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Münzautomat für Netzansehluss-Rundfunkempfangsgeräte.
Die Erfindung betrifft einen Münzautomaten für Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeräte, bei dem nach Einwurf einer Münze der den Rundfunkempfang vermittelnde Stromkreis über ein Uhrwerk auf eine vorbestimmte Zeit geschlossen und während dieser Zeit beliebig oft unterbrochen werden kann.
Der Münzautomat bietet die Möglichkeit, die Ausbreitung des Rundfunks dadurch zu fördern, dass den Interessenten auf Grund eines Kaufvertrages oder eines Leihvertrages Rundfunkempfangsgeräte geliefert werden, die sich durch die in dem Münzautomaten kassierten Beträge in einer bestimmten Zeit bezahlt machen.
Damit die in Verbindung mit solchen Münzautomaten zu verwendenden Rundfunkempfangsgeräte weder in der äusseren Ausstattung noch in der inneren Einrichtung irgendeine Abänderung erfordern, damit also Rundfunkempfangsgeräte, so wie sie bisher in den Handel gebracht werden, ohne weiteres mit dem Münzautomaten zu verwenden sind, ist dieser als selbständiges Gerät gebaut, das zwischen dem Rundfunkempfangsgerät und dem den Rundfunkempfang herbeiführenden Stromnetz einzuschalten ist.
In seiner Inneneinrichtung entspricht der Münzautomat den für die allgemeine Einführung desselben gestellten Forderungen, dass die Gewähr für störungsfreie Funktion geboten wird und dass zuverlässig verhindert ist, den Rundfunkempfang ohne Münzeinwurf herbeiführen zu können oder aber nach dem Einwurf einer Münze den Rundfunkempfang von dem Ablauf des Uhrwerks unabhängig zu machen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht worden, u. zw. zeigt Fig. 1 den Münzautomaten für Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeräte in Hinteransicht und Fig. 2 die Inneneinrichtung des Münzautomaten in Hinteransicht. Die Fig. 3 und 4 stellen Konstruktionseinzelheiten des Münzautomaten dar.
Die durch einen Schlitz 10 im Gehäuse des Münzautomaten eingeworfene Münze durchläuft den Münzkanal H und wird von einem Münzenfänger 12 aufgehalten, der aus einem scheibenförmigen Körper besteht, welcher mit einem der Grösse der zu verwendenden Münze angepassten, an beiden Seiten abgedeckten Kreisausschnitt 1. 3 versehen ist, in dem die Münze 14 Aufnahme findet, wenn der Münzenfänger mit dem Kreisausschnitt unter die Mündung des Münzkanals 11 gedreht wird.
Der Münzenfänger 12 sitzt auf einer Welle 15, die in axialer Fortsetzung zur Aufzugwelle 16 eines Uhrwerks gelagert ist, welches in Fig. 3 lediglich mit dem Federgehäuse 17 und dem über das Ritzel 18 seine zeitgenau geregelte Drehung von dem Zahnrad 19 des Federgehäuses 17 empfangenden Minutenrohr 20 zur Darstellung gebracht worden ist. Zwischen den beiden Wellen 15 und 16 besteht eine kraftschlüssige Verbindung in solcher Anordnung, dass die mittels des äusseren Griffknopfes 21 herbeizuführende Drehung der Welle 15 auf die Welle 16 zum Aufziehen des Uhrwerks übertragen wird.
An dem Münzen-
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kommt sie bei der Drehung des Münzenfängers in der Pfeilrichtung mit ihrem aus der Umfläehe des Münzenfängers vorragenden Rand als Keil gegen die Sperrfeder 24 zur Wirkung und drängt diese soweit zurück, dass der radiale Arm 22 passieren kann. Bei der fortgesetzten Drehung des Münzenfängers 12 verlässt die Münze 14 den Kreisausschnitt 13 und fällt in einen Münzkanal26, der in den herausnehmbar angeordneten Münzensammelbehälter 26 führt. Auf dem ersten Teil des Weges vom Münzkanal H zum Münzkanal 25 ist die Münze 14 durch eine die Sperrfeder Z4 überragende gekrümmte Schiene 27 am Verlassen des Kreisausschnitts 13 gehindert.
Ein Anschlagstift 28 ragt in den Weg der Münze 14, wenn diese mit dem Münzenfänger über den Münzkanal 25 hinaus gedreht worden ist, und zwingt die Münze zum Verlassen des Ausschnitts 13, damit sie durch den Münzkanal 25 den Weg in den Münzensammelbehälter 26 findet.
Auf der Aufzugwelle 16 des Uhrwerks ist ein breites Zahnrad 29 befestigt, mit dem ein Zahnrad 30 kämmt, das an einer Sohalttrommel-H sitzt. Die Schalttrommel 31 ist mittels eines Innengewindes auf eine Gewindespindel 32 aufgeschraubt, welche auf dem Minutenrohr 20 befestigt ist, das mittels des axialen Zapfens 33 den Minutenzeiger 34 trägt. Durch eine verglaste Schauöffnung des Automatengehäuses ist der über einem Zifferblatt spielende Minutenzeiger 34 sichtbar, so dass er den Zeitablauf während einer Stunde erkennen lässt.
Die unter dem Druck einer die Spindel 32 umgebenden Schraubenfeder 35 stehende Schalttrommel.) 1 wird beim Aufziehen des Uhrwerks durch die miteinander kämmenden Zahnräder 29, 30 gedreht und bei dieser Drehung auf der Gewindespindel 38 axial verschoben. Beim Ablaufen des Uhrwerks wird durch die von dem Federgehäuse 17 aus über die Zahnräder 19, 18 und das Minutenrohr 20 in Drehung versetzte Gewindespindel 32. die Schalttrommel 31 in der entgegengesetzten Richtung axial verschoben, dabei aber durch den Eingriff des Zahnrades 30 in das Zahnrad 29 der Aufzugwelle 16 an der Drehung verhindert.
Die Drehung und die axiale Verschiebung der Schalttrommel 31 wird zum Ein-und Ausschalten des den Rundfunkempfang veranlassenden elektrischen Stromes nutzbar gemacht. Zu diesem Zwecke trägt die Schalttrommel 31 einen Hubdaumen 36, der neben dem Zahnrad 30 in der Achsrichtung der Trommel sich teilweise über diese erstreckt, wie aus Fig. 4 hervorgeht.
Die Schalttrommel 31 mit ihrem Hubdaumen 36 bestimmt die Stellung eines um den Stift 37 drehbaren Schalthebels 38, der nach Fig. 2 ein Hakenglied 39 trägt, dessen isolierter Kopf 40 zur stromleitenden Verbindung zweier gegeneinander isoliert angeordneter Kontaktfedern 41, 42 dient. Der Schalthebel 38 wird bei der nach dem Einwurf einer Münze zum Aufziehen des Uhrwerks veranlassten Drehung der Aufzugwelle 16 durch die damit gedrehte und axial verschobene Sehalttrommel 31 von dem Hubdaumen 36 unterfasst und in die in Fig. 2 mit vollausgezogenen Linien dargestellte Schaltstellung bewegt.
Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Schaltstellung des Hebels 38 erst am Ende der durch Einwurf einer Münze ermöglichten Drehung der Aufzugwelle 16 erreicht wird.
Beim Ablaufen des Uhrwerks verharrt der auf dem Hubdaumen36 ruhende Schalthebel 38 so lange in seiner Schaltstellung, bis das Minutenrohr 20 eine volle Umdrehung vollführt hat und demnach eine Stunde verflossen ist. Während dieser Zeit wird die durch den Eingriff des Zahnrades 30 in das Zahnrad 29 der Aufzugwelle 16 an Drehung verhinderte Schalttrommel 32 durch die mit dem Minutenrohr 20 in Drehung versetzte Gewindespindel 32 so weit axial verschoben, dass am Schluss der Stunde der Schalthebel 38 von dem Hubdaumen 36 freigegeben wird und damit in die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutete Stellung gelangt, in der die Stromverbindung an den Kontaktfedern 41, 42 unterbrochen ist.
Das Zahnrad 29, die Schalttrommel 31 mit ihrem Hubdaumen 36 und die Gewindespindel 32 sind so dimensioniert, dass durch Einwerfen mehrerer Münzen unmittelbar aufeinanderfolgend ein mehrmaliges Aufziehen der Uhr zulässig ist, um von vornherein die Stromlieferungszeit und damit den Rundfunkempfang auf mehrere Stunden sicherzustellen.
Die zweite und die folgenden Münzen führen beim Aufziehen des Uhrwerks unter der durch die Zahnräder 29, 30 vermittelten Drehung der Schalttrommel 32 eine zusätzliche axiale Verschiebung derselben herbei, so dass nach dem beendeten Aufziehen beim Ablaufen des Uhrwerks der Hubdaumen 36 einen längeren Weg zurückzulegen hat, bevor der Schalthebel 38 nach dem Ablauf der durch die eingeworfenen Münzen bezahlten Zeit für die Unterbrechung des Rundfunkempfangs freigegeben wird.
Der Münzautomat wird vervollständigt durch ein Zeitgesperre, das aus einem im Verbrauchsstromkreis liegenden und zur Hemmung des Uhrwerks dienenden Magneten besteht. Der beim Ausführungsbeispiel der Zeichnung als Solenoid dargestellte Magnet 43 trägt am Weicheisenkern 44 ein
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die Unruhe 46 des Uhrwerks zu liegen kommt, wie aus Fig. 2 hervorgeht.
Die Verwendung einer Weichgummiseheibe als Sperrglied ist von besonderem Vorteil, weil kein harter Schlag gegen die empfindliche Unruhe 46 ausgeübt wird und weil beim Aufheben der Sperrung die seitlich der Schwingachse die Unruhe angreifende Weichgummischeibe der Unruhe einen Anstoss gibt, so dass das Uhrwerk zuverlässig in Gang gesetzt wird.
Die Stromverbindung im Münzautomat ist aus Fig. 2 ersichtlich. In den Automat führen die beiden vom Netz gespeisten Leitungen 47, 48, von denen die Leitung 47 an die Kontaktfeder 41 ange-
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schlossen ist, während die Kontaktfeder 42 über die Leitung 19 mit dem Solenoid 43 verbunden ist und die Leitung 50 vom Solenoid zum Kontakt 51 führt. Die zweite vom Netz kommende Leitung 48 ist an den Kontakt 52 angeschlossen. Die Kontakte 51, 52 sind dabei als Steckkontakte mit den Buchsen 53, 54 versehen, die zur Aufnahme der Stecker 55, 56 dienen, welche durch die Leitungen 57, 58 die Stromverbindung mit dem Rundfunkempfangsgerät herstellen.
Die mit ihren Steckern 55, 56 an die Kontakte 51, 52 angeschlossenen Leitungen 57, 58 sind im
Gehäuse des Münzautomaten gegen Lockern und Lösen gesichert, sie führen zusammen mit den Leitungen 47, 48 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Anordnung aus dem Münzautomaten durch ein sie dicht umschliessendes Loch nach aussen.
Nachdem das Uhrwerk aufgezogen und damit der Kontakt an den Federn 41, 42 auf eine oder mehrere Stunden geschlossen worden ist, kann der Rundfunkempfang ohne weiteres in der gebräuchlichen Weise durch Einschalten der Stromverbindung am Empfangsgerät herbeigeführt werden. Mit diesem Einschalten des Rundfunkempfangsgerätes wird das Solenoid 43 im Münzautomaten erregt, so dass es den Weicheisenkern 44 anzieht und damit die durch die Gummischeibe 45 bewirkte Sperrung der Unruhe 46 des Uhrwerks aufhebt und letzteres zuverlässig in Gang setzt.
Während der durch die eingeworfene Münze oder Münzen bezahlten Zeit kann der Rundfunkempfang ununterbrochen oder mit Unterbrechung stattfinden. Zur Unterbrechung ist in der gebräuchlichen Weise das Empfangsgerät auszuschalten. Das damit stromlos gewordene Solenoid 43 gibt den Weieheisenkern 44 frei, der im Fall nach unten mit der Weiehgummischeibe 45 gegen die Unruhe 46 des Uhrwerks trifft und damit das Uhrwerk stillsetzt. Beim Wiedereinschalten des Empfangsgerätes hebt das Solenoid 43 die Sperrung des Uhrwerks an der Unruhe wieder auf.
Ist die durch die eingeworfene Münze oder Münzen bezahlte Zeit des Rundfunkempfangs abgelaufen, so hat das Uhrwerk mittels der Gpwindespindel.'32 die Schalttrommel31 so weit axial verschoben, dass der Schalthebel 3S von dem Hubdaumen 36 abgleitet und die Stromverbindung an den Kontaktfedern 41, 42 aufhebt. Der damit unterbrochene Rundfunkempfang kann erst wieder herbeigeführt werden, nachdem eine Münze in den Automaten eingeworfen und unter Drehung des Griffknopfes 21 das Uhrwerk aufgezogen und zugleich der Schalthebel 38 für den Kontaktschluss mittels der Kontaktfedern 41, 42 betätigt worden ist.
Der beschriebene Münzautomat ist in denkbar bester Weise gegen missbräuchliche Benutzung gesichert. Der Münzkanal 44 und der darunter drehbar gelagerte Münzenfänger 12 zwingen zur Verwendung der vorgeschriebenen Münze, weil mit unpassenden Münzen oder sonstigen durch den Münzkanal 11 eingeführten Hilfsgeräten die für die Betätigung des Schalthebels ? erforderliche Drehung des Münzenfängers nicht herbeigeführt werden kann.
Zugang zu der Inneneinrichtung des Münzautomaten zwecks widerrechtlicher Betätigung kann auch nicht durch Entfernung des Griffknopfes 21 ermöglicht werden, weil die Welle 15 im Innern des Automatengehäuses von einer Hülse 59 umschlossen ist, die einem durch das im Gehäuse für den Schaft des Griffknopfes 21 vorgesehene Loch eingeführten Draht od. dgl. den Weg zum Uhrwerk versperrt. Das Gehäuse des Automaten ist an der Rückseite durch einen Schiebedeckel verschlossen, der aus den beiden in Nuten des Gehäuses einschiebbaren Teilen 60, 61 besteht.
Die beiden Teile 60, 61 des Schiebedeckels werden in der Verschlussstellung durch eine Plombe 62
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des Schiebedeckels hat ausserdem ein Loch. durch das der Schaft des Griffknopfes 21 dichtpassend hindurchgeht, um innerhalb der Hülse 59 mit der Welle 1-5 in Verbindung zu kommen. Der Schaft des Griffknopfes 21 ist zu diesem Zweck an seinem inneren Ende hohl ausgebildet und mit Innengewinde versehen, so dass er auf einen Gewindezapfen der Welle 15 aufgeschraubt werden kann.
Der Zugang zum Münzensammelbehälter 26 zwecks Entnahme der darin kassierten Beträge erfordert das Lösen der Plombe 62, damit die durch den Zapfen 63 bewirkte Sperrung des unteren Teiles 61 des Schiebedeckels aufgehoben werden kann. Nach der Entfernung der Plombe 62 ist durch Druck auf den Zapfen 66 die Blattfeder 64 so weit zurückzubiegen, dass der Plombenzapfen 63 das Loch im Teil 64 des Deckels verlässt. Der Deckelteil61 kann dann unbehindert herausgezogen werden, er legt den Innenraum des Gehäuses in solcher Höhe frei, dass nicht nur der Geldsammelbehälter 26, sondern auch die Steckerbuchsen 53, 54 für die Verbindung mit den zum Rundfunkempfangsgerät führenden Leitungen 57, 58 zugänglich werden.
Die Steckerbuchsen J3, 54 mit den Kontakten 51, 52 sind an einer dicht oberhalb des Münzen- sammelbehälters den Innenraum des Gehäuses unterteilenden Zwischenwand 67 angebracht, die zusammen mit einer von ihr rechtwinkelig aufstrebenden Wand 68 für die Befestigung der zur Inneneinrichtung des Münzautomaten gehörenden Teile in der aus Fig. 2 ersichtlichen Anordnung nutzbar gemacht ist.
Der Zugang zu dem Raum oberhalb der in dem Gehäuse passend befestigten Zwisehenwand 67 kann erst gewonnen werden, nachdem der Teil 61 des Schiebedeckels sowie der Griffknopf 21 entfernt und die Sperrung des Teiles 60 des Schiebedeckels, die durch den Zapfen 66 an der Blattfeder 64 bewirkt
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wird, aufgehoben worden ist. Zur Aufhebung dieser Sperrung muss die Blattfeder 64 so weit zurückgedrängt werden, dass der Zapfen 66 das Loch im Teil 60 des Schiebedeekels verlässt und damit der Deckelteil 60 herausgezogen werden kann.
Der Münzensammelbehälter 26 kann als Sparbüchse Verwendung finden, wenn der Münzautomat mit einem unmittelbar in den Behälter führenden Münzeneinwurfschlitz versehen ist. Gemäss Fig. 2 ist der Münzensammelbehälter 26 durch eine Scheidewand 69 als Sparbüchse eingerichtet, in die die Münzen durch den Einwurischlitz 70 im Gehäuse gelangen. Der Einwurfschlitz kann dabei in an sich bekannter Weise mit einer Sperrung versehen sein, die die Entfernung der Münzen aus der Sparbüchse verhindert. Mit einer solchen Sparbüchse wird die Abtragung des Kaufpreises für das Radioempfangsgerät erleichtert.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass gegenüber dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Massverhältnissen der einzelnen Teile des Münzautomaten nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
Es wird ferner bemerkt, dass der Schalthebel 38, dessen Stellung durch die Sehaltwalze, 9il bestimmt ist, in Verbindung mit einem Starkstromschalter an Stelle der Kontaktfedern 41, 42 den Stromschluss nach dem Aufziehen des Uhrwerks und die Stromunterbreehung nach dem Ablauf des Uhrwerks im Münzautomaten herbeiführen kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Münzautomat für Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeräte, bei dem nach Einwurf einer Münze der den Rundfunkempfang vermittelnde Stromkreis über ein Uhrwerk auf eine vorbestimmte Zeit geschlossen und während dieser Zeit beliebig oft unterbrochen werden kann, wobei zum Einschalten und Unterbrechen des Rundfunkempfangs der an dem Empfangsgerät vorhandene Schalter zu verwenden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein bis zum Einwurf einer Münze durch eine Sperrfeder (24) gegen Drehung gesperrter Münzenfänger (12) bei der Drehung nach dem Einwurf der Münze mittels dieser die Sperrfeder (24) zurückdrängt und bei der dadurch ermöglichten vollen Umdrehung, während welcher die Münze über den Münzkanal (25).
in den Münzsammelbehälter (26) gelangt, ein Uhrwerk aufzieht und mittels einer Sehalttrommel (31) einen Schalthebel (38) in die einen Stromschluss an Kontakten (41, 4 herbeiführende Stellung bringt, in welcher der Schalthebel (38) so lange verbleibt, bis die durch den Münzeneinwurf bezahlte Zeit für den Rundfunkempfang abgelaufen und damit dem Uhrwerk Gelegenheit geboten ist, den Schalthebel mittels der Schalttrommel (31) in die unwirksame Stellung zurück- zuführen, wobei das Uhrwerk durch einen im Verbrauchsstromkreis liegenden Elektromagneten (43) sowohl beim Ablauf der durch den Einwurf einer Münze bezahlten Zeit für den Rundfunkempfang, als auch bei jeder Stromunterbrechung mittels des am Rundfunkempfangsgerät vorhandenen Schalters gesperrt wird.