AT211823B - Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden

Info

Publication number
AT211823B
AT211823B AT86060A AT86060A AT211823B AT 211823 B AT211823 B AT 211823B AT 86060 A AT86060 A AT 86060A AT 86060 A AT86060 A AT 86060A AT 211823 B AT211823 B AT 211823B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
alkyl
radical
general formula
molecular weight
new
Prior art date
Application number
AT86060A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Application granted granted Critical
Publication of AT211823B publication Critical patent/AT211823B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung neuer Derivate von Aryloxyessigsäuren mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften. 



   Es wurde gefunden, dass substituierte Aryloxyessigsäureamide der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin Ri einen Alkyl-, Alkenyl- oder Cycloalkylrest oder einen gegebenenfalls durch Halogenatome oder niedermolekulare Alkyl- oder Alkoxygruppen substituierten Phenyl- oder Benzylrest,   R2   einen niedermolekularen Alkyl- oder Alkenylrest,   R3   einen Alkylrest,   R4   einen niedermolekularen Alkylrest und X die direkte Bindung oder eine   Äthylen- oder   Vinylengruppe   (-CH-CH-bzw.-CH=CH-)   bedeuten, wobei Alkylreste Ri und R2 auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom verbunden sein können, pharmakologisch wertvolle Eigenschaften, insbesondere hypnotische, narkotische und anästhetische Wirksamkeit besitzen. 



   Man stellt die vorstehend definierten Verbindungen erfindungsgemäss her, indem man ein Carbaminylchlorid der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin Ri und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, in der Wärme auf ein Salz, insbesondere ein Alkalisalz, einer Aryloxyessigsäure der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 worin   R3,     R4   und X die obige Bedeutung haben, einwirken lässt. Unter Abscheidung entsprechender Chloride, z. B. Alkalimetallchloride, und Entwicklung von Kohlendioxyd bilden sich die gewünschten N, N-disubstituierten Amide. 



  Als Beispiele für erfindungsgemäss als Komponenten von Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in Betracht kommende Aryloxyessigsäuren der allgemeinen Formel (III) seien die 2-Methoxy- 4-acetyl-phenoxyessigsäure, 2-Methoxy-4-propionyl-phenoxyessigsäure,   2-Methoxy-4-n-butyryl-   phenoxyessigsäure, 2-Methoxy-4-isobutyryl-phen- 
 EMI1.4 
 die von den folgenden sekundären Aminen sich ableitenden Carbaminylchloride in Frage : Dimethylamin, Diäthylamin, N-Methylbenzylamin, N-Äthylanilin, N-n-Butylanilin, sowie die Carbaminylchloride anderer sekundärer Amine der aliphatischen, aromatischen, aromatisch-aliphatischen und cycloaliphatischen Reihe, sowie Pyrrolidino-, Piperidino- und Morpholinocarbaminylchlorid. 



   Das nachfolgende Beispiel soll die Herstellung der neuen Verbindungen näher erläutern. Teile bedeuten darin Gewichtsteile, welche sich zu Volumteilen wie g zu cm3 verhalten. Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben. 



   Beispiel : 11, 2 Teile 2-Methoxy-4-acetylphenoxyessigsäure werden in der berechneten Menge n-Natronlauge gelöst und die erhaltene Lösung des Natriumsalzes im Vakuum zur Trockene eingedampft. Das erhaltene Salz wird fein gepulvert, in 200 Teilen Xylol suspendiert und durch Abdestillieren von Xylol von Feuchtigkeit befreit. Man kühlt die erhaltene Suspension auf   20  ab,   tropft 7 Teile Dimethylcarbaminsäurechlorid zu und erhitzt anschliessend während 5 Stunden am Rückfluss zum Sieden. Nach dem Abkühlen wird von den abgeschiedenen Salzen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 filtriert, diese mit Äther nachgewaschen und die vereinigten Filtrate im Vakuum zur Trockene eingedampft.

   Der Destillationsrückstand liefert nach Kristallisation aus 100 Teilen Wasser 4, 5 Teile   2-Methoxy-4-acetyl-phenoxyessigsäure-   
 EMI2.1 
 enthält und bei 73  schmilzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden der allgemeinen Formel EMI2.2 worin R einen Alkyl-, Akenyl-oder Cycloalkylrest oder einen gegebenenfalls durch Halogenatome oder niedermolekulare Alkyl- oder Alkoxygruppen substituierten Phenyl- oder Benzylrest, R2 einen niedermolekularen Alkyl-oder Alkenylrest, R3 einen Alkylrest, R4 einen niedermole- kularen Alkylrest und X die direkte Bindung oder eine Äthylen- oder Vinylengruppe (-CH2-CH2- bzw.
    -CH=CH-) bedeuten, wobei Alkylreste Ri und R2 auch unter sich direkt oder über ein Sauerstoffatom verbunden sein können, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Carbaminylchlorid der allgemeinen Formel EMI2.3 worin Ri und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, in der Wärme auf ein Salz einer Aryloxyessigsäure der allgemeinen Formel EMI2.4 worin R3, R4 und X die obige Bedeutung haben, einwirken lässt.
AT86060A 1958-07-30 1959-07-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden AT211823B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH211823X 1958-07-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT211823B true AT211823B (de) 1960-11-10

Family

ID=4447513

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86060A AT211823B (de) 1958-07-30 1959-07-29 Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT211823B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT200578B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Aminoalkylderivaten von Azepinen
AT211823B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
DE2508947A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4-oxo-hexahydro-pyrazinoisochinolinderivaten
DE1158082B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkylendiaminderivaten und deren Salzen
DE940827C (de) Verfahren zur Herstellung von organischen Arsenverbindungen
DE963427C (de) Verfahren zur Herstellung neuer anaesthetisch wirkender Aminocarbonsaeureamide
DE1097995B (de) Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten
AT201587B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
DE1018869B (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkylpurinderivaten
CH368480A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
AT219613B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-heterocyclischen Verbindungen und deren Salzen
AT220619B (de) Verfahren zur Herstellung von Aminoalkylbenzhydryläthern
AT350579B (de) Verfahren zur herstellung neuer aryltrifluor- aethylamine, ihrer salze und optischen isomeren
DE939207C (de) Verfahren zur Herstellung von als Lokalanaesthetica verwendbaren basisch substituierten Fettsaeure-(2-chlor-6-methyl-aniliden) und ihren Salzen
AT236962B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Homopiperazin-Verbindungen
AT235836B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basisch substituierten Polymethylentetrahydrochinolinen
AT230364B (de) Verfahren zur Herstellung von 9,10-Dihydroanthracenen und ihren Säureadditionssalzen
AT270656B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Phthalazinen und von deren Säureadditions- und quaternären Ammoniumsalzen
AT201588B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
AT270654B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen
AT260935B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 5,6-Dihydro-5-oxo-11H-pyrido[2,3-b] [1,5] benzodiazepinen
DE1445648C (de) Homopiperazindenvate
AT267075B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen, am Stickstoff substituierten 3-(Dibenzo-[a,d]-1,4-cycloheptadien-5-yloxy)-nortropanen und von Salzen dieser Verbindungen
AT211316B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenthiazinverbindungen
AT265259B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen rechtsdrehenden und linksdrehenden Formen von 1-(β-Hydroxy- oder -Halogen-äthyl)-diphenylmethyl-piperidinen und ihren Salzen