AT238182B - Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen

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AT238182B
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acid
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pyrrolidine
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrrolidinverbindungen und deren Säureadditionssalzen. Im besonderen bezieht'sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrrolidinverbindungen, die in Form der freien Base die Formel : 
 EMI1.1 
 haben, worin    Rl   einen Alkylrest mit   2 - 4   Kohlenstoffatomen und R und   R   jeweils Wasserstoff oder Alkylreste mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei    R   für Wasserstoff steht, wenn    R   ein Alkylrest ist, 
 EMI1.2 
 erhältlichen Verbindungen, jene, worin R, n-Propyl ist und sowohl R2 als auch   R   Wasserstoff darstellen. 



   Die freien Basen der Pyrrolidinverbindungen, die die oben angegebene Formel haben, reagieren mit einer Vielfalt von organischen und anorganischen Säuren zu Säureadditionssalzen. Die Salzbildung erfolgt vorzugsweise durch Umsetzung der freien Base der Pyrrolidinverbindung mit einer Säure in einem inerten Lösungsmittel. Die Säureadditionssalze können durch Umsetzung mit alkalischen Reagentien, wie N atriumcarbonat, Natriumhydroxyd und Kaliumcarbonat, in die freien Basen umgewandelt werden. Einige Beispiele für die erfindungsgemäss erhältlichen pharmazeutisch verwertbaren Pyrrolidin-Säureadditionssalze, die für medizinische Zwecke verwendet werden können, sind das Hydrochlorid, Hydrobromid, Hydrojodid, Sulfat, Citrat, Acetat, Tartrat, Benzoat, Sulfamat, Maleat, Malat, Gluconat, Ascorbat und Toluolsulfonat. 



  Die freien Basen und Säureadditionssalze können in asymmetrischen Formen vorliegen. Aus praktischen Gründen wird gewöhnlich die racemische optische Form verwendet, obwohl das links-optische Isomere im allgemeinen einen höheren Wirkungsgrad besitzt als das entsprechende rechts-optische Isomere oder das Racemat. Es ist jedoch verständlich, dass sich die Erfindung sowohl auf die einzelnen optischen Isomeren als auch auf die racemischen oder ungetrennten Stoffe bezieht. 



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen besitzen eine wertvolle analgetische Wirksamkeit und sind imstande, heftige Schmerzen zu lindern, ohne dass sie die vielfachen Nebeneffekte der Alka- 
 EMI1.3 
 tgifte.Erfindungsgemäss werden die Pyrrolidinverbindungen der obigen Formel durch Hydrolyse einer Esterverbindung der Formel : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die Erfindung wird durch folgende Beispiele näher erläutert. 



   Beispiel   1 : 26, 5 g 1-Methyl-3- (m-acetoxyphenyl)-3-propylpyrrolidinwerdenzul50 ml 3n-Salz-   säure gegeben und die Mischung 2 h unter Rückfluss erhitzt und dann abgekühlt. Die Reaktionsmischung wird mit Natriumcarbonatlösung alkalisch gemacht, mit mehreren Portionen Äther extrahiert und der vereinigte Ätherextrakt getrocknet. Der Äther wird verdampft und der Rückstand unter vermindertem Druck destilliert, wobei das gewünschte   1-Methyl-3- (m-hydroxyphenyl) -3-propylpyrrolidin   erhalten wird. 



     DasHydrochloriddes 1-Methyl-3- (m-hydroxyphenyl)-3-propylpyrrolidinskann durch   Lösen der freien Base in Äther und Zugabe eines Überschusses von isopropanolischem Chlorwasserstoff hergestellt werden. 



  Das als Niederschlag anfallende Salz wird gesammelt und aus einer Isopropanol-Äther-Mischung umkristallisiert ; Fp.   145-146 C.   Das Hydrobromid kann in derselben Weise unter Verwendung von isopropanolischem Bromwasserstoff hergestellt werden. 



    Beispiel 2 : 25 gl-Methyl-3- (m-benzoyloxyphenyl)-3-propylpyrrolidinwerdenlangsamzu150inl    3n-Schwefelsäure zugegeben und die erhaltene Mischung   2 h unter Rückfluss   erhitzt. Die   Reaktionsmi-   schung wird gekühlt, mit Natriumcarbonatlösung alkalisch gemacht und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt wird getrocknet, der Äther abgedampft und der Rückstand im Vakuum destilliert, wobei das gewünschte 1-Methyl-3-(m-hydroxyphenyl)-3-propylpyrrolidin erhalten wird. 
 EMI3.1 
 

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Claims (1)

  1. -1-Methyl-3- (m-benzoyloxyphenyl) -3-propylpyrrolidinPATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung neuer Pyrrolidinverbindungen der Formel : EMI3.2 und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass eine Esterverbindung der Formel : EMI3.3 oder ein Säureadditionssalz davon hydrolysiert und gegebenenfalls die Pyrrolidinverbindung durch Umsetzung mit einer Säure in ein Säureadditionssalz und/oder das Säureadditionssalz in die freie Base um- EMI3.4 <Desc/Clms Page number 4>
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Wasser unter sauren Bedingungen mit einer Mineralsäure durchgeführt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung eines 1-Methyl-3- (m-hydroxyphenyl)-3-propylpyrrolidins oder eines Säureadditionssalzes davon, dadurch gekennzeichnet, dass ein 1-Methyl-3- - (m-acyloxyphenyl)-3-propylpyrrolidin mit einer wässerigen Mineralsäure hydrolysiert und gegebenenfalls das Pyrrolidin-Säureadditionssalz in die freie Base und erwünschtenfalls die freie Base in ein Säureadditionssalz umgewandelt wird.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die als Ausgangsmaterial verwendete Esterverbindung optisch racemisch ist und die erhaltene optisch racemische Pyrrolidinverbindung über ein Säureadditionssalz mit einer optisch aktiven organischen Säure in ihre optischen Isomeren getrennt wird.
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