CH118596A - Einrichtung zur Sicherung von Schienenfahrzeugen auf eingleisigen Strecken gegen entgegenkommende und nachfolgende Fahrzeuge. - Google Patents

Einrichtung zur Sicherung von Schienenfahrzeugen auf eingleisigen Strecken gegen entgegenkommende und nachfolgende Fahrzeuge.

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CH118596A
CH118596A CH118596DA CH118596A CH 118596 A CH118596 A CH 118596A CH 118596D A CH118596D A CH 118596DA CH 118596 A CH118596 A CH 118596A
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CH
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Karl Langguth
Eduard Beyeler
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Karl Langguth
Eduard Beyeler
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Description


  



  Einrichtung zur   Sicherung you Schienenfahrzeugen auf eingleisigen Strecken    gegen    entgegenkommende    und nachfolgende Fahrzeuge.



   Bei der den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung bildenden Einrichtung zur Siche rung von Schienenfahrzeugen auf   eingleisi-    gen Strecken gegen   entgegenkommende    und nachfolgende Fahrzeuge sind zwischen den beiden Schienen des Gleises zwei gegenein ander isolierte Leifungen angeordnet, die in gewissen Abstä. nden in   wechselstä. ndiger An-    ordnung unterbrochen sind.

   Die auf der be treffenden Strecke   verkehrenden    Fahrzeuge sind mit einem Kontaktorgan versehen, das stets wenigstens mit der einen von jenen Lei tungen in Berührung steht und mit der Achse des Zeigers eines fortwährend in Gang be findlichen Uhrwerkes elektrisch leitend ver    bunden    ist ; dieser Zeiger gleitet bei seiner
Drehung an Kontaktstücken vorbei, die in zwei Systemen gegeneinander versetzt angeordnet sind. Das eine System ist an eine Stromquelle, das andere an einen auf dem Fahrzeug angeordneten Anzeigeapparat angeschlossen.



   Die   beigegebene    Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung zwei   Ausfüh-      rungsbeispiele    des Erfindungsgegenstandes.



     Fig. 1 stellt    im Grundriss eine gerade
Gleisstrecke dar ;
Fig. 2 ist ein Querschnitt derselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben nebst den an und auf einem Fahrzeug befindlichen
Teilen der Sicherungseinrichtung ;    Fig. 4    stellt im Grundriss eine Gleis strecke mit Weiche dar.



   Zwischen den beiden Schienen des Glei ses sind zwei gegenüber den Unterlagen, zum
Beispiel den Schwellen, und auch unter sich isolierte Leitungsdrähte I und II nebenein  ander    herlaufend angeordnet. Sie weisen in gewissen Abständen Unterbrechungen auf, wie   b, b...    in der Leitung I,   u,      bob...    in der Leitung II. Diese, zum Beispiel nur über wenige cm sich erstreckenden Unterbruchstellen folgen sich'beispielsweise alle 2 km, sind jedoch   wechselständig, das heisst    um je   1    km von der Unterbrechung der einen Leitung entfernt befindet sich die Unter  brechung    der andern Leitung.



   Die an den Schleifbügel a angeschlossene Leitung   c    ist durch eine Leitung d mit der   chse    des Zeigers z eines fortwährend in  Gang befindlichen   Uhrwerkes      M verbunden.   



  Der Zeiger streicht bei seiner Drehung an Eontaktstüeken i und k vorbei, die in zwei Systemen gegeneinander versetzt angeordnet sind. Die Lücken je zwischen zwei benachharten Kontaktstücken i und Ic sind nur sehmal, jedenfalls nur wenig breiter als der Zeiger   z.    Das System der Kontaktstücke i steht mit einer auf dem Fahrzeug   unterge-      brachten    Stromquelle b, zum Beispiel einer   Akkumulatorbatterie    oder einem Transformator, in Verbindung, dasjenige der   Eontakt-    stücke   k    durch eine Leitung n mit   elektri-      schen    Lampen f. In diesen letzterwähnten Stromkreis ist ein Spannungsmesser v eingeschaltet.

   Von den Lampen f führt eine Leitung nach einer Sekundenuhr g und weiter einerseits nach Erde (E) und anderseits nach einer Einrichtung   li,    zur Auslösung, beispielsweise mittelst eines   Elektromagnetes,    einer Bremse. Von dieser Einrichtung h führt eine Leitung r durch das Fahrzeug   hin-    durch nach Erde E. Anstatt des   Schleif-    bügels a können selbstverständlich, zum Beispiel Gleitrollen oder andere   Iiontalitorgane    vorgesehen sein.



   Eine zunächst nur von einem Fahrzeug befahrene Strecke zwischen   zwei Unterbre-      chungsstellen    der einen oder andern Leitung I   bezw.    II, im angenommenen Falle 2   lim,    empfängt aus der auf diesem Fahrzeug selbst vorgesehenen Stromquelle   b    jeweilen Strom, wenn der Zeiger z des Uhrwerkes u an einem der Kontaktstücke i vorbeistreicht ;

   der Strom geht von der Zeigerachse durch die Leitungen d und c in den   Schleifbügel    a.   Iiommt    nun aber auf dem gleichen Gleise von vorn oder-hinten her ein in gleicher Weise ausgerüstetes Fahrzeug auf jene schon besetzte, zwischen zwei Unterbrechungsstellen der einen Leitung, zum Beispiel I, liegende und nur eine Unterbrechungsstelle der andern Leitung, zum Beispiel   II,    aufweisende Strecke, so dass Gefahr im Verzug ist, so empfängt die betreffende Leitung   I    auch von diesem zweiten Fahrzeug in der vorhin   beschriebene@    Weise intermittierenden Strom, der vom Schleifbügel a des ersterwähnten Fahrzeuges abgenommen und durch die Lei  tungen      e und d naeh    der Achse des Zeigers z der Uhr u fliesst.

   So oft der Zeiger an einem der   hontaktstücke      AG    vorbeistreieht, wird der   Stromkreis o. M geschlossen,    in den der Spannungsmesser r und die Lampen 1 eingeschaltet   sind : durch das Aufleuchten    der Lampen wird der Führer auf die Gefahr aufmerksam   gemaelit,    so dass er sein Fahrzeug zum Stillstand bringen kann.

   Unter. lässt er dies aus Unachtsamkeit oder infolge eines ihm   zugestossenen Unfalles, so wird    durch die vom zufliessenden Strom ausgelöste und hernach von selbst laufende   Sekunden-    uhr   g,    naehdem deren Zeiger längstens nach wenigen Sekunden eine gewisse Teildrehung   zurüekgelegt hat,    der Stromkreis direkt nach Erde unterbrochen und dafür derjenige nach der Einrichtung   la    geschlossen, so dass die Bremse angestellt wird. Der gleiche Vorgang spielt sich auch auf dem zweiten Fahrzeug   ab.   



   Beim   Ausführungsl) eispiel gemäss Fig. 4    ist an der Weiche ein Kasten   q,    zum Beispiel aus Gusseisen, angebracht, in welchem ein vom Weiehenbock oder von einem   Stell-    werk aus beim Umstellen der Weiche mittelst der   Weichenzugstange    s betätigter Schalthebel m untergebracht ist, Der Kasten enthält zwei isolierte Kontaktpflocke p'und p", mit deren einem der Schalthebel   w    in seinen beiden Endstellungen in Berührung kommt.



  Die beiden Leitungen I und II auf der Strecke, von welcher das Gleise bei der Weiche abzweigt, sind mit dem Kasten q oder mit dem   Schalthebel w selbst    leitend verbunden. Die in der geraden Fortsetzung derselben   liegenden Leitungen I'und II'sind    an den   Kontaktpflock p@,    die in der abgezweigten Strecke liegenden Leitungen I"und    II"an den andern hontaktpflock p"ange-    schlossen. Je nach der Stellung des Schaltlebels, entsprechend der Weichenstellung, fliesst der Strom beim Befahren der Strecke entweder in gerader Linie aus   I    und II nach I' und II' oder umgekehrt, oder aber in    schragPr Richtung aus T und II nach T"und II"oder nmgekelirt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zur Sicherung von Schienen tallrz (ugen auf eingleisigen Strecken gegen entgegenkommende und nachfolgende Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Schienen des Gleises zwei gegeneinander isolierte Leitungen angeordnet'sind, die in gewissen Abständen in wechselstandiger Anordnung unterbrochen sind, und dass jedes auf der betreffenden Strecke verkehrende Fahrzeug mit einem Kontaktorgan versehen ist, das stets wenigstens mit der einen von jenen Leitungen in Berührung steht und mit der Achse des einem immerw hrend in Gang befindlichen Uhrwerk angehorigen Zeigers elektrisch leitend verbunden ist, in dessen Bahn sich zwei gegeneinander versetzte Systeme von Kontaktstücken befinden,
    von welchen Systemen das eine an eine auf dem Fahrzeug selbst vorgesehene Stromquelle, das andere an einen ebenfalls auf die sem,Fahrzeug angeordneten Anzeigeapparat angeschlossen ist, so dass bei Drehung des Zeigers das ersterwähnte Kontaktorgan abwechselnd mit der Stromquelle und mit dem Anzeigeapparat in leitende Verbindung tritt.
    UNTER A NSPRtSCHE : 1. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB der Anzeige apparat dureh mindestens eine elektrische Lampe gebildet ist.
    2. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Stromkreis Kontaktorgan, Zeiger, Anzeigeapparat eine Uhr eingeschaltet ist, die in Gang gerät, wenn der Strom diesen Stromkreis durch fliesst, und auf eine Einrichtung zur Aus lösung einer Bremse einzuwirken vermag.
    3. Einrichtung gemäss Patentanspruch, da clurch gekennzeichnet, dass an einer Wei chenstelle mit der Weichenzugstange ein in einem Kasten untergebrachter Schalt hebel in Wirkungsverbindung steht, der in jeder seiner Endstellungen mit je einem im Kasten isoliert angeordneten Kontakt- pfloek in Berührung tritt, an deren einem die zwischen den Schienen der fortlaufen den Gleisestrecke, an deren anderem die zwischen den Schienen der abgezweigten Gleisestrecke liegenden Leitungen ange schlossen sind, während mit dem Schalt hebel selbst die zwischen der durch die Weiche unterbrochenen Strecke liegenden Leitungen in stromleitender Verbindung stehen.
CH118596D 1926-07-03 1926-07-03 Einrichtung zur Sicherung von Schienenfahrzeugen auf eingleisigen Strecken gegen entgegenkommende und nachfolgende Fahrzeuge. CH118596A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3771808A (en) * 1971-07-12 1973-11-13 H Duerst Portable carcass skid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3771808A (en) * 1971-07-12 1973-11-13 H Duerst Portable carcass skid

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