DE222714C - - Google Patents
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- DE222714C DE222714C DENDAT222714D DE222714DA DE222714C DE 222714 C DE222714 C DE 222714C DE NDAT222714 D DENDAT222714 D DE NDAT222714D DE 222714D A DE222714D A DE 222714DA DE 222714 C DE222714 C DE 222714C
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- 238000009940 knitting Methods 0.000 claims description 7
- 235000019687 Lamb Nutrition 0.000 description 3
- 241000947840 Alteromonadales Species 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B7/00—Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 222714-KLASSE 25 a. GRUPPE
EMIL MASLIN in LESTAQUE, Frankr.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 22. Mai 1907 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine zur Herstellung gerippter Schlauchware
ohne Naht, von beliebiger Maschenweite, beliebiger Länge und Weite zur Herstellung von
Strümpfen, Unterhosen, Unterkleidern aller Art. Die neue Flachstrickmaschine ist in Fig. 1
in einem senkrecht zur Achse ausgeführten Querschnitt, in Fig. 2 in teilweiser Unteransicht
und in Fig. 3 in einem Teilschnitt durch Fig. 2 dargestellt. Fig. 4 zeigt einen Teil der Maschine
in anderer Stellung. Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines Teiles der Maschine. Fig. 6 stellt das Nadelbett
2 im Grundriß dar und Fig. 7 zeigt das Schloß des Nadelbettes 2 mit dem Ansatz, der
das Umlegen des Doppelbettes bewirkt.
Die Maschine besteht aus dem üblichen Schlitten der Lamb sehen Maschinen und aus drei
Nadelbetten, den einfachen Nadelbetten 1,2 und dem Doppelbett 3. Das Doppelbett 3 hat
ao auf jeder Seite je eine Reihe von Nadeln, die, wie dies bei den Lamb sehen Maschinen der
Fall ist, mittels der Schloßdreiecke bewegt werden. Die Nadeln 4 des Doppelbettes arbeiten
mit den Nadeln 5 des einfachen Nadelbettes 1 und diejenigen 6 des Doppelbettes mit den Nadeln
7 des einfachen Bettes 2 zusammen.
In Fig. ι sind die Nadeln 4 und 5 in der Arbeitsstellung
gezeigt. Damit nun die Nadeln 6 in die Arbeitsstellung kommen, muß das Doppelbett
3 von der rechten nach der linken Seite der Maschine schwingen und sich dabei umdrehen.
Diese Bewegung des Doppelbettes 3, das um die Drehzapfen 8, 9 (Fig. 2) schwingen kann,
wird vom Schlitten in folgender Weise verursacht: .
Der Schlitten, welcher sich im Maschinenrahmen in bekannter Weise verschiebt, hat je
ein Schloß; jedes dieser Schlösser schiebt sich auf der Oberfläche des betreffenden der beiden
arbeitenden Nadelbetten entlang. Das Schloß für das einfache Nadelbett 2 (Fig. 1) ist durch
einen Arm verlängert (Fig. 7), auf dessen Ende der schräge Ansatz 10 vorgesehen ist. Am Ende
der Schlittentour wird dieser schräge Ansatz 10 auf den Hebel 11, der nunmehr, um seinen Drehzapfen
.12 schwingend, das Doppelbett 3 um die Zapfen 8 und 9 auf die andere Seite schwingt.
Das Ende 13 des Hebels 11 liegt gegen den
seitlichen Rand 14 (Fig. 2) des Doppelbettes an und bewirkt das Anheben des Doppelbettes bis
über die Lotrechte hinaus, worauf das Doppelbett durch sein eigenes Gewicht in die Stellung
fällt, welche durch zwei feste Anschläge 15 (Fig. 1) bestimmt wird. Jeder der Anschläge 15
hat einen Zapfen 16, welcher in ein Loch 17 (Fig. 2) des Randes 14 des Doppelbettes eingreift.
Sobald das Doppelbett auf die Anschläge 15
auftrifEt, auf denen es durch die Zapfen 16 festgehalten
wird, wirkt ein schräger Ansatz des Maschinenschlittens auf die mit geneigten Flächen
ausgestattete Lagerplatte 19 des Drehzapfens 8, der nun unter der Wirkung einer Feder 18 aus
seinem Lager hinaus nach rückwärts geht (Fig. 4), so daß der Strickfaden durchgleiten
kann. Nachdem der Faden infolge seiner Spannung selbsttätig zwischen Drehzapfen 8 und
Doppelbett 3 durchgegangen ist, bringt die Schieberplatte 19 den Drehzapfen selbsttätig
wieder in Eingriff mit seinem Lager. Die Bahn des Drehzapfens ist durch den Abstand der
Flächen 20, 21 der Schiebeplatte 19 bestimmt.
Die yorbeschriebenen Bewegungen wiederholen sich natürlich auf beiden Seiten der Maschine.
Das Doppelbett 3 schwingt also nach jeder Schlittentour von der einen Seite nach der
anderen.
Auf jeder Seite des Doppelbettes sind je zwei Schienen 22, 22' und 23, 23' (Fig. 2 und 5) angeordnet,
von denen die einen 22, 23 beweglich, die anderen 22', 23' dagegen fest sind. Die
festen Schienen 22' und 23' dienen dazu, die Nadeln im Bett festzuhalten, gestatten aber das
Gleiten der Nadeln in den Nuten, während die beweglichen Schienen 22 und 23 dazu bestimmt
sind, das Gleiten der Nadeln in ihren Nuten während der Drehbewegung des Doppelbettes
zu verhindern. Die beweglichen Schienen 22, 23 verschieben sich parallel zueinander, indem
sie mit leichter Reibung auf den geneigten Oberflächen des Doppelbettes gleiten; die
Schiene 23 ist bei 24, 25 (Fig. 2) an Stangen 26,27 angelenkt, die sich auf den beweglichen Schienen
22 um die Zapfen 28, 29 drehen. Die auf der Oberfläche . liegende bewegliche Schiene wird
während der Schlittentour von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Ansatz des Maschinenschlittens
in der gehobenen Stellung festgehalten und von den Zugfedern 30, 31 nach
abwärts gegen die Ansätze der Nadeln gezogen, sobald sie bei Beendigung der Schlittentour von
dem Ansatz des Schlittens freigegeben wird.
Die Nadeln des Doppelbettes 3 werden durch die Dreiecke 32,33 des Maschinenschlittens'
bewegt, die sich bei der Drehbewegung des Doppelbettes am Ende ihrer Bahn befinden, diese
Drehbewegung also in keiner Weise behindem.
Am Maschinenschlitten befestigte Bürsten 34, 35. 36, 37 dienen zum Reinhalten der Öhre der
Nadeln.
Die einfachen Nadelbetten 1, 2 sind genau in der von den Lamb sehen Maschinen bekannten Weise ausgeführt, aber anstatt fest, beweglich gelagert, so daß sie sich nach ab- und aufwärts um einige Millimeter verschieben können. In Fig. ι ist Nadelbett 1 in der Arbeitsstellung, das Nadelbett 2 dagegen in der Ruhestellung dargestellt. Wenn die Nadelbetten 1 und 2 unbeweglich wären, so würde die Einrichtung des Doppelbettes unmöglich sein.
Die einfachen Nadelbetten 1, 2 sind genau in der von den Lamb sehen Maschinen bekannten Weise ausgeführt, aber anstatt fest, beweglich gelagert, so daß sie sich nach ab- und aufwärts um einige Millimeter verschieben können. In Fig. ι ist Nadelbett 1 in der Arbeitsstellung, das Nadelbett 2 dagegen in der Ruhestellung dargestellt. Wenn die Nadelbetten 1 und 2 unbeweglich wären, so würde die Einrichtung des Doppelbettes unmöglich sein.
Die Bewegung der Nadelbetten 1 und 2 wird auf folgende Weise veranlaßt: Die Nadelbetten
sind auf beiden Seiten in den Winkelrahmen geführt. Im unteren Ende eines jeden Nadelbettes I, 2 ist ein Stift 38, 39 so eingeschraubt,
daß er in das gabelförmige Ende eines Führungsstückes 40, 41 eingreift, die um die festen Zapfen
42, 43 drehbar sind. Die Führungsstücke 40, 41 sind durch eine Schiebestange 50 zwangläufig
verbunden, so daß sich die Bewegung des einen Führungsstückes in umgekehrter Richtung auf
das andere Führungsstück überträgt. Ein Arm 47 ist am linken Ende der Schiebestange
50 angelenkt und dient zur Bewegung einer Stützplatte 48, welche, sobald das Nadelbett 1
in die Arbeitsstellung gegangen ist, sich nach einwärts dreht, das Nadelbett unterstützt und
in der angehobenen Stellung festhält. Am rechten Ende der Schiebestange 50 ist ein Arm
51 mit der Stützplatte 49 für das Nadelbett 2 angelenkt.
Das gabelförmige Führungsstück 40 ist mittels eines Bolzens 44 mit einer Schiene 45 verbunden,
die mit einem Längsschlitz auf einem Zapfen 46 geführt ist.
Der Hebel n, welcher die Bewegung des Doppelbettes 3 veranlaßt, ist, auf dem Drehzapfen
12 exzentrisch gelagert und drückt somit abwechselnd auf das obere Ende der Schiene 45
und gibt sie frei. Hierdurch werden die folgenden Bewegungen verursacht:
Die Schiene 45 geht unter dem Druck des Hebels 11 nach abwärts und nimmt durch Zapfen
44 das gabelförmige Führungsstück 40 mit, welches mit seinem unteren Ende an der Schiene
50 angelenkt ist und diese nach rechts verschiebt, wodurch emerseits die Stützplatte 48 um ihren
Drehzapfen nach auswärts gedreht, also unter dem Nadelbett 1 fortgezogen wird, das nun
fällt, und andererseits das Nadelbett 2 durch das Führungsstück 41 aufwärts bewegt wird,
wobei die Platte 49 nach einwärts schwingt und das Nadelbett in seiner gehobenen Stellung
unterstützt. Die Abwärtsbewegung des Nadelbettes ι ist dabei durch das Führungsstück 40
mittels der Öse 38 veranlaßt worden.
Es erscheint nicht nötig, diese Beschreibung durch eingehende Beschreibung und zeichnerische
Darstellung der allgemein bekannten Teile einer Flachstrickmaschine zu komplizieren.
Das Mindern geschieht von Hand oder selbsttätig durch Feststellen der bestimmten Anzahl
von Nadeln in jedem Nadelbett.
Claims (2)
- Pate nt-Ansprüche:ι . Flachstrickmaschine mit einem über den Hauptnadelbetten vorgesehenen schwenkbaren Hilfsnadelbett, dadurch gekenn-zeichnet, daß bei der Schwenkbewegung des die Hilfsnadeln tragenden Doppelbettes Drehzapfen (8,9), die unter der Einwirkung von Federn (18) in das Doppelnadelbett (3) eingreifen, durch Gleitplatten (19) mit entgegengesetzt gerichteten Führungsflächen abwechselnd außer Eingriff mit dem Doppelbett gebracht werden, zu dem Zwecke, den Durchgang des Strickfadens von der einen auf die andere Seite des Doppelnadelbettes zu gestatten, sobald dieses seine Drehbewegung ausgeführt hat..
- 2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beweglichkeit der Hauptnadelbetten (1,2) in der Längsrichtung der Nadeln vorgesehen' ist und diese Bewegung der Hauptnadelbetten durch den das Hilfsnadelbett bewegenden Hebel (11) veranlaßt wird, der auf das obere Ende einer Schiene (45) drückt, durch deren Abwärtsbewegung ein das entsprechende Nadelbett stützendes Führungsstück (40, 41) und mit ihm das betreffende Nadelbett nach abwärts verschoben wird, wobei diese Bewegung zwangläufig durch eine Schiebestange (50) auf das Führungsstück des anderen Nadelbettes in umgekehrter Richtung übertragen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222714T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222714C true DE222714C (de) |
Family
ID=5846766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT222714D Active DE222714C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222714C (de) |
| FR (1) | FR379074A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189672B (de) * | 1956-11-08 | 1965-03-25 | Morris Philip | Verfahren und flache Raenderwirkmaschine System Cotton zum Wechseln von glattem zu geripptem Wirken und umgekehrt |
| DE19549553C2 (de) * | 1995-10-18 | 2002-10-17 | Gebr Achter Gmbh & Co Kg | Strickmaschine mit zueinander verstellbaren Nadelbetten |
-
0
- DE DENDAT222714D patent/DE222714C/de active Active
-
1907
- 1907-05-22 FR FR379074A patent/FR379074A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1189672B (de) * | 1956-11-08 | 1965-03-25 | Morris Philip | Verfahren und flache Raenderwirkmaschine System Cotton zum Wechseln von glattem zu geripptem Wirken und umgekehrt |
| DE19549553C2 (de) * | 1995-10-18 | 2002-10-17 | Gebr Achter Gmbh & Co Kg | Strickmaschine mit zueinander verstellbaren Nadelbetten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR379074A (fr) | 1907-10-24 |
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