CH356121A - Verfahren zur Herstellung von N-monosubstituierten Amiden vona-Aminoalkyl-a-phenyl-essigsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-monosubstituierten Amiden vona-Aminoalkyl-a-phenyl-essigsäuren

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CH356121A
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Dennison Aspergren Brooke
Bruce Moffett Robert
Eugene Speeter Merrill
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Upjohn Co
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von N-monosubstituierten Amiden von   a-Aminoalkyl-a-phenyl-essigsäuren   
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von neuen N-monosubstituierten Amiden von   a-Aminoalkyl-a-phenyl-essigsäuren    der Formel
EMI1.1     
 worin n eine ganze Zahl von 2 bis 6, R einen gegebenenfalls substituierten niedrigen   Kohlenwasserstoff-    rest,   Ri    Wasserstoff oder einen gegebenenfalls substituierten niedrigen Kohlenwasserstoffrest und Y einen tertiären Aminorest bedeutet. Diese Verbindungen können z. B. in Koordinationskomplex-oder   Additionsverbindungen,    wie Säureadditionssalze, quarternäre Ammoniumverbindungen, Aminoxyde und Aminoxyd-Säureadditionssalze übergeführt werden.

   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,   dal3    man die Nitrilgruppe einer Verbindung der Formel
EMI1.2     
 zur Carboxylgruppe verseift, diese sodann halogeniert und in der Säurehalogenidgruppe das Halogen durch den   Rest-NHR    ersetzt. Die Kohlenwasserstoffreste R und   Ri    können durch indifferente Substituenten, wie Chlor, Brom, Jod, Nitro, Hydroxyl., einen niedrigen   Alkoxy-,    einen niedrigen tert. Aminorest, substituiert sein.



   Man kennt eine grosse Zahl von   a-tert.    Aminoalkyl-a-phenyl-acetamiden mit therapeutischer und pharmakologischer Wirksamkeit :   Bockmuhl    und Mitarb. D. P. Nr. 731561 ;   Bocknühl    und Mitarb. Ann.



  56152 (1948) ; Cheney und Mitarb. J. Org. Chem.



  17771 (1952) ; Wheatley und Mitarb. J. Org. Chem.



  19794 (1954) ;   S, peeter    USA Nr. 2 647 926. Diese unsubstituierten Amide, das heisst primäre Amine, sind wegen ihrer anticholinergischen Eigenschaften besonders bemerkenswert. So hat z. B. 4-Dimethylamino2,   2-diphenyl-valeramid ungewöhnlich    gute antispasmische und antisekretorische Wirkung. 2, 2-Dimethyl-a,   a-diphenylFlSyrrolidin-butyramid      ist eben-    falls ein aussergewöhnlich wirksames antisekretorisches Mittel. Diese N-nichtsubstituierten Amide besitzen auch oxytocische und diuretische Wirksamkeit, obschon diese Eigenschaften offenbar bis jetzt nicht beobachtet wurden.



   Es wurde nun gefunden, dal3, wenn man eines der N-Wasserstoffatome dieser bekannten Amide durch einen gegebenenfalls substituierten niedrigen Kohlenwasserstoffrest ersetzt, neue Verbindungen mit vollkommen anderen und unerwarteten Kombinationen der Eigenschaften erhalten werden. Diese neuen erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen sind gekennzeichnet durch gute oxytocische und diuretische Wirksamkeit und Freiheit von   merklicher    anticholinergischer Wirkung und eignen sich deshalb als uterine Stimulantien (Oxytocica) oder als Diuretica in solchen Fällen, wo anticholinergische   Wirkung un-    erwünscht ist. Ausserdem haben Verbindungen, in denen der N-Substituent ein unsubstituierter niedrigaliphatischer Kohlenwasserstoffrest ist, überlegene oxytocische und diuretische Eigenschaften, insbesondere diejenigen der 4-tert.

   Amino-2, 2-diphenyl-valeramidreihe.



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann durch folgendes Formelschema wiedergegeben werden Phenyl) :
EMI2.1     

Die Stufen   I    und II können nach den oben genannten Angaben in den Veröffentlichungen von Bockmühl und Clarke durchgeführt werden. Stufe III wird vorteilhaft in einem inerten   Verdünnungs-oder    Lösungsmittel der oben erwähnten Art durchgeführt.



  Das Amin wird am besten langsam unter Kühlen der Reaktionsmischung zugesetzt, z. B. im Eisbad. Falls erforderlich, kann man nachher z. B. auf dem Dampfbad leicht erwärmen. Anstelle der Phosphorchloride kann man in Fällen, bei welchen die   CH-Gruppe    nicht Athylen oder
EMI2.2     
 ist, Thionylchlorid verwenden.



   Die Ausgangsprodukte für die Stufe I können wie folgt erhalten werden :
EMI2.3     

Die Stufen IV und V lassen sich nach den Angaben der oben zitierten Publikationen, speziell nach denjenigen von Cheney, Wheatley und Clarke, durchführen.



  Durch geeignete Wahl der Alkylendihalogenide, Halo hydrine und sekundären Amine ist es leicht möglich, irgendeinen der für die Herstellung der erfindungsgemässen Verbindungen benötigten Ausgangsstoffe zu erhalten.



   Wie gesagt, kann   Rl    Wasserstoff oder wie R ein gegebenenfalls substituierter Kohlenwasserstoffrest sein, z. B. niedrig Alkyl, niedrig Alkenyl, niedrig   cycloaliphatisch, nied ! rig    Aralkyl, niedrig Aryl. Die   Alkylengruppe C"H2n kann    gradkettig oder verzweigt sein und 2 bis 6 Kohlenstoffatome enthalten, wie Propylen, Butylen, Amylen und Hexylen, sowie deren isomere Formen.



   Beispiele für niedrige Alkylgruppen für R und   R1    sind Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl, einschliesslich deren isomeren Formen. Beispiele für niedrige Alkenylgruppen sind Allyl,   1-Propenyl,    die verschiedenen   Butenyle,    Hexenyle und   Octenyle,    einschliesslich deren isomeren Formen. Beispiele für niedere cycloaliphatische Gruppen sind Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Methyl-cyclopentyl, Cyclohexyl, Dimethylcyclohexyl, Cyclohexenyl und ihre Isomere. Beispiele für niedrige Aralkylgruppen sind Benzyl, Methylbenzyl, Phenetyl und deren isomere Formen. Beispiele für niedrige Arylgruppen sind Phenyl,   Tolyl,    Xylyl, Chlorphenyl, Dichlorphenyl, Chlortolyl und ihre isomeren Formen. Beispiele für tert.

   Aminreste sind die niedrigen Di-alkylaminreste, in denen die Alkylreste gleich oder verschieden und Methyl,   Athyl,    Propyl, Butyl, Hexyl, Octyl sein   kön-    nen und deren isomere Formen ; ausserdem können die Alkylreste zu einer gesättigten heterocyclischen Gruppe verbunden sein, z. B.   Pyrrolidin-,    Morpholinund Piperidinreste und deren Homologe, wie z. B.



     2-Methyl-morpholin,    2,   2-Dimethyl-pyrrolidin,      4-Me-      thyl-piperidin.   



   Die erfindungsgemäss erhältlichen Amide können z. B. durch längere Behandlung mit   Wasserstoffper-    oxyd, anschliessendes Zerstören von überschüssigem   H202    mit Platin/Kohle und übliche Isolierungsmassnahmen in ihre N-Oxyde übergeführt werden.



   Wie oben festgestellt, unterscheiden sich die erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen von den entsprechenden   N-unsubstituierten    Amiden durch das Fehlen einer merklichen anticholinergischen Wirksamkeit, bei gleichzeitiger Beibehaltung oder sogar   Ubertreffung    der oxytocischen und   diuretischen    Wirkung der unsubstituierten Amide. Sie eignen sich deshalb speziell zur Stimulierung des Uterus und zur Diurese in Fällen, wo anticholinergische Nebenwirkungen unerwünscht sind.

   Für solche Zwecke verabreicht man die Basen mit grösstem Vorteil in Form ihrer Säureadditionssalze mit pharmakologisch annehmbaren Säuren wie Salzsäure,   Bromwasserstoff-    saure, Schwefel-, Phosphor-,   Milch-,    Zitronen-, Essig-, Wein-, Benzoe-,   Salicylé,    Bernstein-und Essigsaure.



   Die in der folgenden Tabelle angeführten Daten zeigen die verschiedenen abweichenden Wirkungen, wie sie oben erwähnt wurden. Der   antispasmodische    Index wurde durch intravenöse Verabreichung an   Thiry-Vella-Hunde    und Vergleich mit Atropin 1, 0 bestimmt (niedrige Werte bedeuten geringe Wirksamkeit). Die   antisekretorische    Wirkung wurde durch intravenöse Verabreichung an Ratten bestimmt und als   ED50    in   mg/kg-die    effektive Dosis zur Herabsetzung der gastrischen Sekretion um   50e ange-    geben (niedrige Werte entsprechen hoher Wirksamkeit).

   Die oxytocische (uterine) Wirksamkeit wurde durch intravenöse Verabreichung an Katzen in Dosen von 0, 25-2 mg/kg bestimmt und je nach dem Grad der Stimulierung wie folgt bewertet : G = gut, P = merklich, F = genügend, S = schwach, N = keine und M = minus (Entspannung). Die diuretische Wirkung wurde durch orale Verabreichung an Ratten in Dosen von 5, 10 und 20   mg/kg    bestimmt und in folgender Weise bewertet :   E    = ausgezeichnet, G = gut, F = genügend, M = schwach, Sl = sehr schwach und N = keine.



   Pharmakologische Wirksamkeit von Verbindungen der Formel :
EMI3.1     

Anti-Anti-Uterine Wirkung Diuretische Wirkung
Verbindung spasmodischer sekretorische Dose Dose
Index Wirkung Wertung mg/kg Wertung   ose   
Gruppe   I-Y-CnH2ri Y-CH (CH3) CH2    Bekannter Typ :   R = H    1, 0 0, 5 F 0, 5   M    10 Y = Dimethylamino Sulfat Erfindungsgemäss :

   R = CH3  <  0, 1  >  1, 0 G 0, 25 E 5 Y = dito HC1 
Anti-Anti-Uterine Wirkung   Diuretische    Wirkung    Verbindung spasmodischer sekretorische Dose Dose Wertung Wertung
Index Wirkung mg/kg mg/kg      R    = CH2CH3 0, 1 1, 0   P    1, 0 E 5   Y    = dito HCl R = CH (CH3) 2  <  0, 1 1, 0 G 0, 25 E 5 Y   =    dito HCl   R    = CH2CH = CH2 0, 1  >  1, 0   P    1, 0 G 20 Y = dito HC1 R=C6H11 ¯ ¯ G 0, 5 F 10 Y = dito HCl R = C6H5 ¯ ¯ N 1, 0 Sl 10 Y = dito HCl R=CH2CH2OH ¯ - S1 1, 0 E 20 Y = dito HC1    R = CH3 ¯  > 1, 0 SI 8, 0 E 20    Y = dito Aminoxyd Gruppe II -Y-CnH2n = Y-(CH2)n Erfindungsgemäss :

  
EMI4.1     


<tb> R=CH3 <SEP> n=2 <SEP> 0,1 <SEP>  < 1,0 <SEP> P <SEP> 1,0 <SEP> E <SEP> 20
<tb> Y <SEP> = <SEP> DiÏthylamin <SEP> n <SEP> = <SEP> 3 <SEP> ¯ <SEP>  > 1,0 <SEP> S1 <SEP> 1,0 <SEP> N <SEP> 20
<tb> HCl
<tb>  R = dito ¯ - P 2, 0 E 10 Y   =    Diisopropylamin n =2 HCl R = dito ¯  < 1,0 M 1, 0 1, 20 Y = 2-Methylpyrrolidin n   =2    HC1 Bekannter Typ :   R = H    0, 2 0, 2   si    1, 0 N 20 Y = dito n =2 HC1 Erfindungsgemäss : R = CH3  <  0, 1  >  1, 0   si    1, 0 E 20 Y = 2, 2-Dimethyl pyrrolidin n   =2    HCl 
Anti-Anti-Uterine Wirkung   Diuretische    Wirkung
Verbindung spasmodischer sekretorische Dose Dose
Index Wirkung   Wertung mglkg    Wertungg Bekannter Typ :

   R = H 0, 1   0,    5 G 1, 0- Y = dito n   =2    Sulfat Erfindungsgemäss : R = CH3  <  0, 1  >  1, 0   P    2,   0    N 20 Y = Pyrrolidin n   =3    Methobromid Bekannter Typ :   R = H    1, 0 0, 2   M    2, 0- Y   =    dito n =2 Methobromid
Aus diesen Angaben ersieht man, dass in der anticholinergischen Aktivität (antispasmodischen und antisekretorischen Aktivität) zwischen den bekannten N-nichtsubstituierten Amiden und den neuen N-monosubstituierten Amiden der Erfindung ein ausgesprochener Unterschied vorhanden ist.

   Diese Daten zeigen auch die hohe oxytocische Wirksamkeit der neuen Verbindungen, in denen der Substituent am Stickstoffatom ein unsubstituierter aliphatischer niedriger Kohlenwasserstoffrest ist, speziell bei den Verbindungen der Gruppe   I.   



   Beispiel 1
Herstellung von 4-Dimethylamino-N-isopropyl
2, 2-diphenyl-valeramid und dessen Salzen A. Saures Sulfat der 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl   valeriansdure.   



   Eine Lösung von 600 ml konzentrierter Schwefelsäure und 350 ml Wasser wird im Eisbad gekühlt und dann unter Rühren allmählich in einen Drei  literkolben gegeben,    der 500 g (1, 8 Mol)   4 Dimethyl-    amino-2, 2-diphenyl-valeronitril (Cheney und Mitarb., siehe oben) enthält. Die Reaktionsmischung wird unter Rühren 5 Stunden auf   150  C    erhitzt und über Nacht stehengelassen, dann durch ein Sinterglasfilter filtriert. Das erhaltene feste Rohprodukt wird mit kaltem absolutem Athanol gewaschen und aus 3   1    Methanol umkristallisiert. Man erhält so 627 g   (88 O/o    Ausbeute) des sauren Sulfats der 4-Dimethylamino2,   2-diphenyl-valeriansäure,    vom Smp. 220 bis 222  C.



  B.   Saures Szzlfat des 4-Dimethylamino-2, 2-       diphenyl-valeriansäurechlorids.   



   Zu 350 g (0,885 Mol) des gemϯ Abschnitt A dieses Beispiels erhaltenen sauren Sulfats der 4-Dimethylamino-2,   2-diphenyl-valeriansäure    gibt man unter Rühren rasch 525   ml    Thionylchlorid. Man rührt 1, 5 Stunden bei Zimmertemperatur und dann eine Stunde auf dem Dampfbad. Das überschüssige Thionylchlorid wird unter vermindertem Druck bei   50     C abdestilliert, bis die Mischung fest wird. Dann setzt man 500   ml    Benzol zu und destilliert etwa die Hälfte unter vermindertem Druck ab. Die erhaltene Mischung wird filtriert, der Rückstand nacheinander mit Benzol und Äther gewaschen und im   Vakuum-    exsikkator über Calciumchlorid getrocknet.

   Man erhält so 355 g   (97"/a Ausbeute)    des sauren Sulfats 4-Dimethylamino-2,   2-diphenyl-valeriansäurechlorids    in kristalliner Form.



  C. 4-Dimethylamino-N-isopropyl-2, 2-diphenyl valeramid, freie Base.



   Zu einer Mischung von 400 ml Benzol und 207 g (0, 5 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2,   2-diphenyl-valeriansäurechlorids (Abschnitt    B dieses Beispiels) gibt man unter Kühlen im Eisbad nach und nach 177, 6 g (3 Mol) Isopropylamin. Die Mischung wird eine Stunde auf dem Dampfbad erwärmt und filtriert. Das Filtrat wird mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Benzol abdestilliert.



  Das zurückbleibende   51    wird rasch fest. Man   kristalli-    siert aus   200    ml Cyclohexan um. Das umkristallisierte Produkt wird mit einer L¯sung von 100   ml    konzentrierter Salzsäure und 500 ml Wasser geschüttelt. Die Mischung wird filtriert und der Rückstand mit Wasser gewaschen. Die mit dem Waschwasser vereinigte Säurelösung wird alkalisch gestellt, wobei sich eine ziemlich ölige feste Substanz bildet. Diese wird mit Benzol extrahiert, die Benzollösung über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zur Trockne eingedampft.

   Der feste Rückstand wird aus 200   ml    Cyclohexan umkristallisiert, wobei man 80, 3 g (47,   5 /oAus-    beute)   4-Dimethylamino-N-isopropyl-2,    2-diphenylvaleramid vom Smp. 115-117"C erhält. 



   Analyse :
Ber. für   C22H30N2O    : C, 78, 06 ; H, 8, 93 ; N, 8, 28.



   Gef. : C, 78, 16 ; H, 8, 89 ; N, 8, 29.



  D. 4-Dimethylamino-N-isopropyl-2, 2-diphenyl valeramid-Chlorhydrat.



   Zu einer Lösung von 4-Dimethylamino-N-iso  propyl-2,    2-diphenyl-valeramid (Abschnitt C dieses Beispiels) in Methyläthylketon gibt man eine Lösung von Chlorwasserstoff   in Athylalkohol.    Das so erhaltene Chlorhydrat schmilzt bei   216-218 C    und hat folgende Analysenwerte :
Analyse :
Ber. für   C22H, lCIN20    :
C, 70, 47 ; H, 8, 33 ; Cl, 9, 64 ; N, 7, 47.



   Gef. : C, 70, 22 ; H, 8, 37 ; Cl, 9, 50 ; N, 7, 73.



  E. 4-Dimethylamino-N-iso pro pyl-2, 2-di phenyl valeramid-methobromid
In einen Kolben, der eine kalte Lösung von 46 g 4-Dimethylamino-N-isopropyl-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt C dieses Beispiels) in 100 ml Benzol gelöst enthält, gibt man einen   thberschuss    an kaltem Methylbromid. Der Kolben wird dicht verschlossen 6 Tage bei Zimmertemperatur stehengelassen. Das Methobromid wird durch Zugabe von Ather ausgefällt und zeigt nach dem Umkristallisieren aus einer Äther-Äthylacetatmischung den Smp.   155-158  C.   



   Analyse :
Ber. für   C23H33BrN2O    :
C, 63, 73 ; H, 7, 67 ; Br, 18, 44 ; N, 6, 46.



   Gef. : C, 64, 09 ; H, 7, 71 ; Br, 18, 27 ; N, 6, 36.



   Beispiel 2
Herstellung von   N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-   
2,   2-Diphenyl-valeramid    und dessen Salzen A. N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl valeramid, freie Base.



   Insgesamt 45, 5 g   (0,    11 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2,   2-diphenyl-valeriansäure-    chlorids (Beispiel   1,    Abschnitt B) werden in kleinen Portionen zu einer Lösung von 54, 5 g (0, 55 Mol) Cyclohexylamin in 150 ml trockenem Benzol gegeben.



  Während dieses Zusatzes und nachher noch weitere 5 Stunden wird unter Rühren im Eisbad gekühlt.



  Man bringt die Mischung dann auf Zimmertemperatur, filtriert und extrahiert das Filtrat mit mehreren Portionen verdünnter Salzsäure. Die vereinigten wässrigen Säureextrakte werden alkalisch gemacht und mit Benzol extrahiert. Die Benzollösung wird getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft.



  Der feste Rückstand wird aus   50 /aigem    wässrigem Isopropylalkohol umkristallisiert. Man erhält so N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid vom Smp.   80-90  C.    Eine Probe dieses Produktes hat nach dem Trocknen bei 78  C unter vermindertem Druck den Smp.   94-97     C und folgende Analyse :
Ber. für   C2, H 34N20 : C,    79, 32 ; H, 9, 05 ; N, 7, 40.



   Gef. : C, 79, 66 ; H, 8,   91    ; N, 7, 48.



  B. N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl valeramid-chlorhydrat.



   Eine Lösung von   1    g   HC1    in 3, 8 ml Athanol gibt man zu einer Lösung von 4 g (0, 011 Mol) N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) in Athylacetat. Auf Zusatz von Äther fällt das Chlorhydrat als harzartige Masse aus. Nach Umkristallisieren aus Athylacetat erhält man das Chlorhydrat als kristallines Produkt vom Smp.   189-191 C,    und folgender Analyse :
Ber. für   C25H35CIN2O    :
C, 72, 35 ; H, 8, 50 ; Cl, 8, 54 ; N, 6, 75.



   Gef. : C, 72, 07 ; H, 8, 64 ; Cl, 8, 40 ; N, 6, 22.



  C. N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl valeramid-methobromid.



   Ersetzt man im Verfahren des Beispiels   1,    Abschnitt E das   Ausgangsamid    durch N-Cyclohexyl-4dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) so erhält man N-Cyclohexyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid-methobromid vom Smp.   130-135  C    und folgender Analyse :
Ber. für   C26H37BrN2O    :
C, 65, 95 ; H, 7, 88 ; Br, 16, 88 ; N, 5, 92.



   Gef. : C, 66, 55 ; H, 7, 98 ; Br, 16, 38 ; N, 5, 67.



   Beispiel 3
Herstellung von 4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2 diphenyl-valeramid und dessen Salzen A. 4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl valeramid, freie Base.



   Zu einer Suspension des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2,   2-diphenyl-valeriansäurechlorids    (Beispiel   1,    Abschnitt B) in Benzol gibt man unter   Küh-    lung im Eisbad langsam und unter Rühren so viel einer Lösung von Methylamin in Benzol, dass ein Überschuss des letzteren vorhanden ist. Die Reaktionsmischung wird eine Stunde am Rückfluss gekocht und dann mit Wasser und verdünnter Salzsäure versetzt.



  Die wässrige Phase wird abgetrennt, mit Benzol gewaschen und mit Natronlauge alkalisch gestellt. Das 4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid scheidet sich in fester Form aus. Nach dem Umkristallisieren aus Isopropylalkohol schmilzt es bei   168-169  C    und hat folgende Analyse :
Ber.   für C20H26N2O    : C, 77,   38    ; H, 8, 44 ; N, 9, 03.



   Gef. : C, 77,   71    ; H, 8, 46 ; N, 9, 22.



  B. 4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl valeramid-chlorhydrat.



     4-Dimethylamino-N-methyl-2,    2-diphenyl-valeramid-chlorhydrat, hergestellt durch Zugabe eines   kleinen tZberschusses    einer Lösung von   HC1    in Athylalkohol zu einer Lösung von 4-Dimethyl amino-N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) in Athylacetat, hat den Smp. 219 bis 221  C und folgende Analyse :
Ber. für   C2oH27ClN20    :
C, 69, 24 ; H, 7, 84 ; Cl, 10, 22 ; N, 8, 08.



   Gef. : C, 69, 17 ; H, 7,   58 ; CI,    10, 10 ; N, 8,   31.   



     C. 4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl-    valeramid-methobromid.



   Nach dem Verfahren des Beispiels   1,    Abschnitt E, werden 40 g Methylbromid mit 10 g 4-Dimethylamino N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) in 100 ml Benzol gelöst versetzt. Das so erhaltene Methobromid schmilzt bei 190-192  C und hat folgende Analysenwerte :
Ber. für C2lH29BrN20 :
C, 62, 22 ; H, 7, 21 ; Br, 19, 71 ; N, 6, 91.



   Gef. : C, 62, 16 ; H, 7, 03 ; Br, 19, 65 ; N, 6, 90.



   Beispiel 4
Herstellung von 4-Dimethylamino-N-Ïthyl-2, 2 diphenyl-valeramid und deren Salzen A.   4-Dimethylamino-N-athyl-2, 2-diphenyl-    valeramid, freie Base.



   Eine Lösung von 45 g   (1    Mol) Athylamin in 200 ml Benzol gibt man unter Rühren nach und nach zu einer Suspension von 82, 8 g   (0,    2 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2, 2-diphenylvalerylchlorids (Beispiel   1,    Abschnitt B) in 100 ml Benzol. Die Mischung wird eine Stunde am   Rück-    fluss erhitzt. Unter Rühren gibt man eine Lösung von 100 ml konzentrierter   HC1    in 200 ml Wasser, trennt die wässerige Phase ab und versetzt sie mit 400 ml   200/piger    Natronlauge. Der erhaltene feste Niederschlag wird aus Isopropylalkohol umkristallisiert.



  Man erhält so in   84 feiger    Ausbeute das 4-Dimethylamino-N-Ïthyl-2, 2-diphenyl-valeramid vom Smp. 133 bis 135 C und folgender Analyse :
Ber.   fürC2jH26N > O    : C, 77, 73 ; H, 8, 70 ; N, 8, 64.



   Gef. : C, 78, 07 ; H, 8, 40 ; N, 8, 42.



  B.   4-Dimethylamino-N-dthyl-2,    2-diphenyl   valeramid-chlorhydrat.   



   Zu einer Lösung von 16, 2 g (0, 05 Mol) 4-Dimethylamino-N-Ïthyl-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) in Athylacetat gibt man einen kleinen   Überschuss äthylalkoholischer Salzsäure.   



  Man erhält das Chlorhydrat in 86 %iger Ausbeute.



  Es hat den Smp.   197-199     C und folgende Analyse :
Ber. für   CHCINO    :
C, 69, 88 ; H, 8, 10 ; Cl, 9, 82 ; N, 7, 76.



   Gef. : C, 69, 69 ; H, 7, 83 ; Cl, 9, 66 ; N, 7, 63.



  C.   4-Dimethylamino-N-athyl-2, 2-diphenyl-    valeramid-methobromid.



   Arbeitet man wie im Beispiel   1,    Abschnitt E, unter Verwendung von 50 g Methylbromid und einer
Lösung von 16, 2 g (0, 05 Mol) 4-Dimethylamino-N äthyl-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) in 100 ml Benzol, so erhält man in   9 8 neiger    Ausbeute das   4-Dimethylamino-N-äthyl-2,    2-diphenylvaleramid-methobromid. Diese Verbindung hat nach dem Umkristallisieren aus Isopropylalkohol den Smp.



     176-178     C und folgende Analyse :
Ber. für   C22H3BrN2O    :
C, 63, 00 ; H, 7, 45 ; Br, 19, 06 ; N, 6, 68.



   Gef. : C, 62, 86 ; H, 7, 16 ; Br, 18, 83 ; N, 6, 78.



   Beispiel 5
Herstellung von   N-Allyl-4-dimethylamino-2,    2 diphenyl-valeramid und deren Salzen A. N-Allyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl valeramid, freie Base.



   Zu einer Suspension von 82, 8 g (0, 2 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2, 2-diphenylvalerylchlorids (Beispiel   1,    Abschnitt B) in 100 ml Benzol gibt man unter Rühren nach und nach 57, 1 g Allylamin   (1    Mol) und erhitzt eine Stunde am   Rück-    fluss. Die Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 4, Abschnitt A. Man erhält so rohes N-Allyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid, das nach dem Umkristallisieren aus Isopropylalkohol 56, 8 g (84, 4 % Ausbeute) bei 99-101¯C schmelzendem Produkt gibt, d'as folgende Analyse ergibt :
Ber.   fürC22H28N2O    : C, 78, 53 ; H, 8, 39 ; N, 8, 33.



   Gef. : C, 78, 78 ; H, 8, 32 ; N, 8, 59.



  B. N-Allyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl valeramid-chlorhydrat.



   Zu einer Lösung von 16, 8 g (0, 05 Mol) N-Allyl4-dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels) in 100 ml Athylacetat, gibt man die theoretisch erforderliche Menge HCl in   Athylalkohol.   



  Man lässt die Mischung im Kühlschrank stehen, wobei das Chlorhydrat auskristallisiert. Nach dem Abfiltrieren, Waschen mit Benzol und Trocknen erhält man 13, 5 g   (721)/o    Ausbeute) des bei 167 bis    170  C    schmelzenden Produktes mit folgenden Analysendaten :
Ber. für   C22H29CIN2O    :
C, 70, 85 ; H, 7, 84 ;   Cl,    9, 51 ; N, 7, 15.



   Gef. : C, 70, 55 ; H, 7, 59 ; Cl, 0, 53 ;   N,    7, 25.



  C. N-Allyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl valeramid-methobromid.



   Arbeitet man wie im Beispiel   1,    Abschnitt E, unter Verwendung von 50 g Methylbromid und 16, 8 g (0, 05 Mol) N-Allyl-4-dimethylamino-2, 2-diphenylvaleramid (Abschnitt A dieses Beispiels) so erhält man das Methobromid, das nach dem Umkristalli sieren aus Isopropylalkohol in   9 8 böiger    Ausbeute gereinigtes Produkt vom Smp.   167-169"C    und fol    genden    Analysenwerten ergibt :
Ber. für   C2, H3lBrN20 :   
C, 64, 03 ; H, 7, 24 ; Br, 18, 53 ; N, 6, 50.



   Gef. : C, 63, 94 ; H, 7, 18 ; Br, 18, 76 ; N, 6, 29. 



   Beispiel 6
Herstellung von N- (n-Butyl)-4-dimethylamino-2, 2 diphenyl-valeramid und dessen Methobromid
70 g   N- (n-Butyl)-4-dimethylamino-2,    2-diphenylvaleramid (freie Base) wird als dickes   01    nach der Arbeitsweise des Beispiels 5, Abschnitt A erhalten, indem man das Allylamin durch 1 Mol Butylamin ersetzt.



   Zu einer Lösung von 17, 5 g (0, 05 Mol) N- (n Butyl)-4-dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid in 100 ml Benzol gibt man 50 g Methylbromid. Nach einer Woche gibt man Ather zu, wobei sich ein Harz ausscheidet. Die Kristallisation wird eingeleitet durch tropfenweisen Zusatz von   Ather    zu einer siedenden Lösung des Harzes in ¯thylacetat. Das so erhaltene Methobromid wiegt nach dem Trocknen   17 g    (77, 5    /o    Ausbeute) ; Smp.   175177 C.   



   Analyse :
Ber. für   C24H3sBrN2o   
C, 64, 42 ; H, 7, 88 ; Br, 17, 86 ; N, 6, 82.



   Gef. : C, 64, 61 ; H, 7, 73 ; Br, 17, 89 ; N, 6, 25.



   Beispiel 7 Herstellung von N-Methyl-a, a-diphenyl-1-pyrrolidin valeramid und dessen Salzen A. Saures   Sulfat der a, a-Diphenyl-l-pyrrolidin-       valeriansdure.   



   Eine Mischung von 95 ml wässriger Schwefelsäure (70   Gew.  /of H2SO4)    und 50 g (0, 146 Mol) a, a-Di  phenyl-1-pyrrolidin-valeronitril-chlorhydrat    wurde bei 150  C 5 Stunden gerührt. Das Reaktionsgemisch wird auf   zerstossenes    Eis gegossen, wobei ein fester Niederschlag erhalten wird. Durch Umkristallisieren desselben aus Methylalkohol-Ather, dann aus Athylalkohol-Ather erhält man in   82 /0iger Ausbeute    das saure Sulfat der a,   a-Diphenyl-1-pyrrolidin-valerian-    säure vom Smp. 180-185¯C und folgenden Analysendaten :
Ber. für   C2, H27 N06S    :
C, 59, 83 ; H, 6, 45 ; N, 3, 33 ; S, 7, 61.



   Gef. : C, 60,   169 :    H, 6, 71 ; N, 3, 50 ; S, 7, 52.



  B. N-Methyl-a,   a-diphenyl-l-pyrrolidin-valeramid,    freie Base.



   60 ml (0, 82 Mol) Thionylchlorid werden zu einer Suspension von 40 g (0, 095 Mol) des sauren Sulfats der a,   a-Diphenyl-1-pyrrolid in-valeriansäure    (Abschnitt A dieses Beispiels) in 100 ml Benzol gegeben. Man rührt 2 Stunden bei Zimmertemperatur und eine halbe Stunde bei 50  C. Benzol und überschüssiges Thionylchlorid werden unter vermindertem Druck bei 35 C abdestilliert. Der Rückstand, das saure Sulfat des a,   a-Diphenyl-1-pyrrolidin-valerylchlorids    wird in
100   ml    Benzol gelöst und die Lösung im Eisbad gekühlt und langsam mit einer Lösung von 14 g (0, 45 Mol) Methylamin in   100    ml Benzol versetzt.



  Man rührt eine Stunde und lässt über Nacht bei Zimmertemperatur stehen. Die Benzollösung wird von einem klebrigen Rückstand abdekantiert und mit 200 ml 10   iger    Salzsäure extrahiert. Der saure Extrakt wird mit 200 ml 20%iger Natronlauge alkalisch gemacht und mit Benzol extrahiert. Der Benzolextrakt wird mit Wasser gewaschen, mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Benzol unter vermindertem Druck verdampft. Das zurückbleibende Harz wird fest und wird zweimal aus Cyclohexan umkristallisiert. Man erhält so 20 g   (63 /o    Ausbeute) an N-Methyl-a, a-diphenyl-l-pyrrolidin-valeramid vom Smp.   122-124     C und folgender Analyse :
Ber.   fürC22H28N2O    : C, 78, 53 ; H, 8, 39 ; N, 8, 33.



   Gef. : C, 78, 62 ; H, 8, 25 ; N, 8, 51.



  C.   N-Methyl-&alpha;,&alpha;-diphenyl-1-pyrrolidin-       valeramid-chlorhydrat.   



   Zu einer Lösung von   10 g    (0, 03 Mol) N-Methyla,   a-diphenyl-1-pyrrolidin-valeramid    (Abschnitt B dieses Beispiels) in 150   ml    Methyläthylketon gibt man einen   kleinen Überschuss äthylalkoholischer    Salzsäure. Man erhält in   77 neiger    Ausbeute des   Chlorhydrats    vom Smp.   147149oC    und folgender Analyse :
Ber. für   C2H29CINzO    :
C, 70, 85 ; H, 7, 84 ; Cl, 9, 51 ; N, 7, 51.



   Gef. : C, 71, 02 ; H, 7, 72 ; Cl, 9, 50 ; N, 7, 97.



  D.   N-Methyl-a, a-diphenyl-1-pyrrolidin-    valeramid-methobromid.



   Ein Reaktionsgemisch aus 150 ml   Methyläthyl-    keton, 7, 5 g (0, 022 Mol) N-Methyl-a, a-diphenyl-lpyrrolidin-valeramid (Abschnitt B dieses Beispiels) und 40 g Methylbromid lässt man im verschlossenen Kolben 96 Stunden stehen. Man erhält in   98 /piger    Ausbeute   N-Methyl-a, a-diphenyl-1-pyrrolidin-valer-      amid-methobromid vom    Smp. 238-240¯C und folgender Analyse :
Ber. für   C23H3tBrN2O    :
C, 64, 03 ; H, 7, 24 ; Br, 18, 53 ; N, 6, 50.



   Gef. : C, 64, 41 ; H, 7, 12 ; Br, 18, 31 ; N, 6, 55.



   Beispiel 8
Herstellung-von 5-Diäthylamino-N-methyl-2, 2 diphenyl-valeramid und dessen Salzen A. Saures Sulfat der 5-DiÏthylamino-2, 2   diphenyl-valeriansäure.   



   Man gibt eine Lösung von 72 ml konzentrierter H2SO4 in 42 ml Wasser zu 61, 3 g (0, 2 Mol) 5-Di Ïthylamino-2, 2-diphenyl-valeronitril und erhitzt unter Rühren 5 Stunden auf   1509C.    Die viskose Lösung wird auf zerstossenes Eis gegossen und das erhaltene feste Produkt aus Ather-Isopropylalkohol umkristallisiert. Man erhält 46 g   (540/o    Ausbeute) an saurem Sulfat der 5-DiÏthylamino-2, 2-diphenyl-valeriansäure.



  B.   5-Diäthylamino-N-methyl-2,    2-diphenyl valeramid und dessen Chlorhydrat.



   Zu einer Suspension von 22 g (0, 051 Mol) nach Abschnitt A dieses Beispiels erhaltenen sauren Sulfats gibt man 35 ml (0, 48 Mol) Thionylchlorid. Man rührt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur und
15 Minuten bei etwa 55  C. Benzol und überschüssiges Thionylchlorid werden bei   50  C    unter vermindertem    m    Druck entfernt und das zurückbleibende saure Sulfat des   5-Diäthylamino-2,    2-diphenyl-valerylchlorids in
100 ml Benzol gelöst. Die Lösung wird unter Kühlen im Eisbad allmählich mit einer Lösung von 12 g (0, 36 Mol) Methylamin in 100 ml Benzol versetzt.



  Man lässt über Nacht bei Zimmertemperatur stehen, erhitzt 15 Minuten am Rückfluss, kühlt ab, wäscht mit Wasser und extrahiert mit einer Lösung von 30 ml konzentrierter Salzsäure in 200 ml Wasser.



  Der saure Extrakt wird mit 100 ml   20 /eiger    Natronlauge alkalisch gemacht und mit Benzol extrahiert.



  Der Benzolextrakt wird mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne eingedampft, wobei man die freie Base 5-Di  äthylamino-N-Methyl-2,    2-diphenyl-valeramid als 01 erhält. Dieses Produkt wird in Athylacetat gelöst und mit einem geringen Überschuss an   äthylalkoholischer    Salzsäure versetzt. Man erhält Kristalle, die nach dem Umkristallisieren aus   Athylalkohol-Äthylacetat    30 g   (70 O/o    Ausbeute) an   5-Diäthylamino-N-methyl-2,    2diphenyl-valeramid-chlorhydrat vom Smp. 178 bis    180     C ergeben, und folgende Analysenwerte zeigen :
Ber. für   C22H31CIN2O    :
C, 70, 47 ; H, 8, 33 ; Cl, 9, 46 ; N, 7, 47.



   Gef. : C, 70, 50 ; H, 8, 43 ; Cl, 9, 26 ; N, 6, 97.



  C.   5-Diäthylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl-    valeramid-methobromid.



   4 g (0, 0106 Mol)   5-Diäthylamino-N-methyl-2,    2  diphenyl-valeramid-chlorhydrat    (Abschnitt B dieses Beispiels) werden in die freie Base übergeführt, indem man das Salz mit   20 /0 ! iger    Natronlauge vermischt, die wässrige Mischung mit Benzol extrahiert, den Extrakt über wasserfreiem Natriumsulfat trocknet und unter vermindertem Druck zur Trockne verdampft.



  Die so erhaltene harzartige freie Base wird in 50 ml Methyläthylketon gelöst, mit 40 g Methylbromid versetzt und verschlossen 48 Stunden bei Zimmertemperatur gehalten. Man erhält so 3 g   (65  /o ; Ausboute)    an   5-Diäthylamino-N-Methyl-2,    2-diphenyl-valeramidmethobromid vom Smp. 190-192¯C und folgender Analyse :
Ber. für   C23H33BrN2O    :
C, 63, 73 ; H, 7, 67 ; Br, 18, 44 ; N, 6, 46.



   Gef. : C, 63, 94 ; H, 7, 59 ; Br, 17, 69 ; N, 7, 06.



   Beispiel 9
Herstellung von 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl valeranilid und dessen Chlorhydrat A. 4-Dimethylamino-2,2-diphenyl-valeranilid,    f rei    Base.



   40 g (0, 1 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valerylchlorids (Beispiel   1,    Abschnitt B) werden nach und nach unter Rühren zu einer Lösung von 46 g (0, 5 Mol) Anilin in 500 ml Benzol gegeben. Man giesst das Reaktionsgemisch in Wasser und macht alkalisch. Die gewünschte freie Base kristallisiert aus. Nach dem Umkristallisieren aus Methylalkohol schmilzt sie bei   169-171 C    und gibt folgende Analyse :
Ber. für   C25H28N2O    : N, 7, 52.



   Gef. : N, 6, 86.



  B.   4-Dimethyl-2, 2-diphenyl-valeranilid-chlorhydrat.   



   Eine   Atherlösung    von 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeranilid (Abschnitt A dieses Beispiels) und   äthylalkoholische    Salzsäure werden vermischt, um das Chlorhydrat der Base zu bilden, das nach dem Umkristallisieren aus   Athylalkohol-Isopropylalkohol    bei   243-244,      5     C schmilzt.



   Beispiel 10
Herstellung von   1- (4-Dimethylamino-N-methyl-2,    2 diphenyl-valeramid) und dessen Salzen A. Saures Sulfat der 1- (4-Dimethylamino-2, 2   d iphenyl-valeriansäure).   



   Das saure Sulfat wird hergestellt nach der Arbeitsweise des Beispiels 1, Abschnitt A, indem man das racemische 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeronitril durch   1- (4-Dimethylamino-2,    2-diphenyl-valeronitril) [Pohland und Mitarb. J. Am. Chem. Soc. 71, 461   (1949)]    ersetzt.



  B. Saures Sulfat des 1- (4-Dimethylamino-2, 2   diphenyl-valerylchlorids).   



   Das saure Sulfat des 1- (4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeryl-chlorids) wird hergestellt nach der Arbeitsweise des Beispiels   1,    Abschnitt B, indem man das saure Sulfat der racemischen 4-Dimethylamino2,   2-diphenyl-valeriansäure    durch das saure Sulfat der   1-(4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeriansäure)    (Abschnitt A dieses Beispiels) ersetzt.



  C.   1- (4-Dimethylamino-N-methyl-2,    2-diphenyl valeramid), freie Base.



   Eine Lösung von 20 g Methylamin in 100 ml Benzol wird unter Rühren tropfenweise zu einer Suspension des sauren Sulfats des   1- (4-Dimethyl-    amino-2, 2-diphenyl-valeryl-chlorids) (Abschnitt B dieses Beispiels) gegeben. Man rührt 2 Stunden bei Zimmertemperatur, dann eine weitere halbe Stunde am Rückfluss. Die Mischung wird mit Wasser gewaschen, dann mit 200 ml   10/ciger Salzsäure    extrahiert. Der saure Extrakt wird mit 200 ml   20 /aiger    Natronlauge alkalisch gemacht. Das   1- (4-Dimethyl-    amino-N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid) fällt fest aus.

   Nach dem Umkristallisieren aus verdünntem Isopropylalkohol erhält man 25, 5 g (94,   5 Aus-    beute) des Produktes vom Smp.   116-117  C    ;   [a] D22980 (C = 1, 4    in Methylalkohol) und folgender Analyse :
Ber. für   C20H26N2d: C, 77, 38    ; H, 8, 44 ; N, 9, 03.



   Gef. : C, 77, 78 ; H, 8, 12 ; N, 9, 06. 



  D.   1- (4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeramid-    chlorhydrat).



   Zu einer Lösung von 10 g 1- (4-Dimethylamino N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid) Abschnitt C dieses Beispiels) in 100   ml    Athylacetat gibt man einen kleinen Überschuss   äthylalkoholischer    Salzsäure. Es fallen 11 g (98,   5 O/o    Ausbeute 1- (4-Dimethylamino-N  methyl-2,      2-diphenyl-valeramid-chlorhydrat)    aus Smp.



     221-223     C ;   [a] D-64     (C = 0, 7 in Methylalkohol).



   Analyse :
Ber. für   C20H27CIN2O    :
C, 69, 24 ; H, 7, 84 ; Cl, 10, 22 ; N, 8, 08.



   Gef. : C, 69, 49 ; H, 7, 71 ; Cl, 10, 22 ; N, 7, 87.



     E. 1-(4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl-    valeramid-methobromid).



   10 g   1- (4-Dimethylamino-N-methyl-2,    2-diphenylvaleramid) (Abschnitt C dieses Beispiels) werden in 100 ml Methyläthylketon gelöst, mit 30 g Methylbromid versetzt und im verschlossenen Kolben 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen.



  Das entstandene kristalline Produkt wird isoliert und getrocknet. Man erhält so in praktisch quantitativer Ausbeute   1- (4-Dimethylamino-2,    2-diphenylvaleramid-methobromid) vom Smp.   181-182     C, [a]   2I2290    (C = 1, 0 in Methylalkohol) und folgender Analyse :
Ber. für   C2jH29BrN20    :
C, 62, 22 ; H, 7, 21 ; Br, 19, 71 ; N, 6, 91.



   Gef. : C, 62, 21 ;   H,    7, 56 ; Br, 19, 65 ; N, 6, 43.



   Beispiel 11
Herstellung von   d- (4-Dimethylamino-N-methyl-2,    2 diphenyl-valeramid) und dessen Salzen A. Saures Sulfat der d- (4-Dimethylamino-2, 2   diphenyl-valeriansaure).   



   Arbeitet man wie im Beispiel 10, Abschnitt A, ersetzt aber das   1- (4-Dimethylamino-2,    2-diphenylvaleronitril) durch sein d-Isomeres (Pohland und Mitarb. siehe oben), so erhält man das saure Sulfat der   d- (4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeriansäure).   



  B. Saures Sulfat des d- (4-Dimethylamino-2, 2 diphenyl-valerylchlorids).



   Arbeitet man wie in Beispiel 10, Abschnitt B, ersetzt aber das saure Sulfat der 1- (4-Dimethylamino
2,   2-diphenylvaleriansäure)    durch das d-Isomere (Ab schnitt A dieses Beispiels) so erhält man das saure Sulfat des   d- (4-Dimethylamino-2,    2-diphenyl-valeryl chlorids).



   C. d- (4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl valeramid), freie Base.



   Arbeitet man wie im Beispiel 10, Abschnitt C, ersetzt aber das saure Sulfat des 1-Isomeren durch das saure Sulfat des   d- (4-Dimethylamino-N-methyl-   
2, 2-diphenyl-valerylchlorids), so erhält man in    89  /aiger    Ausbeute   d- (4-Dimethylamino-N-methyl-   
2, 2-diphenyl-valeramid) vom Smp. 114-116¯C und  [a] 22D + 97¯ (C = 0, 9 in Methylalkohol).



  D.   d- (4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl-    valeramid-chlorhydrat).



   Arbeitet man wie im Beispiel 10, Abschnitt D, ersetzt aber das 1-Isomere durch   d- (4-Dimethylamino-    N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid) (Abschnitt C dieses Beispiels), so erhält man   d- (4-Dimethylamino-N-    methyl-2,   2-diphenyl-valeramid)-chlorhydrat    vom Smp. 224-225, [a] g + 66  (C   =    1, 4 in Methylalkohol) und folgender Analyse :
Ber. für   C20H27CIN2O    :
C, 69, 24 ; H, 7, 84 ; Cl, 10, 22.



   Gef. C, 69, 11 ; H, 7, 63 ; Cl, 9, 94.



  E.   d- (4-Dimethylamino-N-methyl-2, 2-diphenyl-    valeramid-methobromid).



   Arbeitet man wie im Beispiel 10, Abschnitt E, ersetzt jedoch das 1-Isomere durch   d- (4-Dimethyl-      amino-N-methyl-2,    2-diphenyl-valeramid) (Abschnitt C dieses Beispiels) so erhält man   d- (4-Dimethylamino-    N-methyl-2, 2-diphenyl-valeramid-methobromid) vom Smp.   18W186 C, [a] D    +   280    (C = 1, 3 in Methylalkohol) und folgender Analyse :
Ber. für   C2, H29BrN20 :   
C, 62, 22 ; H, 7, 21 ; Br, 19, 71 ; N, 6, 91.



   Gef. : C, 62, 03 ; H, 6, 89 ; Br, 19, 68 ; N, 6, 74.



   Beispiel 12
Herstellung von   4-Dimethylamino-N- (2'-oxy-äthyl)-   
2, 2-diphenyl-valeramid und dessen Salzen A.   4-Dimethylamino-N-(2'-oxy-äthyl)-2, 2-diphenyl-    valeramid, freie Base.



   Zu einer gekühlten Lösung von 161, 9 g (2, 65 Mol) Athanolamin in 300 ml Benzol gibt man unter   Rüh-    ren allmählich 109, 5 g (0, 265 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valerylchlorids  (Beispiel   1,    Abschnitt B). Man rührt mehrere Stunden weiter, wobei man die Reaktionstemperatur auf etwa 25  C ansteigen lässt. Nach Stehen über Nacht wird Wasser und Chloroform zugegeben. Die organische Schicht wird abgetrennt, mit wasserfreiem Natrium sulfat getrocknet und die Lösung zur Trockne einge dampft. Das als Rückstand verbleibende 4-Dimethylamino-N-(2'-oxy-äthyl)-2, 2-diphenyl-valeramid wird zweimal aus einer Mischung von Cyclohexan und Benzol umkristallisiert.

   Das gereinigte Produkt wiegt
69, 44 g (Ausbeute   77 /a),    hat einen Schmelzpunkt von 149, 5-151,   5 C    und folgende Analyse :
Ber.   fUr      C21H28N2Oz :    C, 74, 08 ; H, 8, 29 ; N, 8, 23.



   Gef. : C, 74, 55 ; H, 8, 27 ; N, 8, 17.



  B.   4-Dimethylamino-N-(2'-oxy-äthyl)-2, 2-diphenyl-    valeramid-chlorhydrat.



   Zu einer Lösung von 10 g (0, 0295 Mol) 4-Di    methylamino-N- (2'-oxy-äthyl)-2,    2-diphenyl-valeramid  (Abschnitt A dieses Beispiels) in 50 ml Athylacetat gibt man einen kleinen   Überschuss äthylalkoholischer   
Salzsäure. Es fällt ein fester Niederschlag aus, der beim Stehen   ölig    wird. Durch Zusatz von   10 ml    Äthylalkohol und 10 Minuten Erhitzen auf dem Dampfbad erhält man 8, 5 g kristallines 4-Dimethyl   amino-N-(2'-oxy-äthyl)-2, 2-diphenyl-valeramid-chlor-    hydrat vom Smp.   198201      C und folgender Analyse :
Ber. für   C2lH29CIN202    :
C, 66, 91 ; H, 7, 75 ; Cl, 9, 41 ; N, 7, 43.



   Gef. : C, 66, 59 ; H, 7, 74 ; Cl, 9, 38 ; N, 7, 15.



  C.   4-Dimethylamino-N- (2'-oxy-athyl)-2, 2-diphenyl-    valeramid-methobromid.



   Eine Reaktionsmischung aus 10 g   (0,    0295 Mol)   4-Dimethylamino-N-(2'-oxy-äthyl)-2,    2-diphenyl-valeramid (Abschnitt A dieses Beispiels), 40 g Methylbromid und 100 ml Methyläthylketon wird im verschlossenen Kolben 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehengelassen, der erhaltene harte feste Körper wird von der überstehenden Flüssigkeit getrennt und dann auf dem Dampfbad etwa 10 Minuten mit einer Mischung aus   40      ml    Isopropylalkohol und 50 ml Äthylacetat erhitzt. Das so erhaltene 4-Dimethyl   amino-N-(2'-oxy-äthyl)-2, 2-diphenyl-valeramid-metho-    bromid wiegt   12 g (94'Ir, Ausbeute)    und schmilzt bei    170-171  C.   



   Analyse :
Ber. für   CHBrNgOg :   
C, 60, 68 ; H, 7, 18 ; Br, 18, 36 ; N, 6, 44.



   Gef. : C, 60, 36 ; H, 7, 00 ; Br, 18, 19 ; N, 6, 40.



   Beispiel 13 Herstellung von   4-Dimethylamino-N- (2'-pyrrolidino-     äthyl)-2, 2-diphenyl-valeramid und dessen
Dihydrochlorid.



   70 g (0, 662 Mol)   2-Pyrrolidino-äthylamin    in 200 ml Benzol werden allmählich unter Kühlen zu 82, 8 g (0, 2 Mol) des sauren Sulfats des 4-Dimethylamino2, 2-diphenyl-valerylchlorids (Beispiel   1,    Abschnitt B) in 200 ml Benzol gegeben, das sich in einem 2-1-Dreihalskolben mit Rührer, Rückflusskühler und Tropftrichter befindet. Man rührt die Mischung 6 Stunden bei Zimmertemperatur und eine halbe Stunde bei Rückflusstemperatur, wonach man mit Wasser wäscht und mit einer Lösung von 50 ml konzentrierter Salzsäure in 200 ml Wasser extrahiert. Der saure Extrakt wird mit 200 ml   20  /iger    Natronlauge alkalisch gestellt, und das sich ausscheidende 01 in Benzol aufgenommen. Diese Lösung trocknet man über wasserfreiem Natriumsulfat und destilliert das Benzol unter vermindertem Druck ab.

   Man erhält so die freie Base, das   4-Dimethylamino-N- (2'-pyrrolidino-äthyl)-2,    2diphenyl-valeramid als   01.    Dieses   01    löst man in Äthylacetat und setzt der Lösung genügend   äthylalko-    holische Salzsäure zu, um das   Dichlorhydrat    zu bilden. Auf Zusatz von Ather scheidet sich ein harzartiger fester Stoff aus. Durch Umkristallisieren desselben aus einer Alkohol-Athermischung erhält man das 4-Dimethylamino-N-   (2'-pyrrolidino-äthyl)-2,    2diphenyl-valeramid-dichlorhydrat als hygroskopisches festes Produkt vom Smp. 133 bis 136 C.



   Von allen erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen existieren racemische Formen, wie diejenigen der Beispiele   1,    2, 3, 4, 5, 6, 9, 12 und 13 sowie auch optisch aktive Formen, wie diejenigen der Beispiele 10 und 11.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Amiden der Formel EMI11.1 worin n eine ganze Zahl von 2 bis 6, R ein gegebenenfalls substituierter Kohlenwasserstoffrest, Ri Wasserstoff oder ein gegebenenfalls substituierter niedriger Kohlenwasserstoffrest und Y ein tertiärer Aminorest ist, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitrilgruppe einer Verbindung der Formel EMI11.2 zur Carboxylgruppe verseift, diese sodann halogeniert und in der Säurehalogenidgruppe das Halogen durch den Rest-NHR ersetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ri Phenyl und der Rest -CnH2n Y EMI11.3 ist, wobei R"'eine Alkylgruppe mit nicht mehr als 4 Kohlenstoffatomen und R"niedrige Alkylreste bedeuten, die auch miteinander so verbunden sein kön- nen, dass sie zusammen mit dem Stickstoffatom eine gesättigte heterocyclische Gruppe bilden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Carboxylgruppe mit einem Phosphorhalogenid in die Säurehalogenidgruppe überführt und letztere mit einem primären Amin der Formel RNH2 umsetzt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Carboxylgruppe mit einem Phosphorhalogenid in die Säurehalogenidgruppe überführt und letztere mit einem primären Amin der Formel RNH2 umsetzt.
    4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man vom Nitril der 4-Dimethylamino-2, 2-diphenyl-valeriansäure ausgeht.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das primäre Amin Methylamin ist.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man vom Nitril der 1- (4-Di- methylamino-2, 2-diphenyl-valeriansäure) ausgeht.
    7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das primäre Amin Methylamin ist.
    8. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man vom Nitril der d- (4-Di- methylamino-2, 2-diphenyl-valeriansäure) ausgeht.
    9. Verfahren nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das primäre Amin Methylamin ist.
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