AT270660B - Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten und deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten und deren Salzen

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AT270660B AT479868A AT479868A AT270660B AT 270660 B AT270660 B AT 270660B AT 479868 A AT479868 A AT 479868A AT 479868 A AT479868 A AT 479868A AT 270660 B AT270660 B AT 270660B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen   2-Sulfonamidopyrimidinderivaten   und deren Salzen 
 EMI1.1 
 Halogen substituiert sein können, blutzuckersenkende Eigenschaften besitzen. 



   Es wurde nun gefunden, dass Sulfonamide der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 in der X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom oder eine direkte C-C-Bindung, Y ein Sauerstoffatom oder eine direkte C-C-Bindung,   Rund R'ein   Wasserstoffatom oder einen niederen oder mittleren Alkylrest oder   R und R'zusammen mit dem   Stickstoffatom einen Piperidinorest bedeuten und   R" für   einen unverzweigten oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten, gegebenenfalls durch ein oder mehrere Sauerstoffatome unterbrochenen zweiwertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest und Z für ein Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe steht, hervorragende blutzuckersenkende Eigenschaften haben. 



   Die Senkung des Blutzuckerspiegels wurde an Kaninchen bestimmt. Nach 24stündiger Nüchternheit wurde der Blutzuckerspiegel der Versuchstiere (Initialkonzentration) gemessen und anschliessend die wässerige Lösung des Natriumsalzes der Testsubstanz per os appliziert. 



   Die guten blutzuckersenkenden Eigenschaften der neuen Verbindungen werden durch die folgende Tabelle veranschaulicht : 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> Höhe <SEP> des <SEP> Blutzuckergehaltes
<tb> Dosis <SEP> % <SEP> der <SEP> Initialkonzentration <SEP> nach
<tb> Verbindung <SEP> mg/kg <SEP> : <SEP> 2h <SEP> 4h <SEP> 6h <SEP> 
<tb> 4 <SEP> (5-n-Propoxypyrimidinyl-
<tb> -2)-sulfonamido-phenyl- <SEP> 16 <SEP> 90 <SEP> 83 <SEP> 83
<tb> essigsaure-dimethylamid
<tb> (Natriumsalz) <SEP> 8 <SEP> 94 <SEP> 89 <SEP> 85
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Tabelle (Fortsetzung) : 
 EMI2.1 
 
Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass die erfindungsgemäss erhältlichen Substanzen selbst in so geringen Mengen wie 8 bzw. 16 mg/kg eine beachtliche Wirkung zeigen. 



   Zum therapeutischen Gebrauch können die erfindungsgemäss erhältlichen Sulfonamide als freie Verbindungen, als Salze mit physiologisch vertretbaren anorganischen und/oder organischen Basen, wie z. B. Natrium-, Lithium-, Kalzium-, Ammoniumhydroxyd, Aminen, wie Methylglukamin, Morpholin, Piperazin, Äthanolamin u. a. oder auch in Form von Mischungen der freien Sulfonamide mit einem geeigneten Alkalicarbonat bzw. -hydrogencarbonat verabreicht werden. 



   Die Konfektionierung der Substanzen kann ohne oder mit den in der galenischen Pharmazie üblichen Zusätzen, Trägersubstanzen und Geschmackskorrigenzien erfolgen, u. zw. beispielsweise in Pulverform als Tabletten, Dragees, Kapseln, Pillen, in Form von Suspensionen oder Lösungen. Die Substanzen sollen in einer Menge von 0, 01 bis 0,6 g/kg Körpergewicht verabfolgt werden. Die Sulfonamide sollen normalerweise oral und zu Testzwecken auch intravenös appliziert werden. 



   Die Herstellung der neuen Sulfonamide der allgemeinen Formel I erfolgt erfindungsgemäss, indem 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 worin X,   Rund R I die   oben angegebene Bedeutung haben, n die Zahlen 0, 1 oder 2 und Q ein Halogenatom bedeuten, mit Pyrimidinderivaten der allgemeinen Formel : 
 EMI2.4 
 worin Y und   R"die   oben angegebene Bedeutung haben und D, falls n = 2 ist, dasselbe wie Z oder, falls n = 0 oder 1 ist, ein Wasserstoffatom oder ein Acyloxyrest ist, umsetzt und die danach erhaltenen Produkte zu den   Sulfonsäurederivaten   oxydiert und anschliessend gegebenenfalls die Estergruppe verseift, und gewünschtenfalls die erhaltenen Produkte mit pharmazeutisch verwendbaren anorganischen oder organischen Basen in die entsprechenden Salze überführt. 



   Beispiel : 14 g 2-Amino-5-n-propoxypyrimidin werden in 100 ml Pyridin gelöst. Dann werden 29 g   4-Diäthylaminocarbonylmethylenbenzolsulfochlorid   zugegeben und das Gemisch wird   2hbei50 C   gerührt. Anschliessend werden 300 ml Wasser zugegeben und das ausgefällte Produkt wird zur Reinigung 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. - (5-n-Propoxypyrimidinyl-2) -sulfonamidophenylessigsäure-PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten der allgemeinen Formel EMI4.1 in der X ein Sauerstoff-oder Schwefelatom oder eine direkte C-C-Bindung, Y ein Sauerstoffatom oder eine direkte C-C-Bindung, R und R'ein Wasserstoffatom oder einen niederen oder mittleren Alkylrest oder R und R'zusammen mit dem Stickstoffatom einen Piperidinorest bedeuten und Rit four einen unverzweigten oder verzweigten, gesättigten oder ungesättigten, gegebenenfalls durch ein oder mehrere Sauerstoffatome unterbrochenen zweiwertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest und Z für ein Wasser- EMI4.2 EMI4.3 EMI4.4 atom bedeuten, mit Pyrimidinderivaten der allgemeinen Formel :
    EMI4.5 worin Y und R"die oben angegebene Bedeutung haben und D, falls n = 2 ist, dasselbe wie Z, oder, falls n = 0 oder 1 ist, ein Wasserstoffatom oder ein Acyloxyrest ist, umsetzt, und die danach erhaltenen Produkte zu den Sulfonsäurederivaten oxydiert und anschliessend gegebenenfalls die Estergruppe verseift, und gewünschtenfalls die erhaltenen Produkte mit physiologisch verwendbaren anorganischen oder organischen Basen in die entsprechenden Salze überführt.
AT479868A 1966-04-27 1967-04-26 Verfahren zur Herstellung von neuen 2-Sulfonamidopyrimidinderivaten und deren Salzen AT270660B (de)

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