DE27434C - Kettenstuhl mit verschiebbaren Nadelbarren - Google Patents
Kettenstuhl mit verschiebbaren NadelbarrenInfo
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- DE27434C DE27434C DENDAT27434D DE27434DA DE27434C DE 27434 C DE27434 C DE 27434C DE NDAT27434 D DENDAT27434 D DE NDAT27434D DE 27434D A DE27434D A DE 27434DA DE 27434 C DE27434 C DE 27434C
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- needles
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- WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N alstonine Natural products C1=CC2=C3C=CC=CC3=NC2=C2N1C[C@H]1[C@H](C)OC=C(C(=O)OC)[C@H]1C2 WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N 0.000 claims 1
- 238000009954 braiding Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000009940 knitting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B23/00—Flat warp knitting machines
- D04B23/08—Flat warp knitting machines with provision for incorporating pile threads
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/06—Needle bars; Sinker bars
- D04B27/08—Driving devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
UJ /
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. September 1883 ab.
Bewegliche Nadelbarren in Kettenstühlen werden bisher in ihrer Nadelrichtung geradlinig verschoben,
wie die Anordnung a in beiliegender Fig. ι eines Fangkettenstuhles (einer sogenanten
Raschelmaschine) zeigt.
Hiervon verschieden ist die neue Anordnung der Nadelbarre c; dieselbe liegt, um Zapfen C2
drehbar, auf den Lageriegeln b, trägt die Bleie C1
mit den Stuhlnadeln in und wird von der Zugstange A1, dem Hebel Zl1 und Excenter//:) derart
gehoben und gesenkt, dafs ihre Nadeln m im Kreisbogen an der Abschlagschiene vorübergehen.
Der Arm/legt sich mit einer Stellschraube c,
an die Platte des Getrieberiegels c, welcher, wie derjenige einer Kettenmaschine, in bekannter
Weise an die Musterkette d anstöfst; eine Feder g zieht c, stets nach e hin. Hiermit wird
es möglich, die Nadelbarre c auch in ihrer Längsrichtung zu verschieben, sie gegen die
andere α oder gegen ihre Kettenmaschinen/ zu
versetzen.
Diese Anordnung c der Nadelbarre kann auch für α getroffen werden, so dafs beide Barren
einer Raschelmaschine schwingend arbeiten. Dieselben enthalten entweder gewöhnliche Arbeitsnadeln, wie m in Fig. 2, oder stellenweise Stifte w/a,
Fig. 3, um Plttschhenkel zu bilden, oder Messer mu
Fig. 4, mit der Schneidkante r bis s, welche auch zur Bildung von Plüschhenkel dienen, diese
Henkel aber beim Abwärtsschwingen auch sogleich durchschneiden.
Die neue Maschine c kann auch mit der alten α zusammen arbeiten, oder es kann überhaupt
nur eine Nadelbarre thätig sein und die andere ausgerückt oder vom Stuhl entfernt sein,
so dafs dann letzterer wie ein gewöhnlicher glatter Kettenstuhl arbeitet, oder aber es können
durch die neue Anordnung vier Nadelbarren im Stuhl Platz finden, derart, dafs je eine alte
α und eine neue c auf jeder Seite derAbschlagschienen
11 und 0 angebracht sind und die eine geradlinig, die andere schwingend sich bewegen,
und mit welcher der Stuhl zweifache bezw. runde Fangkettenwaare oder einfache Kettenwaare
feinerer Theilung als bislang liefert.
Diese letztere Waare entsteht in der in Fig. 7 bis το dargestellten Weise. Arbeiten am gewöhnlichen
FangkeUensüihle die bekannten
Nadelreihen aalt .!«'ig. 7, je glatte AVaare für
sich, so hat dieselbe die Theilung aa, Fig. 8.
Giebt man diesem Stuhl aber die neuen Nadelreihen CC1, Fig. 9, noch hinzu und läfst c mit
α und C1 mit Ct1 glatte Waare arbeiten, so erhält
dieselbe die Theilung ac, Fig. 10, d. i. eine noch einmal so feine Theilung wie a a,
Fig. 8. Wird diese Waare, Fig. 10, locker gearbeitet, so dafs ihre Maschen nachträglich in
der Breitrichtung sich ausdehnen können, so liefert der Stuhl mit den beiden Nadelreihen a e
doppelt so breite Waare wie mit einer der alten Nadelreihen a.
Wenn der gewöhnliche Fangkettenstuhl (auch Raschelmaschine genannt) nur auf einer Seite
Nadeln α und auf der anderen Stifte a%, Fig. 11,
enthält, so liefert er Plüsch entweder mit den geschlossenen Henkeln h, welche später gerauht
werden, mit geschnittenen Henkeln, wenn a2 Schneidkanten haben, oder mit kurzen
und langen Henkeln h Zi1, Fig. 12, wu welche
letztere Zi1 nachträglich geschoren, also in Linie χ
abgeschnitten werden. Die langen Henkel h\
entstehen durch weiter seitwärts gebogene
Stifle /T1, Fig. ii, welche man abwechselnd
neben die gewöhnlichen geraden Stäbchen in die Nadclbarre einsetzt. Mit dieser Einrichtung
konnte man bei den bisher bekannten festen Nadelbarren α at
<?a nur langgestreifte Wa.ircn liefern, wie Fig. 12, ivit derart, dafs der geschorene
Plüsch nur Langstreifen Ji1 im gewöhnlichen
Schh'ngenplttsch // bildete.
Unter Anwendung der neuen Nadelbarren C1 C3,
Fig. 13, welche in ihrer Längsrichtung versetzbar sind, kann man erstens durch Einsetzen längerer
und kürzerer Stifte C1 C2 auch kurze und lange
Henkel herstellen, und zweitens die hiermit zu bildenden Musterstreifen Ji,, Fig. 14, beliebig
schräg, diagonal oder im Zickzack führen, also dergleichen schräg gemusterten Plüsch arbeiten.
Sind in die neue Nadelbarre die Schneidmesser d (Z1, Fig. 15, eingesetzt, so arbeitet dieselbe
geschnittenen Plüsch mit kurzen und langen Plüschfäden hh^, Fig. 16, und es kann
derselbe diejenigen Jix beliebig schräg oder gerade
gestreift inmitten derjenigen Ji enthalten, oder, wie Ji2, Fig. 16, zeigt, können die kurzen und
langen Henkel eins um eins wechseln, wobei man die Nadelreihe nach jeder Legung versetzt.
Endlich ist ein wesentlicher Vortheil der neuen Nadelbarre der, dafs man eine Waare arbeiten
kann, welche auf beiden Seiten Plüsch enthält, wie dies Fig. 18 zunächst im Wechsel einzelner
gerader Streifen zeigt. Solche Waare ist mit der gewöhnlichen Raschelmaschine, Fig. 17, nicht
zu liefern, denn es müfstc da jede der gewöhnlichen Nadelreihen α und a2 im Wechsel Nadeln
ap und Stifte 0 a2 enthalten, und es müfsten,
wenn die Nadeln α unter die Abschlagkante sich senken und die alten Maschen r abschlagen
, die Stifte noch die Plüschhenkel Ii halten und dann erst frei lassen, wie Fig. 21
zeigt; also müfsten die Stifte so lang sein, dafs sie dann beim Legen der neuen Schleifen den
Kettenmaschinen im Wege sind und deren Fäden oberhalb der Lochnadeln fassen. Mit den neuen
Nadelreihen oder Stiftreihen CCx, Fig. 19, im
Verein mit den alten α at ist aber diese Arbeit
sehr leicht; es können die geeigneten Bewegungen beider Arten, da sie unabhängig von
einander sind, getroffen werden, so dafs ohne Umstände links- und rechtsseitiger Plüsch entsteht,
auch Schneidplüsch, wenn man die Messer c in die Nadelreihen einsetzt. Die gewöhnliche
Nadelbarre hat links die Nadeln a, Fig. 19 und 20, und die neue Nadelbarre die
Stifte c, rechts die gewöhnliche die Nadeln ax
und die neue die Stifte C1.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Kettenstuhl, bei welchem behufs Erzielung von Musterwaaren mit gezackten oder schlangenförmigen Längsstreifen schwingende Nadelbarren (c) verwendet werden, welche zugleich in ihrer Längsrichtung verschiebbar sind.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27434C true DE27434C (de) |
Family
ID=303747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27434D Active DE27434C (de) | Kettenstuhl mit verschiebbaren Nadelbarren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27434C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034315B (de) * | 1952-01-04 | 1958-07-17 | Arno Zwingenberger | Befestigung der Nadel-, Platinen- und Pressenbarren von flachen Kettenwirkmaschinen an ihren Traghebeln |
| DE1286258B (de) * | 1966-01-14 | 1969-01-02 | Guesken Fa J | Verfahren zur Herstellung von flauschiger Kettenwirkware fuer Decken od. dgl. |
-
0
- DE DENDAT27434D patent/DE27434C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034315B (de) * | 1952-01-04 | 1958-07-17 | Arno Zwingenberger | Befestigung der Nadel-, Platinen- und Pressenbarren von flachen Kettenwirkmaschinen an ihren Traghebeln |
| DE1286258B (de) * | 1966-01-14 | 1969-01-02 | Guesken Fa J | Verfahren zur Herstellung von flauschiger Kettenwirkware fuer Decken od. dgl. |
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