DE66964C - Auf- und Abwerk - Google Patents

Auf- und Abwerk

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Publication number
DE66964C
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DE
Germany
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wheel
pointer
pin
lever
clock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT66964D
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English (en)
Original Assignee
C. WERNER in Villingen, Schwarzwald
Publication of DE66964C publication Critical patent/DE66964C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B9/00Supervision of the state of winding, e.g. indicating the amount of winding
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B9/00Supervision of the state of winding, e.g. indicating the amount of winding
    • G04B9/005Supervision of the state of winding, e.g. indicating the amount of winding by optical indication of the amount of winding

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende, hauptsächlich für Regulatoruhren bestimmte Anzeigevorrichtung giebt an, wann die Uhr aufgezogen werden mufs, und besteht aus einem auf dem mit besonderem Zahlenkreise versehenen Zifferblatt der Uhr angeordneten Zeiger, welcher unmittelbar durch das Stundenrad des Uhrwerks Antrieb erhält. Der Zeiger ermöglicht die jederzeitige Ablesung der Zeit, welche nach dem letzten Aufzug der Uhr bereits verflossen ist, und bezeichnet dadurch die Zeit, wann die Uhr von neuem aufzuziehen ist. Die Laufdauer der Uhr ist hierbei auf 14 Tage angenommen und die Einrichtung bei der Bewegung des Zeigers danach so getroffen, dafs bei jedesmaliger, in 12 Stunden erfolgender Umdrehung des Stundenrades der Zeiger auf dem Zahlenkreise um einen halben Grad, in 24 Stunden somit um einen ganzen Grad nachrückt. Die Uhr mufs demgemäfs dann aufgezogen werden, wenn der Zeiger entweder auf die Zahl 1 oder ι 5 weist. Die Auslösung des Zeigers und die Zurückführung in seine Ausgangsstellung erfolgen selbstthätig durch das Einführen des Schlüssels beim Aufziehen des Gehwerks.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Anzeigevorrichtung in drei Figuren dargestellt, in Fig. 3 mit Fortlassung der überflüssigen Theile des Mechanismus.
Auf der Vorderplatte α des Werkes ist auf dem Zapfen b das Zahnrad c gelagert, an dessen Hülse cx eine Spiralfeder d angreift, die an dem in der Vorderplatte α sitzenden Stift e befestigt ist.
Am Ende der durch das Zifferblatt f hindurchtretenden Hülse c' des Rades c ist der Zeiger g angeordnet (Fig. 1), welcher von einem Zahlenkreise h umgeben ist, der in 15 Theile eingetheilt ist. Jeder dieser Theile ist durch einen Theilstrich wiederum in zwei Theile zerlegt, so dafs 30 Theilungen vorhanden sind.
Das Zahnrad c ist gleichfalls mit 30 Zähnen versehen. Bei einer Umdrehung desselben wird der Zeiger eine vollständige Drehung ausführen. Der Antrieb des Zahnrades c wird durch einen auf dem Stundenrade i vorgesehenen Stift k vermittelt, der in die Zähne des Zahnrades eingreift und letzteres bei jeder Umdrehung innerhalb 12 Stunden um einen Zahn weiter rückt. Dieser Vorschub bewegt den Zeiger g auf seinem Zahlenkreise um einen halben Grad. Bei zweimaliger Umdrehung des Stundenrades, was einem Tage gleich 24 Stunden entspricht, wird demgemäfs der Zeiger auch nur um einen vollen Grad vorgerückt. Die Uhr kann somit 14 Tage gehen, ehe der Zeiger auf die Zahl 14 weist. Ist dies der Fall, so mufs die Uhr, ehe der Zeiger auf die Zahl 15 vorrückt, aufgezogen werden.
Ein weiteres Vorrücken des Zeigers g, selbst wenn das Laufwerk der Uhr auf mehr als 14 Tage eingerichtet ist, wird dadurch verhindert , dafs ein in dem Zahnrad c vorgesehener Stift Z auf den Arm m1 des Hebels m aufläuft.
Der um den Zapfen η drehbare Hebel m stützt sich mit seinem als Gegengewicht ausgebildeten Arm Ot2 auf den Stift e und dient dazu, das Rad c nur in einer Richtung in seiner Bewegung zu begrenzen. Bei Fortschaltung des Rades c in der Pfeilrichtung
(Fig. 2) dient ein Stift ο des unter Federwirkung stehenden Hebels ρ dazu, das Rad entgegen dem Druck der dabei angespannten Spiralfeder d in seiner jedesmaligen Lage durch Eingriff in die Zähne desselben festzuhalten.
Die Auslösung des Stiftes 0 aus den Zähnen des Rades c wird durch Aufstecken des Schlüssels zwecks Aufziehens auf den Dorn q bewirkt, wobei der nahe an dem Dorn vorübergehende Arm p1 des Hebels ρ zur Seite gedrückt wird, wie in Fig. 2 punktirt dargestellt ist. Das Rad c wird jetzt durch die Spiralfeder d in seine Ruhelage zurückgeführt und der Zeiger g schnellt von der Zahl 15 auf die Zahl 1 zurück. Der Stift Z des Rades c bewirkt hierbei durch seinen Anschlag an den Arm m1 des Hebels m, dafs der Zeiger g, sowie das Rad c in der Anfangsstellung genau begrenzt werden.
Die Anzeigevorrichtung kann statt mit einem Zeiger nebst dazugehörigem Zahlenkreise nur aus einer mit Zahlen versehenen Scheibe bestehen, die vor oder hinter dem Zifferblatt angeordnet ist und deren Zahlen entweder durch eine Oeffnung im Zifferblatt abgelesen werden oder auf die durch einen feststehenden, auf dem Zifferblatt angeordneten Zeiger besonders hingewiesen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Anzeigevorrichtung für das Aufziehen von Uhren, bestehend aus einem den Zeiger (g) bewegenden Zahnrade (c), welches durch das Stundenrad der Uhr bei dessen jedesmaliger Umdrehung durch einen Stift (k) um einen Zahn fortgeschaltet und .durch einen Stift (0) auf einem Hebel (p) festgestellt wird, der bei Einführung des Schlüssels zum Aufziehen der Uhr die Sperrung für das Rad (c) auslöst, so dafs dasselbe durch eine Feder (d) in seine durch den Arm (ml) eines Hebels (m) begrenzte Anfangsstellung selbstthätig zurückgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT66964D Auf- und Abwerk Expired - Lifetime DE66964C (de)

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