AT269884B - Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten und deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten und deren Salzen

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AT269884B
AT269884B AT395067A AT395067A AT269884B AT 269884 B AT269884 B AT 269884B AT 395067 A AT395067 A AT 395067A AT 395067 A AT395067 A AT 395067A AT 269884 B AT269884 B AT 269884B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  SCHERING AKTIENGESELLSCHAFT IN BERLIN 
 EMI1.1 
 Beginn der Patentdauer : 15. Juli 1968. 



   Aus der belgischen Patentschrift Nr.   609. 270 ist   bekannt, dass u. a. 2-Benzolsulfonamido-5-niederalkoxyäthoxypyrimidine, die im Phenylrest durch niedere Alkyl- oder Alkoxygruppen und/oder Halogen substituiert sein können, blutzuckersenkende Eigenschaften besitzen. 
 EMI1.2 
   :

  5 # (I) #,   in der X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine direkte   C-C-Bindung,   Y ein Sauerstoffatom oder eine direkte   C-C-Bindung,     R und R'ein Wasserstoffatom   oder einen niederen oder mittleren Alkylrest oder R und R'zusammen mit dem Stickstoffatom einen   Piperidinorest bedeuten l1nd R" für   einen unver- zweigten oder verzweigten,   gefättigten   oder ungesättigten, gegebenenfalls durch ein oder mehrere Sauer- 
 EMI1.3 
 atom oder eine Hydroxylgruppe steht, und deren Salze, hervorragende blutzuckenenkende Eigenschaften haben. 



   Die Senkung des   Blutzuckerspiegels   wurde an Kaninchen bestimmt. Nach 24stündiger Nüchternheit wurde der Blutzuckerspiegel der   Versuchstiere   (Initialkonzentration) gemessen und anschliessend die   wässe-   15 rige Lösung des Natriumsalzes der Testsubstanz per os appliziert. 



   Die guten blutzuckersenkenden Eigenschaften der neuen Verbindungen werden durch die folgende
Tabelle veranschaulicht : Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass die erfindungsgemäss erhältlichen Substanzen selbst in so geringen 
 EMI1.4 
 



  Natrium-, Lithium-, Kalzium-, Ammoniumhydroxyd, Aminen, wie   Methylglucamin,   Morpholin, Piperazin, Äthanolamin u. a., oder auch in Form von Mischungen der freien Sulfonamide mit einem geeigneten Alkalicarbonat bzw. -hydrogencarbonat verabreicht werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Konfektionierung der Substanzen kann ohne oder mit den in der galenischen Pharmazie üblichen
Zusätzen, Trägersubstanzen und Geschmackskorrigenzien erfolgen, u. zw. beispielsweise in Pulverform, als Tabletten, Dragées, Kapseln, Pillen, in Form von Suspensionen oder Lösungen. Die Substanzen sollen in einer Menge von 0,01 bis 0,6 g/kg Körpergewicht verabfolgt werden. Die Sulfonamide sollen normaler- 5 weise oral und zu Testzwecken auch intravenös appliziert werden. 



   Die Herstellung der neuen Sulfonamide der allgemeinen Formel I erfolgt erfindungsgemäss, indem man 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 worin R, X und   R'die   oben angegebene Bedeutung haben, mit Dialdehyden der allgemeinen Formel   =CH \CH-Y-R"-Z,   =CH/ worin R", Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben, in der die Aldehydgruppen auch funktionell abgewandelt sein können, ringschliessend kondensiert und   gewùnschtenfalls   die erhaltenen Produkte mit pharmazeutisch verwendbaren anorganischen oder organischen Basen in die entsprechenden Salze über- führt. 



  15 Die substituierten Malondialdehyde lassen sich zum Teil dadurch gewinnen, dass man Acetale der all- gemeinen Formel   CH2-O-R"-Z   
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 worin R" einen gesättigten geradkettigen oder verzweigten aliphatischen Rest, der auch durch ein oder mehrere Sauerstoffatome unterbrochen sein kann, A einen Alkylrest und B einen niederen oder mittleren
Alkoxyrest oder ein Halogenatom bedeuten, nach der Methode von Vilsmeier oder, im Falle der 1, 4-Dioxa- 25   cycloalkene- (2),   auch durch Addition von Orthoameisensäureestem an die Doppelbindung in Gegenwart eines sauren Katalysators, wie   BF, ; oder   anderen   Lewissäuren, formyliert.   



   Die so erhaltenen Produkte lassen sich ohne Isolierung mit den entsprechenden Guanidinderivaten kondensieren. 



   Beispiel : 30 2, 5 g Natrium werden in 250 ml Methanol gelöst Dann werden 16 g   &alpha;-Propoxy-ss-dimethylamino-   acrolein und 40 g 4-Dimethylaminocarbonylmethylenbenzolsulfoguanidin zugegeben. Das Gemisch wird
8 h unter Rückfluss gekocht, anschliessend das Methanol abdestilliert und der Rückstand mit Wasser versetzt. 
 EMI2.8 
 
 EMI2.9 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 



Claims (1)

  1. ausgefällt.PATENTANSPRUCH : EMI3.1 in der X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine direkte C-C-Bindung, Y ein Sauerstoffatom oder eine direkte C-C-Bindung, R und R'ein Wasserstoffatom oder einen niederen oder mittleren Alkylrest oder R und R'zusammen mit dem Stickstoffatom einen Piperidinorest bedeuten und R" für einen unverzweigten EMI3.2 :30 worin R, X und R'die oben angegebene Bedeutung haben, mit Dialdehyden der allgemeinen Formel : #, worin R", Y und Z die oben angegebene Bedeutung haben, in der die Aldehydgruppen auch funktionell EMI3.3 EMI3.4
AT395067A 1966-04-27 1967-04-26 Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten und deren Salzen AT269884B (de)

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