AT124150B - Sparvorrichtung an Uhren, Zählern und ähnlichen Apparaten. - Google Patents

Sparvorrichtung an Uhren, Zählern und ähnlichen Apparaten.

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Anders Torsten Hammarstrand
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Anders Torsten Hammarstrand
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  Sparvorriehtung an Uhren, Zählern und ähnlichen Apparaten. 



   Bei Uhren hat man bekanntlich schon mehrfach eine sogenannte Sparvorriehtung mit Münzen- einwurf in Anwendung gebracht, welche insofern den Sparsinn des   Uhrbesitzers   wecken soll, als auch bei gespannter Triebfeder der Uhr diese zu laufen aufhört, wenn der Besitzer mit dem zu Sparzweeken erfolgen- den Einwerfen von Münzen aussetzt. Die meisten solcher mit   Span-Vorrichtung   versehenen Uhren haben einen in eine Münzeneinwurfsrinne eingreifenden, zur Beherrschung des Triebwerkes der Uhr dienenden
Steuerungshebel, der bei Ausbleiben des Einwerfens von   Münzen   den Stillstand der Uhr veranlasst. Der
Besitzer wird durch den so erfolgten Stillstand der Uhr, mag diese noch aufgezogen sein, auf seine Pflicht zum Einwerfen einer Münze aufmerksam gemacht. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Sparvorrichtung an Uhren, Zählern und   ähnlichen   Apparaten, bei welcher in   ähnlicher   Weise durch   Münzeneinwurf   der dauernde Gang des Triebwerkes derselben mittels eines in eine   Münzeneinwurfsrinne   eingreifenden, zur Beherrschung des Triebwerkes dienenden Steuerunggliedes gesichert wird, welche sich aber erfindungsgemäss dadurch vorteilhaft auszeichnet, dass ein in einer bestimmten Stellung das Triebwerk sperrendes Schaltgetriebe bei Miinzeneinwurf durch das
Steuerungsglied bewegt und vom Triebwerk wieder zurückgedreht wird.

     Zweckmässig ist   dabei das
Steuerungsglied als Hemmungsanker zu einem eine Sperrung des Triebwerkes steuernden Hemmungsrad derart angeordnet, dass dieses bei jedem   Münzeneinwurf durch Ausschwingen   des Hemmungsankers um einen Zahn vorgeschaltet wird, aber auch periodisch durch ein Spannorgan wieder rückwärts drehbar ist, um, wenn man mit dem zu Sparzwecken erfolgenden Einwerfen von Münzen nicht aussetzt, in bekannter Weise nicht in die Lage zu kommen, die Sperrung des Triebwerks   einzurücken.   Eine wesentliche Rolle spielt hier das   Hemmungsrad   mit dem Hemmungsanker, insofern als diese Teile ein einfaches Mittel darstellen,

   sowohl für die Auslösung durch die Münzen als auch zur Steuerung der Sperrung des Triebwerks und zur Vornahme der an sich bekannten Zählung der bis zur Sperrung des Triebwerkes noch ausstehenden   Rückhub   des Hemmungsrades. 
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 Detaildraufsieht zu Fig.   3.   



   Mit 1 ist eine Münzeneinwurfsrinne bezeichnet. Dieselbe trägt einen bei 2 drehbar gelagerten   Ankerhebel 3,   dessen eines Ende unter   Federwirkung münzensperrend sich   in die   Münzeneinwurfsrilne 1   hineinerstreckt und welcher mit Sperrstiften   J 6 ausgerüstet   ist, die abwechselnd in die Zahnung eines bei 5 an der Münzeneinwurfsrinne 1 drehbar gelagerten Hemmungsrades 6 eingreifen. An einem Stift 7 des Rades 6 ist das innere Ende einer Spiralfeder 9 angehängt, die andernends mit einem an der Rinne 1 befestigten Federhaus   8   verbunden ist. Das Hemmungsrad 6 weist ferner einen dasselbe durchdringenden 
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 Unruhe 11 gelüftet ist. Die Stützfeder 13 wirkt andernends auf den   Ankerhebel   3. 



   Die Münzeneinwurfrinne 1 ist ferner mit einer bei 14a (Fig. 3 und 4) drehbar gelagerten Schaltklinke 14 versehen, an deren Stift 14b eine Spannfeder 15   angehängt   ist. Mit dem Stift 14b wirkt ein 

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   eines Hubbegrenzungsstiftes 19, derart, dass das Ende 10a des Stiftes 10 am Hemmungsrad 6 im Verlauf ) einer Umdrehung am Stift 19 anstösst, um das Getriebe aufzuhalten.   



   Das Hemmungsrad 6 kann gleichzeitig auch als Zählrad dienen, wie weiter unten erläutert ist. 



   Die Arbeitsweise der Sparuhr ist folgende : Wird ein Geldstück in die Rinne 1 geworfen, so ver- schwenkt es den   Ankerhebl 3,   was zur Folge hat, dass der Sperrstift 4 aus der Verzahnung des Rades 6   ausgerückt   und der Sperrstift   4a   in dieselbe eingerückt wird, wobei das Rad 6 unter Wirkung der   ge-   spannten Spiralfeder 9 sich im Sinne des Pfeiles v um eine halbe Zahnteilung dreht. Gleich darauf hat auch schon das   Geldstück den Ankerhebel   3 freigegeben, so dass dieser   zuriickfallen   kann und das Rad nach einer weiteren Drehung um eine halbe Zahnteilung gesperrt wird.

   Diese Vorgänge vollziehen sich bei jedem Einwerfen eines   Geldstückes.   Der Arretierstift 10 wird daher schrittweise sieh   räumlich   ver- stellen und sich dem Hubbegrenzungsstift 19 immer mehr nähern. Mittlerweile hat sieh aber der Daumen 16 
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 herum verschwenkt, so dass im Augenblick, wo die Feder 15 jenseits der Totpunktstellung zur Achse 17 gelangt, die Schaltklinke 14 durch die gespannte Feder 15 mit einem Ruek gegen die Verzahnung des 
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 und damit zugleich die Spiralfeder 9 wieder zu spannen.

   Die Bewegungsverhältnisse sind naturgemäss so beschaffen, dass dies eintritt, längst bevor der Stift 10 des Rades 6 in die Nähe des Hubbcgrcnzungs- stiftes 19 gelangt ist. 
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 die Vorschaltung des Hemmungsrades 6 aus, dagegen nimmt dessen   Rückwärtsdrehung unter dem   schaltenden Einfluss der vom Uhrwerk gesteuerten Schaltklinke 14 in dem   Masse überhand,   dass der Stift 10 des Rades 6 am   Spcrrhebel 78 derart   zur Wirkung kommt, dass letzterer mittels des federnden Sperrblattes 12b die Unruhe 11 abbremst und das   Uhrwerk anhält,   selbst wenn dessen Triebfeder aufgezogen ist. Dadurch wird der Sparer an seine Pflicht zum Einwerfen von Münzen gemahnt. 



   Das   Hemmungsrad   6 dient gleichzeitig als Zählrad. Ein Zahn desselben entspricht dem Einwurf eines Geldstückes ; dementsprechend ist ein Ziffernkranz direkt am Hemmungsrad 6 angebracht, obwohl dieser Ziffernkranz auch an einer getrennten, aber mit dem Hemmungsrad verbundenen Scheibe angebracht sein könnte. Man kann daher die Anzahl der eingeworfenen Geldstücke ablesen, wenn die   Zahlenreihe d (s   Rades hinter einer Schauöffnung beweglich ist oder aber die Anzahl der bis zur Sperrung   de Uhrwerkes   noch ausstehenden   Rüekhübe   des Rades ermitteln. 



   Die Münzeneinwurfrinne 1 ist nahe der Stelle, wo die Münze auf den Ankerhebel zur Einwirkung kommt, mit einem auswechselbaren   Passstück 1 a   versehen, so dass man durch Auswechseln desselben 
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 grössen einstellen kann. 
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