AT144477B - Münzautomat für Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte. - Google Patents

Münzautomat für Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte.

Info

Publication number
AT144477B
AT144477B AT144477DA AT144477B AT 144477 B AT144477 B AT 144477B AT 144477D A AT144477D A AT 144477DA AT 144477 B AT144477 B AT 144477B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coin
clockwork
machine according
switching
operated machine
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Radio Automaten Ges Mit Beschr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Radio Automaten Ges Mit Beschr filed Critical Radio Automaten Ges Mit Beschr
Application granted granted Critical
Publication of AT144477B publication Critical patent/AT144477B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Münzautomat für   Netzansehluss-Rundfunkempfangsgeräte.   



    Die Erfindung betrifft einen Münzautomaten für Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeräte, bei dem nach Einwurf einer Münze der den Rundfunkempfang vermittelnde Stromkreis über ein Uhrwerk auf eine vorbestimmte Zeit geschlossen und während dieser Zeit beliebig oft unterbrochen werden kann. 



  Der Münzautomat bietet die Möglichkeit, die Ausbreitung des Rundfunks dadurch zu fördern, dass den Interessenten auf Grund eines Kaufvertrages oder eines Leihvertrages Rundfunkempfangsgeräte geliefert werden, die sich durch die in dem Münzautomaten kassierten Beträge in einer bestimmten Zeit bezahlt machen. 



  Damit die in Verbindung mit solchen Münzautomaten zu verwendenden Rundfunkempfangsgeräte weder in der äusseren Ausstattung noch in der inneren Einrichtung irgendeine Abänderung erfordern, damit also Rundfunkempfangsgeräte, so wie sie bisher in den Handel gebracht werden, ohne weiteres mit dem Münzautomaten zu verwenden sind, ist dieser als selbständiges Gerät gebaut, das zwischen dem Rundfunkempfangsgerät und dem den Rundfunkempfang herbeiführenden Stromnetz einzuschalten ist. 



  In seiner Inneneinrichtung entspricht der Münzautomat den für die allgemeine Einführung desselben gestellten Forderungen, dass die Gewähr für störungsfreie Funktion geboten wird und dass zuverlässig verhindert ist, den Rundfunkempfang ohne Münzeinwurf herbeiführen zu können oder aber nach dem Einwurf einer Münze den Rundfunkempfang von dem Ablauf des Uhrwerks unabhängig zu machen. 



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht worden, u. zw. zeigt Fig. 1 den Münzautomaten für Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeräte in Hinteransicht und Fig. 2 die Inneneinrichtung des Münzautomaten in Hinteransicht. Die Fig. 3 und 4 stellen Konstruktionseinzelheiten des Münzautomaten dar. 



  Die durch einen Schlitz 10 im Gehäuse des Münzautomaten eingeworfene Münze durchläuft den Münzkanal H und wird von einem Münzenfänger 12 aufgehalten, der aus einem scheibenförmigen Körper besteht, welcher mit einem der Grösse der zu verwendenden Münze angepassten, an beiden Seiten abgedeckten Kreisausschnitt 1. 3 versehen ist, in dem die Münze 14 Aufnahme findet, wenn der Münzenfänger mit dem Kreisausschnitt unter die Mündung des Münzkanals 11 gedreht wird. 



  Der Münzenfänger 12 sitzt auf einer Welle 15, die in axialer Fortsetzung zur Aufzugwelle 16 eines Uhrwerks gelagert ist, welches in Fig. 3 lediglich mit dem Federgehäuse 17 und dem über das Ritzel 18 seine zeitgenau geregelte Drehung von dem Zahnrad 19 des Federgehäuses 17 empfangenden Minutenrohr 20 zur Darstellung gebracht worden ist. Zwischen den beiden Wellen 15 und 16 besteht eine kraftschlüssige Verbindung in solcher Anordnung, dass die mittels des äusseren Griffknopfes 21 herbeizuführende Drehung der Welle 15 auf die Welle 16 zum Aufziehen des Uhrwerks übertragen wird.

   An dem Münzen-   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kommt sie bei der Drehung des Münzenfängers in der Pfeilrichtung mit ihrem aus der Umfläehe des   Münzenfängers   vorragenden Rand als Keil gegen die Sperrfeder 24 zur Wirkung und drängt diese soweit zurück, dass der radiale Arm 22 passieren kann. Bei der fortgesetzten Drehung des Münzenfängers 12 verlässt die Münze 14 den Kreisausschnitt 13 und fällt in einen   Münzkanal26,   der in den herausnehmbar angeordneten Münzensammelbehälter 26 führt. Auf dem ersten Teil des Weges vom   Münzkanal H   zum Münzkanal 25 ist die Münze 14 durch eine die Sperrfeder   Z4   überragende gekrümmte Schiene 27 am Verlassen des Kreisausschnitts 13 gehindert.

   Ein Anschlagstift 28 ragt in den Weg der Münze 14, wenn diese mit dem Münzenfänger über den Münzkanal 25 hinaus gedreht worden ist, und zwingt die Münze zum Verlassen des Ausschnitts   13,   damit sie durch den Münzkanal 25 den Weg in den Münzensammelbehälter 26 findet. 



   Auf der Aufzugwelle 16 des Uhrwerks ist ein breites Zahnrad 29 befestigt, mit dem ein Zahnrad 30 kämmt, das an einer   Sohalttrommel-H   sitzt. Die Schalttrommel 31 ist mittels eines Innengewindes auf eine Gewindespindel 32 aufgeschraubt, welche auf dem Minutenrohr 20 befestigt ist, das mittels des axialen Zapfens 33 den Minutenzeiger 34 trägt. Durch eine verglaste Schauöffnung des Automatengehäuses ist der über einem Zifferblatt spielende Minutenzeiger 34 sichtbar, so dass er den Zeitablauf während einer Stunde erkennen lässt. 



   Die unter dem Druck einer die Spindel 32 umgebenden Schraubenfeder 35 stehende   Schalttrommel.) 1   wird beim Aufziehen des Uhrwerks durch die miteinander kämmenden Zahnräder   29,     30   gedreht und bei dieser Drehung auf der Gewindespindel 38 axial verschoben. Beim Ablaufen des Uhrwerks wird durch die von dem Federgehäuse 17 aus über die Zahnräder 19, 18 und das Minutenrohr 20 in Drehung versetzte Gewindespindel 32. die Schalttrommel 31 in der entgegengesetzten Richtung axial verschoben, dabei aber durch den Eingriff des Zahnrades 30 in das Zahnrad 29 der Aufzugwelle 16 an der Drehung verhindert. 



   Die Drehung und die axiale Verschiebung der Schalttrommel 31 wird zum Ein-und Ausschalten des den Rundfunkempfang veranlassenden elektrischen Stromes nutzbar gemacht. Zu diesem Zwecke trägt die   Schalttrommel     31   einen Hubdaumen 36, der neben dem Zahnrad   30   in der Achsrichtung der Trommel sich teilweise über diese erstreckt, wie aus Fig. 4 hervorgeht. 



   Die Schalttrommel 31 mit ihrem Hubdaumen 36 bestimmt die Stellung eines um den Stift 37 drehbaren Schalthebels   38,   der nach Fig.   2 ein   Hakenglied 39 trägt, dessen isolierter Kopf 40 zur stromleitenden Verbindung zweier gegeneinander isoliert angeordneter Kontaktfedern 41, 42 dient. Der Schalthebel 38 wird bei der nach dem Einwurf einer Münze zum Aufziehen des Uhrwerks veranlassten Drehung der Aufzugwelle 16 durch die damit gedrehte und axial verschobene Sehalttrommel 31 von dem Hubdaumen 36 unterfasst und in die in Fig. 2 mit vollausgezogenen Linien dargestellte Schaltstellung bewegt. 



  Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Schaltstellung des Hebels 38 erst am Ende der durch Einwurf einer Münze ermöglichten Drehung der Aufzugwelle 16 erreicht wird. 



   Beim Ablaufen des Uhrwerks verharrt der auf dem Hubdaumen36 ruhende Schalthebel 38 so lange in seiner Schaltstellung, bis das Minutenrohr 20 eine volle Umdrehung vollführt hat und demnach eine Stunde verflossen ist. Während dieser Zeit wird die durch den Eingriff des Zahnrades 30 in das Zahnrad 29 der Aufzugwelle 16 an Drehung verhinderte   Schalttrommel 32 durch   die mit dem Minutenrohr 20 in Drehung versetzte Gewindespindel 32 so weit axial verschoben, dass am Schluss der Stunde der Schalthebel 38 von dem Hubdaumen 36 freigegeben wird und damit in die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung gelangt, in der die Stromverbindung an den Kontaktfedern 41, 42 unterbrochen ist. 



   Das Zahnrad   29,   die Schalttrommel 31 mit ihrem Hubdaumen 36 und die Gewindespindel 32 sind so dimensioniert, dass durch Einwerfen mehrerer Münzen unmittelbar aufeinanderfolgend ein mehrmaliges Aufziehen der Uhr zulässig ist, um von vornherein die Stromlieferungszeit und damit den Rundfunkempfang auf mehrere Stunden sicherzustellen.

   Die zweite und die folgenden Münzen führen beim Aufziehen des Uhrwerks unter der durch die Zahnräder 29, 30 vermittelten Drehung der   Schalttrommel 32   eine zusätzliche axiale Verschiebung derselben herbei, so dass nach dem beendeten Aufziehen beim Ablaufen des Uhrwerks der Hubdaumen 36 einen längeren Weg   zurückzulegen   hat, bevor der Schalthebel   38   nach dem Ablauf der durch die eingeworfenen Münzen bezahlten Zeit für die Unterbrechung des Rundfunkempfangs freigegeben wird. 



   Der   Münzautomat   wird vervollständigt durch ein Zeitgesperre, das aus einem im Verbrauchsstromkreis liegenden und zur Hemmung des Uhrwerks dienenden Magneten besteht. Der beim Ausführungsbeispiel der Zeichnung als Solenoid dargestellte Magnet   43   trägt am Weicheisenkern 44 ein 
 EMI2.1 
 die Unruhe 46 des Uhrwerks zu liegen kommt, wie aus Fig. 2 hervorgeht. 



   Die Verwendung einer Weichgummiseheibe als Sperrglied ist von besonderem Vorteil, weil kein harter Schlag gegen die empfindliche Unruhe 46 ausgeübt wird und weil beim Aufheben der Sperrung die seitlich der Schwingachse die Unruhe angreifende Weichgummischeibe der Unruhe einen Anstoss gibt, so dass das Uhrwerk zuverlässig in Gang gesetzt wird. 



   Die Stromverbindung im Münzautomat ist aus Fig. 2 ersichtlich. In den Automat führen die beiden vom Netz gespeisten Leitungen 47,   48,   von denen die Leitung 47 an die Kontaktfeder 41 ange- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 schlossen ist, während die Kontaktfeder 42 über die Leitung 19 mit dem Solenoid   43   verbunden ist und die Leitung 50 vom Solenoid zum Kontakt 51 führt. Die zweite vom Netz kommende Leitung 48 ist an den Kontakt   52   angeschlossen. Die Kontakte   51, 52   sind dabei als Steckkontakte mit den Buchsen 53, 54 versehen, die zur Aufnahme der Stecker 55, 56 dienen, welche durch die Leitungen 57, 58 die Stromverbindung mit dem Rundfunkempfangsgerät herstellen. 



   Die mit ihren Steckern 55, 56 an die Kontakte   51, 52 angeschlossenen   Leitungen 57, 58 sind im
Gehäuse des Münzautomaten gegen Lockern und Lösen gesichert, sie führen zusammen mit den Leitungen 47,   48   in der aus Fig. 1 ersichtlichen Anordnung aus dem Münzautomaten durch ein sie dicht umschliessendes Loch nach aussen. 



   Nachdem das Uhrwerk aufgezogen und damit der Kontakt an den Federn 41, 42 auf eine oder mehrere Stunden geschlossen worden ist, kann der Rundfunkempfang ohne weiteres in der gebräuchlichen Weise durch Einschalten der Stromverbindung am Empfangsgerät herbeigeführt werden. Mit diesem Einschalten des   Rundfunkempfangsgerätes   wird das Solenoid 43 im Münzautomaten erregt, so dass es den Weicheisenkern 44 anzieht und damit die durch die Gummischeibe 45 bewirkte Sperrung der Unruhe 46 des Uhrwerks aufhebt und letzteres zuverlässig in Gang setzt. 



   Während der durch die eingeworfene Münze oder Münzen bezahlten Zeit kann der Rundfunkempfang ununterbrochen oder mit Unterbrechung stattfinden. Zur Unterbrechung ist in der gebräuchlichen Weise das Empfangsgerät auszuschalten. Das damit stromlos gewordene Solenoid 43 gibt den Weieheisenkern 44 frei, der im Fall nach unten mit der Weiehgummischeibe 45 gegen die Unruhe 46 des Uhrwerks trifft und damit das Uhrwerk stillsetzt. Beim Wiedereinschalten des Empfangsgerätes hebt das Solenoid   43   die Sperrung des Uhrwerks an der Unruhe wieder auf. 



   Ist die durch die eingeworfene Münze oder Münzen bezahlte Zeit des Rundfunkempfangs abgelaufen, so hat das Uhrwerk mittels der   Gpwindespindel.'32 die Schalttrommel31   so weit axial verschoben, dass der Schalthebel 3S von dem Hubdaumen 36 abgleitet und die Stromverbindung an den Kontaktfedern 41, 42 aufhebt. Der damit unterbrochene Rundfunkempfang kann erst wieder herbeigeführt werden, nachdem eine Münze in den Automaten eingeworfen und unter Drehung des Griffknopfes 21 das Uhrwerk aufgezogen und zugleich der Schalthebel 38 für den Kontaktschluss mittels der Kontaktfedern 41, 42 betätigt worden ist. 



   Der beschriebene Münzautomat ist in denkbar bester Weise gegen   missbräuchliche   Benutzung gesichert. Der   Münzkanal 44   und der darunter drehbar gelagerte Münzenfänger 12 zwingen zur Verwendung der vorgeschriebenen Münze, weil mit unpassenden Münzen oder sonstigen durch den Münzkanal 11 eingeführten Hilfsgeräten die für die Betätigung des Schalthebels   ?   erforderliche Drehung des Münzenfängers nicht herbeigeführt werden kann.

   Zugang zu der Inneneinrichtung des Münzautomaten zwecks widerrechtlicher Betätigung kann auch nicht durch Entfernung des Griffknopfes 21 ermöglicht werden, weil die Welle 15 im Innern des Automatengehäuses von einer Hülse 59 umschlossen ist, die einem durch das im Gehäuse für den Schaft des Griffknopfes 21 vorgesehene Loch eingeführten Draht od. dgl. den Weg zum Uhrwerk versperrt. Das Gehäuse des Automaten ist an der Rückseite durch einen   Schiebedeckel   verschlossen, der aus den beiden in Nuten des Gehäuses einschiebbaren Teilen 60, 61 besteht.

   Die beiden Teile 60, 61 des Schiebedeckels werden in der   Verschlussstellung   durch eine Plombe 62 
 EMI3.1 
 des Schiebedeckels hat ausserdem ein Loch. durch das der Schaft des Griffknopfes 21 dichtpassend hindurchgeht, um innerhalb der Hülse 59 mit der Welle   1-5   in Verbindung zu kommen. Der Schaft des Griffknopfes 21 ist zu diesem Zweck an seinem inneren Ende hohl ausgebildet und mit Innengewinde versehen, so dass er auf einen Gewindezapfen der Welle 15 aufgeschraubt werden kann. 



   Der Zugang zum Münzensammelbehälter 26 zwecks Entnahme der darin kassierten Beträge erfordert das Lösen der Plombe 62, damit die durch den Zapfen 63 bewirkte Sperrung des unteren Teiles 61 des Schiebedeckels aufgehoben werden kann. Nach der Entfernung der Plombe 62 ist durch Druck auf den Zapfen 66 die Blattfeder 64 so weit   zurückzubiegen,   dass der   Plombenzapfen 63 das Loch im Teil 64   des Deckels verlässt. Der Deckelteil61 kann dann unbehindert herausgezogen werden, er legt den Innenraum des Gehäuses in solcher Höhe frei, dass nicht nur der Geldsammelbehälter 26, sondern auch die Steckerbuchsen 53,   54   für die Verbindung mit den zum Rundfunkempfangsgerät   führenden   Leitungen 57, 58 zugänglich werden. 



   Die Steckerbuchsen   J3, 54   mit den Kontakten 51,   52   sind an einer dicht oberhalb des Münzen-   sammelbehälters   den Innenraum des Gehäuses unterteilenden Zwischenwand 67 angebracht, die zusammen mit einer von ihr rechtwinkelig aufstrebenden Wand   68 für   die Befestigung der zur Inneneinrichtung des Münzautomaten gehörenden Teile in der aus Fig. 2 ersichtlichen Anordnung nutzbar gemacht ist. 



   Der Zugang zu dem Raum oberhalb der in dem Gehäuse passend befestigten Zwisehenwand 67 kann erst gewonnen werden, nachdem der Teil 61 des Schiebedeckels sowie der Griffknopf 21 entfernt und die Sperrung des Teiles 60 des Schiebedeckels, die durch den Zapfen 66 an der Blattfeder 64 bewirkt 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 wird, aufgehoben worden ist. Zur Aufhebung dieser Sperrung muss die Blattfeder 64 so weit zurückgedrängt werden, dass der Zapfen 66 das Loch im Teil 60 des Schiebedeekels verlässt und damit der Deckelteil 60 herausgezogen werden kann. 



   Der   Münzensammelbehälter   26 kann als Sparbüchse Verwendung finden, wenn der Münzautomat mit einem unmittelbar in den Behälter führenden Münzeneinwurfschlitz versehen ist. Gemäss Fig. 2 ist der Münzensammelbehälter 26 durch eine Scheidewand 69 als Sparbüchse eingerichtet, in die die Münzen durch den   Einwurischlitz 70   im Gehäuse gelangen. Der Einwurfschlitz kann dabei in an sich bekannter Weise mit einer Sperrung versehen sein, die die Entfernung der Münzen aus der Sparbüchse verhindert. Mit einer solchen Sparbüchse wird die Abtragung des Kaufpreises für das Radioempfangsgerät erleichtert. 



   Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass   gegenüber   dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung   Abänderungen   in der Ausführung und in den Massverhältnissen der einzelnen Teile des Münzautomaten nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung   überschreiten   zu müssen. 



   Es wird ferner bemerkt, dass der Schalthebel 38, dessen Stellung durch die Sehaltwalze,   9il   bestimmt ist, in Verbindung mit einem Starkstromschalter an Stelle der Kontaktfedern 41, 42 den Stromschluss nach dem Aufziehen des Uhrwerks und die Stromunterbreehung nach dem Ablauf des Uhrwerks im Münzautomaten herbeiführen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Münzautomat für   Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeräte,   bei dem nach Einwurf einer Münze der den Rundfunkempfang vermittelnde Stromkreis über ein Uhrwerk auf eine vorbestimmte Zeit geschlossen und während dieser Zeit beliebig oft unterbrochen werden kann, wobei zum Einschalten und Unterbrechen des Rundfunkempfangs der an dem Empfangsgerät vorhandene Schalter zu verwenden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein bis zum Einwurf einer Münze durch eine Sperrfeder (24) gegen Drehung gesperrter Münzenfänger (12) bei der Drehung nach dem Einwurf der Münze mittels dieser die   Sperrfeder (24) zurückdrängt   und bei der dadurch ermöglichten vollen Umdrehung, während welcher die Münze über den Münzkanal (25).

   in den Münzsammelbehälter (26) gelangt, ein Uhrwerk aufzieht und mittels einer Sehalttrommel (31) einen Schalthebel (38) in   die einen Stromschluss an Kontakten (41, 4   herbeiführende Stellung bringt, in welcher der Schalthebel (38) so lange verbleibt, bis die durch den Münzeneinwurf bezahlte Zeit für den Rundfunkempfang abgelaufen und damit dem Uhrwerk Gelegenheit geboten ist, den Schalthebel mittels der Schalttrommel   (31)   in die unwirksame Stellung   zurück-   zuführen, wobei das Uhrwerk durch einen im Verbrauchsstromkreis liegenden Elektromagneten   (43)   sowohl beim Ablauf der durch den Einwurf einer Münze bezahlten Zeit für den   Rundfunkempfang,   als auch bei jeder Stromunterbrechung mittels des am Rundfunkempfangsgerät vorhandenen Schalters gesperrt wird.

Claims (1)

  1. 2. Münzautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels des äusseren Griffknopfes (21) drehbare Welle (15) des Münzenfängers (12) zur kraftschlüssigen Verbindung mit der Aufzugwelle (16) des Uhrwerks eingerichtet ist und dass auf der Aufzugwelle (16) ein breites Zahnrad (29) sitzt, mit dem ein Zahnrad (30) einer Schalttrommel (31) kämmt, die mit Innengewinde auf einer vom Uhrwerk aus in Drehung zu versetzenden Gewindespindel (32) axial verschiebbar ist, so dass die den Schalthebel (38) betätigende Schalttrommel (31) beim Aufziehen des Uhrwerks gedreht und zugleich axial verschoben wird, um den Schalthebel (38) an den Kontakten (41, 42)
    zum Stromschluss zu veranlassen, beim Ablaufen des Uhrwerks aber durch die in Drehung versetzte Gewindespindel (32) lediglich axial verschoben wird, um bei der Rückkehr in die Ausgangsstellung den Schalthebel (38) zur Unterbrechung des Stromkreises an den Kontakten (41, 42) zu veranlassen.
    3. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalttrommel (81) einen den Schalthebel (38) in die Stromschlussstellung treibenden Hubdaumen (36) trägt, der neben dem Zahmad (30) angeordnet ist und sich in der Achsrichtung der Trommel erstreckt.
    4. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (38) in seiner Ruhestellung neben dem Hubdaumen (36) auf der Schalttrommel (31) ruht und dass die Schalttrommel beim Aufziehen des Uhrwerks während einer vollen Umdrehung des Zahnrades (29) ebenfalls eine volle Umdrehung vollführt und dabei auf der Gewindespindel . 38) so weit axial verschoben wird, dass der Hubdaumen (36) den Schalthebel (38) unterfasst und ihn in die Schaltstellung treibt.
    5. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (29), die Schalttrommel (31) mit ihrem Hubdaumen (-36) und die Gewindespindel (32) so dimensioniert sind, dass durch Einwerfen mehrerer Münzen unmittelbar aufeinanderfolgend ein mehrmaliges Aufziehen der Uhr zulässig ist, um die Stromlieferungszeit und damit den Rundfunkempfang auf mehrere Stunden sicherzustellen.
    6. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite und die folgenden Münzen beim Aufziehen des Uhrwerks unter der durch die Zahnräder 29,-30) vermittelten Drehung der Schalttrommel (31) eine zusätzliche axiale Verschiebung der letzteren herbeiführen, so <Desc/Clms Page number 5> dass beim Ablaufen des Uhrwerks der Hubdaumen (36) einen längeren Weg zurückzulegen hat, bevor der Schalthebel (38) für die Unterbrechung des Rundfunkempfangs freigegeben wird.
    7. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 6 mit einem Zeitgesperre, das aus einem im Ver- brauchsstromkreis liegenden, zur Hemmung des Uhrwerks dienenden Magneten besteht, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Magnet (43) am Anker bzw. am Weicheisenkern (44) ein aus einer Weichgummi- scheibe (45) gebildetes Sperrglied trägt, das bei stromlosem Magnet gegen die Unruhe (46) des Uhr- werks zu liegen kommt.
    8. Münzautomat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Weichgummischeibe (45) die Unruhe seitlich ihrer Achse angreift, so dass sie der Unruhe beim Aufheben der Sperrung einen Impuls vermittelt, durch den das Uhrwerk zuverlässig in Gang gesetzt wird.
    9. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromverbindung mit demNetz und mit dem Rundfunkempfangsgerät durch im Innern des Münzautomaten vorgesehene, den Verbrauchsstrom über die vom Münzeneinwurf abhängigen Kontakte (41, 42) und über den Magneten (43) leitende Kontakte (51, 52) vermittelt wird, die als Steckkontakte zur gesicherten Verbindung mit den zum Rundfunkempfangsgerät führenden Leitungen (57, 58) eingerichtet sind.
    10. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (15) des Münzenfängers (12) im Gehäuse des Münzautomaten von einer Rohrhülse (59) umschlossen ist, wobei der Schaft eines Griffknopfes (21) innerhalb der Rohrhülse mit der Welle (15) in Schraub- verbindung zu bringen ist.
    11. Münzautomat nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse des Münzautomaten durch einen in der Verschlussstellung verriegelten und plombierten zweiteiligen Schiebedeckel (60, 61) verschlossen ist, wobei der Deckelteil (60) den Innenraum oberhalb des Münzen- sammelbehälters (26), der Teil (61) den darunter befindlichen Raum mit den Steckkontakten für den Anschluss der zum Rundfunkempfangsgerät führenden Leitungen (57, 58) verschliesst.
    12. Münzautomat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung der beiden Deckelteile (60, 61) durch an einer Blattfeder (64) sitzende Zapfen (66, 63) erfolgt, von denen der durch den Deckelteil (61) dringende Zapfen (63) zur Anbringung einer Plombe (62) dient. EMI5.1
AT144477D 1934-04-23 1934-04-23 Münzautomat für Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte. AT144477B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT144477T 1934-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT144477B true AT144477B (de) 1936-01-25

Family

ID=3643148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT144477D AT144477B (de) 1934-04-23 1934-04-23 Münzautomat für Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT144477B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT144477B (de) Münzautomat für Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte.
DE2804100A1 (de) Elektronisches zerstaeubungsgeraet durch aerosol mit regulierbarer stossweiser wirkung
DE1961868A1 (de) Eisabgabegeraet
DE945322C (de) Vorrichtung zum Kuppeln von Spulen mit der ununterbrochen umlaufenden Spulenwelle
AT144140B (de) Münzautomat für Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte.
DE2345409C3 (de) Vorrichtung zum Zumessen eines Zeitabschnitts nach Münzeinwurf, insbesondere Parkuhr
DE642771C (de) Muenzautomat als Zeitstromschalter
AT146970B (de) Selbstkassierende Auslöse- und Sperrvorrichtung für Rundfunkempfänger.
DE434027C (de) Elektrische Antriebsvorrichtung bei Abortsitzen mit beweglicher Schutzpapierbahn
DE540682C (de) Sparuhr
DE650083C (de) Elektrischer Aufzug fuer Uhrwerke
AT156769B (de) Elektrische Unruheuhr.
DE1092390B (de) Uhr mit elektromotorischem Federaufzug
DE676085C (de) Kontaktgeber
AT124150B (de) Sparvorrichtung an Uhren, Zählern und ähnlichen Apparaten.
DE710682C (de) Unterwegsperre
DE412441C (de) Selbstkassierendes Anzeigewerk, Punktzaehler fuer Spiele, Billardspiele o. dgl.
AT126678B (de) Selbstverkäufer mit einer Einrichtung zur Bezahlung der Grundgebühr.
AT77927B (de) Feuermelder mit Erdverbindung zur Verhütung von Zeichenverstümmelungen.
AT145157B (de) Schaltanordnung für Radioempfangsgeräte.
DE843670C (de) Schrittschaltwerk mit elektromagnetischer Ausloesevorrichtung und motorisch angetriebenem Schrittmacher, insbesondere Fernzaehlwerk
CH169405A (de) Elektrisches Uhrwerk.
AT131248B (de) Selbstkassierender Elektrizitätsmesser.
DE740553C (de) Verfahren zum Betaetigen eines Selbstverkaeufers fuer Elektrizitaet, Gas o. dgl. undEinrichtung zur Ausfuehrung dieses Verfahrens
DE852224C (de) Vorrichtung zum Messen und zum Veraendern der Eigenschwingungszahl einer Unruhe entsprechend dem Messergebnis ausserhalb des Uhrwerkes