DE7768C - Neuerungen am mechanischen Breitränderstuhle zum Wirken regulärer Randstücken - Google Patents

Neuerungen am mechanischen Breitränderstuhle zum Wirken regulärer Randstücken

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DE7768C
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CH. terrot, Maschinenfabrikant, in Stuttgart
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/04Straight-bar knitting machines with fixed needles with two sets of needles

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

1879.
Klasse 25.
CHARLES TERROT in STUTTGART. Neuerungen am mechanischen Breitränderstuhle zum Wirken regulärer
Patentirt im Deutschen Reiche vom I. Februar 1879 ab.
Die beiliegende Zeichnung stellt dar in:
Fig. ι eine Seitenansicht der Maschine;
Fig. 2 eine Vorderansicht;
Fig. 3 Schienen, Excenter und Maschenregulator.
Das Hauptgestell und die Rahmen des senkrechten sogenannten mechanischen Lagers sind, wie diejenigen des gröfseren Theils der gewöhnlichen Regulärmaschinen, für Fangwaare eingerichtet.
Die Triebwelle A bewirkt mittelst ihrer Hubscheiben α α das Hinabsinken und Wiederhinaufgehen des horizontalen Rahmens B, in welchem ihrerseits das senkrechte Gestell, die Nadelhalter B' sich schwingen. Diese Rahmen B und B' bilden zusammen das sogenannte mechanische Lager.
Die Zahnstange C trägt die eingetheilten Platten der Stuhlnadelreihe C, in deren Einschnitte die ebenfalls seibstthätigen Zungennadeln hineingleiten, welche unter dem Excenter D, der in die Leiste E1 Fig. 3, eingelassen ist, beweglich sind. Die Leiste E wird durch den Hebel, die Zugstange und die Kurbel hin- und herbewegt, Fig. 1 und 2.
Ebenfalls eingelassen unter der inneren Seite und frei um das Excenter D herum trägt die Leiste E ein bewegendes dreitheiliges Stück d, d' und d".
Der Theil d schwingt sich durch die beiden an jedem Ende seines Weges angebrachten Stellschrauben, damit der Wirkung des Excenters D abwechslungsweise diejenige des einen oder anderen der Theile d' und d" vorangeht. Diese Theile d' und d" sind Gegenexcenter und lassen das fertige Gewirke hinter der Nadelzunge hervorgehen, um dasselbe nach, dem Kuliren abwerfen zu können.
Weiter dienen d' und d" zum Vorrücken der Nadeln, um die Zungen derselben bald nach rechts, bald nach links frei zu machen.
Das kleine Excenter D, Fig. 3, verrichtet in D' den Dienst eines Maschenregulators mit Hülfe seines feststehenden Schraubenstiftes und seines gezahnten Schraubenkopfes, welcher in eine Zahnstange ff eingreift, deren horizontale Bewegung die Maschen nach Belieben fester oder loser zu stellen ermöglicht und zwar vermittelst der an jedem Ende des Weges befindlichen Stellschrauben h. Diese Wirkungen wer
den selbstthätig und in bestimmten Zwischenräumen erlangt durch die Anwendung eines in Nachstehendem beschriebenen Zählers auf die Stellschrauben h. Zunächst, wenn z. B. nur eine einzige Langreihe nöthig ist, findet der Maschenregulator, welcher rechts die erhobene und auch sofort wieder zurückfallende Stellschraube getroffen hat, die linksseitige feststehende Stellschraube, die den Maschenregulator genau nach seiner vorhergehenden Maschenlangreihe zurückführt. Auch kann man, wenn man einen einzigen der gezahnten Schraubenköpfe vor dem Ingangsetzen der Maschine aufser Thätigkeit bringt, auf einem der Nadelbeete längere oder kürzere Maschen als auf dem nächsten erhalten, ohne dabei die verhältnifsmäfsige Entfernung zwischen den Langreihen und dem Gewirke zu verlieren. Die Fadenführer IJ zum seibstthätigen Erzeugen gestreifter Waare können entweder einfach oder doppelt, wie auf der beiliegenden Zeichnung, oder dreifach oder vierfach sein, je nach dem Bedürfnifs 1, 2, 3 oder 4 Schienen aufzustellen. Auf diesen Schienen bewegen sich abgesondert die Fadenführer, welche, um nie gegeneinander stofsen zu können, nach innen knieförmig umgebogen sind.
Die Hemmung der Fadenführer bewerkstelligt sich durch ihre Aushebung vermittelst zweier, an der Seite des Mitnehmers L befindlichen Erhöhungen auf Hemmfedern. Dieser Mitnehmer setzt seinen Weg bis zur Freimachung des Stückes d, d' und d" und bis zu seiner Rückwärtsbewegung fort, nachdem er die Fadenführer richtig am Ende eines jeden Lagers abgesetzt, d. h. die Ortnadeln bedient hat. Ohne sich zu erheben, geht der Mitnehmer L wieder zurück, weil die Erhöhungen auf dem Rückweg nach seitwärts ausweichen und ihn die Fadenführer mit dem Vorsprung wieder aufnehmen lassen, welcher nöthig ist, um versetzt in umgekehrter Richtung eine neue Maschenreihe zu bilden. Das kleine gezahnte Gestell, aus dem der Kopf des Mitnehmers besteht, greift in die übereinstimmenden Fadenführer mit dem einen oder anderen seiner Zähne ein, je nach der Stellung, die das Gestell durch die Wirkung des Zählers Q auf den knieförmig gebogenen, durch seinen Hebel P getriebenen Stab P' mit Stufen eingenommen hat. Der in Q dargestellte Zähler
ist mit einer Vaucauson'schen Kette versehen und sind die Blöckchen an derselben je nach Bedürfhifs in einer oder mehreren Reihen in der Breite der Kette angebracht. Eine erste Reihe von Blöckchen dient zum Hervorbringen der Langreihen, eine zweite fuhrt den einen oder anderen der Fadenführer herbei, eine dritte treibt stets mit Hülfe von Hebeln die horizontale Schiene O des Parallelogramms, das von dem Kamm O' des mechanischen Lagers zugleich mit letzterem abwärts geht, eine vierte endlich bewegt unmittelbar eine zweite horizontale innere Schiene N mit Schiebern, die an ihren Enden Ansätze trägt, welche zu verhindern haben, dafs das mechanische Lager in die Höhe geht und zwischen das Gewirke kommt, so dafs allein die horizontal liegenden beweglichen Nadeln arbeiten und nicht mehr als die zum Schliefsen der Ränder nöthige einfache glatte Masche machen.
Alle die vorgenannten Wirkungen vollziehen sich auf dieser Maschine ohne Aufenthalt; dieser Vortheil sowohl, als die Sicherheit der Aufnahme der Fäden, gleichviel welchen Materials, durch die Zungennadeln und die einfache praktische Production lassen in 12 Arbeitsstunden ein Minimum von 8 bis 9 Dutzend grofser Ränder pro Maschinenkopf erreichen und kann eine Person 3 bis 4 Maschinenköpfe bedienen, was eine Gesammtproduction von 27 bis 36 Dutzend Ränder pro Person in 12 Arbeitsstunden ergiebt.

Claims (2)

Pat ent-An Sprüche:
1. Das bewegende dreitheilige Stück d, d' und d" mit den Stellschrauben h, welches ermöglicht, vermittelst eines und desselben Excenters die Masche sowohl im Vorwärtsbewegen als im Zurückkehren zu bilden.'
2. Die Zahnstange H, durch welche die Maschen des Gewirkes nach Belieben loser oder fester, weiter oder enger gestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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