DE98992C - - Google Patents

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DE98992C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/02Loop-transfer points

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Aufstofsvorrichtung für Lamb'sehe Strickmaschinen, auf deren Nadeln die Maschen eines Waarenstückes aufserhalb der Strickmaschine aufgefangen und auf mechanischem Wege auf die Zungennadeln der Strickmaschine übertragen werden.
Die Aufstofsvorrichtung, welche in Fig. ι im Querschnitt, in Fig. 2 im Längsschnitt, in Fig. 3 und 4 in Seitenansicht, in Fig. 5 in der Lage beim Aufstofsen der Waare und in Fig. 6 beim Uebertragen der Maschen auf die Zungennadeln dargestellt ist, besteht aus zwei beweglichen Nadelbarren a1 a2 (Fig. 1), in welche die Aufstofsnadeln bl £2 fest eingeschraubt sind. Das untere Ende der Aufstofsnadel ist umgebogen und, wie der Nadelschnitt bl (Fig. 7) zeigt, mit einer Zasche versehen, in die der Nadelhaken zu liegen kommt. Die Zasche könnte auch durch ein Oehr in der Nadel ersetzt sein.
Jede Aufstofsnadelreihe arbeitet mit der Seite der Strickmaschine zusammen, auf welcher dieselbe liegt. Infolge dessen kreuzen sich die Aufstofsnadeln nicht, so dafs auch bei feiner Zungennadeltheilung die Aufstofsnadel genügend stark sein kann.
Die Nadelbarren a1 a2 (Fig. 1 und 2) liegen in einem Rahmen, der von den Seitenwänden c'c2 und den beiden Stäben dl d2 gebildet wird. Auf beiden Endflächen hat jede Nadelbarre zwei Zapfen zur Führung und Bewegung derselben. Die oberen Zapfen h1 und h2 greifen in die Nuthen fl und f2, während die unteren Zapfen gl und g2 in den Nuthen e1 und e2 liegen und durch die Rahmenwände hindurchreichen.
Die Bewegung der Nadelbarren erfolgt von der Welle q aus, die durch ein Handrad k oder einen Handhebel gedreht werden kann. Rechts und links von der Aufstofsvorrichtung und aufserhalb der Seitenwände ist ein Hebel m (Fig. 3) auf der Welle q befestigt, der durch ,ein Gelenkstück ή und zwei kurze Zugstangen P1J?2 mit den Zapfen glg2 der Nadelbarren in Verbindung steht. Bewegt man den Hebel m aus der Lage Fig. 3 in die Lage Fig. 4, so wenden sich die Nadelbarren und nehmen schliefslich die horizontale Lage an, wie punktirt.
Der in Fig. 1 angegebene Bock i gehört nicht unmittelbar zur Aufstofsvorrichtung, sondern ist nur nöthig, um dieselbe in eine bestimmte Lage zu den Zungennadeln der Strickmaschine zu bringen. Die Aufstofsvorrichtung wird beim Aufstofsen der Maschen der sogen. Langreihe des Waarenstückes von dem Bocke abgenommen und umgekehrt auf einen Tisch gestellt, wie in Fig. 5 angegeben ist, nachdem man vorher durch Drehen der Welle q die Nadelbarren in die horizontale Lage gebracht hat. Hierdurch stehen die abgebogenen Nadelenden fast lothrecht nach oben, so dafs die Maschen des locker gehaltenen Waarenstückes leicht aufgehängt werden können.
Die Uebertragung der Maschen auf die Zungennadeln geht nun in folgender einfacher Weise vor sich:
Die Nadelbarren α1 α2, auf deren Nadeln die Waare aufgehängt worden ist, bringt man durch Drehung des Handrades k in die ge-

Claims (1)

  1. neigte Lage, so dafs nach Umkehr der Vorrichtung die Theile derselben die Stellung Fig. ι einnehmen. Bei der Bewegung der Nadelbarren bleiben die Kniee der Nadeln in gleicher Entfernung von einander, so dafs die Maschen nicht ausgedehnt werden. Hierauf setzt man auf die Strickmaschine den Bock i auf, schiebt die Waare zwischen den Spalt der Nadelplatten (Fig. 6) hindurch und bringt die Vorrichtung an ihren Platz. Hierbei legen sich die Aufstofsnadeln mit ihren Zaschen auf die Haken der Zungennadeln auf, wie Fig. 7 andeutet.
    Durch einen Schieber oder ein Hebedreieck r, dessen Träger t auf der Fadenführerschiene s hingeschoben wird, werden die Nadeln zunächst des einen Nadelbettes in die Fangstellung oder so hoch geschoben, dafs sich die Nadelhaken, wie Fig. 8 angiebt, durch die auf den Aufstofsnadeln hängenden Maschen schieben. Hierauf wird der Träger t mit dem Schieber r auf die andere Fadenführerschiene aufgesetzt und die Nadeln des zweiten Nadelbettes werden hochgeschoben.
    Nun ist nur noch nöthig, das Handrad umzudrehen, denn hierbei ziehen sich die Aufstofsnadeln b1 b2 zufolge des unteren Theiles der Führungsnuthen e'e2 (Fig. 4) etwas zurück, und während· sich die Aufstofsnadeln heben, findet gleichzeitig ein Wenden derselben statt, was zur Folge hat, dafs sie sich aus den Maschen ziehen (Fig. 9), welche nun auf die Zungennadeln übergehen. Hierbei wird das Uebertragen von den Aufstofs- auf die Zungennadeln wesentlich durch den nach unten stattfindenden Waarenabzug unterstützt.
    Nachdem die Vorrichtung abgenommen worden ist, kann der Strickprocefs beginnen.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R uc η :
    Eine Aufstofsvorrichtung für Lamb'sehe Strickmaschinen, bei welcher ein Uebertragen der Maschen ohne Kreuzung der Aufstofsnadeln und infolge dessen bei jeder Feinheit der Nadeltheilung dadurch ermöglicht wird, dafs jede Aufstofsnadelreihe auf der Seite der Strickmaschine liegt, auf welcher das Abheben stattfindet, und sich die, ganze Aufstofsnadelreihe zunächst in Richtung des Nadelbettes bewegt und dann aufsteigt, während die Zungennadeln durch einen besonderen Schieber in die Fangstellung gebracht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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