DE684375C - Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemaess die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen - Google Patents
Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemaess die Stuhlnadeln abbiegenden PlatinenInfo
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- DE684375C DE684375C DEW100230D DEW0100230D DE684375C DE 684375 C DE684375 C DE 684375C DE W100230 D DEW100230 D DE W100230D DE W0100230 D DEW0100230 D DE W0100230D DE 684375 C DE684375 C DE 684375C
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- Germany
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
- Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemäß die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen Die Erfindung bezieht sich auf eine flache Kulierwirkmaschine mit mustergemäß die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen.
- Dias mustergemäße Herausdrücken der Stuhlnadeln ,aus der Reihe der übrigen kann aus den mannigfachsten Gründen erfolgen, z. B. um Dreck- oder Preßmuster zu erzielen oder um während des Kulierens und Verteilens Nadelmaschen wechselnder Länge herzustellen, sei es zu Musterzwecken oder zur Bildung einer Riefreife oder aus sonstigen Gründen.
- Die auf die Stuhlnadeln einwirkenden Platinen hat man bisher so ausgeführt, daß sie die Platinen entweder nur auf der Vorder-oder nur auf der Rückseite berühren. Dies hat den Nachteil, daß die Stuhlnadeln, falls sie aus irgendwelchen Gründen, z. B. durch den Zug der Ware, .seitlich verbogen werden, sich dem Bereich .der ihnen zugehörigen Musterplatinen entziehen oder so schräg zu den letzteren einsgestellt werden, daß die Nadeln durch die Platinen zusätzlich nach :der Seite abgebogen werden, so daß Warenfehler entstehen.
- Um diese Nachteile der vorbekannten Mustervorrichtungen zu vermeiden, reichen erfindungsgemäß die auf die Stuhlnadeln einwirkenden Platinen (Stellplatinen) zwischen den Stuhlnadeln hindurch und sind an ihren Berührungsstellen mit den Nadeln so .ausgespart, daß sie mit den hierbei entstandenem Ansätzen bei ihrer Verschiebung die zugehörigen Nadeln nach vorn oder hinten abbiegen. Eine solche Ausführung der Mustervorrichtung vermeidet nicht nur die besprochenen Mängel der vorbekannten Anordnungen, sondern bietet außerdem den Vorteil, daß die Musterplatinen gleichzeitig den richtigen Abstand der Stuhlnadeln voneinander sichern, wie :es bei bekannten Vorrichtungen anderer Art durch besondere Platinenkämme angestrebt wird, die aber nicht Musterzwecken dienen, zumal die betreffenden Platinen keine Ansätze besitzen, um auf die Stuhlnadeln im Sinne der Erfindung einwirken zu können. Im übrigen hat die erfindungsgemäße Ausbildung der Stellplatinen den. wesentlichen Vorteil, daß ihr Antrieb unabhängig davon erfolgen kann, nach weleher Richtung die Nadeln zu biegen sind.'; Denn die Platinen können nicht nur auf, Druck, sondern auch ;auf Zug beansprucht werden und daher stets vor den Stuhlnadeln gelagert werden, gleiChhgültig, :ob die mustergemäß zu beeinflussenden Stuhlnadeln nach hinten oder nach vorn zu biegen sind.
- Die Zeichnung veranschaulicht :ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Ab:b. i zeigt die für das Verständnis der Erfindung wichtigsten Teile einer Nadelbarre in Seitenansicht.
- Atyb. 2 ist :ein Grundriß zu Abb. i.
- Abb. 3 erläutert eine abgeänderte Anordnung der Stellplatinen.
- An der Stuhluadelbarre i sind die Stuhlnadeln 2 in ,an sich bekannter Weise festgespannt. Letztere sind so ausgeführt, daß sie sich in dem erforderlichen Ausmaß nach vorn bzw. rückwärts biegen lassen, was am besten durch die Einfräsungen 3 jedes Nadelschaftes erreicht wird, die quer zur Hakenebene der betreffenden Stuhlnadel, also in Richtung der Stuhlnadelreihe, anzuordnen sind.
- Im Bereich jeder Stuhlnadel 2 ist eine Stellplatine q. vorgesehen, die an der Nadelbarre in ;an sich bekannter Weise verschiebbar oder drehbar gelagert und geführt ist. Das auf die Stuhlnadeln 2 einwirkende Ende der Steilplatinen reicht durch die Stuhlnadelreihe hindurch und weist an dieser Stelle gemäß Abb.2 eine Einfräsung auf,. in die sich .die betreffende Stuhlnadel 2 einlegt. Diank dieser Einfräsung besitzt jede Steilplatine sowohl auf der Vorderseite der Stuhlnadeln als auch auf deren Rückseite je einen Ansatz. Diese Ansätze wirken bei einer Verstellung der betreffienden Stellplatinen auf die zugehörige Stuhlnadel ein, wodurch letztere aus der ,kelhe der übrigen Stuhlnadeln herausge--#og@en wird.
- - Die Steilplatinen ¢ können entweder nach dem Vorbild der Kulier- und Verteilplatinen in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet werden oder nach Art der Schwingen gemäß Abb.3 um ihre Lagerwelle schwenkbar sein. In jedem Fall kann die Verstellung der Steilplatinen auf irgendeine an sich bekannte Weise erfolgen, z. B. mit Hilfe von Stößern 6, die mittels Zugplatinen 7 von einer Jacquardvorrichtung verstellt werden. Es ist aber auch angängig, für den Fall, daß die Verstellung der Stellplatinen 4. und demgemäß auch die Verbiegung der Stuhlnadeln während des Kulier- und Verteilvorganges auszuführen ist, ,also dann, wenn die StuhInadelb,a,rre ihre höchste Stellung erreicht und während des betreffenden Arbeitsganges für einen kurzen Augenblick in Ruhe verharrt, auf die Stellplatinen q. Musterplatinen einwirken zu lassen, die am Maschinengestell gelagert und geführt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemäß die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Platinen zwischen den Stuhlnadeln hindurchreichen und an ihren Berührungsstellen mit den Nadeln so ausgespart sind, daß sie mit den hierbei entstandenen Ansätzen bei ihrer Verschiebung die zugehörigen Nadeln nach vorn oder hinten abbiegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW100230D DE684375C (de) | 1937-01-12 | 1937-01-12 | Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemaess die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW100230D DE684375C (de) | 1937-01-12 | 1937-01-12 | Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemaess die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE684375C true DE684375C (de) | 1939-11-27 |
Family
ID=7615324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW100230D Expired DE684375C (de) | 1937-01-12 | 1937-01-12 | Flache Kulierwirkmaschine mit mustergemaess die Stuhlnadeln abbiegenden Platinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE684375C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029519B (de) * | 1954-07-24 | 1958-05-08 | Ver Strumpfwerke Esda Veb | Flache Kulierwirkmaschine |
-
1937
- 1937-01-12 DE DEW100230D patent/DE684375C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1029519B (de) * | 1954-07-24 | 1958-05-08 | Ver Strumpfwerke Esda Veb | Flache Kulierwirkmaschine |
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