DE572163C - Sparuhr mit durch Muenzeneinwurf ausloesbarer Sperrung fuer das Uhrwerk - Google Patents

Sparuhr mit durch Muenzeneinwurf ausloesbarer Sperrung fuer das Uhrwerk

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DE572163C
DE572163C DE1930572163D DE572163DD DE572163C DE 572163 C DE572163 C DE 572163C DE 1930572163 D DE1930572163 D DE 1930572163D DE 572163D D DE572163D D DE 572163DD DE 572163 C DE572163 C DE 572163C
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clock
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    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/0007Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for clockworks, e.g. alarm clocks, saving clocks

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Description

Die Erfindung betrifft eine Sparuhr mit durch Münzeneinwurf auslösbarer Sperrung für das Uhrwerk nach Patent 546 549. Erfindungsgemäß wird der Gegenstand des Hauptpatents dadurch verbessert, daß das in einer bestimmten Stellung das Uhrwerk sperrende Vorgabegetriebe aus einem im Uhrenbau an sich bekannten, mit Ankerhemmung versehenen Steigrad besteht, dessen Anker beim Verschwenken durch die eingeworfene Münze die schrittweise Vorstellung des Steigrades durch eine Hilfskraft gestattet, während ein vom Uhrwerk betätigtes Schaltorgan periodisch das Steigrad zurückstellt. Durch diese Ausbildung der Sparuhr wird eine wesentliche Vereinfachung des ganzen, Getriebes erreicht.
Dabei kann gemäß der Erfindung die das
Steigrad vorstellende Hilfskraft aus einer Spiralfeder bestehen, deren eines Ende an einem Stift des Steigrades angreift, während ihr anderes Ende in einem ortsfesten Federhaus befestigt ist, so daß beim schrittweisen Zurückschalten des Steigrades durch das Uhrwerk die Spiralfeder gespännt wird.
Gegenstand der Erfindung ist ferner die Ausbildung des vom Uhrwerk betätigten und dabei periodisch die Spiralfeder wieder spannenden Schaltorgans als federbelastete drehbare Klinke, die von einem vom Uhrwerk angetriebenen umlaufenden Schalthebel aus ihrer Ruhelage unter Spannung der an ihr angreifenden Feder um i8o° verdreht wird und dann von der nunmehr gespannten Feder im gleichen Drehsinn ruckartig in ihre Ausgangslage zurückgezogen wird, wobei sie das Steigrad zurückschaltet.
Gemäß der Erfindung ist ferner der die Zahl der noch wirksamen Münzeneinwürfe nach außen angebende Ziffernkranz unmittelbar am Steigrad angeordnet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung in ihren .wesentlichen Teilen dargestellt.
Fig. ι ist eine Rückansicht der Sparuhr.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie H-II von Fig. i.
Fig. 3 ist ein parallel zur Zeichenebene gelegter Vertikalschnitt zu Fig. 1, um i8o° gewendet, und
Fig. 4 ist eine Teilaufsicht zu Fig. 3.
Mit ι ist eine Münzeneinwurfrinne bezeichnet. Dieselbe trägt einen bei 2 drehbar
gelagerten Ankerhebel 3, dessen eines Ende •unter Federwirkung münzensperrend sich in die Münzeneinwurfrinne 1 hinein erstreckt und welcher mit Sperrstiften 4, 4a ausgerüstet ist, die abwechselnd in die Zahnung eines bei 5 an der Münzeneinwurfrinne 1 drehbar gelagerten Steigrades 6 eingreifen. An einem Stift 7 des Rades 6 ist das innere Ende einer Spiralfeder 9 angehängt, die am anderen
ίο Ende mit einem an der Rinne 1 befestigten Federhaus 8 verbunden ist. Das Steigrad 6 weist ferner einen dasselbe durchdringenden Sperrstift 10 auf, dessen nach vorn ragender Teil sich im Bereiche eines die Unruhe 11 des Uhrwerks beeinflussenden, winkelförmigen Sperrhebels 12 befindet. Dieser ist bei I2B drehbar gelagert und wird durch eine Stützfeder 13 in seiner Normalstellung gehalten, in der sein federndes Sperrblatt 12* von der Unruhe ix gelüftet ist. Die Stützfeder 13 wirkt mit ihrem anderen Ende auf den Ankerhebel 3.
Die Münzeneinwurfrinne 1 ist ferner mit einer bei 14" (Fig. 3 und 4) drehbar gelagerten Schaltklinke 14 versehen, an deren Stift I46 eine Spannfeder 15 angehängt ist. Mit dem Stift 14* wirkt ein auf der Achse 17 eines Sternrades 18 sitzender Daumen 16 zusammen. Das Sternrad 18 wird vom Uhrwerk so angetrieben, daß es.in einem bestimmten Zeitintervall eine volle Umdrehung ausführt. Während der Arretierstift 10 nach vorn in den Bereich des Hebels 12 sich erstreckt, liegt er nach hinten zu im Bereich eines Hubbegrenzungsstiftes 19, derart, daß das Ende io° des Stiftes 10 am Steigrad 6 im Verlauf einer Umdrehung am Stift 19 anstößt, um das Getriebe aufzuhalten.
Das Steigrad 6 kann gleichzeitig auch als Zählrad dienen, wie weiter unten erläutert ist.
Die Arbeitsweise der Sparuhr ist folgende: Wird ein Geldstück in die Rinne 1 geworfen, so verschwenkt es den Ankerhebel 3, was zur Folge hat, daß der- Sperrstift 4 aus der Verzahnung des Rades 6 ausgerückt und der Sperrstift 4a in dieselbe eingerückt wird, wobei das Rad 6 unter derWirkungder gespannten Spiralfeder 9 sich im Sinne des Pfeiles ν um eine halbe Zahnteilung dreht. Gleich darauf hat auch schon das Geldstück den Ankerhebel 3 freigegeben, so daß dieser unter Wirkung der Feder 13 zurückfallen kann und das Rad 6 nach einer weiteren Drehung um eine halbe Zahnteilung gesperrt wird. Diese Vorgänge vollziehen sich bei jedem Einwerfen eines Geldstückes. Der Sperrstift 10 wird daher schrittweise sich räumlich verstellen und sich beim Einwerfen mehx'erer Geldstücke dem Hubbegrenzungsstift 19 im Uhrzeigersinne immer mehr nähern. Mittlerweile hat sich aber der Daumen 16 am Sternrad 18 so weit gedreht, daß er am Stift 14P der Schaltklinke 14 angreift und diese um die Achse 17 herum verschwenkt, so daß im Augenblick, wo die Feder 15 jenseits der Totpunktstellung zur Achse 17 gelangt, die Schaltklinke 14 durch die gespannte Feder 15 mit einem Ruck gegen die Verzahnung des Steigrades 6 geschleudert wird, um dieses entgegen der Riehtung des Pfeiles ν rückwärts zu drehen und damit zugleich die Spiralfeder 9 wieder zu spannen. Die Bewegungsverhältnisse sind naturgemäß so beschaffen, daß dies eintritt, längst bevor der Stift 10 des Rades 6 in die Nähe des Hubbegrenzungsstiftes 19 gelangt ist.
Läßt das Sparen nach, d. h. wird längere Zeit kein Geldstück in die Rinne 1 eingeworfen, so bleibt die Vorschaltung des Steigrades 6 aus, dagegen nimmt dessen Rückwärtsdrehung unter dem schaltenden Einfluß der vom Uhrwerk gesteuerten Schaltklinke 14 in dem Maße überhand,' daß der Stift 10 des Rades 6 am Sperrhebel 12 derart zur Wirkung kommt, daß letzterer mittels des federnden Sperrblattes I2& die Unruhe 11 abbremst und das Uhrwerk anhält, selbst wenn dessen Triebfeder aufgezogen ist. Dadurch wird der Sparer an seine Pflicht zum Einwerfen von Münzen gemahnt.
Das Steigrad 6 dient gleichzeitig als Zählrad. Ein Zahn desselben entspricht dem Einwurf eines Geldstückes; dementsprechend ist ein Ziffernkranz direkt am Steigrad 6 angebracht, obwohl dieser Ziffernkranz auch an einer getrennten, aber mit dem Steigrad verbundenen Scheibe angebracht sein könnte. Man kann daher die Anzahl der eingeworfenen Geldstücke ablesen, wenn die Zahlenreihe des Rades hinter einer Schauöffnung beweglich ist, oder aber die Anzahl der bis zur Sperrung des Uhrwerks noch ausstehenden Rückhübe des Rades ermitteln.
Die Münzeneinwurfrinne 1 ist nahe der Stelle, wo die Münze auf den Ankerhebel zur Einwirkung kommt, mit einem auswechselbaren Paßstück ia versehen, so daß man durch Auswechseln desselben gegen ein breiteres oder schmaleres Paßstück die lichte Durchgangsweite der Rinne für bestimmte Münzengroßen einstellen kann. Derartige Veränderungen in der Münzkanalbreite sind beim Bau von Selbstkassierern allgemein bekannt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Sparuhr mit durch Münzeneinwurf auslösbarer Sperrung für das Uhrwerk nach Patent 546 549-j dadurch gekennzeichnet, daß das in einer bestimmten Stellung das Uhrwerk sperrende Vorgabe-
    getriebe aus einem im Uhrenbau an sich bekannten, mit Ankerhemmung versehenen Steigrad (6) besteht, dessen Anker (3) beim Verschwenken durch die eingeworfene Münze die schrittweise Vorstellung des Steigrades (6) durch eine Hilfskraft (9) gestattet, während ein vom Uhrwerk betätigtes Schaltorgan (14) periodisch das Steigrad (6) zurückstellt.
  2. 2. Sparuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Steigrad (6) vorstellende Hilfskraft aus einer Spiralfeder (9) besteht, deren eines Ende an einem Stift (7) des Steigrades (6) angreift, während ihr anderes Ende in einem ortsfesten Federhaus (8) befestigt ist, so daß beim schrittweisen Zurückschalten des Steigrades (6) durch das Uhrwerk die Spiralfeder (9) gespannt wird.
  3. 3. Sparuhr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Uhrwerk betätigte und dabei periodisch die Spiralfeder (9) wieder spannende Schaltorgan aus einer federbelasteten, drehbaren Klinke (14) besteht, die von einem vom Uhrwerk angetriebenen, umlaufenden Schalthebel (16) aus ihrer Ruhelage unter Spannung der an ihr angreifenden Feder (15) um i8o° verdreht wird und dann von der nunmehr gespannten Feder (15) im gleichen Drehsinn ruckartig in ihre Ausgangslage zurückgezogen wird und dabei das Steigrad (6) zurückschaltet.
  4. 4. Sparuhr nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zahl der noch wirksamen Münzeneinwürfe nach außen angebende Ziffernkranz unmittelbar am Steigrad (6) angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930572163D 1930-01-31 1930-03-13 Sparuhr mit durch Muenzeneinwurf ausloesbarer Sperrung fuer das Uhrwerk Expired DE572163C (de)

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