DE291346C - - Google Patents

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DE291346C
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coupling
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
    • D04B7/06Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles for purl work or Links-Links loop formation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Links- und Linksstrickmaschinen, bei denen die Platinen zwecks Aus- oder Einkuppeins unter dem Einfluß der Stricknadeln stehen, indem das vordere Platinenende am Nadelhaken aufsteigt, wodurch die Platine gehoben wird.
Da in diesem Falle der Platinenschaft eine Lageveränderung in seiner Führungsnut oder
ίο eine Abbiegung im Vorderteil erleidet, so bieten die gehobenen Platinen den aus dem gegenüberliegenden Bett entgegenkommenden Nadeln keine Bewegungsgrenze, außerdem wirkt der Schaft bremsend auf den Platinenlauf, wodurch vielfach Übelstände entstehen. Zur Beseitigung der bezeichneten Übelstände ist nun gemäß vorliegender Erfindung die Einrichtung derart getroffen, daß nur der mit den Stricknadeln in Eingriff kommende Kopf der Platinen für sich in und außer Arbeitslage gebracht wird, der Platinenschaft also keinerlei Lageänderung oder Gestaltänderung erfährt. Zu diesem Zweck ist der Platinenkopf gelenkig mit dem -schaft verbunden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die. Fig. 1, 2 und 4 sind Querschnitte durch die Nadelbetten, und zwar bei den Fig. 1 und 4 in Richtung der Linie a-b, und bei der Fig. 2 in Richtung der Linie c-d von Fig. 3. Die Fig. ι und 4 unterscheiden sich nur durch die Lage der Schloßmittelteile α und der Fallen g. Fig. 3 bedeutet eine Oberansicht des Schlittens nebst seiner Einrichtung.
Nach den Zeichnungen ist der mit dem Arbeitsfuß versehene Schaft h mit dem Kopfstück h1, welches beim Kuppeln mit dem Nadelhaken in Eingriff kommt (Fig. 1), durch einen Drehzapfen gelenkig verbunden. Um den Eingriff herzustellen oder zu lösen, hebt der Nadelhaken den Platinenkopf k1 an (Fig. 2 links), wenn die Nadel an die Platine hinangeschoben oder von ihr hinweggezogen wird, und zwar sobald der Nadelhaken unter die nasenartige Erhöhung des Platinenkopfes h1 tritt. Der Schaft h der Platine wird also nicht mitgehoben, sondern bleibt auf dem Grund seiner Nadelbettführung liegen. Ist die Nadel, zwecks Einkuppeins mit der Platine, bei der Bewegung in Richtung nach der letzteren unter deren Kopfende h1 hinweggegangen, so findet sie am Platinenschaft eine Bewegungsgrenze ; ohne weiteres bewirkt sie dann das Einkuppeln, indem sie sich gegen einen senkrechten Schenkel h2 (Fig. 2) des beweglichen Platinenkopfes h1 legt und hierbei den letzteren niederdrückt. Die Einhaltung der hergestellten Verkuppelung während des Arbeitens wird durch eine an sich bekannte, am Schlitten angeordnete Falle g gesichert, welche dicht über dem vorderen Platinenende läuft und durch einen bei f drehbar befestigten Hebel e niedergehalten wird sowie im erforderlichen Zeitpunkt angehoben werden kann, wenn das Entkuppeln erfolgen soll und die bekannte, von der Falle g überdeckte bogenförmige Aussparung des Winkels k hierbei zu öffnen ist.
Die Schlösser und die sonstigen Einrichtungen des Schlittens, welche die Zeichnung veranschaulicht, sind bekannt. Die Mitteldreiecke α der Schlösser sind um 180 ° drehbar,
um jeweils die für Links- und Linksware oder für glatte Ware erforderliche Stellung einzunehmen. Zur Herbeiführung dieser Drehung der Mitteldreiecke dienen Zahngetriebe b c. Die Zahnstangen c besitzen zugleich je eine keilförmige Nase d, welche zum Umschalten des ihnen zugehörigen, unter dem Einfluß einer Gegenfeder i stehenden Hebels β dient.
Die gelenkige Verbindung zwischen Platinen,
ίο Platinenschaft und -kopf, welche gestattet, daß der Platinenkopf k1 für sich in und außer Arbeitslage gebracht werden kann, läßt sich anstatt durch einen Drehzapfen auch durch ein Federgelenk erreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Links- und Linksstrickmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der in und außer Arbeitslage zu bringende Platinenkopf, gelenkig mit dem Platinenschaft verbunden ist und hinter der Kupplungsnase einen Schenkel besitzt, gegen welchen die Nadel nach dem Einkuppeln stößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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