DE10128C - Anordnung einer Petinetmaschine, für die Maschinennadelreihe des Ränder-Wirkstuhls - Google Patents

Anordnung einer Petinetmaschine, für die Maschinennadelreihe des Ränder-Wirkstuhls

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DE10128C
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DENDAT10128D
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A. KÜHN in Röhrsdorf bei Chemnitz
Publication of DE10128C publication Critical patent/DE10128C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/04Straight-bar knitting machines with fixed needles with two sets of needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

1880.
Klasse 25.
ANTON KÜHN in RÖHRSDORF bei CHEMNITZ. Anordnung einer Petinetmaschine für die Maschinennadeireihe des Ränder-Wirkstuhles.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1880 ab.
Das Forthängen von Maschen in Ränderoder Fangwaare wird zumeist an der Stuhlnadelreihe a, Fig. ι und 2, mit Hülfe einer gewöhnlichen Petinetmaschine vorgenommen; Vorrichtungen, welche man zu gleicher Behandlung der Maschinennadeln b bisher versuchsweise verwendet hat, haben sich nicht bewährt und namentlich für feine Stühle nicht als genügend gezeigt.
Die folgende Einrichtung einer Stech- oder Petinetmaschine, welche schon in Betrieb ist, soll dem Mangel abhelfen. Dieselbe ist so am . Ränderstuhle angebracht, dafs ihre Decknadeln c nach abwärts hängen; sie sind mit den Bleien C1. auf die Winkelschiene d aufgeklemmt und letztere ist an eine zweite Winkelschiene e angehängt und längs derselben zu verschieben. Von den Riegeln /£, welche auf der Schiene e liegen, reicht ein Zapfen / durch e hindurch und ist mit der Nadelbarre d verbunden; dadurch wird d von e getragen und ist mit / in Langschlitzen von e verschiebbar. An jeder Seite des Stuhles ist ein solcher Riegel k vorhanden; der rechtsseitige ist durch eingelassene Zapfen 0 mit einer Zahnstange m verbunden, welche durch die Feder »ζ, an ein Getriebrädchen η gedrückt wird. Bei der Drehung des letzteren mittelst des- Griffes «,., Fig. 2, wird die .Nadelbarre d seitlich verschoben; dabei begrenzt eine Feder px in den Kerben der Scheibe p die Verrückung um je eine Nadeltheilung. Der Handgriff Ti1 ist über die Stuhlpresse y hinweggeführt.
Die Trägschiene e führt sich an beiden Seiten in Schlitzen der an die Hängearme h angeschraubten Schienen/und wird an den Haken q von Ketten qx gehalten; diese Ketten hängen an. Hebeln H11 Fig..6, welche durch ή U mit dem Fufstritthebel u U1 verbunden sind. Der letztere wird gewöhnlich durch einen Haken (Einleger) w festgehalten und die Petinetmaschine d hängt dann in der höchsten Lage, wie Fig. ι und 2 zeigen. Schiebt der Arbeiter mit dem Fufse den Haken w zurück, so kann er u sich heben und die Petinetmaschine sich senken lassen; in letzterem Falle steht sie entweder mit s auf dem Arme S1, Fig. 1, der Rändermaschine, oder liegt in tiefster Lage mit der Schiene e auf den Schrauben e2.
Gleichzeitig ist die Tragschiene e in ihrer Längsrichtung, also zwischen den Führungen /, ■um eine Nadeltheilung verschiebbar; die Stellschrauben ggt begrenzen diese Bewegung, welche der Arbeiter mit den Fingern (durch Anfassen an s) hervorbringt. Diese Verschiebung ist bei dem gewöhnlichen Forthängen der Maschen erforderlich , eine andere durch das Getriebe η m auf viele Theilungen reichend, nur dann, wenn die Petinetnadeln c andere Maschinennadeln b als die gerade unter ihnen stehenden, treffen sollen.
In dieser . Anordnung ist es möglich, die Petinetmaschine d auf und ab und mit dem Hängewerke vor und zurück zu bewegen, ohne dafs sie an die Fadenführer 1, 2, in Fig. 2, oder die Presse y anstöfst.
Das Verfahren während der Arbeit ist folgendes:
Die Petinetmaschine d wird zunächst durch Lösen von w herabgelassen bis in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung, in welcher die Arme s auf den Armen S1 auftreffen, so dafs nun die Petinetmaschine auf der Rändermaschine b2 ruht. Letztere wendet man nach vorn, bis ihre Nadeln b vor den Stuhlnadeln α stehen; darauf hebt man sie und die Mustermaschine d in die Lage von Fig. 4 und drückt die Nadeln b nach vorn an die Nadeln c heran, wobei die, von c nicht zurückgehaltenen Nadeln etwa in die Stellung b4 kommen. Senkt man jetzt die Rändermaschine b, so sinkt auch gleichzeitig d mit c herab und die Spitzen von c gleiten in die Maschinenmaschen der Waare χ; wird endlich die Rändermaschine in ihre tiefste Lage gebracht (durch Abtreten in gewöhnlicher Weise), so wird die Petinetmaschine d mit c endlich von den Schrauben <?2 aufgehalten und es entsteht die Stellung Fig. 5. Dabei sind die einzelnen von c getroffenen Nadeln b aus ihren Maschen X1 hinabgesunken und letztere auf den Decknadeln c hängen geblieben, sie sind von b abgedeckt; nachdem man sie mit der Petinetmaschine seitlich verrückt hat, hebt man die Rändermaschine und fährt dabei mit den Nadeln b wieder in die Maschen X1 hinein (das Aufdecken), worauf c mit d wieder hoch empor gezogen wird.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Die Construction der Petinetmaschine d derart, dafs sie durch ihr Getriebe in ihrer Tragschiene e verschoben werden kann.
  2. 2. Die weitere Einrichtung, dafs sie mit dieser Tragschiene längs der Hängearme des Stuhles auf und ab zwischen ihnen seitlich zu verschieben ist.
  3. 3. Die Befestigungsweise der Petinetmaschine an den Hängearmen derart, dafs sie bei allen Bewegungen des Hängewerkes weder an die mehrfachen Fadenführer, noch an die Presse stöfst. *
    Die Vorrichtung zum Bewegen der Petinetmaschine durch die Rändermaschine beim Abdecken der Maschen.
    Die Construction des Getriebes, welches bei allen Bewegungen nicht an die Nadelpresse trifft und auch eine Verschiebung der Petinetmaschine ohne seine Einwirkung gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2904701A (en) * 1957-06-07 1959-09-15 Stirling A Colgate Electrical generator and driving engine unitary therewith

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