CH270682A - Verfahren zur Herstellung eines Tyrosinabkömmlings. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Tyrosinabkömmlings.

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CH270682A
CH270682A CH270682DA CH270682A CH 270682 A CH270682 A CH 270682A CH 270682D A CH270682D A CH 270682DA CH 270682 A CH270682 A CH 270682A
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F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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Description


  verfahren zur Herstellung eines     Tyrosinabkömmlings.       Das     Dijod-tyrosin,    das zu den jodhaltigen  Bausteinen des     Sehilddrüseneiweisses    gehört,  wird in der     -Medizin    wegen seiner regulieren  den Wirkung auf die gesteigerte Schilddrüsen  tätigkeit verwendet.

   Trotzdem es sieh beim       Dijod-tyrosin    uni eine sehr     jodreiehe    Verbin  dung     (Jodgehalt        58,61/o)    handelt, welche vom       11:lagen-Darm-Kanal    aus sehr leicht resorbiert  wird (A.     W..        EIiner,        Jodine        l-letabolism.        and          Thyroid        Funetion,    London,<B>1938,</B> B.

       1J8),     kommt eine Verwendung als Röntgenkontrast  mittel nicht in Frage, dies ist vor allem der  Tatsache     zuzusehreiben,    dass der grösste Teil  des eingenommenen     Dijod-tyrosins        iin    Körper    unter Freisetzung von Jod zerlegt wird     (loc.          eit.    B. 15 a).  



       Ini        N-(3,5-Dijod-J-oxy-benzoyl)-3,5-dijod-          tvrosin    wurde nun ein neues Derivat des     Di-          jod-tyi-osins    gefunden, das sich     vorzüglieh        znr          rölitgeiiol.ogisehen    Darstellung von Organen,       vornelimlieh    der Gallenblase,     eignet.    Es zeich  net sieh vor andern als Gallenkontrastmittel       vorgesehlagenen    Verbindungen, z.

   B. der a       Yhen.y1-ss-(3,5-dijod-J-oxy-phenyl)-propion-          säure,    durch seinen hohen     Jodgehalt    aus  (63 /n). Es ist. wenig toxisch und gut     ver-          trä\g'lieh.     



  Das     NT-(3,5-Dijod-d-oxy-benzoyl)-3.5-dijod-          ty        rosin,        welehem    die Formel  
EMI0001.0043     
    zukommt, wird     erfindungsgentä.ss        dadureh          hergestellt,    dass man einen     3,5-Dijod-tyrosin-          ester,    z. B. den     Methylester,    mit einem     O-Carb-          alkoxy-p-oxy-ben7ojchlorid    der Formel.

    
EMI0001.0052     
  
    Alkyl.-OOC-O-C,H,,-COCl,     
EMI0001.0053     
  
    z. <SEP> B. <SEP> 0-Carliäthoxy-p-oxy-benzoylchlorid, <SEP> um  setzt, <SEP> den <SEP> erhaltenen <SEP> N-(0-Carbalkox@--p-oxp  ben7oyl) <SEP> -dijod-tyrosinester <SEP> zum <SEP> N- <SEP> (p-Oxy  benzoyl)-3,5-dijod-tyrosin <SEP> verseift <SEP> und <SEP> letz  teres <SEP> jodiert.       Das     N-        (3,5-DijOd-4-ox@--benzoyl)-3,5-di-          jod-tyrosin    kristallisiert in farblosen Nadeln,  ist, in Wasser sehr schwer, in Alkohol, Äther,  Benzol, Aceton, Chloroform leichter, in Essig  ester ziemlich     leieht,    in warmer Essigsäure  leicht löslich. Es schmilzt     -unter    Zersetzung  bei     ?360    C.

   Das     Mononatriumsalz    ist schwer,  das     Trinatriumsalz    sehr     leieht    in Nasser lös  lieh. Salze mit organischen Basen, wie z. B.       Diäthylamin    und     Diäthanolamin,    sind in  Wasser leicht. löslich.

        Die neue     Verbindung    kann     entweder    in  Form der freien Säure oder     ihres    Mono- oder       Trinatriumsalzes    als Röntgenkontrastmittel       verwendet    werden; während für oralen Ge  brauch alle drei Formen geeignet sind, wählt  man für     parenterale    Verabreichung zweck  mässig das leicht wasserlösliche     Trinatrium-          sa.lz.    In allen Formen ist die neue Verbindung  in den für Kontrastaufnahmen erforderlichen  Mengen ohne jede unerwünschte Nebenwir  kung verträglich und zeichnet sich durch  rasche Resorption und     Ausscheidung    aus;

         überraschenderweise    ist auch nach Verabrei  chung hoher Dosen     kein.    anorganisches Jod im  Harn     nachweisbar.       <I>Beispiel:</I>       Ein    Gemisch von 58 Gewichtsteilen     3,5-Di-          jod-tyrosin-methylesterhydroehlorid        (Abder-          halden    und     Guggenheim,    B. 1908, 41, 1239;

    Bauer und Strauss, B. 1935, 68, 1108), 60 Ge  wichtsteilen Wasser, 240     Volumteilen        2n-Soda-          lösung        und    1500 Gewichtsteilen Chloroform       -wird    kräftig verrührt. Man setzt     innert    45  Minuten eine     Lösung    von 27,6     Gewichtsteilen          0-Carbäthoxy-p-oxy-benzoylchlorid    in 100     Ge-          wichtsteilen    Chloroform zu.

   Nach weiterem  Rühren während 30 Minuten wird die     Ohloro-          formschicht,    die den     N-O-Carbäthoxy-p-oxy-          benzoyl)-dijod-tyrosinmethylester    gelöst ent  hält, abgetrennt, mit Wasser gewaschen, ge  trocknet und das Chloroform abgedampft.  Der Rückstand wird aus 1600 Gewichtsteilen       Benzol    umkristallisiert. Nach dem Trocknen       schmilzt    der     N-(0-Carbäthoxy-p-oxy-benzoyl)-          dijod-tyrosinmethylester    bei 186 bis 1880 C.

           Ein        Gemisch    von 153,6 Gewichtsteilen     N-          (0    -     Carbäthoxy-p-oxy-benzoyl)        -dijod-tyrosin-          methylester,    700 Gewichtsteilen     20o/oiger    wäs  seriger Kalilauge und 150 Gewichtsteilen  Äthylalkohol wird unter Stickstoff am Rück  fluss während 2 Stunden gekocht.

   Die hellgelbe       Lösung    wird mit 1000 Gewichtsteilen Wasser  von 700 C verdünnt und hierauf innert einer  Stunde unter Rühren zu einer Lösung von 700       Gewichtsteilen    konzentrierter Salzsäure in 2000       Gewichtsteilen    Wasser, welches 5 Gewichtsteile  40     o/oige        Natriumbisulfitlösung    enthält,

   lau-    <B>f</B>     engelassen.    Die     ausfallende    Säure     wird    nach  dem     Abkühlen        genutscht        und    über das     Na-          triiunsalz        gereinigt.    Das     N-(p-Oxy-benzoyl)-          3,5-dijod-tyrosin    schmilzt unter Zersetzung  bei 230 bis 2310 C.  



  Unter Rühren und Kühlung werden 55,3  Gewichtsteile N-     (p-Oxy-benzoyl)        -3,5-dijod-          tyrosin    in 1000 Gewichtsteilen 12,5     o/oigem     Ammoniak gelöst und bei     -f-    50 C im Verlaufe  von 5 Stunden mit einer Lösung von 51 Ge  wichtsteilen Tod und 56 Gewichtsteilen     Ka-          liiunjodid    in 500 Gewichtsteilen Wasser ver  setzt. Dann     wird    das     Reaktionsgemisch    wäh  rend einer Stunde bei 8 bis 100 C gehalten.  Die klare, gelb gefärbte     Lösung    wird mit Salz  säure bei maximal 300 C schwach kongosauer  gestellt.

   Das     Tetrajod-derivat    fällt gallertartig  aus. Es wird     genutscht    und über das schwer  lösliche     Mononatriumsalz    gereinigt; zu diesem  Zwecke wird der feuchte Niederschlag in wäs  seriger Natronlauge unter Rühren bei nur  schwach     phenolphthaleinalkalischer    Reaktion  gelöst, die Lösung mit Kohle behandelt,     und     anschliessend wird Kohlensäure     eingeleitet.,     wobei bald das     Mononatriumsalz    kristallin       ausfällt.    Es wird     genutscht    und mit eiskaltem  Wasser gewaschen.  



  Um aus dem Niederschlag das freie     N-(3,5-          Dijod-4-oxy-        benzoyl)-3,5-dijod-tyrosin    zu iso  lieren, wird das feuchte     Natriumsalz    zu der  etwa zehnfachen Menge kochender, 80     ohiger     Essigsäure gegeben. Das     Natriumsalz    geht da  bei in Lösung, und bald beginnt die freie  Säure in farblosen Nadeln zu kristallisieren.

    Nach dem     Abkühlen    wird     genutscht.    Das so  erhaltene     N-(3,5-Dijod-4-oxy-benzoyl)-3,5-di-          jod-tyrosin        schmilzt        unter        Zersetzung    bei  2360 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines Tyrosin- abkömmlings, dadurch gekennzeichnet, dass man einen 3,5-Dijod-tyrosinester mit einem 0-Carb- alkoxy-p-oxy-benzoylchlorid der Formel Ällcyl-OOC-0-CIH4COCl umsetzt, den erhaltenen N-(0-Carbalkoxy-p- oxy-benzoyl) -dijod-tyrosinester zum N-(p- Oxy-benzoyl)-3,
    5-dijod-tyrosin verseift und letzteres zum N-(3,5-Dijod-4-oxy-benzoyl)-3,5- dijod-tyrosin jodiert. Das N-(3,5-Dijod-4-oxy-benzoyl)-3,5-dijod- tyrosin kristallisiert in farblosen Nadeln, ist in Wasser sehr schwer, in Alkohol, Äther, Ben- zol, Aceton, Chloroform leichter, in Essigester ziemlich leicht, in warmer Essigsäure leicht löslich. Es schmilzt unter Zersetzung bei 2360 C.
CH270682D 1950-07-28 1950-07-28 Verfahren zur Herstellung eines Tyrosinabkömmlings. CH270682A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944491C (de) * 1947-08-22 1956-06-14 Sterling Drug Inc Verfahren zur Herstellung von ª‡-(3-Amino-2, 4, 6-trijodbenzyl)-propionsaeure und deren Salzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE944491C (de) * 1947-08-22 1956-06-14 Sterling Drug Inc Verfahren zur Herstellung von ª‡-(3-Amino-2, 4, 6-trijodbenzyl)-propionsaeure und deren Salzen

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