartharzplatte zum Bilden der Halterung verwendet werden.
  • Während bei den oben erwähnten Ausführungsbeispielen zudem die Öldrucksensoren 19, der Öltemperatursensor 20, der Rotationssensor 21, die Ventilverbindungsstücke 22 und die Steuereinheit 33 an der Halterung 11 befestigt sind, können beliebige Sensoren zum Erfassen von Betriebszuständen eines Automatikgetriebes und eine Vielfalt von elektronischen Schaltungen zum Steuern eines Getriebes an der Halterung 11 befestigt sein.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die elektronische Steuerungsvorrichtung für ein Getriebe beschränkt. Die vorliegende Erfindung ist auf ein elektronisches Steuerungssystem für einen Motor oder ein beliebiges anderes elektronisches Steuerungssystem, das in einem Fahrzeug installiert werden soll, anwendbar.

Claims (11)

  1. Elektronische Steuerungsvorrichtung für ein Fahrzeug, wobei die Steuerungsvorrichtung folgende Merkmale aufweist: eine Steuereinheit (33); eine Mehrzahl von zugeordneten Komponenten (19, 20, 21, 22); eine plattenförmige Halterung (11), die die Steuereinheit (33) und die zugeordneten Komponenten (19, 20, 21, 22) trägt und die ausgelegt ist, um in das Fahrzeug installiert zu werden; und eine integrierte Verbindungsisolationslage (24), die zwischen die Halterung (11) und die Steuereinheit (33) eingefügt ist, wobei die Isolationslage eine Mehrzahl von in der Isolationslage (24) eingebetteten Verbindungsstrukturen (32) aufweist, um die Steuereinheit (33) mit den zugeordneten Komponenten (19, 20, 21, 22) zu verbinden, wobei die integrierte Verbindungsisolationslage (24) einen Hauptlagenabschnitt (51), an dem die Steuereinheit (33) befestigt ist, und eine Mehrzahl von flexiblen Verbindungsbandabschnitten aufweist, von denen jeder von dem Hauptlagenabschnitt (51) zu einem Ende vorsteht, wobei ein Ende einer der Verbindungsstrukturen (32) von dem Ende jedes flexiblen Verbindungsbandabschnitts vorsteht und mit einer der zugeordneten Komponenten elektrisch verbunden ist.
  2. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der die Halterung (11) einen Abschnitt zum Anbringen der Halterung an einem Steuerungsventil (3) auf weist, um ein Automatikgetriebe des Fahrzeugs zu steuern.
  3. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, bei der die Steuereinheit (33) eine Komponente einer Steuerschaltung zum Steuern des Automatikgetriebes ist, wobei die Komponenten einen Ölsensor (19) zum Erfassen eines Ölzustands eines Betriebsöls, das in dem Steuerungsventil (3) fließt, und ein Ventilverbindungsstück (22) für ein Magnetventil (23) zum Steuern eines Fließzustands des Betriebsöls umfassen, wobei sowohl der Ölsensor (19) als auch das Ventilverbindungsstück (22) durch eine der Verbindungsstrukturen (32) mit der Steuereinheit (33) verbunden sind.
  4. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Steuereinheit (33) an der Isolationslage (24) befestigt ist und die Isolationslage (24) durch eine Befestigungsvorrichtung an der Halterung (11) angebracht ist.
  5. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Steuerungsvorrichtung ferner eine Schutzabdeckung (34) zum Abdecken der Steuereinheit (33) aufweist, wobei die Schutzabdeckung (34) an der Isolationslage (24) befestigt ist.
  6. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die integrierte Verbindungsisolationslage (24) einen verlängerten Lagenabschnitt (45) aufweist, der von dem Hauptlagenabschnitt (51) vorsteht, wobei die Steuereinheit (33) eine erste Schaltungskomponente (46A), die an dem Hauptlagenabschnitt (51) befestigt ist, und eine zweite Schaltungskomponente (46B), die an dem verlängerten Lagenabschnitt befestigt ist, aufweist.
  7. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, bei der die integrierte Verbindungsisolationslage (24) ferner einen Verbindungslagenabschnitt (52) aufweist, der sich von dem Hauptlagenabschnitt (51) zu dem verlängerten Lagenabschnitt (45) erstreckt, wobei der Verbindungslagenabschnitt (52) in einer U-förmigen Gestalt gebogen ist und wobei der verlängerte Lagenabschnitt (45) über dem Hauptlagenabschnitt (51) positioniert ist.
  8. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 7, bei der der Hauptlagenabschnitt (51) eine gegenüberliegende Oberfläche aufweist, an der die erste Schaltungskomponente (46A) befestigt ist, wobei der verlängerte Lagenabschnitt (45) eine gegenüberliegende Oberfläche aufweist, an der die zweite Schaltungskomponente (46B) befestigt ist, und wobei die gegenüberliegenden Oberflächen des Hauptlagenabschnitts (51) und des verlängerten Lagenabschnitts (45) einander gegenüberliegen.
  9. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 8, wobei die Steuerungsvorrichtung ferner eine Schutzabdeckung (34) aufweist, die die Steuereinheit (33) an der Isolationslage (24) einschließt, wobei der verlängerte Lagenabschnitt (45) in der Schutzabdeckung (34) plaziert und durch die Schutzabdeckung (34) gehalten wird.
  10. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der die flexiblen Verbindungsbandabschnitte gekrümmt sind und das Ende jedes flexiblen Abschnitts separat von der Halterung (11) erhöht ist.
  11. Elektronische Steuerungsvorrichtung gemäß Anspruch 4, bei der die plattenförmige Halterung (11) mit einer Vielzahl von Durchgangslöchern (18) gebildet ist, bei der die Isolationslage (24) mit einer Mehrzahl von Durchgangslöchern (30) gebildet ist, von denen jedes mit einem einzigen der Durchgangslöcher der plattenförmigen Halterung ausgerichtet ist, um eines der Befestigungselemente aufzunehmen, und bei der eines der Durchgangslöcher der Isolationslage (24) mit einem ringförmigen Masseanschluss (31) umsäumt ist.
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