DE710682C - Unterwegsperre - Google Patents

Unterwegsperre

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Publication number
DE710682C
DE710682C DES142042D DES0142042D DE710682C DE 710682 C DE710682 C DE 710682C DE S142042 D DES142042 D DE S142042D DE S0142042 D DES0142042 D DE S0142042D DE 710682 C DE710682 C DE 710682C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
locking
armature
locking part
route
Prior art date
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Expired
Application number
DES142042D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Goldrian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES142042D priority Critical patent/DE710682C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE710682C publication Critical patent/DE710682C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks
    • B61L19/16Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Unterwegsperre Die Unterrwegsperre hat den Zweck, nach einmal begonnenem oder vollendetem Freistellen und darauffolgendem, einmal begonnenem Rückstellen ein neuerliches Freistellen des Signalhebels so lange zu verhindern, bis der Signalhebel die Grundstellung erreicht hat.
  • Bei der bekannten Unterwegsperre ist der mit einem Zahnkranz der Hebelrolle zusammenarbeitende Sperrkegel auf einem Winkelhebel drehbar gelagert und mittels einer Zugfeder mit diesem beweglich verbunden, welcher Winkelhebel seinerseits drehbar gelagert und durch eine zweite Zugfeder .an einen Anschlag gepreßt wird. Ein Durchschwingen des Sperrkegels ist bei verdrehter Rolle und angepreßtem Winkelhebel nicht möglich. Es wird also beim Rückstellen des Signalhebels der Winkelhebel von seinem Anschlag ,abgehoben, bis der Sperrkegel umkippen kann. Der Winkelhebel legt sich hierauf wieder an den Anschlag, und der Sperrkegel verhindert so lange ein abermaliges Freistellen, bis er nach Zurücklegung des Hebels in die Grundstellung in einer Ausnehmung der Hebelrolle durchschwingen kann. Bei der Unterwegsperre nach der Erfindung wird bei der Bewegung der Hebelrolle ein Sperrteil verdreht, der auf einer im Hebelbock .angeordneten Achse gelagert ist und von einer Feder in der Grundstellung gehalten wird. Die Verdrehung des Sperrteils ist bei der Signalfreistellung nur möglich, wenn der Ankereines Abhängigkeitsmagneten angezogen ist, welcher die elektrische Abhängigkeit mit ,anderem Einrichtungen vermittelt. Bei der Signalrückstellung wird der Anker dieses Magneten durch den Sperrteil unmittelbar und zwangsweise -abgedrückt und der Strom für den - Magneten entweder unmittelbar oder unter Zuhilfenahme einer Schalteinrichtung unterbrochen. Eine neuerliche Signalfreistellung kann daher erst erfolgen, wenn der Magnet wieder stromdurchflossen ist und seinen Anker hochhebt.
  • Der Zeitpunkt dieser Einschaltung des Magneten kann beliebig zwischen dem Beginn der Rückstellung und dem Beginn der Freistellung für eine neuerliche Zugsfahrt liegen. Unter gewissen Umständen kann also über die eingangs erwähnte Wirkungsweise der Unterwegsperre hinaus der Unterwegsperre nach der Erfindung zusätzlich die Wirkung einer Wiederholungsperre gegeben werden, so daß eine Wiederholungsperre ganz erspart wird.
  • Erfindungsgemäß wird in diesem Falle der Abhängigkeitsmagnet nach dem zwangsweisen Abdrücken erst wieder erregt, wenn das Streckenanfangsfeld .geblockt wird.
  • Die Abhängigkeit mit der Bahnhofsblockung wird nach der Erfindung dadurch hergestellt, daß in der Zeit nach der Einstellung der Fahrstraße und vor der Freistellung des Signals die Sperrlage der Bahnhofswiederholungsperre geprüft wird. Der Abhängigkeitsmagnet erhält erfindungsgemäß einen Selbstschlußkontakt, so daß der Magnet nach erfolgtem Anstoß bis zum zwangsweisen Abdrücken bei der Signalrückstellung erregt bleibt. Es ist jedoch auch möglich, den Kontakt MI auf eine beliebige Schalteinrichtung einwirken zu lassen, welche ihrerseits die Abschaltung des Magneten M bewerkstelligt.
  • In Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Der Sperrteil Sp ist auf der im Hebelbock H befestigten Achse W drehbar gelagert. Eine Feder F hält den Sperrteil Sp in der Grundstellung in der gezeichneten Lage. Bei der Signalfreistellung drückt jeder Zahn Z des auf der Hebelrolle befestigten Zahnkranzes auf die Nase 3 des Sperrteils Sp, wodurch der Sperrteil entgegen dem Sinne des Uhrzeigers verdreht wird. Diese Verdrehung ist jedoch nur möglich, wenn sich die mit dem Anker A des Abhängigkeitsmagneten M verbundene. Sperrstange St in der gezeichneten Lage befindet, was bei erregtem Magnet der Fall ist.
  • Ist der Magnet M nicht erregt, also der Anker A nicht ,angezogen, dann befindet sich die SperrstangeSt in der gestrichelt gezeichneten Lage, und das Anschlagstück i des I Sperrteils Sp stößt .an die Sperrstange St, die sich bei a am Hebelbock abstützt. Die Verdrehung der Hebelrolle R in der Richtung für die Signalfreistellung ist also nur bei angezogenem Magnetanker A möglich. Der Sperrteil Sp kehrt infolge der Federkraft von F nach jedem Eingriff mit einem Zahn Z in die Grundstellung zurück.
  • Bei der Signalrückstellung wird der Sperrteil Sp durch jeden Zahn Z im Sinne des Uhrzeigers verdreht. Die Abschrägung des Anschlagstückes z des Sperrteils Sp legt sich an eine :entsprechende Fläche der Sperrstange St und drückt die Sperrstange bei der weiteren Verdrehung in die abgefallene Lage. Gleichzeitig wird der Kontakt Ml unterbrochen. Wie in einem Ausführungsbeispiel Fig. z ersichtlich, wird hierdurch der Strom für den Magnet M abgeschaltet, so daß ein neuerliches Anziehen erst möglich ist, wenn das Streckenanfangsfeld geblockt und dessen Kontakt A-B geschlossen wird.
  • In Fig.3 ist die Schaltung des Abhängigkeitsmagneten M in. Abhängigkeit von der Bahnhofswiederholungsperre B dargestellt. Über einen beispielsweise von der Einstellung der Fahrstraße bis zur Freistellung des Signals schließenden Kontakt F-K und einen die Tieflage der Bahnhofswiederholungsperre überprüfenden Kontakt B erhält der Abhängigkeitsmagnet1V1 Anstoßstrom und hält sich über den Selbstschlußkantakt Ml stromdurchflossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Unterwegsperre, dadurch gekennzeichnet, daß ein um eine im Hebelbock (H) befestigte Achse (W) drehbar gelagerter, mittels Federkraft in der Grundstellung gehaltener und vorn einem an der Stellrolle (R) angebrachtem Zahnkranz bewegter Sperrteil (Sp) auf eine mit dem Anker (A) eines Abhängigkeitsmagneten (M) verbundene Sperrstange (St) in der Weise einwirkt, daß der Sperrteil (Sp) während des Signalfreistellens bei erregtem Magnet (M), also angezogenem Magnetanker (A), frei durchschwingen kann und daß der Sperrteil (Sp) beim Signalrückstellen die Sperrstange (St) und damit den Magnetanker (A) zwangsweise abdrückt, wobei der Strom für.den Magnet (1Y1) unterbrochen wird und infolgedessen eine Signalfreistellung erst wieder möglich ist, wenn der Magnet (M) neuerlich Strom erhält und seinen Anker (A) anzieht. a. Unterwegsperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (1Y1) in der Grundstellung über einen Selbstschlußkontakt (!Y1) erregt ist und nach dem zwangsweisen. Abdrücken der Sperrstange (St) erst wieder Anstoßstrom erhält, wenn das Streckenanfangsfeld (A-B) geblockt wird. 3. Unterwegsperre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (M) beim Einstellen der Fahrstraße über einen die Sperrlage der Bahnhofswiederholungsperre (B) überprüfenden Kontakt Anstoßstrom erhält und über einen Selbstschlußkontakt (1Y11) erregt bleibt, bis die Sperrstange (St) zwangsweise abgedrückt wird.
DES142042D 1940-08-21 1940-08-21 Unterwegsperre Expired DE710682C (de)

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