AT240370B - Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen und von deren Salzen und quartären Ammoniumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen und von deren Salzen und quartären Ammoniumverbindungen

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AT240370B
AT240370B AT171364A AT171364A AT240370B AT 240370 B AT240370 B AT 240370B AT 171364 A AT171364 A AT 171364A AT 171364 A AT171364 A AT 171364A AT 240370 B AT240370 B AT 240370B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen und von deren Salzen und quartären Ammoniumverbindungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung bisher unbekannter tertiärer Amine der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 
In dieser Formel bedeutet X Wasserstoff oder   1 - 3   Substituenten, wie Halogen, Alkyl-, Aminooder Nitrogruppen. Mit Ausnahme einer   4-Hydroxy-3-methoxy- oder   einer   3,   4-Dimethoxygruppe kann X auch Alkoxy- oder Hydroxygruppen bedeuten.   R,   und   R,   können gleich oder verschieden sein und Alkyl-, Hydroxyalkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen bedeuten oder mit oder ohne weiteres Heteroatom zu einem heterocyclischen Ring verbunden sein.

   Y bedeutet einen geradlinigen oder verzweigten Alkylrest mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen, einen   Aryl-,   Aralkyl- oder Cycloalkylrest. 



   Es ist bereits bekannt, dass tertiäre Amine durch Einwirken von Halogenkohlenwasserstoffen auf sekundäre Amine erhalten werden können. Eine geeignete Methode hiezu ist in der deutschen Patentschrift Nr. 1025417 beschrieben. Es ist jedoch noch nicht bekannt, dass man die Methode auch auf die Amine der angegebenen allgemeinen Formel anwenden kann. Ebensowenig sind die wertvollen therapeutischen Eigenschaften dieser Verbindungsklasse beschrieben. Man setzt Halogenverbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.2 
 worin die Symbole X und Y wie oben definiert sind und Hal für ein Halogenatom steht, mit dem entsprechenden sekundären Amin um. Die Reaktion erfolgt zweckmässig in alkalischer Lösung oder Suspension, wobei die Alkalität des Mediums auch durch einen Überschuss an Amin gegeben sein kann. 



   Die erwähnten Verbindungen zeichnen sich bei ausgeprägter blutdrucksteigernder Wirkung durch eine 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 geringe Toxizität aus. Hiebei kann die blutdrucksteigernde Wirkung zwar mit starker zentralstimulierender Wirkung einhergehen, doch wurden auch erfindungsgemäss hergestellte Substanzen aufgefunden, denen bei starker blutdrucksteigernder Wirkung dieser in der Therapie häufig unerwünschte zentral erregende Effekt fehlt. 



   Für die therapeutische Anwendung ist es möglich und vielfach notwendig, die erhaltenen tertiären Amine in an sich bekannter Weise mit Säuren oder quarternisierenden Mitteln zu behandeln. 
 EMI2.1 
 chlorid vom Fp. = 57 C   übergeführt   werden. 



    B eis piel 2 : 1-Piperidino-1 p-chlorphenyl-3-methylbutan.   



   Zu 11, 8 g Piperidin gibt man 15, 6 g 1-Chlor-l-p-chlorphenyl-3-methylbutan und erhitzt 3 h lang unter Rückfluss zum Sieden. Dann fügt man 80 ml Wasser hinzu und schüttelt mehrmals mit Äther aus. Die vereinigten Ätherauszüge werden mehrmals mit Salzsäure extrahiert. Die sauren Extrakte macht man mit Ammoniak alkalisch und schüttelt wieder mehrmals mit Äther aus. Nach Trocknen der Lösung und Abdampfen des Äthers wird im Vakuum destilliert. Man erhält eine bei 168 - 1720C 11 mm siedende Base und ein Hydrochlorid mit einem Schmelzpunkt von   2020C.   



    B eis piel 3 : 1-Morpholino-1-0-chlorphenyl-3-methylbutan.    



   8g   1-Chlor-1-0-chlorphenyl-3-methylbutan   werden mit   6,'4   g Morpholin versetzt. Nach kurzer Zeit erkennt man den Beginn der Reaktion daran, dass sich das Gemisch sehr stark erwärmt. Nach Abklingen der Spontanreaktion wird 1 h gekocht und dann, wie in einem der vorhergehenden Beispiele beschrieben, aufgearbeitet. Die Base siedet bei   120 - 1220C/0, 4 mm.   Das Hydrochlorid schmilzt bei   2270C.   



   Beispiel4 :1-Hexamethylenimino-1-o-chlorphenyläthan. 



     4, 6   g Hexamethylenimin werden mit 20 ml   20% figer   Natronlauge versetzt. Anschliessend fügt man 8, 1 g 1-Chlor-1-o-chlorphenyläthan hinzu und erhitzt 1 h auf dem Wasserbad. Von den beiden entstandenen Schichten wird die obere abgetrennt und destilliert. Die Base siedet bei   90 - 1010C/0, 07 mm.   Das Pikrat schmilzt bei   157, 5 C.   



     Beispiel 5 :   1-N-Methyl-piperazino-l-phenylpropan. 



   Zu 14,7g   1-Chlor-1-phenylpropan   lässt man   20g   N-Methylpiperazin zufliessen. Man erhitzt 2 h unter Rückfluss und arbeitet, wie in Beispiel 2 beschrieben, auf. Die Base siedet bei   143-146 C.   Das Hydrochlorid schmilzt bei   244 C.   



   Beispiel6 :1-N-Methyl-piperazino-1-o-chlorphenylbutan. 



   14 g   1-Chlor-1-0-chlorphenylbutan   und 14 g N-Methylpiperazin werden 2 h am Rückfluss gekocht. 



  Anschliessend wird, wie in Beispiel 2 beschrieben, aufgearbeitet. Die Base siedet bei   169 -1760C/12 mm.   



  Das Hydrochlorid schmilzt bei 260, 50C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen der allgemeinen Formel : EMI2.2 in der X Wasserstoff oder 1 - 3 Substituenten, wie Halogen, Alkyl-, Amino- oder Nitrogruppen mit Ausnahme einer 4-Hydroxy-3-methbxy-oder einer 3, 4-Dimethoxygruppe auch Alkoxy- oder Hydroxygrup- <Desc/Clms Page number 3> pen bedeutet, worin Rl und R, gleich oder verschieden sind und Alkyl-, Hydroxyalkyl- oder Aralkylgruppen bedeuten oder mit oder ohne weiteres Heteroatom zu einem heterocyclischen Ring verbunden sind, wobei ferner Y einen geradlinigen oder verzweigten Alkylrest mit mindestens 3 Kohlenstoffatomen, einen Aryl-, Aralkyl- oder Cycloalkylrest bedeutet und von deren Salzen und quaternären Ammoniumverbindungen,
    dadurch gekennzeichnet, dass man Halogenverbindungen der allgemeinen Formel : EMI3.1 worin die Symbole X und Y wie oben definiert sind und Hal für ein Halogenatom steht, mit dem entsprechenden sekundären Amin in alkalischer Lösung oder Suspension umsetzt und dass man ein so erhaltenes tertiäres Amin, zur Bildung der Salze, mit Säuren behandelt, oder dass man es mit quarternisierenden Mitteln umsetzt.
AT171364A 1961-05-17 1962-05-15 Verfahren zur Herstellung von neuen tertiären Aminen und von deren Salzen und quartären Ammoniumverbindungen AT240370B (de)

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