DE9502C - Fadenführer-Mitnehmer und verbesserter Einschliefshebel für mechanische Wirkstühle - Google Patents
Fadenführer-Mitnehmer und verbesserter Einschliefshebel für mechanische WirkstühleInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
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Description
1879.
Klasse 25.
F. ANTON LUDWIG in CHEMNITZ. Fadenführermitnehmer und verbesserter Einschliefshebel für mechanische Wirkstühle.
Zusatz-Patent zu No. 9081 vom 13. Juli 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. September 1879 ab.
Längste Dauer: 12. Juli 1894.
Da die Verbindung zwischen Fadenführer und Kulirapparat in einem Wirkstuhle eine
leicht lösbare sein mufs, so hat man sie zuerst ausschliefslich durch Erzeugung von Reibung
hergestellt, welche stark genug ist, um den Fadenführer vom Röfschen' mit fortschieben zu
lassen, welche aber überwunden wird, wenn der Führer am Ende seines Weges anstöfst. Als
Nachtheil dieser Einrichtung zeigt sich Unsicherheit in der Bewegung bei schnellem Gange
oder bei grofser Reibung, bedeutende Betriebskraft. Der Ersatz dieser Anordnung durch eine
feste Verbindung zwischen Röfschen und Fadenführer, welche schnell ausgelöst wird, wenn
letzterer anstöfst, zeigt den Nachtheil, dafs der Führer durch den Anstofs wieder zurückspringt,
sobald er frei ist.
Eine Verbindung beider Mitnehmer-Arten und Vermeidung ihrer Nachtheile ist der Zweck der
vorliegenden Erfindung. Der Fadenführer b, Fig. ι und 2, wird mit £, auf der Stange c
seitlich verschoben durch b.2 und e. Der Mitnehmer
e ist am Schieber g befestigt und dieser in gewöhnlicher Weise innen durch eine Feder
auf die Stange h geklemmt. Die letztere liegt in den Lagerarmen A1, welche auf die Röfschenschiene
r geschraubt sind, sie wird also gleichzeitig mit den Röfschen zur Seite bewegt. Dabei
erfafst sie in dem Einschnitt 3 den Zughaken 6 des Schiebers g und zieht hierdurch
den Fadenführer b sicher mit fort. Stöfst bx
am Ende des Weges an das Bufferstück q an, so wird 6 aus 3 dadurch gehoben, dafs1 der
Stift q an dem Keilstück / emporsteigt; die Röfschenschiene r und Stange h läuft noch
weiter seitlich fort und nun drückt h durch die Reibung im Schieber g diesen und den Führer
immerfort nach links, verhindert also das Zurückspringen nach dem Anstofs an q. Beim
Zuge nach rechts wirkt der Einschnitt 2 und die Klinke 5. Die Feder i hält die Klinken
abwärts gerichtet. Die Stange h ist drehbar, damit sie für Ringelwaare gewendet werden
kann, um mit e abwechselnd den einen oder anderen Führer zu verschieben.
Zur Herstellung der zweitheiligen regulären Fersen sind die beiden Fadenführer α und b
zu verwenden. Für dieselben trägt die Stange h zwei Schieber / und g- und enthält die vier
Einschnitte 1 bis 4. Es wird nun beim Zuge nach links der Schieber / mit α durch 4 und 8,
der Schieber g mit b durch 6 und 3 verschoben und 8 wird durch Emporsteigen von k., auf p
ausgehoben, wenn ^1 an den gewöhnlichen Buffer des Stuhles stöfst, 6 aber wird durch
Steigen von 9 auf / ausgehoben, wenn bi an q
stöfst. Beim Zuge nach rechts erfafst 1 die Klinke 5 und 2 die Klinke 7 ; 5 hebt sich
durch Anlaufen von k, auf 0, 7 aber durch Ansteigen
von k% auf m.
Eine weitere Neuerung an den flachen mechanischen Wirkstühlen bildet die eigenthümliche
Anordnung des Einschliefshebels u t ti: Fig. 3
und 4, welcher zugleich zur Vertheilung, also Senkung aller Platinen nach dem Kuliren verwendet
wird. Für das Einschliefsen enthält der Stuhl ein Excenter, welches durch den steifen
Hebel u U jf, und die Zugstange t in gewöhnlicher
Weise die Einschliefsschiene senkt. Für das Vertheilen aber wirkt ein zweites Excenter
auf den Arm υ, welcher, um χ drehbar, zwischen u und w liegt und durch eine Feder y
mit u verbunden ist; dadurch wird es möglich, dafs die von t getragene Einschliefsschiene nur
sanft durch den Federzug sich senkt und durch die Platinen alle Schleifen gleich lang hinabdrückt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Diejenige, zwischen Kulirapparat und Fadenführer liegende Vorrichtung, welche die Be^ wegung des ersteren auf den letzteren sowohl durch eine steife Verbindung als auch nach dem Lösen derselben durch Reibung überträgt.
- 2. Die Vorrichtungen zum Lösen der eben genannten steifen Verbindung sowohl beim Arbeiten mit einem als auch mit zwei Fadenführern· in demselben Waarenstücke.
- 3. Die Einrichtung des Einschliefshebels derart, dafs er theils direct, theils unter Vermittelung einer Feder von Excentern der Hauptwelle bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9502C true DE9502C (de) |
Family
ID=286858
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9502D Active DE9502C (de) | Fadenführer-Mitnehmer und verbesserter Einschliefshebel für mechanische Wirkstühle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9502C (de) |
-
0
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