AT159511B - Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.

Info

Publication number
AT159511B
AT159511B AT159511DA AT159511B AT 159511 B AT159511 B AT 159511B AT 159511D A AT159511D A AT 159511DA AT 159511 B AT159511 B AT 159511B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
preparation
amino
amide compounds
acid amide
aminobenzenesulfonic acid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT159511B publication Critical patent/AT159511B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von   Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.   



    Es wurde gefunden, dass man zu Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen gelangt, die eine ausgezeichnete Wirkung bei Askarideninfektionen der Warmblüter entfalten, wenn man 5-Amino- 4-alkoxy-bzw. 5-Amino-4-aralkoxy-toluolsulfonsäure-(2)-halogenide, die gegebenenfalls in der Amino-   
 EMI1.1 
   sulfonsäure- (2)-chlorid   abgesaugt. 



   Es bildet nach dem Umkristallisieren aus wässerigem Aeeton farblose Kristalle vom F   = 135 .   



   Das von   überschüssiger   Mineralsäure durch Auswaschen befreite noch feuchte Sulfonsäurechlorid wird mit 400   CM :   Wasser und 400 cm2 20% igem wässrigem Ammoniak aufgesehlämmt und 30 Minuten bei
60-70  gerührt. Nach dem Abkühlen wird das 5-Acetamino-4-methoxy-toluolsulfonsäure-(2)-amid abgesaugt und durch Umlösen aus Natronlauge und Ammoniumchlorid gereinigt. Nach dem Umkristalli- sieren aus verdünntem Alkohol erhält man weisse Kristalle vom F = 234 . 50 g dieser Verbindung werden mit   250 em3 16% iger   Salzsäure unter Rühren bis zur völligen Lösung gekocht.

   Das beim
Erkalten auskristallisierende Hydrochlorid des 5-Amino-4-methoxytoluol-sulfonsäure-(2)-amids wird abgesaugt und mit Hilfe von Natriumcarbonat in die freie Base übergeführt, die nach dem   Umkristalli-   sieren aus verdünntem Alkohol farblose Nadeln vom F = 183  bildet. 



   Verwendet man bei der Umsetzung an Stelle des Ammoniaks, primäre oder sekundäre Amine und verseift die Acetylgruppe der so erhaltenen N-mono-bzw. N-di-substituierten Sulfonsäureamide, so kann man beispielsweise das 5-Amino-4-methoxy-toluolsulfonsäure-(2)-methylamid vom F =   dz   das Dimethylamid vom F = 128 , ferner das Diäthylamid vom F = 124 , das Butylamid vom F =   970   sowie das ss-Oxyäthylamid vom   F = 1360 darstellen.   



  Geht man statt vom 5-Acetamino-4-methoxytoluol vom   5-Acetamino-4-äthoxytoluol   aus, so erhält man beispielsweise das 5-Amino-4-äthoxytoluol-sulfonsäure-(2)-amid vom F =   139-,   das Methyl- amid vom F = 167 , das Diäthylamid vom F = 92  bzw. das ss-Oxyäthylamid vom   F =] 22 .   



   Beispiel 2: 80 g trockenes 5-Acetamino-4-methoxytoluolsulfonsäure-(2)-chlorid werden zu einer Lösung von   27#2   g 2-Aminopyridin in 100 cm3 Pyridin gegeben. Man lässt die Lösung 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen und erhitzt dann eine Stunde im siedenden Wasserbad. Nach dem Ab- kühlen kristallisiert das 5-Acetamino-4-methoxytoluol-sulfonsäure-(4)-[pyridyl-(2')-amid] allmählich aus und wird abgesaugt. 



   Man kann auch das   Sulfoehlorid   und das 2-Aminopyridin statt in Pyridin in Aceton lösen und nach Zugabe von 40 g Natriumbicarbonat mehrere Stunden unter Rühren kochen, sodann   wässrige  
Natriumearbonatlösung zugeben und das Aceton mit Wasserdampf abdestillieren. 



   Das rohe Sulfonsäurepyridylamid wird durch Lösen in verdünnter Natronlauge, Filtrieren und
Wiederausfällen durch verdünnte Salzsäure gereinigt. 25   9   der so gereinigten Verbindung werden mit
50   CN   30% iger Natronlauge und 50   cm3   Wasser eine Stunde unter Rühren gekocht. Beim Erkalten kristallisiert das Natriumsalz des 5-Amino-4-methoxytoluol-sulfonsäure-(4)-[pyridyl-(2')-amids] in schonen Kristallen aus. Diese werden abgesaugt, in Wasser gelöst und die Lösung durch Zugabe von verdünnter Salzsäure eben neutral eingestellt. Die auf diese Weise ausgefällte freie Aminoverbindung wird abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Sie schmilzt bei 223 . 



   In ähnlicher Weise können beispielsweise auch das Benzylamid, Cyclohexylamid und Anilid bzw. Chinolylamide oder Thiazolylamide hergestellt werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen, dadurch gekenn- zeichnet, dass man 5-Amino-4-alkoxy- bzw. 5-Amino-4-aralkoxy-toluolsulfonsäure-(2)-halogenide, die gegebenenfalls in der Aminogruppe acyliert sind, in an sich bekannter Weise mit Ammoniak, primären EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT159511D 1937-03-04 1938-02-18 Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen. AT159511B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE159511T 1937-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT159511B true AT159511B (de) 1940-09-25

Family

ID=29413108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT159511D AT159511B (de) 1937-03-04 1938-02-18 Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT159511B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT159511B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.
DE607870C (de) Verfahren zur Herstellung von Diazopraeparaten
DE681686C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonsaeureamidverbindungen
DE1240872B (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher, kapillaraktiver, als Wasch- und Reinigungsmittel und als Schaumstabilisatoren verwendbarer Ampholyte
DE874443C (de) Verfahren zur Herstellung von Monoaminobenzolsulfoderivaten von Diaminen
DE1010065B (de) Verfahren zur Herstellung von komplexbildenden 2-oxycyclohexylsubstituierten Aminoessigsaeuren, deren Salzen bzw. Metall-Komplexsalzen
AT155073B (de) Verfahren zur Darstellung von Azoverbindungen.
AT159131B (de) Verfahren zur Darstellung von in der Aminogruppe basisch substituierten 9-Aminoacridinen.
AT133143B (de) Verfahren zur Darstellung leichtlöslicher Natriumsalze von 4-Oxy-3-acylaminobenzolarsinsäuren-(1) oder deren Substitutionsprodukten.
AT159957B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.
DE837534C (de) Verfahren zur Herstellung von Pyridiniumverbindungen
DE716579C (de) Verfahren zur Herstellung von Esteramiden der Mandelsaeure
DE681684C (de) Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen von cyclischen Aminosulfonsaeureamiden
AT216525B (de) Verfahren zur Herstellung neuer therapeutisch wirksamer Coffeino-(8)-alkylendiamine
DE890960C (de) Verfahren zur Herstellung eines aus einer aromatischen Stibinsaeure bestehenden Therapeuticums
AT99681B (de) Verfahren zur Darstellung von leichtlöslichen Salzen des Chinins.
AT226702B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Flavon-7-oxy-essigsäureamiden
AT159951B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminobenzolsulfonsäureamidverbindungen.
DE730120C (de) Verfahren zur Darstellung von Sulfonamidverbindungen
CH339925A (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Acyl-aminomethylphosphonsäuren
AT129306B (de) Verfahren zur Darstellung basischer Derivate substituierter Chinolincarbonsäuren.
DE725537C (de) Verfahren zur Herstellung von p-Acylaminobenzolsulfonsaeureamidverbindungen
AT317196B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 1-Benzoyloxy-2-niedrig-alkylaminobenzocycloalkanderivate
DE695216C (de) Verfahren zur Darstellung von Abkoemmlingen der 4-Arylpiperidin-4-carbonsaeuren
AT126160B (de) Verfahren zur Darstellung von Aminoketoalkoholen.