DE469274C - Uhrzifferblatt fuer Stundenanzeige von 1 bis 24 - Google Patents

Uhrzifferblatt fuer Stundenanzeige von 1 bis 24

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DE469274C
DE469274C DEZ16885D DEZ0016885D DE469274C DE 469274 C DE469274 C DE 469274C DE Z16885 D DEZ16885 D DE Z16885D DE Z0016885 D DEZ0016885 D DE Z0016885D DE 469274 C DE469274 C DE 469274C
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hour hand
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DEZ16885D
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FERDINAND ZANDER
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FERDINAND ZANDER
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/06Dials
    • G04B19/16Shiftable dials, e.g. indicating alternately from 1 to 12 and from 13 to 24
    • G04B19/163Shiftable dials, e.g. indicating alternately from 1 to 12 and from 13 to 24 numbers which are visible alternately from 1 to 12 and from 13 to 24 on the same dial G04B19/085

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Uhrzifferblatt für Stundenanzeige von 1 bis 24 Die Erfindung bezieht sich auf ein für die Stundeneinteilung von 1 bis 24. bestimmtes Uhrzifferblatt, auf welchem die Stundenzahlen I bis 12 nur in der Zeit von Mitternacht bis Mittag und die Stundenzahlen 13 bis 2 4. nur in der Zeit von Mittag bis Mitternacht sichtbar sind, wobei sich die beiden Zahlenkreise, (1 bis 12 und 13 bis 24.) zur Mitternachtszeit bzw. zur Mittagszeit selbsttätig so einstellen, daß der eine Zahlenkreis verschwindet, wenn der andere sichtbar wird.
  • In bekannter Weise wird deshalb das mit den Stundenzahlen 1 bis 24 beschriebene, Zifferblatt unter einem festsitzenden Deckblatt angeordnet, das an den bei Uhren sonst üblichen Zifferstellen zwölf Schaulöcher be-#itzt, in deren Bereich die Zifferreihen 1 bis 12 und 13 bis 24 vom Zeigerwerk aus durch Verklinken und Wiederfreigeben des drehbaren Zifferblattes abwechselnd gebracht werden.
  • Erfindungsgemäß erfolgt nun das Rechtsdrehen des lose drehbar um die Uhrzeigerachse angeordneten Zifferblattes unmittelbar durch den gegen .eine Flachfeder des letzteren schlagenden Stundenzeiger. wobei sich die Flachfeder während der Verdrehung durch eine Versenkung von selbst außer Eingriff des Stundenzeigers und in Eingriff einer Sperrklinke bringt. Diese Sperrklinke wird nach Ablauf der Zeitperiode 13 bis 24. wieder durch den Stundenzeiger ausgelöst und Lewirkt dann hei der Auslösung die Rückdrehurig des unter dem Ein fiuß einer Feder stehenden Zifferblattes.
  • In der Zeichnung ist ein der Erfindung gemäß ausgebildetes Uhrzifferblatt als Ausführungsbeispiel für eine Taschenuhr dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i einen Querschnitt durch die Uhr, Abb.2 die Stellung des Zifferblattes zur Vormittagszeit.
  • Abb. 3 die Stellung des Zifferblattes zur Nachmittagszeit, Abb. 4 eine Draufsicht des drehbaren Zifferblattes, Abb. 5 eine beispielsweise Ausführung der Drehvorrichtung für das Zifferblatt im Grundriß, Abb.6 eine Seitenansicht der Drehvorrichtung und Abb. 7 und 8 Einzelteile derselben.
  • Zum Anbringen des neuartigen Zifferblattes läßt sich jede Taschenuhr, Weckuhr, Wanduhr usw. verwenden. Zu der neuartigen Einrichtung selbst gehört das drehbare Zifferblatt A, das darüber befindliche gelochte Deckblatt B und die Drehvorrichtung für das Zifferblatt.
  • Das mit zwölf gleichmäßig verteilten Löchern a versehene Deckblatt B ist fest mit dem Uhrgehäuse C verbunden, und zwar so, daß sich der kleine Zeiger b und der große Zeiger c unmittelbar über dem Deckblatt bewegen können.
  • Unter dem Deckblatt B ist das Zifferblatt A drehbar um die Uhrzeigerachse d angeordnet, wobei erforderlichenfalls zur Erreichung einer größten Leichtgängigkeit eine Kugel- oder andere zweckmäßige Lagerung e vorgesehen «,erden kann. Die Stundenzahlen i bis 12 sind in normaler Weise auf dem Zifferblatt aufgetragen, während die Stundenzahlen 13 bis 24 anschließend an 12 fortlaufend zwischen zwei der Zahlen i bis 12 aufge:-zeic:hnet werden, so daß deren. Stellung bei einer kurzen Rechtsdrehung -des Zifferblattes von den Zahlen 13 bis 24 eingenommen wird (Abb.3).
  • Gemäß der neuen Zeiteinstellung müssen nun die Zahlen i bis 12 in der Zeit von Mitternacht bis Mittag und die Zahlen 13 bis 24 in der Zeit von Mittag bis Mitternacht unter den Löchern a des Deckblattes stehen. Weiterhin muß die Umstellung der beiden Zahlenkreise immer gerade zur Mitternachts-und zur Mittagsstunde erfolgen, also dann, wenn der kleine Zeiger b die normale Zwölfuhr-Stelle überschreitet. Diese rechtzeitige Umstellung wird durch eine Drehvorrichtung bewerkstelligt, welche mit dem Zifferblatt A in Verbindung steht und sich durch die vorhandenen Einrichtungen des Uhrwerkes betätigen bzw. auslösen läßt. Am besten dient hierzu der kleine Uhrzeiger b, der sich vorteilhaft als Mitnehmer für oben genannten Zweck verwenden läßt.
  • An denn Zifferblatt A ist in Richtung nach der 12 hin eine kleine Flachfeder f befestigt, die ein scharf nach oben gebogenes hakenförmiges Ende g besitzt und mit diesem Ende auf der mit .einer Vertiefung h versehenen Verschlußplatte i des Uhrgehäuses gleitet.
  • Solange die Zahlen i bis 12 unter den Löchern a der Deckplatte sind, steht der Haken g aus einer öffnung k der Deckplatte heraus, und zwar so weit, daß sich der kleine Zeiger b, sobald er die 12 überschreitet,. gegen den Haken g legt und das Zifferblatt mit nach rechts dreht. Diese Drehung hält so lange an, bis die Zahlen 13 bis 24 unter. die Löcher a gekommen und die Zahlen i bis 12 verdeckt sind. Ein Weiterdrehen des Zifferblattes wird dadurch verhindert, daß der Haken g allmählich in die Vertiefung h gleitet und somit aus dem Berührungsbereich des Uhrzeigers kommt. Das Zifferblatt zeigt also jetzt von Mittag bis Mitternacht nur die Stundenzahlen 13 bis 24.
  • Erst um Mitternacht müssen dann die Zahlen z bis 12 durch Linksdrehen des Zifferblattes wieder unter die Löcher a gebracht und die anderen Zahlen verdeckt werden, was folgendermaßen bewerkstelligt wird Beine .Rechtsdrehen des Ziffierblattes ist eine am letzteren befestigte- Feder m gespannt worden, die das Bestreben hat, das Zifferblatt wieder nach links zurückzudrehen. Dieses verhindert aber zunächst eine Sperrklinke n, die um den Bolzen o drehbar am Uhrgehäuse befestigt ist, unter dem Ein-Ruß einer Feder p steht und das Zifferblatt durch Einklinken - hinter die Flachfeder festhält (siehe strichpunktierte Lage in Abb. 5). Diese Sperrklinke n besitzt nun einen lose durch sie hindurchgesteckten, von einer Feder nach unten gehaltenen Mitnehmerstift g, der ebenfalls auf einer mit einer Vertiefung Y endenden Bahn s der Uhrgehäuseplatte i gleitet imd nach oben durch eine. Öffnung A des Deckblattes B in den Bestneichungsbereich des kleinen Uhrzeigers b gebracht werden kann.
  • Solange die Zahlen i bis 12 sichtbar sind, liegt der Mitnehmerstift g in der Vertiefung r, so daß der Zeiger b frei über ihn hinweggehen und nur die Flachfeder f mit ihrem Haken g von dem Zeiger gefaßt werden kann. Wird nun die Flachfeder , f samt dem Zifferblatt von dem letzteren. gedreht und klinkt -die federbeeinflußte Sperrklinke it hinter die Flachfeder, so verursacht die Schwenkbewegung der Klinken eine Belegung des Stiftes g auf seiner Gleitbahn s, die ihn aus der Vertiefung r nach oben in den Bereich des Zeigers b drückt. Gleichzeitig sind dann die Zahlen 13 bis 24 sichtbar geworden, während deren Zeitperiode also der Stift g oben im Bereiche des Zeigers, der Federhaken g dagegen außer dem Bereiche desselben liegt (Abb.3).
  • Legt sich nun der Zeiger b um Mitternacht (24 Uhr) gegen den Stift g (strichpunktierte Lage in Abb. 5), so wird die Sperrklinke n geschwenkt und der Federhaken g freigegeben, so- daß die gespannte Feder m das Zifferblatt zurückdrehen kann, bis die Zahlen i bis 12 wieder sichtbar werden und eine Begrenzung v das Weiterdrehen verhindert. Hierbei ist der Stift g wieder in die Vertiefung Y seiner Gleitbahn s gerutscht, in welcher Stellung er dadurch festgehalten wird, daß sich die Feder f mit ihrem hakenförmigen Ende ,gegen die -Sperrklinke n legt und ein Zurückschwenk en derselben vor dem Beginn der nächsten Zeitperiode (13 bis 24) hindert. In der Zeitperiode i bis 12 steht also der Federhaken g nach oben im Bereiche des Zeigers, während der Stift g außer dem Bereiche desselben liegt (Abb. 2).
  • Zum Anbringen der vorbeschriebenen Drehvorrichtung auf dem Uhrgehäuse ist in dem Zifferblatt A eine öffnung u eingelassen, die groß genug sein muß, daß das Drehen des Zifferblattes nicht gehindert wird. Die beiden Zahlengruppen (i bis 12 und 13 bis 24) können zur besseren Unterscheidung in verschiedenen Farben gehalten werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Uhrzifferblatt mit unter Schaulöchern sichtbaren Zifferreihen von i bis 12 und 13 bis 24., die vom Zeigerwerk aus durch Verklinken und Wiederfreigeben abwechselnd in den Bereich der Schaulöcher gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechtsdrehen des lose drehbar um die Uhrzeigerachse angeordneten Zifferblattes (A) unmittelbar durch den gegen eine Flachfeder (f) des Zifi erbla.ttes schlagenden Stundenzeiger (b: erfolgt, wobei sich die Flachfeder durch eine Versenkung (1t) von selbst außer Eingriff des Stundenzeigers und in Eingriff mit einer Sperrklinke (n) bringt, die nach Ablauf der Zeitperiode 13 bis 24. wieder durch den Stundenzeiger ausgelöst wird und dann die Rückdrehung des unter dem Einfluß einer Feder (m) stehenden Zifferblattes bewirkt.
DEZ16885D 1927-06-30 1927-06-30 Uhrzifferblatt fuer Stundenanzeige von 1 bis 24 Expired DE469274C (de)

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