AT245737B - Verfahren zur Herstellung einer neuen, therapeutisch wirksamen Dibenzocycloheptanverbindung und nicht-toxischer Salze derselben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer neuen, therapeutisch wirksamen Dibenzocycloheptanverbindung und nicht-toxischer Salze derselben

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AT245737B AT123564A AT123564A AT245737B AT 245737 B AT245737 B AT 245737B AT 123564 A AT123564 A AT 123564A AT 123564 A AT123564 A AT 123564A AT 245737 B AT245737 B AT 245737B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung einer neuen, therapeutisch wirksamen Dibenzocycloheptanverbindung und nicht-toxischer Salze derselben 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Dibenzocycloheptanverbindung mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften. Ferner bezieht sie sich auf die Herstellung nicht-toxischer Salze derselben. 



   Die neue Verbindung. hat die auf dem Formelblatt angegebene Struktur. 



   Aus der   österr. Patentschrift Nr. 221495   war schon eine Verbindung analoger Struktur bekannt, die sich jedoch von der vorliegenden dadurch unterscheidet, dass am Stickstoffatom des heterocyclischen Ringes eine Methylgruppe gebunden ist. Die neue nach der Erfindung hergestellte Verbindung hat ebenso wie diese bekannte Verbindung eine spasmolytische Wirkung, zeigt jedoch in weit geringerem Masse einige Nebenwirkungen der letzteren, namentlich die mydartische Wirkung und den Effekt auf das zentrale Nervensystem. 



   Die neue Verbindung kann auch als Zwischenprodukt bei der Herstellung anderer therapeutisch aktiver Verbindungen dienen,   z. B.   derer, in denen das Wasserstoffatom am Stickstoffatom durch andere Gruppen, wie Alkylgruppen, substituiert ist. 
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 in der Weise her, dass man Nortropin mit   einem Dibenzo-[ a, d] -1, 4-cycloheptadien-5-yl-halogenid,   vorzugsweise dem-chlorid, umsetzt. Die Verätherungsreaktion wird zweckmässig so ausgeführt, dass man die Reaktionskomponenten in einem inerten wasserfreien organischen Lösungsmittel, wie Benzol, Toluol 
 EMI1.2 
 (nied. i-alkylamin, z. B. Tribatylamin,säurebindenden Eigenschaften, können zugegeben werden, um die Reaktion leichter und mit   höherer'   Ausbeute verlaufen zù lassen. 



   Nach einer Abwandlung obigen Verfahrens wird ein   Dibenzo- [a, d]-l, 4-cycloheptadien-5-yl-halo-   genid mit einer Nortropinalkalimetallverbindung, insbesondere der Natriumverbindung, umgesetzt. 



   Die Salze von   3- (Dibenzo- [a, d] -1, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropan   können in bekannter Weise hergestellt werden. So kann man z. B. die Base in einem geeigneten Lösungsmittel, wie Diäthyl- äther, mit einer äquivalenten Menge der gewünschten Säure behandeln. Für gewöhnlich fällt dabei das Salz aus, das durch Filtration abgetrennt werden kann. 



   Für die therapeutische Anwendung der neuen Verbindung wird zweckmässig ein Salz benutzt. Zur Herstellung dieser Salze geeignete Säuren sind   z. B.   anorganische Säuren, wie die Halogenwasserstoffsäuren, insbesondere Salzsäure und Bromwasserstoffsäure, und organische Säuren, wie Oxalsäure, Malein- 
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   und Embonsäure (2, 2'-Dihydroxy-- 1, 1' -dinaphthylmethan-3, 3'-dicarbonsäure).    



   Das nachstehende Beispiel dient zur Erläuterung der Erfindung. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beispiel : Ein Gemisch aus   6g Nortropin, 23, 6g Dibenzo- [a, d] -1, 4-cycloheptadien-5-yl-chlorid   und 8, 9 g Tributylamin, gelöst in 175   cm3   wasserfreiem Toluol, wird unter Rückflusskühlung 6 h gekocht. Am nächsten Tag wird das Lösungsmittel durch Destillation unter verringertem Druck entfernt. 



  Sodann werden 250 cm3 Aceton und 300 cm3 Petroläther (Siedebereich 28-400C) zu dem abgekühlten Rückstand gegeben. Das Hydrochlorid von   3-(Dibenzo-[a,d]-1,4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropan   fällt aus und wird abfiltriert. Der Feststoff wird auf dem Filter mit einer geringen Menge kaltem Aceton gewaschen. Es werden 7, 6 g der gewünschten Verbindung vom F. 185 - 1870C erhalten. Durch Umkristallisation aus Propanol kann der F. bis auf   192 - 1940C   erhöht werden. 



   Die gemäss der   Erfindung hergestellte Verbindung 3- (Dibenzo- [a, d]-1, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-   -nortropan oder ein Salz dieser Verbindung kann in unterschiedlicher Weise in eine für pharmazeutische Anwendung geeignete Verabreichungsform gebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung des neuen   3- (Dibenzo- [ a, d] -1, 4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropans   und dessen nicht toxischen Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein   Dibenzo-[a, d]-     -1, 4-cycloheptadien-5-yl-halogenid   mit Nortropin oder einer Nortropinalkalimetallverbindung umsetzt und die erhaltene Verbindung gegebenenfalls in ein nicht toxisches Salz überführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung des Dibenzo- [a, d]-l, 4-eycloheptadien-5-yl-halogenids mit dem Nortropin in Gegenwart eines Trialkylamins durchführt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als Trialkylamin Tributylamin anwendet.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in einem inerten organischen Lösungsmittel durchführt.
AT123564A 1963-02-15 1964-02-14 Verfahren zur Herstellung einer neuen, therapeutisch wirksamen Dibenzocycloheptanverbindung und nicht-toxischer Salze derselben AT245737B (de)

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