AT270654B - Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen

Info

Publication number
AT270654B
AT270654B AT193667A AT193667A AT270654B AT 270654 B AT270654 B AT 270654B AT 193667 A AT193667 A AT 193667A AT 193667 A AT193667 A AT 193667A AT 270654 B AT270654 B AT 270654B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acid
general formula
sep
salts
hydrogen
Prior art date
Application number
AT193667A
Other languages
English (en)
Inventor
Kalman Dr Chem Ing Lanyi
Etel Chem Ing Institoris
Mr Pharm Ilona Erdelyi
Ida Fedor
Agota Dipl Chem Tombor
Original Assignee
Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet filed Critical Chinoin Gyogyszer Es Vegyeszet
Application granted granted Critical
Publication of AT270654B publication Critical patent/AT270654B/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen 
 EMI1.1 
 sitzen. In der USA-Patentschrift Nr. 2,985, 657 werden solche Piperazin-Derivate beschrieben, welche in l-Stellung eine Gruppe der Formel Ar. CO.   CHCH- und   in 4-Stellung ein heterocyclisches Radikal enthalten. Diese Verbindungen können durch Alkylierung der entsprechenden heterocyclischmonosubstituierten Piperazin-Derivate hergestellt werden. Gemäss der belgischenPatentschrift Nr. 614151 werden Phenylpiperazin-Derivate mit cyclischen Ketonen und Formaldehyd in Reaktion gebracht. Die ungarische Patentschrift Nr.   152 051   beschreibt ein Verfahren zur Herstellung neuer Piperazin-Derivate, nach welchem Alkyl- oder Aralkylpiperazine mit Alkyl- oder Aralkylketonen und Formaldehydkondensiert werden. 



   Es wurde gefunden, dass die neuen Piperazin-Derivate der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 worin   R3 eine Alkylgruppe,   
R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe, n eine ganze Zahl von 0 bis 3 und
R ein 5-oder 6   gliedriges,   mindestens ein Stickstoffatom enthaltendes, über ein Kohlenstoffatom an die Carbonylgruppe gebundenes heterocyclisches Radikal oder eine Gruppe der allgemeinen Formel : 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Formel I üben eine beruhigende Wirkung auf das zentrale Nervensystem aus und können in der Pharmazie besonders als narkosepotentierende Mittel, Analgetika und blutdrucksenkende Mittel verwendet werden.

   Ein wichtiger Vorteil der erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen ist ihre geringe   Toxizität ;   die Verbindungen der Formel I sind bedeutend weniger toxisch als die bekannten Alkyl- oder Aralkylpiperazin-Derivate. 



   Die geringere Toxizität der neuen Verbindungen wird durch die folgende Tabelle veranschaulicht. 



  (Die in der Tabelle angeführten Substituenten A und B sind in   l-und   4-Stellung an den Piperazinring gebunden.) 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> A. <SEP> N <SEP> (CH <SEP> CHN. <SEP> B <SEP> 
<tb> A <SEP> B <SEP> DL, <SEP> mg/kg <SEP> i. <SEP> v.
<tb> 



  CH3 <SEP> (CH2)3 <SEP> (CH2)2COC6H5 <SEP> 43,5
<tb> CH3(CH2)7 <SEP> (CH2)2COC6H5 <SEP> 18, <SEP> 5
<tb> C6H5CH2 <SEP> (CH <SEP> ) <SEP> COC6H5 <SEP> 25, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> COCO <SEP> (CH2)2COC6H3(OCH3)2 <SEP> 222,0
<tb> CH <SEP> OCO <SEP> (CH <SEP> COCCl <SEP> 83,0
<tb> C@H@OCO <SEP> (CH@)@COC@H@Br <SEP> 95, <SEP> 0
<tb> 25 <SEP> 2'2 <SEP> 6 <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 herstellen kann, indem man ein Keton der allgemeinen Formel 
 EMI3.1 
 worin   R\   R2 und n die oben angegebene Bedeutung haben und X für einen reaktionsfähigen Esterrest steht, mit einem Piperazin-Derivat der allgemeinen Formel 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 das Gemisch auf einem heissen Wasserbad 2 h lang erwärmt, und nach Abkühlen werden 50 ml Benzol zugefügt. 



   Der in Benzol unlösliche Teil (6 g   l-Carbäthoxy-piperazin-hydrobromid)   wird filtriert. Das Filtrat wird zur Trockne eingedampft und in Äthanol aufgenommen. Das Gemisch wird mit Salzsäure enthaltendem Äthanol angesäuert und zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird in Wasser aufgenommen und der abscheidende ölige Teil mit Benzol extrahiert. Die wässerige Phase wird mit Aktivkohle   geklärt,   filtriert, zur Trockne eingedampft und aus einem 1:2,5 Alkohol-Aceton-Gemisch umkristallisiert. Es werden 7, 2 g des 1-Carbäthoxy-4-[1-oxo-1-(4-chlor-phenyl)-2-methyl-äthyl(2)]-piperazin-hydrochlorids erhalten. Fp. 206 bis   2070C (Zersetzung). Analyse :   N% = 7, 69 (ber. 7, 76). 



   Beispiel 3 : 5, 22g 4-Chlorphenyl-y-brompropyl-keton und 6, 29 g   1-Carbäthoxy-piperazin   werden in 30 ml Benzol gelöst. Das Reaktionsgemisch wird 2 h lang unter Rückfluss erhitzt, worauf der in Benzol unlösliche Teil (4, 5 g) abfiltriert wird. Das Filtrat wird zur Trockne eingedampft und der Rückstand in Salzsäure enthaltendem Wasser aufgenommen. Die Lösung wird mit Benzol zweimal ausgeschüttelt, das aus der wässerigen Phase bei Raumtemperatur ausgeschiedene Produkt wird abgenutscht, mit Aceton gewaschen und getrocknet. 



   Das Produkt wird aus einem Gemisch von 5 ml Aceton und 25 ml Äthanol umkristallisiert. Es werden 2,5 g des 1-Carbäthoxy-4-[1-oxo-1-(4-chlor-phenyl)-butyl(4)]-piperazin-hydrochlorids erhalten. 



  Fp. 226 bis 227 C (Zersetzung). Analyse N%=7,43 (ber. 7,46). 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten der allgemeinen Formel EMI4.2 worin R3 eine Alkylgruppe, R2 Wasserstoff oder eine Alkylgruppe, n eine ganze Zahl von 0 bis 3 und R ein 5 - oder 6 gliedriges, mindestens ein Stickstoffatom enthaltendes, über ein Kohlenstoffatom an die Carbonylgruppe gebundenes heterocyclisches Radikal oder eine Gruppe der allgemeinen Formel :
    EMI4.3 in welcher R4 und R5 für Wasserstoff, Halogen, Alkyl oder Alkoxy stehen, mit der Massgabe, dass, falls n = 1 und R Wasserstoff bedeutet, mindestens eines der Symbole R4 und R5 nicht für Wasserstoff steht, bedeuten, und deren Salzen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Keton der allgemeinen Formel EMI4.4 worin Rl. R2 und n die oben angegebene Bedeutung haben und X für einen reaktionsfähigen Esterrest steht, mit einem Piperazin-Derivat der allgemeinen Formel : EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> worin R3 die oben angegebene Bedeutung hat, umsetzt und die so erhaltenen Verbindungen gegebenenfalls mit Säuren in ihre Salze überführt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Ausgangsmaterial Verbindungen der allgemeinen Formel III verwendet, worin X ein Halogenatom, eine Alkylsulfonyloxy- oder Arylsulfonyloxy-Gruppe bedeutet.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass X füreinChloratom, Bromatom oder eine Methansulfonyloxy-, Benzolsulfonyloxy-oder Toluolsulfonyloxy-Gruppe steht.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart eines säurebindenden Mittels durchgeführt wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als säurebindendes Mittel Alkalihydroxyde, Alkalicarbonate oder Alkalihydrogencarbonate verwendet.
    6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als säurebindendes Mittel einen Überschuss des Piperazin-Derivates der Formel IV verwendet.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels, vorteilhaft Benol oder Toluol, durchgeführt wird.
    8. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Abwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt wird.
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass man die freien Basen der Formel I mit Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Phosphorsäure, Schwefelsäure, Benzoesäure, Oxalsäure, Milchsäure, Citronensäure oder Maleinsäure in ihre Salze überführt.
AT193667A 1966-12-30 1967-02-28 Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen AT270654B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HUCI000688 1966-12-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT270654B true AT270654B (de) 1969-05-12

Family

ID=10994333

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT193667A AT270654B (de) 1966-12-30 1967-02-28 Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT270654B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2005134A1 (de) 3-Oxo-2,3-dihydro-l,4-benzoxazinderivate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
AT270654B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen
DE1251765B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 5H - Dihydrothiopyrano [4 3 d] pynmidinen
CH509311A (de) Verfahren zur Herstellung von N-(tert.-Aminoalkyl)-amidderivaten
DE2114884A1 (de) Basisch substituierte Derivate des 1(2H)-Phthalazinons
DE1620325C3 (de) Disubstituierte Isoxazolverbindungen
AT273142B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Piperazin-Derivaten und deren Salzen
CH356121A (de) Verfahren zur Herstellung von N-monosubstituierten Amiden vona-Aminoalkyl-a-phenyl-essigsäuren
DE963427C (de) Verfahren zur Herstellung neuer anaesthetisch wirkender Aminocarbonsaeureamide
DE1185615B (de) Verfahren zur Herstellung von 1, 4-disubstituierten Piperazinen
AT211823B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aryloxyessigsäureamiden
DE949232C (de) Verfahren zur Herstellung therapeutisch wertvoller basischer substituierter Essigsaeureester
CH496004A (de) Verfahren zur Herstellung neuer Piperazin-Derivate
CH390940A (de) Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzdioxanderivaten
AT337704B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 3,4-dihydrocarbostyrilderivaten und deren salzen
AT343119B (de) Verfahren zur herstellung neuer 10h-thieno (3,2-c) (1) benzazepin-derivate und deren saureadditionssalze
AT276404B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pteridinen
AT273149B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen N-Aminoacyl-3,4-dihydro-(2H)-1,4-benzoxazinen und ihren Salzen
AT242137B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Derivaten des 4-Aminobutin-(2, 3)-ols-1 und deren Salzen
AT274820B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pteridinen
AT258899B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Aminoalkyl-substituierten 1,3,4-Oxadiazolen und ihren Salzen
AT256072B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Amino-halogen-benzylaminen und deren Additionssalzen mit Säuren
AT248441B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Salicylsäurederivaten
DE1814625C (de) Zimtsaureamide
AT265259B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen rechtsdrehenden und linksdrehenden Formen von 1-(β-Hydroxy- oder -Halogen-äthyl)-diphenylmethyl-piperidinen und ihren Salzen